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Ein Furz veränderte mein Leben

v4erzwe;ifeltKerstIudi2x0


@ Sandy98

Also, dass kann trotzdem von de Psyche kommen. Ich hatte auch immer eine gereizte Blase und verstärkten Harndrang, erst nur in beängstigenden Situationen, dann aber auch zu Hause. Ich habe eine 2 1/2-jährige Psychotherapie gemacht und sie hat mir sehr geholfen. Ich versuche jetzt, mich so zu akzeptieren, wie ich bin und auch mal meine Schwächen anzunehmen. Das gelingt mir meistens ganz gut. Klar, es gibt auch mal wieder Situationen, wo ich angespannt bin und merke, das Panik in mir hochkriecht. Aber ich habe gelernt, damit besser umzugehen. Positives Denken, auch wenn es manchmal schwerfällt, gehört auch dazu. Liebe Grüße und alles Gute! Du schaffst das!

hi, danke für deine beiträge! sie muntern mich auf, allerdings frage ich mich nach wie vor, ob sich deine lebensqualität deutlich verbessert hat? man achtet ja trotzdem auf den darm oder?

bspw. wenn du in einem kursraum sitzt, welche beschwerden bekommst du? harn- und stuhldrang, blähungen ... ? wie gehst du damit um? Es ist doch total lästig immer und überall auf toilette zu müssen und vorallem immer auf die verdauung zu achten..

kannst du in restaurants gehen, mit anderen essen, lange fahrten unternehmen? und wie hat das bei dir alles angefangen?

hast du einen freund, ist dir sowas heute möglich?

fragen über fragen ;-)

und das sind nur wenige von der gesamtheit der situationen die mir massive probleme machen.

ich weiß echt nicht wie es weitergehen soll! ich habs schon häufiger gesagt, aber wenns echt nur psychisch bedingt ist, spielt der fokus die konzentration auf den darm die primäre rolle, und wie will man die loswerden, das ist doch nahezu unmöglich oder nicht?

LG,

verzweifelterstudi NRW

M|oVnstxi


Nein, das ist nicht unmöglich. Für solche Einschränkungen gibt es Psychotherapien. Wer sich psychotherapeutisch unterstützen lässt, ist bei weitem nicht bekloppt, sondern hat ein Problem, das ihn im Alltag zunehmend einschränkt. Ich denke, Du hast ein solches Problem.

Liebe Grüße von

Angie

vFerzwe7ifelt:erstuPdi20


@ Monsti

hallo!

ja ich hoffe ja auch darauf, dass ich diesen fokus (ich hasse das wort :D) ablegen kann, nur im moment erscheint es mir nahezu ausweglos.

warum kann ich nicht einfach selbstbewusst sein!!!!

wie sind deine erfahrungen? hattest du ähnliche probleme, die du durch deine therapie loswurdest?

lg,

verzweifelter studi

Mko!nstxi


Servus Studi,

Ich hatte andere Probleme, die ich aber dank der Therapie (3 Jahre lang) komplett los wurde, und dafür bin ich dankbar. In einer Therapie wird Deine Sichtweise so korrigiert, dass Dir ein völlig normales Leben möglich wird. Das dauert aber und erfordert auch Deine aktive Mitarbeit. Die Hauptarbeit erledigst dabei natürlich Du selbst. Das ist Dir während der Therapie gar nicht so bewusst, erst im Nachhinein fällt der Groschen. Bei mir war es jedenfalls so. Meine Therapie war 1997-1999.

Ich kann Dir nur sagen, dass ich mich auf die allwöchentlichen Termine immer sehr gefreut hatte. Damit will ich sagen, dass eine Therapie nicht unangenehm ist - für mich eher das Gegenteil. Wichtig ist's aber, dass die Chemie zwischen Dir und dem Therapeuten stimmt. Um dies festzustellen, erhält man bei einem neuen Therapeuten Probetermine. Im Anschluss an die Probestunden entscheiden der Klient wie auch der Therapeut gemeinsam, ob es Sinn macht, zusammen zu arbeiten. Ich hatte Glück, denn es passte auf Anhieb.

Liebe Grüße von

Angie

vMerzfweifelte6rst1udi2x0


@ Monsti

hallo!

ja ich glaube auch dass ich mich auf die stunden freuen würde, hatte schon mal ein paar stunden bei einem psychologen der caritas, und da hab ich mich auch immer gefreut (da gings aber um was anderes). ich beginne nächste woche die probestunden bei einer therapeutin, mein erster eindruck von ihr war ziemlich gut.

es freut mich zu hören, dass du deine probleme so gut lösen konntest. was mich noch interessiert, hatten diese probleme denn irgendwas mit dem thema verdauungsbeschwerden zu tun, oder war es etwas ganz anderes, also nicht psychosomatisch?

lg

Mzonstxi


Hi Studi,

es war etwas völlig anderes. Es war eine Posttraumasche Belastungsstörung, die sich vor allem in Flash-backs, Alpträumen und sozialen Kontakten bemerkbar machte.

Nichtsdestotrotz machte mir auch meine Verdauung immer größte Probleme, aber das war angeboren (IND). Vor 2 Jahren wurden mir 3 m Darm (der gesamte Dickdarm und ein Teil des Dünndarms) entfernt, und ich habe einen künstlichen Dünndarmausgang für den Rest meines Lebens. Mein kleiner Bauch-Spucker macht mitunter einen Höllenradau, aber das ist mir echt egal. Ich gehe trotzdem überall hin und mache mir keinen Kopf drum. Hab auch noch niemanden erlebt, den das gestört hätte. Na, und wenn, wäre es mir auch ziemlich wurscht.

Liebe Grüße von

Angie

v.erzweife;lteHrsvtudxi20


@ Monsti

oh ich verstehe, das ist doch echt positiv wenn du damit so gut zurecht kommst und kamst. das zeugt von einer starken persönlichkeit.

ich wünsche dir alles gute und gehe jetzt schlafen ;-)

sXandXy98


Hi, verzweifelter Studi,

der erste Schritt, damit die Therapie auch erfolgreich wird, ist, dass du dir eingestehst, dass deine Probleme psychisch sind und du es alleine nicht mehr schaffst. Also, bei mir war es so, dass ich dann von ganz alleine zum Therapeuten gehen wollte, weil ich einfach nicht mehr konnte. Durch die Therapie habe ich auch gelernt, dass nicht immer alles perfekt und ohne Fehler laufen muss. (Ich neige leider zu Perfektionismus) Das ist natürlich ein langer und harter Weg. Du musst auch viel an dir selbst arbeiten. ;-) Bei mir war es auch so, dass ich mich oft so gegeben habe, wie die Anderen mich haben wollten. Obwohl ich eigentlich eher ein schüchterner Mensch bin, habe ich immer ganz cool und selbstbewusst getan. 8-) Das hält natürlich kein Mensch auf Dauer aus. Natürlich geht es mir auch heute noch so, dass ich, wenn ich nicht so gut drauf bin, in mich selbst hineinhöre. Aber ich versuch' mich dann abzulenken und auf etwas Anderes zu konzentrieren. Wenn du in der Therapie ehrlich gegenüber dir selber bist und wirklich nichts verschönst, wirst du viel über dich selber lernen und vielleicht auch einige Dinge in deinem Leben anders machen. Mir hat es auch geholfen, jeden Tag ein Tagebuch im Computer zu führen. Aber nicht nur drüber schreiben, was alles schlecht gelaufen ist, sondern auch die guten Dinge,- wenn sie dir auch noch so klein und unwichtig erscheinen - . Ich habe z. B. (wie du sicher auch schon gemerkt hast) Probleme, hier die Zitate einzurahmen, früher hätte ich da schon einen Anfall bekommen, weil ich alles können muss. Jetzt sage ich mir, na und, du bist noch neu im Forum und musst dich eben erst einmal reinfinden.

Alles Gute nochmal!:)^

soan|dyx98


Hi,

achso, hab' noch was vergessen (versuch' das mit dem Zitat jetzt nochmal, malsehen, ob's diesmal klappt):

hi, danke für deine beiträge! sie muntern mich auf, allerdings frage ich mich nach wie vor, ob sich deine lebensqualität deutlich verbessert hat? man achtet ja trotzdem auf den darm oder?

bspw. wenn du in einem kursraum sitzt, welche beschwerden bekommst du? harn- und stuhldrang, blähungen ... ? wie gehst du damit um? Es ist doch total lästig immer und überall auf toilette zu müssen und vorallem immer auf die verdauung zu achten..

kannst du in restaurants gehen, mit anderen essen, lange fahrten unternehmen? und wie hat das bei dir alles angefangen?

hast du einen freund, ist dir sowas heute möglich?

Mmh, glaube, mit dem Zitat das hat wieder nicht geklappt. Sieht so merkwürdig aus. :-/ Naja, egal. Nun zu deinen eigentlichen Fragen: Also, meine Umschulung habe ich ja mittlerweile schon 2003 beendet, ist mir aber sehr schwer gefallen, mit 24 weiteren Mitschülern eng in einem Raum zusammenzusitzen. Also, dass kommt bei mir immer auf die Situation drauf an. In der Bahn z. B. bin ich jetzt ziemlich locker, auch wenn sie voll ist. Im Restaurant habe ich eigentlich überhaupt keine Probleme mehr. Ich geh' dann eben einfach auf die Toilette, wenn mir danach ist und setze mich nicht mehr so unter Druck. Klar, gibt es immer wieder mal Situationen, wo ich mich dann doch unwohl fühle. Aber ich sage mir dann immer: Welcher psychisch gesunde Mensch ist immer gut drauf? ;-) Die allermeisten Probleme habe ich immer noch im Kino. Denn da ist die Situation ja auch nicht so überschaubar für mich. (Wo werde ich sitzen, wieviele Leute kommen?) Es ist eben auch so, dass es mir dort total peinlich ist, wenn ich öfter auf Toilette muss und alle aufstehen müssen. (Aber eigentlich habe ich diesen Harndrang auch immer nur in den Situationen, in denen ich mich unter Druck setze) Trotzdem habe ich mich überwunden, und bin mit meiner Tochter in einen Trickfilm gegangen, der allerdings schon ein paar Wochen lief. Ruhig durchgeatmet und mir gesagt, du schaffst das. Und siehe da, es lief ganz gut. Natürlich war ich nicht 100% locker drauf, aber ich habe versucht, mich auf den Film zu konzentrieren und nicht auf mich. Denn sobald du nur mit dir beschäftigt bist, musst du auch auf Toilette usw., weil du auch pausenlos daran denkst. :-/ Nun zu deiner nächsten Frage: Also, ich bin seit 9 Jahren verheiratet, habe eine 15-jährige Tochter und bin schon 18 1/2 Jahre mit meinem Mann zusammen. Es war nicht immer leicht für meine Familie. Gut, als ich meinen Mann kennen gelernt habe, hatte ich diese Probleme noch nicht, oder sagen wir mal, ich hab' nicht so drauf geachtet. Meine Familie hat immer hinter mir gestanden, obwohl sie auch vieles nicht verstanden hat und es schon sehr schwer war. Denn als es ganz schlimm war, hab' ich auch kaum noch gesprochen. Mach' das mal einem Kind von damals 11 Jahren klar! Die Einzige, die überhaupt nichts verstanden hat, war meine Mutter! Gegen sie kann ich mich heut auch noch schwer durchsetzen und ich glaub', das ist das Hauptproblem! Aber es wird immer besser! Seitdem ich es schaffe, anderen auch mal meine (ehrliche) Meinung zu sagen u. nicht immer alles runterzuschlucken, geht es mir viel besser! Oje, jetzt habe ich ganz schön viel geschrieben, ich hoffe, ich überfordere dich damit nicht!

Tschaui!*:)

sfandxy98


Was ich noch sagen wollte...

Hi,

du denkst jetzt vielleicht, dass mein Leben immer noch ziemlich eingeschränkt ist. Aber das kommt immer auf die Sichtweise an. Wenn ich denke, wie schlecht es mir früher gegangen ist, bin ich jetzt sehr zufrieden. Ich kann jetzt (fast) alles machen. Früher war mein Motto auch immer: "Nein, ich will nicht nur ein Stück Kuchen, sondern den ganzen." Mittlerweile habe ich gelernt, auch mit kleinen Schritten zufrieden zu sein. Ich habe auch noch andere gesundheitliche Probleme, die erwiesenermaßen nicht von der Psyche kommen. Allerdings glaube ich, dass mir mein Körper mit all seinen Signalen auch etwas sagen will. Das ich etwas in meinem Leben ändern muss. (Das fängt bei falschen Freunden/Partnern/Beruf an und hört damit auf, dass du dich nicht so gibst, wie du eigentlich selbst bist) Es gibt nicht umsonst die Aussprüche: Etwas zu Herzen nehmen, das schlägt mir auf den Magen, Bauchgefühl, usw.

Was mir auch viel geholfen hat, ich habe mit Sport (Joggen) angefangen. Das hat mir am Anfang überhaupt keinen Spaß gemacht, weil ich da auch wieder die Schnellste und Beste sein wollte. Aber dann habe ich zufällig in einer Zeitschrift einen Plan für Anfänger gelesen und mich auch wirklich daran gehalten. Mittlerweile schaffe ich mindestens 30 Minuten und in guten Zeiten auch 1 Stunde zu joggen. Ich setze mich damit nicht mehr unter Druck, wenn ich mal weniger schaffe. Nun macht es mir auch Spaß und es baut viel Druck und Ängste ab.

So, das reicht aber für heute.

Tschüß!

vNerzweihfelterstxudi20


@ Sandy98!!

der erste Schritt, damit die Therapie auch erfolgreich wird, ist, dass du dir eingestehst, dass deine Probleme psychisch sind und du es alleine nicht mehr schaffst. Also, bei mir war es so, dass ich dann von ganz alleine zum Therapeuten gehen wollte, weil ich einfach nicht mehr konnte. Durch die Therapie habe ich auch gelernt, dass nicht immer alles perfekt und ohne Fehler laufen muss. (Ich neige leider zu Perfektionismus) Das ist natürlich ein langer und harter Weg. Du musst auch viel an dir selbst arbeiten. Bei mir war es auch so, dass ich mich oft so gegeben habe, wie die Anderen mich haben wollten. Obwohl ich eigentlich eher ein schüchterner Mensch bin, habe ich immer ganz cool und selbstbewusst getan.

genau so ist es bei mir auch, meine maske sitzt perfekt, nach außen hin, innerlich bin ich aber ziemlich unsicher und fühle mich sehr minderwertig. zum kotzen, alle sind total selbstbewusst und ich nicht.

voerzweif2elt<erst#udxi20


alle = alle meine freunde ...

v-erzwCeifelnterstusdi20


@ Sandy98!!

Die allermeisten Probleme habe ich immer noch im Kino. Denn da ist die Situation ja auch nicht so überschaubar für mich. (Wo werde ich sitzen, wieviele Leute kommen?) Es ist eben auch so, dass es mir dort total peinlich ist, wenn ich öfter auf Toilette muss und alle aufstehen müssen.

Kino ist zB eine situation in der ich schon eine panikattacke hatte, da saß ich aber nur am rand. war mit einer freundin da und hatte 1 stunde vor dem kino besuch was gegessen. das war fatal im kinosaal hab ich mich dann die ganze zeit darauf konzentriert was mein darm macht und in der tat blähungen und stuhldrang bekommen.

mir ist es sehr peinlich wenn ich mit freundinnen unterwegs oder zuhause bei ihnen bin / war und so oft auf toilette gerannt bin (stuhl-oder harndrang), und so habe ich diese situationen vermieden.

wie schon mal erwähnt weiß ich noch nicht ob die beshcwerden 100prozent psychisch bedingt sind, aber es ist fast ausschließlich psychisch bedingt weilich so drauf achte und dadurch hochsensibilisiert bin.

habe übrigens einen guten, geeigneten therapeuten gefunden!

ich wünsche dir alles erdenklich gute!

verzweifelter studi aus NRW

mwo]expchn


Du schreibst etwas von einer Ernährungsumstellung.

Wie ernährst du dich denn?

Nur weil du keine Glutenintoleranz hast, heißt das noch lange nicht, dass du von Getreide keine Blähungen bekommst.

d]er/-txyp


dasselbe! austausch

hallo verzweifelterstudi20,

ich bin in einer ähnlich missligen lage wie du, nur, dass ich mein abitur noch nicht habe. :-( war wegen meinem reizdarm auch schon in ner klinik un so, aber jetz is es halt wieder schlimmer, gerade, wo wir wieder die klausuren schreiben. bin übrigens 20 un in der 12. wegen meinen problemen einmal sitzen geblieben un dann nochmal aus anderen gründen. kannst ja mal meinen thread lesen, wo ich mich ausführlicher beschreibe: blähungen un durchfall täglich von ramonb; da bin ich auch.

jedenfalls kenne ich das mit dem fokus. mein fokus liegt, seitdem ich wieder verstärkt probleme habe, auch auf dem darm. das is ganz komisch. ich habe auch das problem, dass ich mir ungeheuren druck wegen meinen notdürftigkeiten (nennt man das so?) mache. zb sind wir neulich nach spanien gefahren, studientage, und ich musste schon planen wann ich scheiße, damit ich die 17stündige fahrt überlebe. es is so, dass mein fokus dann auch so auf dem scheißen war, dass ich mich auf nix anderes konzentrieren konnte. auf einer raststätte in spanien, mit 2weiteren stunden fahrt oder so, habe ich dann qualvoll geschissen. ich frage mich dann immer wie die anderen das machen. bezüglich des scheißens, ich sage das mal jetzt so plump, gibt es noch andere probleme, die ich aber nicht sagen möchte. aufjedenfall lag mein fokus während der fahrt auf dem scheißen. dann, als ich da, in spanien, aus dem bus ausgestiegen bin, überkam mich wieder dieses krankheitsgefühl, das ich auch vor der fahrt hatte. ich dachte schon vor der fahrt ich würde krank werden und habe gedacht es wäre verantwortungslos zu fahren, bin aber dann doch, weil meine therapeutin mir dazu geraten hatte. jedenfalls dachte ich, als ich in spanien ankam, dass es beschlossene sache wäre, dass ich jetzt krank sein würde die ganze woche und dass ich im bett liegen würde. dass die fahrt ein horror werden würde.

der erste tag ging dann, wir hatten entspanntes programm. an den folgenden tagen sind wir allerdings den ganzen tag unterwegs gewesen un die meiste zeit war die hölle. es ging schon morgens los. ich habe bewusst gegessen, damit ich keinen durchfall bekomme. dann sind wir los un ich hatte das gefühl ich bekomme jeden moment durchfall. die gedanken daran, dass man schon mal durchfall hatte, bestätigen einen nicht gerade. man weiß dann auch nicht was man denken oder machen soll, man hat einfach diese angst. dann waren wir zb in nem zug auf dem weg in die stadt un jede sekunde denkt man, was is wenn es jetzt passiert ??? so ging es jeden tag, auch mit der angst vor erbrechen. als wir losgefahren sin von der schule...ich bin in den bus un mir war kotzübel. alle sin so entspannt, setzen sich gerade erst hin. es herrscht gelächter un so un ich sitze da un mir is übel.

in spanien wurds jeden tag schlimmer, statt besser. irgendwann waren wir auf dem weg in die stadt - dieser tagesausflug sollte 15 stunden dauern! - sagte ich dann zu der lehrerin mir ginge es nicht gut. ich wollte nicht aus der reihe fallen, also irgendwie die planungen verhindern oder so, aber ich musste es sagen. mir gings den ganzen tag schon schlecht, keine ahnung wie lang un da musste ich was machen. also meinte ich mir wär ned gut un ob ich ned zurück zum hotel könnte. das ging aber nicht. man hat das gefühl, dass man sich die blöße gibt, wenn man sich zu seinem schlechtgehen bekennt und mir ging es jeden tag schlecht im sinne von ich krieg gleich durchfall, kotze oder so. oder halt allgemein so ein krankheitsgefühl. ich war nur damit beschäftigt. mit mir selbst. die ganzen tage. ich hatte dann die möglichkeit im bus zu bleiben, 6 std, oder mitzukommen. ich bin dann mitgegangen, weils besser wurde, als ich dazu stand. der tag war trotzdem scheiße, der fokus ging ned von mir runter. abends hammse dann immer party gemacht un ich konnte nix genießen. in die disko sind sie auch. ich wollte nicht im hotel bleiben, aber ich hatte wieder mein übliches mir is schlecht. am anfang war es besonders schlimm. mir war kotzübel un ich konnt ned einschätzen wie akut das war. das war die meiste zeit so. ich habe mich nicht übergeben un auch keinen durchfall gehabt, während der ganzen fahrt nicht, aber ich hatte immer das gefühl in der entsprechenden magenngegend.

auf der rückfahrt nach deutschland hatte ich dann blähungen un fühlte mich dreckig. ich fühl mich oft dreckig. die blähungen habe ich irgendwie ausgeblendet. ich saß da un hab ständig einen fahren lassen, aber irgendwie hab ichs hingenommen.

nach diesem erlebnis - wir sin freitags wiedergekommen - habe ich samstags party gemacht. ich dachte soviel, wie ich da erlebt habe, hätte mich gefestigt. wenn ich das überleben würde, würde ich auch die sachen hier überstehen. zunächst mal, die party war cool. aber dann in der schule gings mit dem darm wieder los. wir hatten an einem tag so ne veranstaltung, wo leute nen vortrag vor den oberstufenschülern gehalten haben. man merkt einfach wanns ned gut is un an dem tag wars ned gut.

als ich darein kam, waren die leute alle schon auf ihren plätzen. ich habe einen der letzten plätze bekommen. ich habe mich unwohl gefühlt. dann ging es los mit den blähungen. ich habe geschwitzt un ständig überlegt, ob ich ned rausgehe, aber man will auch nicht auffallen. ich könnte tausendmal rausgehen. mir war schwindelig un mein sehfeld hat auch gesponnen. nach 1 1/2 stunden war der spuk vorbei un man weiß, dass die anderen was mitbekommen haben müssen.

dann in der schule, die nächste woche, war es an einem tag besonders schlimm. ich bin aufgewacht un dachte mir, dass ich schon lange nicht mehr auf klo war. ich bin in die schule gekommen un es ging los mit den blähungen. ich hatte 4 stunden un in den letzten beiden wars besonnders schlimm. einer nach dem anderen un ich kanns ned aufhalten. die leute gucken mich an un ich denke mir, unter vielen gedanken, dass sies doch merken müssen wenn ich furze. zumal ich soviel furze.

dann hatte ic die tage ne kursarbeit un bin nach kurzer zeit heim, weil ichs ned ausgehalten hab. weil die symptome so stark waren un man sich ned auf die arbeit konzentrieren kann. man is dann damit beschäftigt seine blähungen zu "regulieren", für arbeit is da kein spielraum.

verzweifelterstudi, gib mal deine icq adresse, oder add mich bei icq, steht bei mir im profil. oder schreib mir ne pm.

gruß der-typ

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