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Slow Transit Obstipation

M}onsxti


Hallo cidalia,

osteopathische und chinesische akupunktur

hilft bei einer Slow-Transit-Obstipation leider gar nicht. Zudem ist es so, dass jeder, der mit der Entscheidung "OP ja oder nein" kämpft, sich natürlich mehrere Meinungen einholt. Keiner von uns entscheidet sich leichtfertig, das darfst Du mir glauben.

Und zu Andreas Alter: Je jünger man bei dem Eingriff ist, desto leichter steckt man alles weg und desto besser adaptiert sich der verbliebene Rest-Dickdarm.

Liebe Grüße von

Angie

L4u-NNa


osteopathische und chinesische akupunktur

hilft bei einer Slow-Transit-Obstipation leider gar nicht.

Oi - hast du's ausprobiert?

Nix gegen ne OP, wenn sie angebracht ist. Aber die obige Aussage ist mir zu pauschal.

Gruß

M[onsltxi


@Lu-Na

Natürlich hatte ich das ebenfalls ausprobiert! Ich hatte in 47 Jahren genug Zeit, nach jedem Strohhalm zu greifen.

Wir reden hier auch nicht von der banalen chronischen Verstopfung, die sehr viele Leute - insbesondere Frauen - haben, sondern von der pathologischen Slow-Transit-Obstipation mit einer Colon-Transitzeit von über 140 Stunden, der i.d.R. organische (Colon elongatum, Megacolon) bzw. nervale Störungen (IND, Morbus Hirschsprung, Desmosis u.ä.) zugrunde liegen. Tote bzw. nicht vorhandene Nerven sind auch mit der perfektesten Akupunktur nicht zu aktivieren.

Liebe Grüße von

Angie

c8ida5lia


andrea

ich wollte noch fragen:

wo ist dein darm zu lang? dünn- oder dickdarm?

also bevor du dir einen teil deines darmes entfernen läßt, würde ich mich aufjedenfall darüber informieren, um welches organ es sich da handelt. dünn oder dickdarm?

meine tante hatte einen überlangen dünndarm, wurde aber in letzter minute nicht operiert, weil sie die lösung in der höomopathie fand

allerdings hat dies nichts mit deinen darmnerven usw. zu tun, bei meiner tante lag der überlange darm im dünndarmbereich, bei dir auch?

aber soweit ich weiß, kann man den dünndarm aufkeinenfall ganz entfernen, nur teile daraus, mehr nicht.

meine tante hat nichts mit deinen sonstigen problemen gemeinsam, ich wollte dir nur erzählen, daß sie auch einen überlangen darmteil hatte.(sie lag von ihrem ca. 20 bis ca. 30 lebensjahr vereinsamt in einem bett rum, wollte nie kontakt mit jemand, bis sie eine hömöopathische ärztin kennenlernte und schließlich nach relativ kurzer zeit, anfing zu arbeiten, zu tanzen und sogar heiratete, heute ist sie geschäftsführerin einer höomopathischen großen apotheke in buenos aires, sie ist 72 jahre alt und sieht aus wie 50, meine tante hat aber NICHTS mit deiner tragischen verstopfung, deinen darmnerven und dir zu tun, ich wollte dir NUR von ihrem überlangen dünndarm erzählen, der letztendlich nicht operiert wurde in letzter minute und dich einwenig trösten.

was wurde in der psychokliniken mit dir denn gemacht außer gesprächstherapien? auch irgendwelche körperliche behandlungen ?

Mhonssti


Hallo cidalia,

ein "Colon elongatum" betrifft immer den Dickdarm (Colon = Dickdarm). Dass ein überdurchschnittlich langer Dünndarm pathologisch sein soll, davon habe ich echt noch nie etwas gehört. Dünndarminhalt ist dünnflüssig. Der Dünndarm ist nicht in der Lage, den Stuhl einzudicken. Dies ist Aufgabe des Dickdarms. Wo sollte es denn da zu Problemen kommen? Je langsamer die Dünndarmpassage ist, desto besser können die Nährstoffe vom Körper aufgenommen werden.

Umgekehrt betrifft das sog. "Kurzdarmsyndrom" immer den Dünndarm. Dieses hat mit den Störungen des Dickdarms aber gar nichts zu tun, sondern betrifft die Assimilationsfähigkeit aufgenommener Nahrung.

Liebe Grüße von

Angie

cQid[aNl*ia


Monsti

ich werde sie mal in argentinien anrufen und fragen, sie war damals bei der diagnose 30 , heute ist sie 72, vielleicht hat sie da was falsch verstanden

ich frage sie nochmal

aufjedenfall half ihr die höomopathie und bewahrte sie vor einer op

aber sie hatte nur einen überlangen darmteil, also von gestörten darmnerven hat sie mir nie was erzählt

mir persönlich hilft nur die isopathie, aber nicht die klassische höomopathie :-/

dHanaaYlber%tine


An Cidalia

Liebe Cidalia,

dane für Deine Anteilnahme!

Also, ich muss Dir sagen, in den 7 Jahren habe ich wirklich alles ausprobiert. Psychotherapie, Hypnose, Akupunktur, Akupressur, Kinesiologie, Colonmassage,etc. Nichts half.

Wie Angie schon sagte, mein Dickdarm ist viel zu lang. Natürlich war ich bei verschiedenen Ärzten und manche Gastroenterologen haben auch gesagt: Ach, damit müssen Sie Sich abfinden, da operiert man doch nicht.

Aber die haben wirklich keine Ahnung, in was für Schmerzen man steckt! Natürlich kann nicht bei jedem operiert werden wegen Verstopfung, aber ich habe von alleine überhaupt keinen Stuhlgang, und auch Medikamente helfen nur selten. Wenn ich Glück habe, kann ich 1-2 mal im Monat mit einer Überdosis Dulcolax, aber selbst dann muss ich es manuell entfernen, weil es halt einfach nicht rauskommt!

Also morgen habe ich einen Termin bei dem Chirurgen und meine Mutter und mein Bruder kommen mit. Hoffentlich kann der Chirurg sie überzeugen, denn wiegesagt, meine Familie ist sehr gegen eine OP gestellt. Wünscht mir das Beste!

Vielen Dank,

ANdrea

M6onCstxi


Hallo Andrea,

meine Daumen sind natürlich fest gedrückt!!! Aus eigener Erfahrung weiß ich, was extreme und therapieresistente Obstipation bedeutet. Die meisten Leute, darunter leider auch viele Ärzte, können sich diesen unerträglichen Zustand absolut nicht vorstellen und verwechseln ihn mit der Wald-und-Wiesen-Verstopfung, über die viele Patienten klagen, wenn sie mal 4-5 Tage lang nicht auf's Klo konnten.

Liebe Grüße von

Angie @:)

Isstri?enfaYn


Genau

Genau Angie,

das ist das Hauptproblem. Obwohl ich mir schon durchaus vorstellen kann, das es für einen Arzt anfangs nicht leicht ist die Patienten zu unterscheiden. Ich kenne viele, die sich nach 2 Tagen ohne Stuhlgang schon elender gefühlt und viel stärker gejammert haben, also ich nach 4 Wochen.

Liebe Grüße

Bettina

M,onsxti


Hallo Bettina,

wir, die es am eigenen Leib erfahren haben, können da eindeutig differenzieren. Aber Du merkst es ja auch an den vielen gutgemeinten Postings hier im Forum, wo so total Sinnloses wie Akupunktur, Rizinus-Mixtur, Sauerkrautsaft, Flohsamen ... nebst all den rasend hilfreichen Tipps unserer Ärzte vorgeschlagen wird. In den überwiegenden Fällen stinknormaler Verstopfung mag das meiste ja tatsächlich gut helfen, niemals aber bei dem, was uns geplagt hatte. Hurraaaaa: Es ist vorbei, bei Dir, bei mir auch!!!.

Liebe Grüße von

Angie

IRs*triexnfan


Ja Angie,

genau so ist es. Es war schrecklich als ich mich im Forum anfangs erkundigt habe und endlich echte Hilfe wollte und die Ärzte mich definitiv schon operieren wollten und immer noch Zuschriften kamen, von wegen probiere es mal mit Flohsamen, Pflaumensaft usw............. . Wenn ich dich und noch 2 nicht gehabt hätte, wäre ich bald verzweifelt. Ich war damals schon an einem Punkt angelangt, wo ich wirklich alles ausprobiert hatte, und das jetzt wirklich ganz ehrlich gesagt, und wenn dann noch immer jemand, meist schon gutgemeint, mit Hausmittelchen usw. kommt, wird man fast schon etwas verärgert. Denn man ist ja nicht blöd, bevor man sich operieren lässt, hat man selbstverständlich alles andere ausgeschöpft. Es war eine wahnsinnig schlimme, verunsicherte Zeit. Ich bekam von einem Herrn sogar eine ziemlich, fast lächerliche PN in meine Mailbox, er versprach, mich nach nur 5 Tagen von meiner Verstopfung zu befreien. Es klang für mich nach Hexerei. Ich weiß es gibt sehr viele, sagen wir mal unwissende Ärzte, aber man darf ihnen ganz zu Anfang der Behandlung wirklich nicht böse sein, wenn sie einem nicht ganz den Ernst der Lage glauben, dass wollte ich mit meinem Beitrag vorhin sagen, aber wenn nach längerer Zeit noch keine deutlich Besserung, im Gegenteil eine weitere Verschlechterung eintritt, dann muß der Arzt reagieren. Slow Transit Obstipation ist eben in Deutschland noch nicht so häufig und auch unter dem Ärzten auch noch nicht durchwegs bekannt. Leider!!!

Liebe Grüße

Bettina

cyidal*ia


andrea

ok ok

ich verstehe, daß bei dir anscheinend wirklich nur die op warscheinlich helfen wird, ich will dich nur darauf aufmerksam machen, daß op bedeutet: op gemacht, nicht mehr rückgängig zu machen.

auch ich mußte feststellen vor 2 jahren daß das wort: operation nicht nur ein wort auf dem papier ist, sondern es wirklich ein eingriff in deinem körper ist, es wird dein bauch geöffnet, instrumente reingeschoben und dann wird da drinne rumgearbeitet, ich will nur daß dir dieses(im gegensatz zu mir damals :-/) klar ist.

von psychotherapie,kinesiologie,akupressur,akupunktur solo ohne kräuter, hypnose halte ich nicht supertollviel.

was ich an der Osteopathie gut finde ist, daß ein richtig qualifizierter Osteopath (minimum 5 jahresausbildung) ca. 1,5 stunden lang deinen gesamten körper ertastet, dich "fühlt" usw. und dies beim 1 treff nur zur diagnose, und du nacher aufjedenfall ziemlich viel von deinem körper weißt /erfährst was los oder noch so los ist bei dir.

danach sagt er dir gleich, ob es zweck hat oder nicht, aber du alleine mußt entscheiden, ob du noch einen allerletzten versuch machen möchtest oder nicht.

und naturheilkundliche kräuterbehandlungen hast du bestimmt auch schon alle durch oder? seit wann ist es denn bei dir schon so dramatisch mit 1 bis 2 mal im monat und nur mit abführmittel?

seit 7 jahren?

oder erst seit 1 jahr? und die ersten 5 jahre(also von 14 bis 19 , wie oft im monat oder woche konntest du denn da auf klo gehen?)

was genau für eine esstörung hattest du den mit 12? und wie lange?

also ich hatte mit 13 magersucht, einige monate lang.d. h. ich wollte nichts essen, maximal 1 brötchen und 1 joghurt und hinterher lief ich mir diese ca. 200 kalorien schnell wieder ab, weil ich mit selbst mit 36 kilo bei 1,62 cm damals zu dick fand.

(heute 1,64 cm und 58 kilo)

küsse cidalia

Moonsxti


Hallo Cidalia,

bitte vergiss die Osteopathie und alle anderen Therapien bei einer Slow-Transit-Obstipation bei Colon elongatum. Ich schwöre auf die Osteopathie bei meinem jetzigen Verwachsungsbauch, aber glaube mir doch bitte, dass kein noch so fähiger Osteopath der Welt eine Slow-Transit-Obstipation in den Griff kriegt. Das bringt nur neuen Frust. Glaub's mir bitte einfach. Im Gegensatz zu Dir war ich selbst Betroffene, Bettina auch, Andrea, Cordu und Iris sind es immer noch. Du kannst unmöglich wissen, wie das ist. Ich sag's Dir

Es ist die Hölle!

Ich bin mit meinem Ileostoma weiß Gott nicht glücklich, hätte mir natürlich gewünscht, dass die OP so klappt wie bei Bettina. Aber es geht mir verdauungsmäßig ungleich besser als all die grausamen Jahrzehnte davor. Das kann in der Tat nur jemand verstehen, der das Problem am eigenen Leib kennenlernen durfte.

Liebe Grüße von

Angie

cyiMdailia


Monsti

ich kenne die hölle von chronischer dramatischer verstopfung nicht.

leider kenne ich trotztem schon die hölle

seit meinem 29 lebensjahr kenne ich sie und seit meiner op vor 2 jahren kenne ich die ober ober hölle was speiseröhre(therapieresistent und op resistente stärkste entzündungen) magen und bauch/darm angeht

aber nicht von der dramatischen verstopfungsseite her, da hast du recht, von daher kenne ich sie nicht.

aber leider von anderen organen bzw auch darm aber entzündungen und so starke bauchschmerzen( ca. 4 jahre lang) daß ich kaum laufen konnte :-(

ich weiß aber was du meinst, jeder der nicht selber die eine krankheit oder die genauen schmerzen erlebt hat bzw. erlebt wie ich, kann es nicht genau nachempfinden, ich weiß was du meinst , ich kenne wie gesagt, selber schon die hölle, aber nicht von der verstopfungsseite her( zumindest zähle ich meine frühere verstopfungszeiten: alle 3 bis 4 tage stuhlgang zu keiner dramatischen verstopfung, sondern eher normal fast würde ich sagen)

cxidalxia


gleich vorweg: ich rede jetzt nicht vom slow transit verstopfung, sondern erzähle nur von dem fall einer normal verstopften die ich mal kennenlernte im jahre 2003

eine schlimme verstopfte lernte ich nur 1 mal kennen , in berlin, eine südamerikanerin mit einer tochter, sie hatte nur alle 14 tage stuhlgang, war total depressiv und agressiv mir gegenüber, ich versuchte sie zu beruhigen ,mehr konnte ich nicht tun, sie war auch noch kundin, besonders schlimm für mich :-/

eines tages fragte ich sie weshalb sie immer so schlecht gelaunt ist, sie sagte mir sie hätte nur alle 10 bis 14 tage stuhlgang, reagiere auf kein abführmittel mehr, usw.

ich sagte ihr sie könnte zwar was probieren.... aber bei so einer schlimmen verstopfung hätte es wohl kein zweck...........

sie sagte: doch , bitte bitte sag was ich da versuchen soll

ich bestellte bei der apotheke für sie die flohsamenschalen und sagte ihr sie soll erstmal einige tage nur gemüse wie kohl und brocoli essen, zumindest erstmal kein reis,kein kakao,keine eier und kein fleisch, nur gemüse und vollkornprodukte und später auch joghurt usw.

ich traf diese frau einige wochen später , sie war ganz anders, ihr gesicht entspannt, nicht grimig, sie lächelte und umarmte mich sofort als sie mich im laden sah, zuerst dachte ich: oh gott, jetzt ist die völlig durchgedreht :-/

sie sagte mir sie hätte endlich stuhlgang gehabt und dies ohne abführmittel und die flohsamen nehme sie auch noch ein, aber nur noch 1 eßlöffel täglich, sie war ein anderer mensch

aber: man kann diese frau aufkeinenfall mit euch vergleichen, warscheinlich hatte sie nur halt starke verstopfung, bei slow transit hab ich schon hier gelernt ,daß diät und flohsamenschalen anscheinend NICHTS bringen und nur eine op anscheinend hilft, tja leider :-(

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