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Slow Transit Obstipation

d_anaaTlberxtine


An Monsti

Monsti,

wie lange dauert es eigentlich nach der Op, bis man essen kann? Und wann hat man dann Stuhlgang? Ich habe meine Galle und meinen Blinddarm raus, und obwohl das minimale Sachen waren, hatte ich danach ganz schüne Schmerzen und mein Bauch war aufgebläht für mehere Wochen danach...jetzt habe ich richtig Angst, wie das nach so einer Riesen-OP ist!

Aber ich werde sie wahrscheinlich eh erst im Herbst oder so bekommen.

Liebe Grüße

Andrea

P.S.Hast Du schon mal was von einem Dr.Krämer aus dem Ruhrgebiet gehört? Mit dem bin ich nämlich auch im Kontakt, und der scheint wirklich davon Ahnung zu haben.

M$ons%ti


Hallo Andrea,

nach der OP erfolgt ein dreitägiger Kostaufbau, beginnend mit dem ersten postoperativen Tag: 1. Tag Suppe, 2. Tag: Brei und abends vielleicht auch schon ein Weißbrot mit Butter, 3. Tag: Schonkost, danach ganz normal.

Stuhlgang hat man meist bereits am 1. oder 2. postoperativen Tag.

Das mit den Schwellungen im Bauch ist leider nicht zu umgehen. Normalerweise vergeht das nach 6-8 Wochen.

Dr. Krämer kenne ich nicht. Ich bin aus Österreich. ;-)

Liebe Grüße von

Angie *:)

IkstSri"enfxan


Hallo

Hallo Monsti,

ich beneide dich. Ich hatte drei Tage nach der OP nur Infusionen. Am vierten postoperativen Tag bekam ich Mittags eine klare Suppe und am fünften Tag Mittags Suppe und Abends Pudding. Erst ab dem sechsten postoperativen Tag hätte ich Schonkost bekommen, da bin ich aber nach dem Frühstück (zum ersten mal Weißbrot mit Tee) geflüchtet. Die Ärtze hätten den Krankenhausaufenhalt auch deshalb noch gerne länger gesehen, damit sie sehen wie ich auf die Nahrung regiere, aber ich hielt es nicht mehr länger aus.

Zum Stuhlgang noch kurz was. Zu meinem damals Überraschen, hatte ich auch sehr schnell nach der OP Stuhlgang, oder wie man das nennen kann, was da Stuhlgang sein soll. Also die erste Woche war es schon sehr ungewohnt, diese Mischung aus Blut, Eiter und ganz wäßrigem Stuhl. Es war mehr ein Abfall von der OP, wenn ich es mal so ausdrücken darf.

Den Blähbauch hatte ich auch 6 Wochen lang und kommt jetzt bei gewissen Nahrungsmitteln auch noch extrem.

Liebe Grüße

Bettina

c=orxdu2


Gemeinheit!

Ich hab 8 (in Worten ACHT) Tage nix bekommen, nur Infusionen und klare Brühe!:°( Danach erstmal Weißbrot und Suppe und ab dem 10. Tag strenge Schonkost. Das lag aber wohl daran, dass ich da meine erste Gallenkolik hatte und keiner wusste, was das war und alle dachten, dass der operierte Darm irgendwie reagiert. Dachte ich selbst ja auch, lag ja nahe, hatt vorher noch nie was an der Gallenblase gehabt. Zum ersten Mal Stuhlgang hatte ich dann so am 13. Tag, glaub ich, auf jeden Fall war ich da auch zuhause und kriegte schon Panik, dass die Op nix gebracht hat.

Viele liebe Grüße,

MIonstxi


Hallo Cordu,

dann war's bei Dir nicht normal. Nach einer subtotalen Kolektomie ist es sehr wichtig, dass die normale Darmpassage möglichst frühzeitig wieder hergestellt wird. An der Uniklinik Innsbruch wie auch im AKH Wien erfolgt der Nahrungsaufbau immer direkt am ersten postoperativen Tag bzw. am ersten Tag auf der Normalstation - je nach Befindlichkeit des Patienten. Nach meiner Not-OP bekam ich natürlich ebenfalls alles i.v., aber da wäre ich physisch wie psychisch auch nicht in der Lage gewesen, oral nur einen Schluck Wasser aufzunehmen, geschweige denn, dieses auch zu behalten. Aber von sowas reden wir hier ja eigentlich nicht ...

Liebe Grüße von

Angie

IZstryienfaFn


Hallo,

dann scheint es wirklich unterschiede zwischen den Österreichischen und Deutschen Kliniken zu geben. Bei mir ist alles normal verlaufen und ich hätte auch schon einen Tag nach der OP richtig Hunger auf eine Suppe gehabt, aber leider nichts bekommen, obwohl bei mir alles perfekt gelaufen ist. Als ich nach vielen Tagen am Sonntag morgen, also dem Tag der Entlassung, das erste mal eine Scheibe Weißbrot bekommen habe, habe ich vor Freude geweint. Es war wirklich herrlich wieder etwas Festes zu Essen zu bekommen, ich war wirklich so überglücklich darüber das ich vor freude geweint habe. Da merkt man eigentlich erst, in welch einer Wohlstandsgesellschaft wir leben.

Liebe Grüße

Bettina

Mro)nsti


Hallo Bettina,

eigentlich glaube ich weniger, dass dies länderspezifische Unterschiede sind. Eher ist es von Klinik zu Klinik bzw. von Chirurg zu Chirurg unterschiedlich. Bei der Fast-Track-Methode (die überwiegend in Deutschland praktiziert wird) finden vor großen Darm-OPs nicht einmal Abführmaßnahmen statt. Der Kostaufbau beginnt oft schon am OP-Tag.

Liebe Grüße von

Angie

M(ons8ti


@cordu2

Hi Cordu,

das nenne ich ausgleichende Gerechtigkeit, denn ich bekam in der Woche vor der OP nichts außer tägl. 3 l KleanPrep und klare Brühen zwischen die Zähne. Da wurde mir doch glatt am 7. Tag die oblikatorische Brühe mit den Worten überreicht: "Aber bitte intensiv durchkauen!" ;-D

@ Andrea:

Mir war nach der OP der Kostaufbau ziemlich wurscht, denn ich hatte nur Durst, aber absolut keinen Hunger. Mach Dir nicht zuviele Gedanken über die Zeit direkt nach der OP. Da befindet man i.d.R. eh noch nicht auf dem geistigen Höhenflug und vergisst später auch vieles. Auf der Intensivstation (nach der 2. OP) soll ich dem Pfleger angeblich ein Ohr abgequatscht haben, von wegen ich wolle jetzt auf der Stelle ein Steak mit Folienkartoffel und gaaaanz viel Zatziki. Ich schwöre, dass ich mich an absolut nix erinnern kann ...

Liebe Grüße von

Angie

dganaa\lbexrtine


Vielen Dank für Eure Zusprüche.

Ich glaube, es ist am besten, nicht so viel über dei Zeit danach nachzudenken, wie Du ja schon meintest, Monsti.

Habt Ihr auch starke Schmerzmittel bekommen?

Ich fahre jetzt übrigens erstmal in Urlaub für 10 Tage, also seid nicht besorgt, wenn ich mich nicht melde!

Alles Liebe,

Andrea

MEonsOti


Hallo Andrea,

ich hatte eine Schmerzpumpe mit Dipidolor (synthetisches Opiat). Leider spreche ich auf Opiate so gut wie nicht an :(v . Das scheint aber nur selten vorzukommen. Meine Bettnachbarinnen waren unter Dipi stets weitgehend schmerzfrei.

Wünsche Dir einen schönen Urlaub mit super Wetter, liebe Grüße von

Angie

c9o_rdNux2


Ich hatte die ersten Tage auch einen Dauertropf mit den unterschiedlichsten Schmerzcoktails, unter anderem war auch das Dipidolor dabei, habe aber nix davon vertragen (gekotzt wie ein Weltmeister :-/). Der Anästhesist auf der Intensiv, der für mich zuständig war, ist schier verzweifelt.

Als das zuende war, hatte ich nur noch Hunger. Ich hab die Pfleger angebettelt und beschimpft, aber sie ließen sich nicht erweichen ;-). Selbst dieser Herzkatheter, über den ich eine sogenannte Nährlösung kriegte, hat den Hunger und einen ordentlichen Gewichtsverlust nicht verhindern können.

Viele Grüße

M1onxsti


@cordu

Herzkatheder ??? Du meinst vermutlich den üblichen zentralvenösen Katheder (Cava) am Hals oder unterhalb des Schlüsselbeins, den man bei solchen OPs immer bekommt und den ich schon seit über 2 Jahren dauerhaft besitze (implantiert = Port-a-cath). Einen Herzkatheder hattest Du ganz sicher nicht, denn das ist etwas völlig anderes. Tut mir leid, aber das muss ich unbedingt korrigieren, damit andere Betroffene nicht in Panik geraten.

Liebe Grüße von

Angie

IIri<s19x68


Hallo an alle :-)

Liebe Angie, Bettina, cordu, Patrizia etc.

Ich wollte euch nur kurz mitteilen, dass ich jetzt e n d l i c h

an nen Chirurgen geraten bin (und das sogar in meiner näheren Umgebung), der mir klipp und klar sagte, dass es nach meinem Befund (also Slowtransit von 140 Stunden) nur zwei Möglichkeiten gibt:

a)...so weiter machen wie bisher mit den abführen unter heftigsten Schmerzen und Ängsten etc.

oder

b) eine subtotale Kolektomie.

Ein dazwischen gibt es nicht. Dieser Arzt ist Professor der Chirurgie an dem KH und würde mich selbst operieren. Damit ich habe die Entscheidung nicht übereilt fälle, solle ich noch zusätzlich zu nem andere Professor (der Gastroenterologie) gehen, dass dieser evtl. nochmal die Transitzeitbestimmung macht etc.

Der Professor der Chirurgie sagte zwar zu mir, dass er keine weiteren Untersuchungen für nötig findet, da mein bereits vorhandener Befund bzgl. Slowtransit eindeutig ist und es sozusagen eigentlich egal ist, warum und wieso der Darm nicht arbeitet. Das Resultat bleibt das gleiche.

Ich habe jetzt noch einige Wochen Galgenfrist, bis der weitere Prof. aus seinem Urlaub zurück ist und ich bei ihm vorstellig werden kann.

Auf alle Fälle bin ich - so komisch das jetzt klingt - erstmal irgendwie erleichter, dass ich endlich an nen Arzt gekommen bin, der mich ernst nimmt und sagt, was Sache ist.

Mal sehen, wies jetzt weitergeht.

So, das wollte ich euch jetzt erst mal wissen lassen.....

an alle weiterhin alles Gute und viele Grüsse

Iris

I1ris.1+968


Sorry für die Rechtschreibfehler...

MhonstWi


Hallo Iris,

dass Du jetzt erleichtert bist, verstehe ich nur zu gut. Berichte bitte, wie's nun weitergeht.

Halt die Ohren steif! Liebe Grüße von

Angie

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