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Slow Transit Obstipation

I>stri2enfaxn


Kurz zu den Schmerzinfusionen

Hallo,

also vielleicht war ich auch die Ausnahme, aber so einen zentralvenösen Katheter über den Hals hatte ich nicht. Ich hatte einen venösen Zugang, wie bei allen OPs üblich am Arm und über diesen wurden teilweise 3 Infusionen angehängt die über eine Schmerzpumpe geregelt wurden, ich habe allerdings gar nicht so viel davon in Anspruch genommen, da ich relativ schnell herausgefunden habe das ich durch die Schmerzmittel vor allem durch Tramadol und Novalgin nur noch schwindeliger und matter wurde. Ich bin ab 5 Tag fast ohne Schmerzmittel ausgekommen, ich hatte zwar Schmerzen, aber die waren mir lieber und für mich besser erträglich als die Nebenwirkungen der starken Schmerzmittel.

Ich wollte das auch nur schreiben, da Angie im Zusammenhang mit dieser OP und diesem Katheter von "üblich " und "immer bekommt" schreibt. Wie gesagt, ich bekam sie nicht.

Zu Iris noch etwas, ich freue mich rießig für dich. Hast du es nochmal über die UNI probiert? Evtl die Zweitmeinung?! Denn ich war wirklich in der Uni bestens versorgt und TOP zufrieden.

Gruß Bettina.

P.S. Es ist mir auch unangenehm und ich möchte keinesfalls als "Besserwissende" gelten nur ich habe die OP bzw. die Schmerzbehandlung in der UNI Regensburg eben so bekommen und da dachte ich, dass man dann eben nicht von " es ist üblich oder immer so" schreiben kann. Vielleicht handhabt es ja wirklich nur die UNI Regensburg so, oder vielleicht auch nur deshalb, da bei mir wirklich alles perfekt abgelaufen ist. Also bitte bitte nicht böse sein, ich will auch nur helfen und jemandem die evtl. Angst nehmen.

AclesiWa


Hallo liebe Iris,

ich kann mir gut vorstellen, wie Du Dich im Moment fühlst: endlich ein Arzt, der Deine Beschwerden ernst nimmt!

Ich denke der Anfang ist gemacht, damit Deine Leidenszeit nun zu Ende ist.

Alles Liebe und Gute und hoffentlich triffst Du die richtige Entscheidung für Dich...

Ich bin sehr gespannt, wie es dann weiter geht.

Gisela

MOonsxti


Hallo Bettina,

ist ja okay, dass Du das relativierst. Dann sage ich halt: In den Kliniken, in denen ich war, ist ein ZVK nach solchen Eingriffen üblich. Da ich von 'zig OPs sowohl den ZVK wie auch periphere Venenzugänge kenne, muss ich Dir sagen, dass ein ZVK gegenüber einem peripheren Zugang um einiges angenehmer ist. Man merkt ihn nämlich NULL, und er kann bis zu 2 Wochen verbleiben. Zudem ist auch eine TEP möglich, was bei einem peripheren Katheder spezielle Nährlösungen (z.B. Trimix perikal) erfordert.

Liebe Grüße von

Angie

I%str)ienfaxn


Ist schon in Ordnung, jeder hat seine eigenen Erfahrungen. Ich denke halt auch nur an die im Forum die sich vor so einer OP befinden und informieren möchten. Ich möchte ihnen etwas die Angst nehmen, die ich vorher empfunden habe und ihnen aufgrund meiner tollen OP aufzeigen, dass alles auch ganz "harmlos" verlaufen kann. Mein Zugang war 6 Tage und hat mir überhaupt keine Probleme gemacht und musste auch keinen Tag länger sein. Ich war froh darüber und bin es auch heute noch, dass alles so glücklich verlaufen ist. Ich hatte vor der OP wahnsinnige Angst, ich will keinesfalls untertreiben, das wird mir auch Iris bestätigen können, da ich ihr immer wieder geschrieben habe, da so eine OP keine einfacher Spaziergang ist. Ich möchte aber auch allen, die vor so einer OP stehen vermitteln, dass alles auch sehr problemlos ablaufen kann. Ich kann mich jetzt vielleicht nicht so ausdrücken wie ich es meine und wie ich es gerne rüberbringen möchte, aber vielleicht versteht es ja doch jemand, was ich damit sagen möchte.

I&ris1596x8


Hallo nochmal

Danke euch allen für eure lieben Wünsche.

Ich werde euch weiter auf dem Laufenden halten, das kann aber einige Wochen dauern.

Ich werde auf alle Fälle alle Beiträge hier im Forum diesbezüglich nochmal durchstudieren und mir Notizen machen, so dass ich schon a bisserl "gerüstet" bin.

@ Bettina:

Ich habe leider keine zweite Meinung an der UNI in REgensburg einholen können, da weder ich noch meine Ärztin einen Besprechungstermin erhalten haben.

Angeblich übernehmen sie "solche Fälle" (die Dame ging wohl von normaler Obstipation aus) nicht mehr. Auch wegen den vielen STreiks in letzter Zeit übernehmen sie nur "Notfälle".

Meine Ärztin hat ja selbst durch angerufen...sie hätte dann in vielleicht nem halben Jahr einen Besprechungstermin für mich erhalten. Um mir aber trotzdem zu helfen, hat meine Ärztin eben an diesem KH (keine UNI, kleineres KH) vorgesprochen und mir den Termin verschafft.

Ich war zwar anfangs skeptisch, weil ich dachte, so ein kleines KH hat doch keine ERfahrung diesbezüglich. Aber der Professor wirkte auf mich sehr kompetent und dass er weiss, wovon er spricht. Er selbst hat zwar diesen Eingriff wegen Slow-transit noch nicht gemacht, aber halt wegen z.B. Darmkrebspatienten. Also den Eingriff selbst beherrscht er auf alle Fälle.

Ich habe ganz vergessen zu fragen, ob diese OP und alles was damit zusammenhängt, denn nun auch von der gesetzlichen Kasse übernommen wird. Das hab ich in der Aufregung vergessen. Aber ich gehe wohl schwer davon aus, denn sonst hätte mich der Prof. doch sicherlich darauf aufmerksam gemacht, dass da immense Kosten entstehen können.

Danke nochmal an alle für die lieben Wünsche

ich halte euch weiter auf dem Laufenden

und wünsche allen auch weiterhin alles Gute

Iris

I/risM196x8


Frage an Angie

Angie, du hast mal in nem Beitrag geschrieben, dass bei einer subtotalen Kolektomie ca. 20 cm Restdickdarm (meistens im oberen Bereich) verbleiben, so dass mein keinen künstlichen Ausgang braucht.

Der Prof. hat mir den Eingriff allerdings so geschildert:

Er sprach von einer kompletten Dickdarmentfernung (manche sollen auch subtotal dazu sagen). Auf alle Fälle wird der komplette Dickdarm entfernt und der Dünndarm wird mit dem verbleibenden Mastdarm verbunden und zusammengenäht, der Mastdarm entspräche dann den 15-20 cm Darm (wo manche Leute eben restlichen Dickdarm sagen) und diese 15 cm Mastdarm sollten dann in der Regel die Funktion des Eindickens übernehmen.

Der Prof. sagte auch weiter, dass solche OP keinen künstlichen Ausgang nach sich zieht (wenn alles normal verläuft).

Ich bin jetzt nur a bisserl irritiert, weil eben ich dachte, es verbleiben noch 15-20 restlicher Dickdarm und nicht nur der Mastdarm.

Von was sprachst du da Angie?

Da du ja geschrieben hast, dass man bei einer kompletten Dickdarmentfernung einen künstlichen Ausgang braucht.

Wär für eine kurze Antwort sehr dankbar.

LG

Iris

M8onstxi


Hallo Iris,

bei einer subtotale Kolektomie bleibt i.d.R. ein Stück des aufsteigenden Dickdarms erhalten (Colon ascendens), welches direkt mit dem 12-15 cm langen Rektum verbunden wird. Normalerweise passiert dies ohne die Anlage eines Stomas. Bei dieser OP bleibt dann auch die "Bauhinsche Klappe" (= Übergang zwischen Dünn- und Dickdarm) erhalten.

Das Rektum ist leider kaum in der Lage, dem Stuhl Flüssigkeit zu entziehen. Es ist nur ein Reservoir für den fix und fertig aufbereiteten Stuhl, portioniert durch das darüber befindliche Sigma.

Auch bei einer totalen Kolektomie ist eine eine dauerhafte Ileostomie nicht zwingend. In diesen Fällen wird eine sog. "Pouch-OP" gemacht, bei der aus ca. 30 cm Dünndarm ein J-förmiges Reservoir gebastelt wird. Darüber kannst Dich z.B. hier informieren: [[http://www.chirurgie-klinikum-herford.de/htm/erbliche_fap12.htm]]. Diese, recht schwierige OP sollte aber nur von einem diesbezüglich sehr erfahrenen Chirurgen durchgeführt werden (Wir in Österreich haben nur einen einzigen, der das beherrscht).

Eine ileoanale Anastomose (direkte Verbindung von Dünndarm und Rektum) ist keinesfalls zu empfehlen. Das macht man eigentlich auch kaum mehr, denn diese Lösung ist für die Betroffenen anschließend meist die Hölle (Dauerdurchfälle rund um die Uhr, wunder Anus). Über das Leben komplett ohne Dickdarm mit Pouch-Anlage kannst Du Dich z.B. bei [[http://stoma-forum.de/topic.php?s=1516d13c28f0ed41c78c51401d14921a&id=1341]] informieren. Es gibt dort auch noch andere Threads (Suchbegriff: "Rückverlegung" oder "Pouch")

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesen Infos weiterhelfen.

Liebe Grüße von

Angie

I!ris1@96x8


Vielen Dank

Vielen Dank Angie für deine Ausführungen, die mich jetzt leider grad sehr erschrecken.

Ich studiere alles genau und bespreche das mit dem Prof. natürlich nochmal.

Vielen Dank,

LG Iris

c\ordxu2


Sorry!!!

Natürlich hat Angie recht und ich hatee einen zentralen Venenkatheter. Ich hatte die Bezeichnung vergessen und mir war nur im Gedächtnis geblieben, dass mir erklärt wurde, dass der mit der Spitze im Vorhof liegt. Zum Glück hat man mir das erst bei Ziehen erklärt, ich war echt erschrocken. Er hatte mich überhaupt nicht gestört oder weh getan, war sehr praktisch, aber wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mich nicht mehr getraut, mich zu bewegen!

Also nochmal deutlich für alle: der ZVK war völlig in Ordnung und für so viele Tage erheblich praktischer als die üblichen Zugänge auf der Hand! Deshalb bitte keine Panik deswegen kriegen!!:)^

@ Iris:

Ich freu mich für dich und bin mit dir erleichtert, dass das jetzt endlich in eine Richtung geht und du nicht mehr auf der Stelle tritts. Könntest du mir sagen, welches KH das ist? Kannst mir ja vielleicht eine PN schicken, wenn du es nicht schreiben möchtest!

Viele liebe Grüße an alle!!

M&ons]txi


Huhu Cordu,

gut, dass Du es erst beim Ziehen erfahren hast.

Natürlich

kann man sich mit einen ZVK frei gewegen, viel besser als mit den peripheren Zugängen am Handrücken oder im Arm. Davor muss man wirklich keine Angst haben.

Meine Venen sind durch viele OPs und Infusionen schon lange total zerschossen. Man hat bei mir nur noch an den Füßen eine Chance. Nee, da ist mir ein ZVK wirklich 10x lieber.

Den ZVK bekam ich, als ich bereits in Narkose war. Das Ziehen des Katheters war absolut schmerzfrei. Pflaster drauf und feddisch.

Liebe Grüße von

Angie

dfanaa2lberztinxe


Hallo,

ich bin wieder aus dem Urlaub zurück.War schön, so ein bisschen Erholung braucht man ja mal(vor allem nach diesem Schreckensaufenthalt in der geschlossenen Psychiatrie!).

Ich hab mal eine Frage an Iris: Wo wohnst Du denn? Ich frage nur wegen dieses Arztes, den Du gefunden hast. Wie heisst er denn?

Wie Du gelesen hast, bekomme ich ja wahrscheinlich auch diese OP und ich finde es sehr erleichternd, mit jemandem zu kommunizieren, der in derselben Lage ist!

Alles Liebe,

Andrea

h;idgexhog


Hallo an alle,

mein Vater hatte vor einem Jehr den kompletten Dickdarm und und einen kleinen Teil

des Dünndarms entfernt bekommen,der hatt massive Flüssigkeitsverluste unter

Medikamenten sind die Flüssigkeitsverluste ca 2 - 2,5 liter in 24 Stunden,ich weiss

nicht ob das normal ist,der eine Artzt hat gesagt dass es sogar für ein Kurzdarmsyndrom

zuviel ist.Der braucht Infusionen um das ganze auszugleichen muste,wie ist es bei

Leuten die so was ein ähnliches haben, muss jeder der so eine OP hatte Infusionen

bekommen,was für Medikamente werden genommen,sollte man viel Wasser drinken

oder ist zu viel Wasser auch nicht gut da es eh rauskommt.

Wäre für Informationen dankbar.

Liebe Grüße an alle

hidgehog

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