Verwachsungsbauch

Hallo liebe Mitstreiter, habe schon mal einen Beitrag reingesetzt, aber leider bekam ich keine einzige Antwort. Kurz zu mir: Ich habe nach mehreren großen Bauch-OPs (u.a. totale […]

M}onstxi   30.04.06  20:23

28.07.07  18:00

Verwachsunsbauch

Hallo Miteinander,

bin 28 Jahre alt und leide unter einem Verwachsungsbauch.

2001 begann die Meserie. Notoperation in der Türkei durch Dünndarmriss mit anschließender Bauchfellentzündung in der Türkei. 3 Tage lag ich mit einer Bauchfellentzündung und bin dann auf eigene Verwantwortung in einen Privat-Klinik in die Türkei gekommen. Dort wurde ich noch einmal Not-Operiert und der Bauchraum wurde durchspült. Danch ging es mir 2 1/2 Jahre gut, bis ich starke schmezren bekam. 2005 folgte dann einen neue OP in der die Verwachsungen gelöst wurden und die Narbe ausgeschnitten und anständig genäht wurde, da die Ärze in der Türkei fusch gemacht haben. Im Mai diesen Jahres fing ich mit der Osteopathie an (hatte bis dato auch noch keine dollen schmezren). Sie half mir zwei Monate ganz gut. Der Osteopaht sage zu mir, dass es nicht mehr schlimmer kommen kann, da er gegenan steuert. Und nun, nun bekomme ich auf der rechten Seite wieder diese ständigen schmerzen. Bin total fertig. Es nimmt wohl überhaupt keine Ende. Ich hatte im Forum gelesen, das sich jeman mit der Liftermethode hat operieren lassen. Was ist das genau? Für Tipps bin ich sehr dankbar.

niePrgiz

28.07.07  18:21

Hallo

Wegen dieser Lift Methode habe ich schonmal einen Beitrag von diesem Dr. Kuschinski ins Forum getan: [[http://www.med1.de/Forum/Magen.und.Darm/323171/]]

...

Gruss

Patrick

Pmatr+ick~99999x9

28.07.07  18:22

Dieser Doktor operiert einfach ohne Gas, auf seiner Homepage gibt es sogar Videos.

Aber ob das etwas bringen soll weiss ich nicht... glaube eher nicht.

PoateriPckX99999x9

28.07.07  18:54

An Patrick

Hallo,

danke für die schnelle Antwort. Du hattest dich aufgrund Deiner Beschwerden doch per Bauchspiegelung operieren lassen. Hat das bei Dir was gebracht?

nser gi-z

28.07.07  19:18

Ich kann es wirklich nicht sagen, ob es etwas gebracht hat. Man müsste wohl nochmals eine Bauchspiegelung machen um zu sehen, ob wieder neue Verwachsungen da sind.

Die Beschwerden sind eigentlich genau gleich wie vor der OP, eventuell aber eher einbisschen weniger Beschwerden.

Aber bei diesem Kruschinski wäre ich wirklich vorsichtig, ich sehe keinen Vorteil dieser Methode. Aber da müsste man einen Chirurgen fragen, war er von dieser Methode hält..

PWaWtr7ick9:99999

28.07.07  19:23

Hallo Nergiz,

Verwachsungen sind ein sehr heikles Thema. Leider gibt es Patienten, wo sich nach Operationen immer wieder neue Verwachsungen bilden. Womit das zusammenhängt, konnte noch nicht so genau erforscht werden. Dazu kommt noch, dass es auch keine geeignete Methode zur eindeutigen Diagnose gibt.

2005 habe ich mich von Dr. Kruschinski mit seiner gaslosen Methode operieren lassen, weil kein Chirurg bei mir eine Bauchspiegelung aufgrund meiner vorangegangen Bauchoperationen mehr machen wollte.

Ich war sehr zufrieden und habe es bis heute nicht bereut. Meine kleinen Schnitte sind nicht mehr zu sehen.

Ich denke, es ist ungeheuer wichtig, dass man einen Arzt findet, der sein Handwerk versteht, denn bei dieser Art von Eingriffen können sehr schnell auch schlimme Verletzungen an Darm oder anderen Organen entstehen.

Da meine Beschwerden nicht nur auf Verwachsungsprobleme zurückzuführen sind, bin ich leider nicht ganz beschwerdefrei, aber

ich hatte so viele Verwachsungen, dass mein Darm total blockiert war. Diese hat der Doktor soweit wie möglich entfernt.

Einen weiteren Eingriff möchte ich ungerne machen lassen und so versuche ich mit homöopath. Hilfsmitteln meinen Alltag zu meistern. Das geht inzwischen ganz gut. Denn jede weitere OP birgt ja auch wieder neue Risiken und die Gefahr von weiteren Verwachsungen.

Überzeugt hat mich nicht nur das Konzept von Dr. Kruschinski sondern auch die umfassende Hilfestellung im Forum selbst durch ihn und die Mitglieder.

Deshalb kann ich diese Methode und damit Herrn Dr. Kruschinski bedenkenlos weiterempfehlen.

Falls Du noch nähere Infos benötigst, schau mal rein ins Forum.

Ich kann Dir auch gerne ein pm schicken, wo ich Dir noch nähere Einzelheiten mitteilen kann.

[[http://www.endogyn.de]]

Viele Grüße und alles Gute

Ahlestia

28.07.07  19:31

öhm Alesia. Ja, wahrscheinlich waren bei dir die Verwachsungen zu ausgeprägt, daher wollte man keine Bauchspiegelung machen. Ich hatte natürlich auch nur in der rechten Bauchhälfte Verwachsungen.

Wenn deine Beschwerden keine Verwachsungsbeschwerden sind, von was sind sie denn sonst?

Wie lange waren die Einstichlöcher bei der Methode von Dr. Kruschinski? Ich glaube die Löcher bei Dr. Kruschinski sind eher grösser als bei der normalen Lapraskopie. Meine Löcher:

1. Loch 0.5 cm lang

2. Loch 1cm lang

3. Loch 1.5cm lang

PXatAric^k999x999

28.07.07  19:42

An Alesia

Hallo,

danke für die Rasche Antwort.

Aber wie funktioner das genau mit der Lift-Methode?

Hast Du noch schmerzen?

Gruß

n]ergxiz

28.07.07  21:12

Hallo Alesia und alle,

Leider gibt es Patienten, wo sich nach Operationen immer wieder neue Verwachsungen bilden.

Dazu sage ich: Jeder Mensch entwickelt nach jedem Eingriff in den Bauchraum Verwachsungen!

Diese müssen aber nicht zwangsläufig zu Problemen führen. Sehr viele Menschen haben Verwachungen und merken nichts davon und erfahren davon nur zufällig.

Die Sache mit der laparoskopischen Methode ist die, dass nach einer Vier-Quadranten-Peritonitis in aller Regel keine laparoskopischen Eingriffe mehr möglich sind, weil die Verwachsungen so massiv sind, dass es keine Stelle am Bauch mehr gibt, in die man stechen könnte, ohne den mit der Bauchdecke verwachsenen Dünndarm zu verletzen. So ist es z.B. bei mir.

Auch nach laparoskopischen Eingriffen (mit oder ohne Gas) entstehen Verwachsungen. Wenn man Glück hat, sind die Beschwerden danach verschwunden oder zumindest besser.

Ob die Chirurgen in der Türkei wirklich gepfuscht haben, kann ich nicht beurteilen. Bei mir wurde Anfang 2004 von einem renommierten Chirurgen an der Uni-Klinik Innsbruck eine subtotale Kolektomie vorgenommen. Nur fünf Tage später musste ich wegen 4-Quadranten-Peritonitis re-operiert werden. Gepfuscht wurde da sicher nicht, es wurde lediglich die Infektion zu spät erkannt.

@ Patrick:

Bei extrem ausgeprägter Verwachsungsproblematik mit Dauerschmerzen sind die Narben aufgrund des Eingriffs wirklich zweit- bis drittrangig. Nichts für ungut.

Liebe Grüße

Angie

M?onXstxi

28.07.07  21:51

@ Angie :

Ja, das schon, die Narben sind egal, aber unter dem Schnitt selber entstehen dann ja meist auch Verwachsungen, daher ist ein möglichst kleiner Schnitt wünschenswert..

P$atruick99x9999

28.07.07  21:55

Daher würde es mich nun wunder nehmen, wie Lange der Schnitt bei Alesia mit der Gaslosen OP war. Dieser Kruschinski erwähnt immer seine Vorteile (die zum Teil gar keine Vorteile sind) bei seiner Gaslosen OP, nie aber Nachteile..

Ptatric]k9w999W9x9

28.07.07  23:27

@ Nergiz

Bei Endogyn gibt es etliche Videos über die Methode der gaslosen Bauchspiegelung. Siehe auch unten meine Antwort an Monsti.

Schmerzen, Krämpfe und Verdauungsprobleme habe ich immer noch. Aber ich bin mir fast sicher, dass diese Beschwerden eine andere Ursache haben als Verwachsungen. Denn bei mir treten sie meist im Liegen und im Ruhezustand auf und sind vor allen Dingen verdauungsabhängig. Da bei mir noch eine Enterozele diagnostiziert wurde (Einstülpung von Dünndarmteilen in den Dickdarm, wodurch die Verdauung behindert und der Stuhl nur portionsweise entleert werden kann) nehme ich stark an, dass dies meine Beschwerden verursacht. Dazu kommen noch Probleme mit der Darmflora usw. usw.

Aber wie soviele hier im Forum bin ich immer noch auf der Suche nach der eigentlichen Ursache.

Sogar Dr. Kruschinski meinte, dass diese Beschwerden nicht auf Verwachsungen zurückzuführen seien.

Jetzt habe ich die Hoffnung, dass durch meinen momentanen Darmaufbau eine Besserung erzielt werden kann.

@Patrick

Meine 3 Schnitte waren so minimal, dass heute davon nichts mehr zu sehen und auch nichts zu spüren ist. Ich habe sie auch nicht nachgemessen, da der Heilungsprozess so gut verlaufen ist.

Aber ich hatte bei meiner Operation eine Bettnachbarin, deren Bauch durch etliche Bauchoperationen total entstellt ist und bis jetzt die Wunden von der letzten großen Bauch-OP nicht mehr richtig zuheilen.

Glaube mir, Deine Narben sind wirklich nicht schlimm; ich habe in der Klinik ganz andere Bäuche gesehen und das waren meistens junge Frauen!

@Monsti

Genau aus dem Grund und Angst vor einer Verletzung im Bauchraum habe ich mich für die gaslose Methode mit dem Abdolift entschieden. Die Bauchdecke wird durch das Liftsystem angehoben, damit der Arzt gute Sicht hat. Die meisten Ärzte haben mich gerade vor einem "blinden Einstich" gewarnt und mir riesige Angst damit eingeflöst. Aber mit der Methode von Dr. Kruschinski ist ja alles bestens verlaufen.

Aber eine weitere Operation kommt natürlich auch für mich nur dann infrage, wenn es gar nicht mehr anders geht.

OP wirklich jeder Mensch nach einer Operation Verwachsungen entwickelt, kann ich auch nicht sagen. Vermutlich ist es so.

Ich finde es nur sehr schade, dass auf diesem Gebiet keinerlei Forschung betrieben wird. Die Mediziner führen heute die tollsten Diagnosen und Operationen durch. Aber leider kann man noch nicht einmal genau diagnostizieren, ob der Patient auch wirklich Verwachsungen hat. Das sollte doch eigentlich mit modernen Methoden und Geräten möglich sein.

Sorry, aber das macht mich immer unheimlich wütend, weil es viele Menschen gibt, die durch ihre Bauchprobleme zu chronischen Schmerzpatienten werden. Dazu kommt dann noch das Unverständnis so mancher Ärzte!

LG

Ajl4esixa

28.07.07  23:34

@ Alesia:

Das mit der Forschung gegen Verwachsungen stimmt schon.

Mir kommt es so vor, dass jeder irgendetwas macht, oder jeder irgendetwas anderes behauptet betreffend Ädhäsionen. Keiner weiss so richtig was eigentlich wirklich hilft.

Und dann gibt es noch tausend Barrieren und keiner weiss welches das Beste ist und ob es überhaupt nützt.

Irgendwie scheint mir das Thema Verwachsungen überhaupt nicht gelöst, da könnte man doch mit intensiver Forschung sicher etwas erreichen. Jeder Chirurg kaspert für sich etwas zusammen und hat seine eigene Meinung betreffend Ädhäsionsprophylaxe.

Peatrvi.ck99$999x9

28.07.07  23:45

Ich kann einfach noch sagen, aus der Sicht meines Chirurgen (Viszeralchirurgie), gibt es nichts wirksames. Ich habe ihn sogar noch auf Spraygel und Folien angesprochen, Er sagte: "Es ist nicht bewiesen dass solche Mittel etwas bringen. Wenn man etwas erfinden würde, dann wäre man Millionär."

Er vertritt die Meinung, dass man nach der OP einfach gut spülen soll und dann bei einer Bauchspiegelung noch 2 Liter Flüssigkeit im Bauch drin lassen soll. Bei meiner Ädhäsiolyse hat anschliessend noch 2 Liter Flüssigkeit im Bauch drin gelassen als Ädhäsionsprophyaxe.

PJatric^k99X9999

29.07.07  01:14

Hallo Patrick,

Ich denke auch jeder Arzt hat seine eigene Methode und ist auch davon überzeugt. Vielleicht ist die Wirkung auch bei jedem Patienten unterschiedlich.

Bei meiner Bekannten wurde bei ihrer letzten großen Bauchoperation auch eine Spülung gemacht. Und trotzdem hat sie wieder starke Beschwerden. Sie hat schon unzählige Operationen hinter sich gebracht. Aber woher soll man denn wissen, ob das wieder Verwachsungen sind. Also muss man erst einmal wieder reinschauen, um Klarheit zu haben. Und schon beginnt alles wieder von vorne.

Letzendlich bleibt dann noch eine Schmerztherapie, die nicht so ohne weiteres von der Krankenkasse bewilligt wird. Dann kann es passieren, dass man mit Medikamenten vollgestopft wird , die außer zusätzlichen Nebenwirkungen leider nichts bringen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meisten Menschen gar nicht verstehen können, dass man durch eine Operation solche Schmerzen überhaupt haben kann. Damit müssen wir einfach leben und weiter den Kampf gegen unsere Beschwerden führen.

Nur aufgeben dürfen wir nicht, denn wer nicht kämpft hat schon verloren!

Alles Gute

A>l[esRixa

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