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Probleme mit einer Darmfistel

l3ukas0&10x5 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

gestern habe ich mich dann doch mal durchgerungen zum Arzt zu gehen. Wie in meinem letzten Beitrag hatte ich ja gedacht, dass ich Hemorriden habe. Fehlanzeige!

Ich hatte letzten Jahr mal Probleme mit einer Darmfistel. Ich hatte keine Schmerzen sondern nur eine offene Wunde. Nach 2-3 Wochen war alles wieder weg. Ich dachte nicht, dass die wiederkommt. Jetzt ist es so, dass ich keine Wunde habe sondern nur einen stechenden und zwickenden Schmerz. Das Sitzen fällt mir etwas schwer. Mein Arzt hat nun gesagt, dass es 2 Möglichkeiten gäbe.

1. Eine Behandlung mit einem Faden, welcher durchgezogen wird. Kann aber sehr lange dauern.

2. Eine OP. Die Risiken haben mich jedoch fast umgehauen. Es kann die Möglichkeit bestehen, dass bei der OP der Schließmuskel beschädigt wird und ich danach diesen nicht mehr selbst kontrollieren kann.

HALLO? Ich bin 25 und will mit Sicherheit so eine Diagnose nicht haben. Und außerdem, warum sollte ich mich der OP unterziehen, wenn es so ein Risiko gibt?

Vielleicht hat jemand damit Erfahrung gemacht und kann mich evtl. etwas beruhigen? Oder gibt es vielleicht noch andere Behandlungen?

Bin über jeden Rat und Tipp dankbar!!

Antworten
l5u2kas|010x5


Hilfe!!

Kann mir denn hier keiner einen Tipp geben?

c8or'du2


Sorry,

davon hab ich keine Ahnung, aber deine Sorgen kann ich verstehen. Was für ein Arzt ist das denn? Vielleicht solltest du dir noch eine Meinung anhören. Auf jeden Fall sollte das ein Proktologe beurteilen, ich weiß ja nicht, wo du warst.

Viel Glück und gute Besserung!

l;ukaWs010x5


Danke für Dein Interesse!

Ich war zum einen bei einem Chirurgen und bei meinem Hausarzt. Der Chirurg hat sich überhaupt keine Zeit für mich genommen. Mir nur kurz die Risiken erklärt und mehr nicht. Mein Hausarzt wiederrum hat von dem Risiko der Verletzung des Schließmuskels gar nichts gesagt.

Ich weis einfach nicht was ich machen soll. Nur so auf eine längere Zeit gesehen kann ich auch nicht leben. Das sind zwar keine unerträglichen Schmerzen aber beeinflussen im Alltag tun die schon.

c?ordxu2


Also dann

würde ich dir tatsächlich raten, dir einen Proktologen zu suchen (vielleicht gelbe Seiten) und nicht nochmal zu diesem Chirurgen, denn Ärzte, die sich keine Zeit nehmen, kann man getrost in der Pfeife rauchen und denen sollte man auf keinen Fall seine Gesundheit anvertrauen. Oder aber nochmal einen anderen Chirurgen aufsuchen, falls es bei dir in der Nähe keinen Proktologen gibt.

Viele Glück!@:)

l]ugkas01x05


Danke!!

Ich werde mal sehen ob es bei uns in der Nähe einen Proktologen gibt.

Es fällt mir auch schwer wieder zu diesem Arzt zu gehen, wenn der mir keine Zeit witmen kann.

Vielen Dank und auch alles Gute!!

S"ist6er.Sxu


@ lukas

Hallo,

klar brauchst du einen guten Arzt der sich Zeit für dich nimmt, aber die Aussagen die gemacht wurden kann ich bestätigen, denn ich habe selbst Fäden durch meine Fistel! Das ist keine Sache des Alters, aber das Risiko ist nunmal das der Schliessmuskel beschädigt werden kann, wenn die Fistel entfernt werden soll und diese durch den Muskel geht.

Du solltest auf jeden Fall zu ienem Facharzt/Ärztin auf diesem Gebiet. Es gibt mittlerweile Eingriffe um die Fistel zu entfernen, aber ein Restrisiko wird immer sein, denn es ist nunmal ein Eingriff. Auch kann man nicht sagen das damit alles beendet ist, es wäre auch zu klären was die Ursache für die Fistel ist!

Du solltest dich mal informieren über Ärzte die Erfahrungen mit Magen-Darm-OP's haben, insbesondere mit Fisteln Ich habe noch im Kopf das mal hier jemand schrieb im Josefs-Hospital in Wiesbaden operiert worden zu sein, leider weiss ich den Arzt nicht mehr, und das dieses KH sehr gute Erfahrungen mit solchen OP's hat. Dorthin werde ich mich jedenfalls zu einem Info-Gespräch wenden, wenn ich mich mal zu einer OP entschliessen sollte!

Es kommt auch nicht zwingend darauf an das ein guter Arzt in deiner Nähe ist, für Informationen gibt es ja Kommunikationsmittel, es ist viel wichtiger das es ein Arzt mit guten Erfahrungen in diesem Bereich ist! Wie in allen Bereichen ist es auch bei Ärzten so, das es Spezialisten auf verschiedenen Gebieten gibt, sonst wären ja alle Ärzte gleich. Natürlich kann dir dein Hausarzt ohne Hintergrundinfo keine genauen Aussagen geben, denn es ist in der Regel ein Allgemeinarzt und kein Facharzt. Er kann dir aber evtl. Adressen von guten Spezialisten auf diesem Gebiet geben!

Alles Gute

l!ukas0x105


OP hinter mir!

Hallo,

bedanke mich nochmal bei allen, die mir hier geantwortet haben.

Am Sonntag den 07.05.06 ging es mir richtig schlecht. In der folgenden Nacht ist dann, bis dahin dachte ich nur eine Fistel, jedoch ein Abszess aufgegangen. Das gute daran war, dass die unerträglichen Schmerzen weg waren. Mein hausarzt hat mir geraten, mich im Krankenhaus untersuchen zu lassen. Am Dienstag wurde ich bereits operiert. Der Abszess wurde geöffnet und muss nun in den kommenden Wochen selbst zuwachsen. So geht auch die Entzündung weg. Eine Fistel habe ich auch. Den Grund konnten die aber noch nicht feststellen, da die Entzündung noch zu groß ist. In ca. 3-4 Monaten wird dann die Fistel operiert. Ich hoffe, damit ist alles vorbei.

Das ganze hätte ich vermeiden können, wenn ich früher zum Arzt gegangen wäre. Aber jetzt ist es wie es ist und ich muss mit einer offenen Wunde an meinem Hinterteil leben.

Achso, ein Faden wurde bei der OP auch gleich durch die Fistel gelegt.

Ich hoffe, dass alles wie geplant verheilt und dass ich bald alles hinter mir habe!!

C5DeMmixr


Analfistel oder Perianalfistel

Hallo leute

ich weis nicht wo ich anfangen soll. Mir geht es einfach ausgedrückt schlecht.

Ich habe seit 3 jahren analfistel die wahrscheinlich durch die verdammte schliessmuskel geht mit abzess bildung

vor 1 1/2 jahren wurde der abzess gespalten seit dem bildet sich immer wieder eiter und entleert sich auch.

Hinzu kommt es das ich seit anfang april 2006 ne schlieme grippe hinter mir habe die ich seit heute nicht überwunden habe.

Folge davon mir ist ständigte übelkeit (mal leicht mal schwer),

Kopfschmerzen die auch kommen und wieder weg gehen,

das gleiche gilt auch für die blase, mal muss ich in der stunde 5 bis 6 mal wasser lassen mal 10 stunde überhaubt nicht,

trockene lippen, nachts schweis gebadet aufwachen (auch mal 3 tage hintereinander dann wiederum 2 tage ruhe )

die bindehaut hast sich auch entzündet,

mal leicht fieber mal schwere fieber, Herzrasen.

Muss auch dazu sagen das ich mich oktober 2005 gegen grippe geimpft habe seit dem bin ich minimul erkältet.

so ich glaube das reicht doch leute oder.

zum schluss am 19.06.2006 habe ich termim in mannheim Enddarmklinik wegen Analfistel mal sehen was die mir so alles erzählen. Natürlich habe ich mächtig schiss davon.

Für jeder hilfe bin ich dankbar

PS: mein deutsch ist nicht die beste(grammatik)

aber ich denke das die leute schon verstehen was ich

geschrieben habe :-).

Geniessen wir das schöne wetter und fussball bis dann leute

M'y-riMstxica


Hallo Demir und Lukas

Ich hatte auch eine Analfistel die drei mal operiert worden ist. Sie fing immer wieder an zu nässen und sogar neue Gänge bildeten sich. Irgendwann hatte ich die Nase voll und habe nichts mehr daran rumfummeln lassen. Ein Sitzbad hin und wieder hat das etwas beruhigt. Es entstanden dann auch manchmal Abszesse, die aber mit der Zeit immer seltener und friedlicher verliefen. Aber ganz trocken war die Stelle eigentlich nie!

Dann bin ich wegen einer anderen Geschichte zum Homöopathen der klassischen Homöopathie gewechselt. Von der Schulmedizin wollte ich nichts mehr wissen! Diese andere "Geschichte"

ist geheilt worden und mit ihr auch so nebenbei die Fistel.

Das habe ich während der Behandlung gar nicht so richtig mitbekommen. Auf einmal stellte ich mit Erstaunen fest, dass "da" nichts mehr nass war. Auch die OP-Narben sind weicher geworden und geblieben.

Allerdings ist das nicht von heute auf morgen passiert. Ungefähr 5 Jahre hat dieser Prozess gedauert.

Gruß

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