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Dickdarmresektion

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Hilfe

Bei einer bei mir kürzlich durchgführten Adhäsiolyse wurde folgender Befund erstellt:Auffallend war bei der Patientin der schlecht tonisierte Dickdarm, der ausgesprochen lang war, sowohl im Bereich des Colon ascendens, wo das Coecum bis auf den Beckenboden hing, als auch im Bereich des Sigmas, wo der Darm sich girlandenförmig übereinanderlegt und hier durchaus auch einen Defäkationsblock auslösen könnte.

Sollte die Patientin trotz der Adhäsiolyse nicht beschwerdfrei werden, könnte die Ursache aufgrund eines Defäkationsblocks im Bereich des Sigmas liegen.

Jetzt meine Frage: Mich plagen ständige Übelkeit und starke Bauchschmerzen, die aber hauptsächlich im Oberbauch sind.Nur manchmal spüre ich auch ein Ziehen und Stechen im Unterbauch

Meine am 09.05.2006 durchgeführte MDP zeigte eine normale Passage.

Ich muss vielleicht dazuschreiben, dass ich schon einen Illeus und mehrere Subillien durch Verwachsungen hatte. Da war die Passage dann verlangsamt. Man hat aber nie eine richtige Stenose gesehen.Nur aufgeblähte und stehende Schlingen.

Könnte die Ursache wirklich im zu langen Dickdarm liegen?

Könnte eine Resektion mir helfen?

Ich habe täglich breiförmigen Stuhlgang. Das würde doch bedeuten, dass meine Verdauung funktioniert.

Habe unter anderem auch einen Zwerchfellbruch mit Refluxösophagitis Grad 1.Hatte auch schon Grad 3. Mit Barret Schleimhaut. Nehme seit der Diagnose Pantozol und habe aber nicht das Gefühl das es hilft.Übelkeit und ein ständiges Klossgefühl.Ich kann leider nicht mehr abschätzen welche Beschwerden von welcher Erkrankung ausgelöst wird. Übelkeit, Schmerzen unter dem linken Rippenbogen(Verwachsungen?? oder Zwerchfell??)

Habe durch die ganzen OPs in letzter Zeit (Darmspülung vor OP) einen Candida Pilz, den ich zur Zeit am theraphieren bin.

Auch wurde eine Histaminintolleranz festgestellt und ich meide seither "gefährliche Lebensmittel und Medikamente"

Trotzdem keine Besserung meiner Situation.

Ich ernähre mich ballaststoffreich,zuckerfrei und fettarm.

Ich weiss echt nicht mehr was ich noch machen soll.

Wenn ich sicher wüsste, dass es zB nur der Zwerchfellbruch ist,der mir so Probleme macht würde ich mich operieren lassen.

Oder wenns der Dickdarm wäre, würde ich mich warscheinlich trotz riesiger Angst auch operieren lassen.

Aber bisher konnte mir noch kein Arzt sagen ,was der genaue Auslöser meiner Beschwerden ist.

Habe mittlerweile 37 kg Gewicht verloren und fast keine Kraft mehr.

Mit freundlichen Grüßen, in der Hoffnung auf Antwort

Alexandra

Antworten
M[onsxti


Hallo Alexandra,

Dir darauf eine sinnvolle Antwort oder gar einen Rat zu geben, ist leider fast unmöglich.

Ich kann Dir nur empfehlen, Dich in einer spezialisierten Uniklinik nochmals sehr gründlich durchchecken zu lassen. Wenn Du trotz Colon elongatum täglich weichen Stuhlgang hast, darfst nach einer Dickdarmresektion vermutlich davon ausgehen, dass Du fortan Durchfälle haben wirst. Vermutlich würde ich mich lediglich auf eine Sigmaresektion einlassen, die aber auch wieder neue Verwachsungen nach sich zieht.

Deine Darmdiagnose hatte ich ebenfalls plus Megacolon, wobei ich aber trotz Abführmittel nur 1-2x im Monat Stuhlgang hatte. Meine Colontransitzeit betrug über 150 Stunden. Mein Dickdarm war rekordverdächtige 2,60 m lang, aber aufgrund einer angeborenen IND in seiner Funktion stark beeinträchtigt.

Die Schmerzen unter dem linken Rippenbogen kenne ich nur zu gut. Bei mir drückte der elongierte Darm im Bereich der linken Flexur massiv gegen Magen und Zwerchfell.

Inzwischen habe ich mehrere große Darm-OPs hinter mir, bin den kompletten Dickdarm, den größten Teil des Rektums und einen Teil des Dünndarms los, bin Ileostomaträgerin und habe wegen Ileus auch schon eine ausgedehnte Adhäsiolyse hinter mir.

Meine Verwachsungen sind natürlich längst wieder da, und zwar so extrem, dass man mich jetzt nur noch im akuten Notfall (Ileus oder andere Katastrophen) operieren wird, weil ich bei einer nächsten OP 100%ig wieder größere Anteile meines Dünndarms verlieren werde, da dieser u.a. breitflächig mit der Bauchdecke verwachsen ist.

Ich kann Dir nur raten, mittels einer ausführlichen Diagnostik der Hauptursache Deiner Beschwerden nachgehen zu lassen und Dich nicht vorschnell für weitere OPs zu entscheiden.

Liebe Grüße von

Bauchkrüppel Angie

AVlex10c0940i01


Danke,Angie

Hallo Angie,

ich möchte mich für Deinen Beitrag bedanken.

Bauchkrüppel.

Schönes Wort. So fühl ich mich auch.

Nach 6 OPs in 10 Monaten darf ich vielleicht mitreden?

Heute Mittag waren die Schmerzen auf der linken Seite wieder ganz schlimm. Kann dann kaum atmen und bekomme auch Kreislaufprobleme.Wenn die Schmerzen beginnen denke ich immer aha, mein Magen meldet sich mal wieder. Aber wenns dann soooo stark wird denk ich das kann nicht alleine der Magen sein.

Wenn ich doch nur genauer wüsste was das ist. Hab ja mindestens drei Möglichkeiten zur Auswahl. Zwerchfellbruch,zu langer Dickdarm der nach oben drückt oder mal wieder Verwachsungen.Was mir aufgefallen ist,ist dass es besonders schlimm durch Belastung(stehen oder gehen) wird. Könnte aber auch zu allem passen.Hab schon überlegt, ob ich mit der kleinsten OP anfangen soll. Will aber kein Versuchskaninchen sein.Verwachsungslösungen haben mir bisher nichts gebracht(wurden aber auch immer nur im Notfall gelöst(Subilleus)). Trotzdem weiter Schmerzen an ein und der selben Stelle. Dann denke ich, es muss der Zwerchfellbruch sein ??? HILFE, Ich und sonst keiner weiss es.

Guter Rat ist teuer?

Wenn ich einen Arzt frage, weiss der auch keinen Rat, weil alle drei Dinge die Schmerzen machen können.

Liebe Grüsse

Alexandra

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