» »

Suche dringend Rat

A;lex100!9400x1 hat die Diskussion gestartet


Angefangen hat alles vor einem Jahr. Eine Eileiterschwangerschaft zwang mich als Notfall ins Krankenhaus. Vielleicht noch vorher: Meine Verdauung war bis zu diesem Tag zwar eher langsam (Stuhl nur alle 4-5 Tage) aber ich hatte absolut KEINE Beschwerden.

Wegen zwei vorausgegangenen Kaiserschnitten mit riesigen Entzündungen nach der OP hat man die Eileiterschwangerschaft offen operiert, da man schon mit Verwachsungen gerechnet hat.

Auch nach dieser OP(Eierstock wurde auch entfernt) wieder eine Entzündung an und in der Naht.

Ca 4 Wochen später erneute Schmerzen und man stellte fest, dass ein Stück Eierstock dringelassen wurde und mittlerweile nekrotisch und vereitert war.

Habe auf Grund dieses PFUSCHS die Klinik gewechselt und wurde laparoskopisch operiert. Man entfernte den Resteierstock und massive Verwachsungen bis hoch in den Oberbauch.

Dann fingen meine Probleme an. Schon in der Nacht nach OP heftiger gelber Durchfall der 14 Tage anhielt. CRP stieg auf 31,8. Leberwerte gingen hoch. Und Schmerzen, Schmerzen Schmerzen.

Konnte dann immer schlechter und nur unter starken Krämpfen Stuhlgang machen.Das aber täglich.

Man stellte dann im Ultraschall freie Flüssigkeit im Bauch fest.Da wo der rechte Eierstock war. Not OP/ Schlingenabzess in den Darmschlingen. Bauch wurde zum ersten Mal längs vom Schambein bis zur Brust eröffnet weil der Abzess geplatzt war.

Nach OP sehr starke Übelkeit, Schmerzen, Schwindel und Kreislaufprobleme.

Ca 3 Wochen später(mir gings bis dahin echt besch....) ins KH wegen starken Schmerzen im Oberbauch und Übelkeit ohne Ende.

Da wurde dann die erste Magenspieglung mit der Diagnose Zwerchfellbruch und Reflux... gestellt.PANTOZOL

Noch Mal 2 Wochen später STARKE Schmerzen im Oberbauch und erbrechen von Dünndarminhalt. NOT OP Bridenilleus ganz oben am Dünndarm. Bauchschnitt längs. 2Tage nach OP erster Subilleus. Sehr starke Übelkeit, die mich bis heute nicht verlässt. Weiter Schmerzen, Stuhlprobleme, Schwindel, Kreislauflaufprobleme, Herzrasen, starke Übelkeit.

3 Monate später wieder Subilleus. OP laproskopisch. Direkt nach OP alle Beschwerden weiterhin vorhanden.

Wieder ca 6 Wochen später ständig Subilleus(3Mal in 6 Wochen). Das macht einen ganz schön kaputt.

OP im März wieder laparoskopisch.

Jetzt quäle ich mich seit März mit den schon beschriebenen Beschwerden und weiß keinen Rat mehr.

Seit einigen Wochen bin ich nun bei einer Heilpraktikerin in Behandlung, da ich keine Krankenhäuser mehr sehen kann und sehr viel Vertrauen wohl im OP gelassen habe. Bei mir ist jedenfalls keines mehr.Sie hat Candida Pilz und Histaminintolleranz diagnostiziert. Die DAO ist bei mir stark erniedrigt.Für den Säure-Base Ausgleich nehme ich Basosyx.Mache eine Pilztherapie und nehme Mutaflor.

Jetzt weiss ich halt nicht genau woher die Beschwerden kommen. Wieder Verwachsungen? Ganz bestimmt. Aber warum können andere Patienten damit leben? Warum konnte ich vor der Eileiterschwangerschaft(die ja wohl auch durch vorhandene Verwachsungen enstanden ist) mit den Verwachsungen leben?

Ständig Subilleus ist nicht schön. Man hat das Gefühl mit einer Bombe im Bauch zu leben und jeden Tag besteht die Möglichkeit auf den OP Tisch zu müssen.

Habe bis heute 37kg Gewicht verloren und habe absolut keine Kraft mehr. Weder körperlich noch psychisch. KANN NICHT MEHR!!!

Denke ernsthaft darüber nach ob ich mich noch Mal operieren lassen soll?

Verwachsungen? Zwerchfellbruch?

Weiss einfach nicht mehr weiter!!!!

Warte jetzt erst mal den Befund meiner 6. Magenspieglung ab, bete das es zu keinem Subilleus kommt und entscheide anhand vom Befund ob eine Zwerchfell OP nötig ist.

Wenn mein Magen und die Speiseröhre sich nicht verbessert oder gar verschlimmert haben trotz Pantozol werde ich wohl auf Dauer gesehen nicht drumherum kommen. Oder gibt es da noch andere Möglichkeiten??

Antworten
Svchn+allxe1204


ich habe leider keine ahnung davon,aber du tust mir super mega leid! ich wuensche dir alles erdenklich liebe und gute besserung!!!!verlier den mut nicht!

A^le2sia


Hallo

das hört sich wirklich ganz schlimm an. Ich habe eine Bekannte, deren Symptome so ähnlich sind, nur andere Umstände. Auch hier sind Verwachsungen im Spiel, Flüssigkeit im Bauchraum, hohe CP-Werte, außerdem noch eine Zyste, die erhebliche Beschwerden macht.

Bis jetzt hat sie noch Gebärmutter und Eierstöcke. Aber sie hatte in der letzten Zeit schon mehrere Not-Operationen und auch diese ständige Übelkeit sowie Erbrechen und will jetzt eine Total-OP machen lassen.

Vermutlich wirst Du um eine neue OP nicht herumkommen, aber Du solltest Dich gut informieren und Dir einen vertrauenswürdigen Chirurgen suchen, der ein gutes Konzept anbietet. Vor allen Dinge würde ich nur eine Laparaskopie (Bauchspiegelung) machen lassenm mit Adhäsionsbarriere. Das wird nämlich nicht überall gemacht. Ich habe schon über meine eigenen Erfahrungen hier im Forum berichtet; wobei bei mir alles viel viel einfacher war wie bei Dir. Dafür hatte ich schon jahrelang starke Schmerzen und Krämpfe durch die Verwachsungen. Aber die Beschwerden fingen erst nach vielen Jahren an. Deshalb ist man als Patient ja auch völlig verunsichert.

Denn Verwachsungen können die verschiedensten Beschwerden machen; meine waren auch nicht gerade typisch.

Ich bin seit Anfang des Jahres auch bei einer Heilpraktikerin und nehme im Moment Mutaflor und homöopath. Mittel und hoffe, dass ich so um eine weitere Bauchspiegelung herumkommen kann.

Aber ohne den letzten Eingriff im Okt. letzen Jahres würde es mir lange nicht so gut gehen, das ist mir jetzt völlig klar. Denn vorher hat mir kein Mittel mehr gegen meine Beschwerden geholfen und es wurde immer schlimmer.

Tut mir echt leid, dass ich keine besseren Aussagen machen kann,

aber Verwachsungen sind ein echtes Dilemma für die Betroffenen und ich kenne einige Beispiele. Interessant ist nur: es müssen nicht zwangsläufig Beschwerden entstehen. Das ist von Patient zu Patient unterschiedlich.

Wenn es Dich interessiert, dann schau mal hier in dieses Forum, dort gibt es genügend Infos über Verwachsungen und auch Betroffene, mit denen Du Kontakt aufnehmen kannst.

[[http://www.endogyn.de]]

Viele liebe Grüße und gute Besserung

Gisela

MAonsxti


Hallo Alexandra,

nachdem, was ich bisher von Dir gelesen habe, befürchte ich, dass für Dich die endogyn-Lösung genauso wenig in Frage kommt wie für mich. Einen mehrfach per großem Bauchschnitt voroperierten Bauch mit vorangegangenen Entzündungen (Du hattest auch eine Peritonitis und damit 100%ig sicher schwere Verwachsungen) operiert kein verantwortungsvoller Arzt mehr laparoskopisch. Mir geht's ja leider genauso wie Dir, obgleich bei mir sicher ist, dass meine Schmerzen und Subileus-Zustände ausschließlich mit Verwachsungen zusammenhängen. Die Briden sind so stark, dass man sie schon im stinknormalen Ultraschall sehen bzw. durch meine dünne Bauchdecke fühlen kann.

Es ist richtig, dass sehr viele Leute innere Verwachsungen (teilweise sogar angeboren) haben, diese aber überhaupt keine Probleme machen. Es kommt dabei halt auch sehr darauf an, wo die Verwachsungen sitzen, wie ausgedehnt sie sind und welche Organe daran beteiligt sind. Ist der Darm durch Verwachsungen in seiner Beweglichkeit eingeschränkt und zudem durch Briden nur noch bedingt durchlässig, so tut das leider sehr oft höllisch weh (meist bewegungs- und verdauungsabhängig). Ich kenne es ja leider selbst.

Mir hilft im Augenblick noch die Osteopathie, die ich Dir wärmstens empfehlen kann. Homöopathisch bin ich derzeit am Herumprobieren, bisher zeigt sie keine Wirkung. Operiert werde ich nur noch im lebensbedrohlichen Akutfall.

Da auch ich quasi auf dem Pulverfass sitze, habe ich mir schon im Herbst einen sehr kompetenten Chirurgen gesichert, der meinen Fall gut kennt und sich im Fall aller Fälle für mich zuständig fühlt. Sollte mein Dünni tatsächlich wieder dichtmachen, bin ich innerhalb von 45 min. dort. Das genügt. Damit kann ich sicher sein, dass ich im Notfall nicht bei irgendeinem Schnippler auf dem Tisch lande ...

Wenn sich bei mir mal wieder ein Subileus einstellt (1-3x im Monat), so esse ich nichts mehr (geht wegen der Übelkeit dann eh nicht ...), trinke möglichst viel lauwarmes Wasser, mache ich mir ein heißes Vollbad und massiere die betroffene Stelle (bei mir ist die Hauptstelle ebenfalls links oben, dort wo früher die linke Flexur des Dickdarms war).

Natürlich bin ich Dir gegenüber ein bisserl im Vorteil, da ich ja einen künstlichen Dünndarmausgang habe und damit recht prompt merke, wann der Darm dicht ist bzw. wieder durchlässt. Du kannst Dich wahrscheinlich nur an wieder auflebenden Darmbewegungen/-geräuschen hinter der Engstelle orientieren.

Tut mir leid, dass ich Dir keine genialeren Tipps für Dich habe - suche für mich selbst ja auch noch (siehe weiter unten Thread "Verwachsungsbauch"). Wenn Du magst, kannst Du mir gerne auch privat schreiben.

Liebe Grüße von

Angie

MSoXnstni


Oh jeeeee, schöner Deutsch ... :-/

;-D die Angie

A5le4x10x094001


DANKE

:-) Ich möchte mich bei Euch für Eure Beiträge bedanken!!!

Am 31.05 habe ich einen Termin zur Magenspieglung. :-(

Werde den Befund abwarten und dann sehe wie es weitergeht.

Liebe Grüße

Alexandra

Akl.ex,1009e40T01


DANKE

sehen natürlich

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Magen und Darm oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Ernährung · Übergewicht · Unter­gewicht · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH