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1 Jahr nach Sigmaresektion (wg. Divertikulitis)

a$nnabcel30x0 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich bin 40 Jahre alt und vor einem Jahr wurde bei mir eine Sigmaresektion vorgenommen.

Damals wurde mir vorgeschlagen nach einem Jahr eine Darmspiegelung zu machen, davor grauts mir allerdings, denn die Spiegelung vor der OP war ein Horrortrip...

Wer hat eine solche OP auch hinter sich gebracht und kann mir von seinen Erfahrungen berichten?

Gruß

Annabel100

Antworten
h!ann[e~-le


Re Annabel

Hallo Annabel, ich hatte im Januar diesen Jahres die gleiche Operation und habe seitdem keinerlei Beschwerden mehr und kann alles wieder essen.Mit welcher Begründung solltest du eine Darmspiegelung machen ,wenn du keine Beschwerden hast ? Mir hat man das nicht geraten! Eigentlich sagt man doch, dass alle 5 Jahren reichen in deinem Alter?

Die Darmspiegelung habe ich unter Narkose machen lassen und gar nichts mitbekommen aber einfach nur so würde ich diese teure Untersuchuing auch nicht machen lassen nach so kurzer Zeit.

Liebe Grüße Hannele

aQnnab[el300


Re: 1 Jahr nach Sigmar...

Hallo Hanne-le,

vilen Dank für deine Nachricht.

Ich habe seit der OP im letzten Jahr auch keine Beschwerden mehr, alles ist problemlos gelaufen. Mein Gastroenterologe meinte, Leute mit dieser Krankheit sollte man öfters spiegeln , ich war gerade aber bei meinem Hausarzt, und der sagte mir auch, es gäbe keine Begründung dafür.Darf ich fragen, ob du ungefähr auch in meinem "jungen" Alter diese OP hast machen lassen? Ich wurde in München operiert.

Hast Du mehrere Schübe gehabt?Würde mich freuen, noch mehr zu erfahren.

Liebe Grüße

Annabel300

h*anEne-le


re Annabell

Liebe Annabell, ich bin 55 Jahre alt und wenn dich meine Geschichte interessiert gehe mal ins Archiv unter "Divertikulitis",bzw. "Sigmaresektion".Ich habe meinen ganzen Krankheitsverlauf in regelmäßigen Beiträgen hier im Forum geschildert und habe es als echte Hilfe empfunden von den Erfahrungen und dem Mitgefühl der anderen zu profitieren. Mein erster Krankenhausaufenthalt wegen akuter Divertikulitis war im Oktober 2004 und im Januar 2006 ist dann die OP mit Minimalschnitt in der Düsseldorfer Diakonie gemacht worden,weil ich Angst hatte, als Notfall auf dem Tisch zu landen. Ich bin froh wieder unbeschwert reisen zu können ! Wenn du noch Fragen hast kannst du mir auch mailen.Liebe Grüße von Hannele

MDarkus| Cx.


Divertikulitis und der Sigmaresektion

Hallo Leute,

heute möchte ich euch meine Erfahrungen mit der Divertikulitis und der Sigmaresektion berichten.

Ich hatte in den vergangenen zwei Jahren drei Schübe einer sehr schmerzhaften Divertikulitis. Eine Sigmaresektion war auf das Anraten mehrerer Mediziner von besonderer Notwendigkeit geworden. Ich war aus medizinischen Gründen gezwungen worden, mich mit der bevorstehenden OP zu beschäftigen.

Die erste Beratung und Aufklärung durch einen Chirurgen bekam ich noch während meines stationären Aufenthalts im Krankenhaus.

Dieses Informationsgespräch war sehr informativ und vermittelte mir durch das Wissen um die diversen Risiken ein Grundgefühl von Angst vor der OP.

Vor dem Hintergrund der möglichen Komplikationen einer Divertikulitis, entschloss ich mich zur OP und stellte mich erneut dem Chirurgen vor. Ich wurde noch einmal über die Risiken und Komplikationen der OP aufklärte und bekam einen Termin für die OP.

Im Anschluss machte ich wohl einen großen Fehler. Ich informierte mich im Internet in diversen Foren zum Thema Sigmaresektion und las dort zum Teil Horrorgeschichten, die meine Angst vor der geplanten OP intensivierten.

Grundsätzlich ist festzustellen, dass jede OP mit Risiken verbunden ist. Für den betroffenen Patienten, der vor der OP steht und dessen Psyche latent in Mitleidenschaft gezogen ist, dessen Angst wird aufgrund der in den Foren negativ beschriebenen Berichte exponentiell erhöht werden und ist in der Gesamtheit betrachtet als kontraproduktiv zu bezeichnen.

Ich würde mir wünschen, es gäbe ein Forum, das von einem qualifizierten Mediziner moderiert wird.

Von elementarer Bedeutung für die Resektion sind die Wahl der Klinik und die des Chirurgen. Der Patient sollte sich sehr gut informieren, welche Klinik und welcher Chirurg für diese OP die entsprechende Qualifikation und Erfahrung nachweisen kann.

Ich hatte das große Glück, auf Empfehlungen diverser Mediziner, einen Chirurgen gefunden zu haben, der gemeinsam mit seinem Team für diese Art von Operationen im Besonderen Maße prädestiniert ist.

Heute 14 Tagen nach der OP bin ich glücklich sagen zu können, die OP gut überstanden zu haben. Die Schmerzen waren mit der Einnahme von Schmerzmitteln als gering zu bezeichnen. Einen Tag nach der OP konnte mit der Mobilisierung, und am zweiten Tag mit dem Kostaufbau begonnen werden. Am 8. Tag nach der OP konnte ich das Klinikum verlassen. Bis zum heutigen Zeitpunkt ergaben sich keine Komplikationen.

Auf diesem Weg möchte ich mich noch einmal für die gute Beratung, Betreuung und die durchgeführte OP bei Herrn Dr. Klingen, dessen Team und der Station 14 im Caritasklinikum St. Theresia in Saarbrücken, bedanken.

Vielen Dank für Alles!

Ich wünsche allen betroffenen Patienten alles Gute.

Viele Grüße

MC

mjegafrxosti


Erneute Dickdarmteilresektion ?

Hallo, ich bin neu im Forum .

Durch eure Beiträge wurden schon viele meiner Fragen beantwortet. Auch bei mir wurde nach einer gedeckten Perforration eine Dickdarmteilenfernung vorgenommen (Dezember 07) . Da ich immer wieder Beschwerden habe, würde es mich interessieren, ob bei jemanden an anderer Stelle erneut Divertikel nach OP aufgetreten sind.

Freue mich auf eure Antwort

s|andgy9x8


Hi Megafrosti!

Ich kann jetzt nur von mir ausgehen, wie es schon vor meiner OP war. Habe nicht nur im Sigma, sondern auch im Colon ascendens Divertikel - da sogar noch mehr als im Sigma. Das wurde erst kurz vor meiner Op bei der Kontrastmitteluntersuchung festgestellt. Ich hoffe nur ganz stark, dass die mir nie Probleme machen... :- Meistens sitzen Divertikel ja nur im Sigma - es ist wohl sehr selten, dass sie auch an anderen Stellen sitzen.

LG u. alles Gute!

Britta

hZannel'e2x55


An Megafrosti

Bei mir ist die OP, wie du oben lesen konntest, fast zwei Jahre her.Im vergangenenen Frühjahr kam es bei mir erneut zu Beschwerden,schleimiger Stuhl,Verdauungsprobleme, Unterleibsschmerzen wie vor der Menstruation.Ich hatte auch Befürchtungen, es könnten sich erneut Divertikel gebildet haben.Mein Internist riet mir zu einer Darmspiegelung, die ich aber erst nach den Sommerferien wegen der Urlaubszeit machen konnte.Als ich im Urlaub war,merkte ich ,dass die Beschwerden nachließen.Die Darmspiegelung bestätigte dann auch, dass die Beschwerden reine Stresssymptome waren,auf die der Darm als sogen. Reizdarm reagierte. Seit ich jetzt weiß,dass nichts ist, und meine stressauslösende Situation beseitigt ist,habe ich keine Beschwerden mehr gehabt.Es muss also nicht immer eine organische Ursache vorliegen,unser Darm ist extrem empfindlich und reagiert sofort beleidigt.. Bevor du dich aber in was reinsteigerst,lass lieber eine Darmspiegelung machen!.

Liebe Grüße von hanne

m=egafrxosti


Hallo hannele 255

Vielen Dank erst mal für deinen Beitrag.

Bei mir fühlen sich die Schmerzen auch so an , wie du es beschrieben hast. War letzte Woche mehrmals beim Internisten. Er hat mich nun tatsächlich zur Coloskopie

überwiesen. :-/

Ich hab zwar Panik, aber dann wissen wir wenigstens was los ist.

Ich denke meine Komplikationen nach der OP hab ich auch überstanden, dann schaff ich das auch noch.

Ich werde dann berichten.

Liebe Grüße

m)egaFfro?sti


Was bedeutet bitte PE bei einer Coloskopie?

War heute nun endlich zur Coloskopie. War alles halb so schlimm ;-D

Aber was bedeutet bitte PE? Kann mir das bitte einer erklären.

Liebe Grüße

Megafrosti

cior]dux2


PE = Probenentnahme also eine Gewebeprobe wurde entnommen, völlig normal

mFegTafrostxi


An cordu2

Wird das denn immer gemacht?

Mielli-maus


Ja

cdhaoxsme@isxterxin


Hallo, ich bin neu in diesem Forum,

ich hatte in den vergangenen Jahren etliche Divertikulitis-Schübe. Im April d. J. musste ich daher für 10 Tage stationär behandelt werden. Nun bin ich gezwungen worden, mich mit der bevorstehenden OP am 14. August 2008 zu beschäftigen. Eine Sigmaresektion ist auf das Anraten mehrerer Ärzte nun unumgänglich.

Mehre Beratungen und Aufklärungsgespräche bekam ich schon während meines stationären Aufenthalts im Krankenhaus. Anlässlich der bevorstehenden OP bekam ich erneut einen Besprechungstermin mit einer Ärztin. Sie klärte noch einmal über die Risiken und Komplikationen der OP auf und vereinbarte einen Termin für die OP mit mir. Dieses Informationsgespräch war sehr einfühlsam und nahm mir durch eine zeitaufwendige Aufklärung größtenteils die Angst vor der OP.

Jedoch habe ich noch eine Frage: Ich muss mich bei den Divertikulitis- Schüben auch häufig übergeben. Haben das Andere auch; oder ist dies vielleicht auf meinem Zwerchfellbruch zurückzuführen.

Für Antworten wäre ich sehr dankbar.

LG

Chaosmeisterin *:)

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