» »

Nochmal 'ne Frage zu Verwachsungen

C9hrxisPL


Hallo,

ich denke da hat jeder seine eigene Meinung dazu. Weiterhin denke ich aber auch das es darauf ankommt wie der jeweilige Körper Eingriffe und auch medikamentöse Beigaben aufnimmt. Ich weiss das die beigefügten Medikamente die im Bauchraum gelassen werden um weitere Verwachsungen zu verhindern keinen fachlichen Hintergrund haben, sprich es keine mehrheitliche Anzahl gibt wo nachgewiesen werden konnte das irgendein Präperat geholfen hat.

Ich persönlich, bzw. mein Körper reagiert extrem schnell auf Medikamente und wenn das richtige getan wird, bestraft mich aber dafür umso mehr wenn der richtige Punkt warum es mir nicht gut geht verfehlt wurde und ein falsches Präperat eingenommen wurde, sei es bei einem grippalen Infekt oder sonst irgendwas. Genauso ist es bei OP's. Zudem habe ich gutes Heilfleisch. :-)

Sind denn die Beschwerden aus den ersten drei Absätzen typisch für Verwachsungen?

Chris

M,oGnsti


Hallo Chris,

ich denke da hat jeder seine eigene Meinung dazu

Nicht nur das, sondern man macht auch seine eigenen Erfahrungen dazu - vorausgesetzt, man wurde schon ausgiebiger bzw. mehrfach am Bauch operiert. ;-)

Bezüglich der Adhäsionsbarrieren hast Du Recht. Eine Wirkung derselben konnte bisher nicht hinreichend nachgewiesen werden. Diese sind aber eh nur dann relevant, sofern noch minimalinvasive OPs möglich sind.

Übrigens ist es ausgeschlossen, dass sich nach einer Hüft-OP Verwachsungen im Abdomen ausbilden. Auch finde ich, dass Deine Beschwerden nicht nach typischen Verwachsungsproblemen klingen.

Verwachsungsschmerzen sind bewegungs-, verdauungs- und witterungsabhängig. Meist sind sie eher dumpf und bohrend sowie nicht genau lokalisierbar. Bei bestimmten Bewegungen können sie aber auch reißend, schneidend sein. Dann wiederum sind sie sehr lokal und nicht nur unangenehm, sondern hochgradig schmerzhaft. Zur Übelkeit kommt es eigentlich nur, wenn es auch noch zu verwachsungsbedingte Passagestörungen im Dick- oder Dünndarm kommt. Dabei hat man aber auch fast immer ziemliche Darmkrämpfe. Solche Probleme hat man aber fast nur, wenn man schon mehrere größere Abdominal-OPs und/oder eine schwere Entzündung (z.B. Bauchfellentzündung) hatte.

Liebe Grüße

Angie

P*atriCckR99B99x99


Na ja, ich weiss halt nicht, ob Monsti mehr weiss als ein Chirurg. Aber ich war letze Woche bei einem Chirurgen, er hat gesagt, nach einer Laparaskopischen Adhäsiolyse ist es ganz sicher nicht schlimmer!!

Und ich weiss halt auch nicht warum alle immer Bauchspiegelungen so verdammen, aber das ist jetzt wirklich nichts schlimmes, die kleine 5mm Kamera und das Gas führen ganz sicher zu keinen Verwachsungen.

Also Chris, eine Bauchspiegelung ist wirklich nichts schlimmes, die Kamera selber ist 5mm, dort wo der Trokar für die Kamera war, ist gerade mal eine 5mm Narbe, winzig klein.

Und eine Vollnarkose ist überhaupt nichts schädliches. Gemäss meinem Chirurgen ist eine Vollnarkose besser als eine Spinalnarkose ins Rückenmark. Zudem habe er früher Patienten gehabt, die habe er Tagelang in Vollnarkose gehabt.

Ich würde nie die Narkose ins Rückenmark wählen, da wähle ich IMMER eine Vollnarkose. Hatte bei der Operation am Bein auch die Wahl, Spinalanästhesie oder Vollnarkose.

PBatric(k99x9999


PS: seit meiner Adhäsiolyse ist das ganze VIEL besser, manchmal bin ich komplett beschwerdenfrei.

PRatriNck999g999


Alex10094001, das ist wirklich eine Tragödie bei deiner Adhäsiolyse :-( , das tut mir leid. Hmm, aber eben das liegt auch daran dass sie offen stattgefunden hat, mein Chirurg hat gesagt, man müsse mit der Hand nur das Bauchfell berühren und schon kann es dort dann eine Verwachsung geben.

Hmm, und @ monsti, also die Verwachsungen sind meist schon 2 Tage nach der Operation da, aber entwickeln sich dann vielleicht noch weiter, das weiss halt niemand so genau. Manchmal lösen sich von selbst, andere bleiben und vielleicht strangförmige Verwachsungen können tatsächlich noch fester werden. Aber adhärente Verwachsungen sind ja gleich nach der OP da, mein Chirurg hat gesagt, er sehe das wenn er ein Stoma mache und dies dann zurückverlege, dass dann bereits Verwachsungen da sind.

PmatriGckn99p9999


Und Chirs, wenn du genaueres wissen willst, müsstest du wirklich eine Bauchspiegelung machen.

Hmm, und bei der Adhäsionsprohylaxe. Ich war mittlerweilen bei zwei Viszeralchirurgen, beide haben gesagt, man wisse, dass wenn man nach der Adhäsiolyse 2 Liter Ringer Lactat in der Bauchhöhle belässt, dass dann weniger Verwachsungen entstehen (die Bauchdecke ist dann eine Zeit nicht in Kontakt mit dem Darm und kann "Schwimmen").

PPatrickH99r999x9


hehe, auf dem Video ist das Med1 Forum zu sehen: [[http://www.youtube.com/watch?v=r2_lG2T6ReY]]

Ist meine Katze *G*

MvellZimaxus


Warum spammst du eigentlich immer mit diesem dämlichen youtube videos? Das gehört doch gar nicht hierher ... oder hat das was mit dem Thema zu tun? NEIN!

MVons:ti


Hi patrick,

ich schrieb doch schon einmal: Es ist Dein Bauch, lass' doch soviele Laparoskopien machen, wie Du Lust hast. Du bist noch jung und hast noch nicht wirklich Heftiges hinter Dir. Vielleicht sprechen wir uns in 30 Jahren mal wieder ... Oder planst Du schon vorher Dein Ableben?

Sorry, das war jetzt ziemlich sarkastisch. Aber meiner Ansicht nach denkst Du genauso kurzsichtig wie leider viele Chirurgen. Ich sage noch einmal: Du hattest nur geringe Verwachsungen, ansonsten hätte sie man sie nämlich nicht mehr laparoskopisch operieren können. Und zu Deinen Links: Schenke sie Dir doch einfach, die meisten interessieren sich nicht nicht dafür. Zudem tun sie fast nie etwas zur Sache.

Schlaft alle gut!

Angie

Cyhris9P=L


Eine Narkose ist - ohne OT zu werden - auch nichts schlimmes, wenn man nicht in irgendeiner Form Probleme mit dem ein oder anderen Wirkstoff hat. Das mit dem das in 20 Jahren dann mein Leben zu Ende sein müsste war auch etwas mit Ironie gemeint. ;-) Schmerzen lassen einen sicher weitaus mehr altern.

Patrick:

Wie ich schon sagte, für mich ist es immer eine Frage wie jemand medikamntöse Behandlungen annimmt. Die Professoren und Ärzte die mich schon operiert haben sagten mir auch das jeder Fall individuell ist und nie etwas vergleichen werden kann. Nur ein Beispiel: es gibt soviele die ruck-zuck einen Bänderriss bekommen, nur wenn sie noch nicht einmal 30 Grad weg knicken. Ich bin schon zweimal im 90° Winkel weg geknickt und habe immer noch alle Bänder im originalen Zustand. Danach fühlten sich die Bänder zwar an als schnallen sie wieder zurück, aber ich konnte danach gleich ohne Probleme weiter machen.

Ich hatte mal einen Oberschenkelbruch, weil mir ein Schrank mit voller Wucht drauf gefallen ist. Die meisten Leute hätten damit jahrelang Probleme, ich habe damals Schrauben durch bekommen, Krankenhaus, Reha und seitdem kein ziehen, keine Probleme beim Sport. Anders herum kenne ich jemand der ist mir beim Hallenfußball nur ausgewichen, ohne das ich ihn berüht habe und ihm ist dabei die Kniescheibe so raus gesprungen das er sofort im Krankenhaus operiert werden musste. Und das ohne Kontakt. Ich will damit nur sagen das nicht jeder gleich ist.

Ich lasse erstmal ein MRT machen, ist ja soweit ich weiss genauso wie eine Bauspiegelung, nur eben mit dem Unterschied das man bei einer Bauchspiegelung gleich reagieren kann.

Chris

Phatricqk99w999x9


Bei einer Bauchspiegelung sieht man viel mehr.. genauer. Aber ist klar, ist ja auch viel Komplizierter, Vollnarkose und so.

Gute Nacht.

MEon]sti


Hallo Chris,

wir reden hier nicht über Operationen an irgendwelchen Extremitäten, sondern von Bauch-OPs und den damit einhergehenden Verwachsungen. Lies einfach mal mehr als ein paar Seiten durch ...

Liebe Grüße und gute Nacht

Angie

MXobnsxti


Hi Patrick,

Na ja, ich weiss halt nicht, ob Monsti mehr weiss als ein Chirurg.

JEDER Eingriff im Abdomen sorgt für Verwachsungen, also auch eine Adhäsiolyse. Nicht umsonst gehören Adhäsiolysen mit zu den ungebliebtesten OPs eines Chirurgen.

Zudem: JEDE längere Vollnarkose hat nachhaltige Folgen, die man besonders in etwas fortgeschrittenerem Alter deutlich merkt, und zwar auf Dauer. Stimmt, nix schlimmes, nur jedes Mal eine massive Vergiftung. Warum sind denn meine Leberwerte nach jeder Narkose stark erhöht? Warum brauche ich nach einer mehrstündigen OP Monate, um wieder halbwegs leistungsfähig zu sein? Einfach nur aus Spaß? Zufall? Weil ich in Deinen Augen vielleicht eine Mimose bin?

Ich kann Dir nur von Herzen wünschen, dass Dir nach scheinbar winzigen Eingriffen (Adhäsiolysen) niemals in Deinem Leben ein wirklich großer, lebensrettender Eingriff ins Haus steht. Dann nämlich verfluchst Du jede eher unnötige OP vorher. Ich sage aber noch einmal: Mach doch, was Du willst. Es ist Dein Körper und nicht meiner.
Zudem bist Du eigentlich die ganze Zeit OT, denn hier geht es um den sog. "Verwachsungsbauch", ein solcher ist definiert durch schwerste Verwachsungen mit Passagestörungen. Diese hast Du ganz sicher nicht.

LG Angie

Poatric(k999h99x9


Hallo Angie

Bin zwar jetzt müde zum schreiben aber ich tu es jetzt doch.

Ich glaube nicht dass die Dauer oder die Häufigkeit einer Vollnarkose ein Problem ist. Als ich mein Bein operierte, dauerte die Vollnarkose 1.5 Stunden für das Bein. Danach korrigierte der Chirurg noch die Narbe am Bauch, das dauerte extra 30 Minuten Vollnarkose mehr und dieser Eingriff hätte nicht in Vollnarkose stattfinden müssen. Ich habe meinen Chirurgen zwei mal gefragt, ob das denn nicht ungesund ist, wenn die Vollnarkose länger dauert und er hat gesagt, nein, das mache wirklich nichts. Als ich aufwachte fühlte ich mich auch sehr wohl und ging sofort nach Hause, von daher denke ich nicht, dass die Vollnarkose ein Problem darstellt. Da ist wohl eher der Eingriff selber schuld an der Zerschlagenheit als die Vollnarkose. Vollnarkose ist doch nichts anderes als eine starke Droge, könnte man vermutlich irgendwelche andere Drogen missbrauchen und würde sich etwa gleich "vergiften".

Wegen der Adhäsiolyse, der Chirurg vor zwei Wochen sagte mir, dass es nach einer Adhäsiolyse (laparoskopisch) nicht schlimmer sein kann und dass die Einstiche für den Trokar nichts "machen".

So, gute Nacht.

M;exllima7us


Patrick, du bist jung und Mitte 20. Patienten die sich in einem Zusatnd befinden der gesundheiltich mehr als bednklich ist und lange Narkosen bekommen, und die Patienten jenseit der 50, 60 oder noch älter sind, vertragen Narkosen aber nicht mehr wie jemand mit mitte 20, der jung, gesund und fit ist.

Hast du schon mal Patienten im Durchgang erlebt? Vermutlich nicht. Wenn du jemals einen solchen im KH erleben darfst, wirst du auch verstehen warum Narkosen nichts ist, was mal eben so im Vorbeigehen passiert.

Die Leber hat Wochen damit zu tun um die ganzen Medikamente wieder abzubauen, daher auch oftmal die Müdigkeit und Abgeschlagenheit.

Deine OPs sind Wahleingriffe. Erinner dich mal a Monstis Worte, wenn du nicht mehr die Wahl hast oder es machen lässt, weil die Narbe nicht schön ist, sondern wenn du als akuter Notfall auf dem Tisch landest. Massive Blutungen, evtl starke Entzündungen und ein Allgemeinzustand der irgendwo zischen Leben und Tod liegt.

Meinst du, dann geht es einem gut nach ner Narkose? Die Narkose ist dann noch das Sahnehäubchen oben drauf und dann wundert man sich auch nicht, warum Patienten ein Duchgangssyndrom bekommen.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Magen und Darm oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Ernährung · Übergewicht · Unter­gewicht · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH