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Nochmal 'ne Frage zu Verwachsungen

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meistens beruht das auf vermutungen, sicher sehen kann mann es erst bei einer Bauchspiegelung und dann auch gleich entfernen

Mmon(sti


Verwachsungen können ganz unterschiedliche Beschwerden machen. Die häufigsten sind: Bewegungs-, wetter- und verdauungsabhängige Schmerzen/Krämpfe sowie Passagestörungen bis hin zum Darmverschluss.

Die Diagnose kann bei schweren Verwachsungen mittels Sonographie und ct gestellt werden. Leichtere Verwachsungen (die aber trotzdem arge Probleme bereiten können) sind leider oft nur mittels diagnostischer Laparoskopie, d.h. einer minimalinvasiven OP erkennbar.

Hilfreich bei verwachsungsbedingten Schmerzen: viel körperliche Bewegung, Akupunktur, Osteopathie und Biofeedback.

LG Angie

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es ist zum verrücktwerden!!

Hallo zusammen,

von Verwachsungen kann ich auch ein Lied singen, habe diese jetzt seit ca. 2 Jahren, bekommen habe ich sie durch 2 Bauchhöhlenspiegelungen und das dazugehörige lösen der Adhäsionen. Und das ist nämlich bei den meisten die Wurzel allen Übels, durch das lösen kommen nämlich immer mehr dazu. Ich war sogar schon bis in Seligenstadt bei einem sogenannten Spezialisten für Verwachsungen, daß hat mir dann meine Tante, die selbst Ärztin ist, gottseidank ausgeredet, da diese Methode noch nicht ausgereift genug gewesen ist.Ich kann mich monsti nur anschließen, gegen diese Biester ist einfach noch kein Kraut gewachsen. Bei mir wurden sie durch eine Labroskopie festgestellt. Die Schmerzen sind völlig unterschiedlich.

Mal habe ich sie auf der linken Seite, mal im Unterbach, halt genau da, wo sie gelöst worden sind. Und das dort immer wieder Verwchsungen auftreten können, daß sagt einem kein Arzt, hauptsache mal operiert.

Ich habe es mit monsti's tips probiert, viel Bewegung ( gehe 2 mal die Woche schwimmen), laufen, Osteopathie hat auch geholfen und Wärme.

Was bei mir noch eine große Rolle spielt, ist die Ernährung. Ärzte sagen, Ballaststoffreich essen, dann weiss ich vor lauter Schmerzen nicht ein noch aus. Was ich absolut nicht vertrage, sind Körner. Auch Vollkornbrot vertrage ich nicht. Ich bin dann auf geschrotete Sachen umgestiegen, z.B. Schrotbrot, Roggenbrötchen, Dinkelnudeln usw. Rohes Gemüse esse ich auch nicht, nur gedünstet. Ich versuche auch, wenig Milchprodukte zu essen, die blähen zuviel. So komme ich dann ganz gut über die Runden. Aber alles in allem nehmen einem diese Biester schon etwas von der Lebensqulität. Deswegen bin ich froh, daß es auch genügend Menschen gibt, mit denen man sich etwas austauschen kann, denn geteiltes Leid, ist halbes Leid. Liebe Grüsse an Alex und Angie und an alle anderen aus der Verwachsungsfraktion *:)

Simone

cKorxdu2


Hallo Simone,

du hast mit allem recht. Leider.

Was mich aber immer mehr wundert sind die vielen Fehlinformationen durch Ärzte. Mein Arzt hat mir direkt gesagt, dass durch jede Operation neue Verwachsungen entstehen können. Er meinte zwar auch, wir könnten sie nochmal alparoskopisch entfernen, aber nur im Notfall und auch dann bringt es nur für eine kurze Zeit Erleichterung. Und auch mit dem Essen: mein bescheuerter gastroenterologe natürlich die "Ballaststoff-Leier", mein Chirurg hat mir direkt gesagt, besser Ballaststoffe nur eingeschränkt, besser nicht mehr Vollkorn, da mein spezieller Darm damit nicht klar kommt. Und dabei ist er einfach "nur" Chefarzt der nächstgelegenen Klinik mit Fachgebiet Bauchchirurgie.

Da hab ich wohl ziemlich Glück gehabt, was? ;-) :)^

Viele Grüße an alle Leidensgenossen!

n-ig>ht_xwish


Ja, daß gleiche wurde bei mir auch gesagt. Obwohl eine Labroskopie im Notfall ( z.B. Darmverschluß) bei mir nicht gemacht wird, sondern eher der Bauchschnitt, da ich ja die verdammten Verwachsungen erst durch die Labroskopie bekommen habe. Manchmal, wenn ich einen schlechten Tag habe, wünsche ich mir die Schmerzen echt sonstwohin. Und jemand, der noch nie Verwachsungsschmerzen hatte, kann das gar nicht nachvollziehen. Wenn ich das dann schon höre...dann mußt Du halt mal etwas nehmen...hahaha...sehr witzig, was denn ??? %-| Aber andererseits sag ich mir dann immer, daß es Menschen gibt, denen es noch viel schlechter geht. z.B. monsti, die ja schon einiges hinter sich hat und vor der ich echt den Hut ziehe, nach den schweren OP's. Man darf halt die Hoffnung nicht aufgeben, daß es vielleicht irgendwann doch noch eine neue OP-Methode gibt. Das wird bestimmt für den Arzt eine Geldmaschine ;-D ich wünsche euch allen eine schöne Adventszeit....

LG

CxaladZrixel


Hallo zusammen,

habe ich da jetzt was falsch verstanden? Verwachsungen kommen von OPs im Bauchraum - auch wenn sie laparoskopisch gemacht wurden oder?!?!?!? Aber wenn sie nur durch eine Lap-Op wieder entfernt werden können bzw. auch nur so sicher diagnostiziert werden können, dann gibt es durch die erneute Laparoskopie doch wieder erneute Verwachsungen - ???

c&ordux2


richtig

und deshalb warnt ein vernünftiger Arzt auch davor. Wenn man aber in ernsthafte Schwierigkeiten kommt mit Darmverschluss u.ä. ist es eben die einzige Möglichkeit, um in dem Moment schlimmeres abwenden zu können. Es gibt ja auch viele viele menschen, die überhaupt keine Probleme damit haben! Wir gehören da wohl eher zu einer Minderheit, hoffe ich!%-|

Viele Grüße,

npigPh}t_wixsh


Jede OP, auch die minimal-invasive OP-Methode, sprich Labroskopie verursacht Verwachsungen, auch das lösen derselben. Es kommt aber immer darauf an, ob ein Mensch zu Verwachsungen neigt, auch von Gewebe her. Es gibt Menschen (die glücklichen) die selbst nach großen OP's keine Verwachsungen bilden. Ich habe die meisten Verwachsungen durch das lösen mit der Labroskopie bekommen und das sagen einem leider nur die wenigsten Ärzte. Wenn ich dieses vor dem lösen gewußt hätte, hätte ich die Eiverständnis nicht gegeben. Naja, was rum ist ist rum, leider zu meinem Nachteil. Man muß das beste daraus machen. In diesem Sinne...

LG

vtifzaxck


Hallo,

ich habe so einige hömöopathische Bücher gewälzt, bis ich fündig wurde.

Also:

Thiosinaminum D 4

Ein Solvens , äußerlich und innerlich, zur Auflösung von Narbengewebe, Tumoren. Bei vergröerten Drüsen, Strikturen, Adhäsionen, Fibromen. Zögert das Altern heraus. Bei Krisen im Magen-, Blasen- und Rektumgebiet.

Thiosinaminum ist ein Derivat aus Senfsamenöl.

Quelle: Boericke, Homöopathische Mittel und ihre Wirkungen

Habe ich mir in der Apotheke bestellt - als Tropfen. Nehme davon 3 x täglich 5 Tropfen, aber erst seit gestern.

Effekt: bin begeistert. Mein Darm redete ja nie mit mir - da kam Bewegung rein und ich habe Darmgeräusche, kann endlich wieder

pupsen... Ich kann natürlich nicht sehen, ob sich Narbengewebe auflöst, aber allein schon, dass sich der Darm zu bewegen scheint, kommt mir vor wie ein Wunder.

Wahrscheinlich muß man das längere Zeit nehmen, ich werde berichten...

Vifzack

c\ord:ux2


Hallo,

hey, das klingt interessant! Berichte bitte unbedingt, wie es weiter geht. Wäre ja zu schön um wahr zu sein, wenn es da etwas gäbe, das wirklich hilft! Aber ich bin sowieso begeistert von der Homöopathie, man sollte die echt nicht unterschätzen!

Viele Grüße

D,omi*nLik w198x5


durchaus!

die homöopathie kann SEHR hilfreich sein, wenn man das passende mittel findet!

allerdings weiß ich nicht, ob die potenz D4 bei einem solchen problem ausreichend ist :-/....

mfg aus paderborn,

dominik

vjifzlack


Hallo, das war die höchste Potenz, die ich überhaupt finden konnte...(DHU)

Vifzack

D"ominiks }19x85


mh...

D4 ist wahrscheinlich die höchste potenz, die noch am meisten von der ur-substanz enthält. allerdings geht man ja in der homöopathie in die andere richtung: je höher potenziert, desto höher ist die heilende wirkung. ich würde da so nach D12 oder vielleicht sogar D30 ausschau halten.

das gibt es sicherlich auch in einer C-potenz.

ich schaue mal gerade in meine fachliteratur.

mfg aus paderborn,

dominik

D[ominJik 198x5


okay, hier meine empfehlung:

das mittel hat sich in den meisten dokumentierten fällen in der potenz D6 am besten bewährt. etwas stärkeres scheint es von diesem präparat nicht zu geben.

mfg aus paderborn,

dominik

nbighXt_^wixsh


Hallo,

ja, daß ist ja mal ein guter Tip. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

Mein Heilpraktiker hatte mir vor einiger Zeit mal das Präparat Abdomilon verschrieben, daß ist auch nicht schlecht, hilft gegen Verdauungsbeschwerden und Blähungen. Ach, es freut mich immer, daß man nicht ganz so alleine mit seinen Beschwerden da steht, danke für den Tip @:)

LG

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