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Nochmal 'ne Frage zu Verwachsungen

Mdons?txi


Hallo simca,

Verwachsungen können zu ganz unterschiedliche Symptomen führen. Allen voran stehen dumpfe, bewegungs- und verdauungsabhängige Schmerzen. Nachts ist man also schmerzfrei.

Verstopfung und Blähungen können natürlich ebenfalls mit Verwachsungen im Zusammenhang stehen (verwachsungsbedingte Stenosen), aber bei mir persönlich sind es primär die Schmerzen (s.o.). Echte Verstopfung kann ich nicht mehr haben, da mir seit Anfang 2004 der gesamte Dickdarm fehlt. Ich habe aber Passagestörungen im Dünndarm, die ganz sicher primär mit den Verwachsungen zusammenhängen.

Liebe Grüße

Angie

sBifmcxa


@ monsti

Ja stimmt, glaub das hast du mir schonmal geschrieben und du hast einen künstlichen darmausgang?!

Das tut mir alles sehr leid, glaub ich wär da nicht so tapfer wie du, alle achtung.

Tja, bei mir wär wohl auch mal eine spiegelung sinnvoll, aber ich kann da nicht üebr meinen schatten springen, es geht nicht, ich hab so panik, das ist schon krankhaft.

Werde jetzt mal weitere selbstversuche wagen, meine verstopfung in den griff zu kriegen. Denn die üblen krämpfe von den dulcolax ertrage ich nicht mehr länger. :-(

lg simca

Mion#stxi


Hi simca,

bei sehr großer Angst vor einer Darmspiegelung würde ich um eine Kurznarkose mittels Propofol bitten. Das macht man i.d.R. aber nur im Krankenhaus. Unter Propofol bist Du garantiert weg und kriegst von der Untersuchung nix mit. Ich bekam es zur Einleitung meiner letzten Vollnarkose im Januar und finde das Zeug einfach genial. Propofol lässt sich auch ganz exakt dosieren, d.h. Du bist wirklich nur während der Untersuchung weg und ziemlich flott wieder putzmunter.

Liebe Grüße

Angie

sbimca


@monsti

Genau, denn davor hab ich höllische angst, dass man während der untersuchung wach werden könnte und alles mitbekommt. Ich hab auch gehört, dass schlanke menschen insbesondere frauen mehr schmerzen während der spiegelung hätten, ob das stimmt weiss ich nicht, aber nachvollziebar ist es. Denn ich wiege nur 46 kg. Kann man dann vom arzt verlangen, dass der einem dieses propofol spritzt? Und ich wollte nochwas fragen... Hat man danach keine schmerzen von der luft, die im darm ist?

Alles gute, simca

PJatricdk999u9x99


Hallo Greta

Komisch, also mein Wundverlauf war normal, geschwollen war mein Bauch schon, aber der ganze Bauch, nach 2 Monaten oder so war der aber wieder normal.

Hmm.. dein Schnitt war Senkrecht, oder wie war er? Bauchmuskeln werden ja überall durchschnitten?

[[http://www.novafeel.de/anatomie/256-Bauchmuskeln-w250.jpg]]

Beim Kaiserschnitt einfach "entlang" dieser Bauchmuskeln?

Wieso musstest du denn ein Stück Darm rausnehmen lassen?

Lieber Gruss

Patrick

M=onsxti


@Patrick und Simca

Hallo Patrick,

"Pfannenstielschnitt" ist ein medizinischer Ausdruck und heißt, dass direkt oberhalb des Schambeins längst geschnitten wird - also eben nicht senkrecht. Dabei werden im Vergleich zum Medianschnitt relativ wenig Muskeln in Mitleidenschaft gezogen. Da Du ja chirurgisch interessiert bist, informiere Dich doch einfach mal über die verschiedenen chirurgischen Schnittführungen.

Hallo Simca,

ob Du Propofol verlangen kannst, weiß ich nicht. Frag' doch einfach mal Deinen Arzt. Unter Propofol wachst Du ganz sicher nicht vorher auf. Auch unter dem gängigen Mittel Dormicum schlafen die Leute meistens bzw. können sich anschließend an nix erinnern. Naja, ich hatte nie geschlafen. Dormicum wirkt bei mir kaum.

Was die Schmerzen danach betrifft, so kann ich Dir versichern, dass diese i.d.R. lächerlich sind. Wer sich einer Darmspiegelung unterzieht, hat ganz sicher chronisch mehr Beschwerden als die, welche man nach einer Darmspiegelung hat. Der Darm ist anschließend ein wenig irritiert, ist logisch. Außerdem kommt der Rest der eingeführten Luft raus´*pffffff*. Das ist echt kein Drama.

Liebe Grüße an Euch beide

Angie

M1onystxi


PS für simca

Auch ich gehöre zu den sehr schlanken Frauen (167 cm groß, 47 kg). Die Schmerzen bei einer Darmspiegelung sind meiner Meinung ganz unabhängig vom Gewicht. Warum sollte es bei dünnen Menschen schmerzhafter sein? ??? Bei mir tat's nur deshalb weh, weil mein elend langer Darm extrem verschlungen und deshalb für das Koloskop undurchlässig war. Also gab man regelmäßig vorzeitig auf. Richtig weh tat es eigentlich nur, wenn man versuchte, die Verschlingungen zu überwinden.

Übrigens hatte mein Mann vor ca. 3 Wochen eine Darmspiegelung. Auch er war wach dabei und fand das alles überhaupt nicht schlimm. Er kam mit hübschen Bildern vom Blinddarm und vom Dünndarmende nach Hause. Er fand nur das vorherige Abführen blöd.

LG Angie

s"imca


@monsti

Danke für deine infos, das hört sich wirklich nicht so schlimm an. Vielleicht stellt man sich das alles nur so schlimm vor?!

Lg simca

P;atr1ic9k99999x9


Dazu sage ich nun mal nichts..

s?imxca


@patrick

Also dann ist es doch schlimm?! ;-)

ganz ehrlich, ich glaub das ist von mensch zu mensch verschieden. Die einen haben angst vorm zähneziehen und die anderen vor ner ds.

Ich persönlich hab schon eine phobie gegen alles, was mit dem darm zu tun hat. Von dem her würde ich mir lieber 5 zähne ohne spritze ziehen lassen, wie eine ds durchführen zu lassen. Einige erklären mich bestimmt jetzt für verrückt, aber ist nun mal so.

Lg simca

MIonsxti


Hallo simca,

ich glaube, Patricks Kommentar bezog sich auf die Schnittführung bzw. den "Pfannenstielschnitt" ...

Sonniges Grüßle aus Tirol

Angie

P atrick9^99999


hallo ihr beiden

Ja genau, das bezog sich eigentlich auf den Pfannenschnitt.

Simca, eine Darmspiegelung wirklich nichts schlimmes ist, ich glaube da bräuchte man weder Dormicum noch Schmerzmittel und würde es trotzdem gut aushalten. Aber ja, hmm, wenn du eine Phobie davor hast, kann ich es schon verstehen dass es schlimm sein kann.

Gruss

s2imRca


@monsti und patrick

Sorry, wusste nicht, auf was das bezogen war. ;-)

Verregnete grüsse simca

ATnton)iaK


Hilfe! Hab so Panik vor neuen Verwachsungen!

Aber am Besten ich erzähl erst mal meine Geschichte. Ich bin 18 Jahre alt und im Dezember 05 wurde bei mir eine diagnostische Laparoskopie gemacht, da ich schon seit 2 Jahren an täglichen starken Blähungen, Bauchkrämpfen und seit ein paar Monaten einem ziehen im rechten Unterbauch litt, aber weder bei der Magen-/Darmspiegelung noch bei der Kernspintomographie eine Ursache gefunden werden konnte.

Bei der Bauchspiegelung kam dann raus, dass ich 2 Leistenbrüche habe (rechts einen sehr großen) und mein Blinddarm irgendwie nicht in Ordnung war. Außerdem hatte ich viel Flüssigkeit im Bauch, geschwollene Lymphknoten, eine Zyste am rechten Eierstock und dann noch so Verwachsungen von Geburt an (die wohl sehr selten sind). Es wurde dann alles behoben und nachdem ich mich erholt hatte gings mir 1,5 Jahre gut. Ich hatte keinerlei Beschwerden.

So vor ca. 10 Wochen bekam ich dann stechende Schmerzen rechts oberhalb des Bauchnabels. Die Ärzte tippten auf eine Gastritis, da ich ein paar Tage vorher zuviel Alkohol getrunken und mich übergeben hatte. Ich bekam dann so einen Säureblocker, der aber nichts half.

Ich bin dann, weil die Beschwerden (punktuelle Schmerzen, beim draufdrücken stärker)nicht besser wurden, nach ca. 8 Wochen zu dem Chirurg gegangen, der mich damals operiert hatte und er tippte auf Verwachsungen. Ich stimmte einer erneuten diagnostischen Laparoskopie vor, da mir der Arzt Mut machte, dass die Ursache gefunden wird und es mir dann besser geht (Ultraschall hatte nichts ergeben). Bei der Laparoskopie wurden dann tatsächlich Verwachsungen im rechten Unterbauch gefunden und gelöst, obwohl meine Beschwerden ja woanders waren.

Tja und jetzt (ca. 2 Wochen nach der OP) ist meine Verdauung irgendwie total durcheinander. Gut, ich musste Antibiotikum aufgrund einer Halsentzündung nehmen, das kann den anfänglichen Durchfall erklären. Aber seit ich das AB jetzt nicht mehr nehme (seit 2 Tagen)habe etwas harten Stuhl und jede Menge Luft im Bauch.

Vor allem hab ich totale Panik, dass gleich wieder Verwachsungen auftreten. Dadurch höre ich richtig in meinen Bauch rein, frage mich bei jedem pups, ob das was sei könnte, bin total unruhig und kann fast an nichts anderes denken. Ich muss gestehen, die Suche im Internet nach Infos über Verwachsungen, hat meine Panik noch verstärkt, vor allem nachdem ich Erfahrungsgeschichten wie eure gelesen habe. Meine Angst geht sogar dahin, dass mein Leben jetzt kaputt ist, weil ich vielleicht dauernd aufgrund neuer Verwachsungen operiert werden muss, mein Leben lang. Kann man denn gar nichts tun um Verwachsungen vorzubeugen? Sollte ich vielleicht joggen gehen (da wird der Darm ja ein bisschen bewegt) oder den Darm massieren. Was kann ich tun, auch im Umgang mit meiner Angst?

Ich geh noch zur Schule und da muss ich mich auf den Unterricht konzentrieren. Achso, zum Psychologen geh ich schon regelmäßig (auch weil vor ein paar Jahren mein kleiner Bruder tödlich verunglückt ist) und der hat mir ein Medikament (Opipramol) vorgeschlagen. Aber eigentlich will ich das nicht nehmen. Für meinen darm ist das bestimmt nicht gut.

So, ich glaube ich hab hier jetzt einen ziemlich konfusen Text geschrieben, aber ich bin auch ziemlich konfus.

Ich freue mich über jegliche Ratschläge.

Ganz liebe Grüße

Antonia

Achso nochwas: kann die Naht von den Leisstenbrüchen wieder aufgehen? Weil davor hab ich nämlich auch Angst. Vor allem weil bei mir die Büche 2 Jahre lang nicht bemerkt wurden :-( (

A{ntonixaK


Die stechenden Schmerzen sind übrigen besser geworden seit der OP, vielleicht lags wirklich an den Verwachsungen.

Liebe Grüße an alle Leidensgenossen

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