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Nach Magenspiegelung - 3 Fragen zu Propofol

S3o=phiIe A. hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen

Ich hatte heute meine erste Magenspiegelung mit Propofol (Disoprivan) als "Narkose"-Mittel (bei den vorangehenden sechs Spiegelungen haben sie mich jeweils mit Dormicum abserviert, was immer gut geklappt hat).

Dazu habe ich drei Fragen:

1. Der behandelnde Arzt erzählte mir vor der Untersuchung mit leuchtenden Augen, was für ein tolles Zeug dieses Propofol sei. Er sagte, die Aufwachdauer betrage nur noch wenige Minuten statt wie bei Dormicum Stunden.

Bei mir allerdings nicht... ich brauchte etwa eine Stunde, bis ich ansprechbar war, und fast zwei Stunden, bis mir nicht mehr schwindlig war. Ich fühlte mich genauso groggy wie nach Dormicum.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

2. Seit der Untersuchung (vor ca. 10 Stunden) muss ich nonstop niesen, es fühlt sich an, als hätte ich einen ausgewachsenen Schnupfen. Der Arzt sagte, das komme von der Reizung durch den Sauerstoff, den man direkt in die Nase kriegt (ist bei Dormicum nicht nötig).

Kennt das jemand? Und wie lange dauert es, bis man "ausgeschnudert" hat? Ist ja widerlich.

3. Unter den tollen Wirkungen von Propofol ist, sagte der Arzt, dass man dabei tolle Träume hat, so richtig schöne... ein guter Trip eben :-p

Hat bei mir leider nicht geklappt.

Sonst bei jemandem?

Ich bin jemand, der nicht gern Neues ausprobiert, wenn das alte gut funktioniert hat.

Frage mich, ob ich bei der nächsten Spiegelung Dormicum verlangen soll (falls sie das noch auf Lager haben).

Sophie A.

Antworten
s9andmy98


Hallo,

mir war nach Propofol auch sehr lange schwindelig. Geträumt habe ich aber wirklich was. Aber was ich auch sehr krass fand: Nach Magen- u. auch Darmspiegelung mit Propofol wusste ich danach überhaupt nicht, wo ich bin. Und ich hab' auch gleich nach dem Aufwachen gefragt, wo ich bin. Hat eine Weile gedauert, ehe ich mich dann zurechtgefunden habe. Das war bei mir noch nicht mal unter Vollnarkose so. Hab' ich aber so hingenommen, irgendwann ging es mir ja dann auch besser.

Liebe Grüße!*:)

SvophiPe A.


Selbstbeantwortung

Also Frage Nummer 2 kann ich mittlerweile selber beantworten.

Es dauert etwa 2 Tage, bis es bessert. Mittlerweile schniefe und niese ich deutlich weniger, vor allem seitdem ich die Nase mit Salzwasser spüle, das hat sofort geholfen.

KZönnxy


Hallo

Ich hatte heute meine 2. Magenspiegelung innerhalb von 10 Jahren, allerdings wieder ohne Betäubung. Das Einzige was betäubt wurde, war mit einem Spray der Rachenraum. Ich sage Euch, ich bin froh es wieder hinter mir zu haben. Ist ziemlich unangenehm. Ich muss allerdings ganz ehrlich sagen, für die 5 Minuten hätte ich keine Betäubung haben wollen, nach der ich noch 2 Tage mit den Nachwirkungen zu kämpfen hätte.

Vor drei Jahren hatte ich eine Darmspiegelung, die mit einer Schwachen Narkose durchgeführt wurde. Den Namen des Narkosemittels kenne ich nicht. Ich kann nur sagen, das würde ich immer wieder so machen. Nach einer kurzen Schlafphase und einem ca. eine Stunde anhaltenden starken Müdigkeitsgefühl ging es mir rasch wieder so gut wie vorher. Die DS hatte ich aus Vorsorge machen lassen, da meine Mum an Darmkrebs verstorben ist.

VG Könny

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