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Sodbrennen

Bzullmr icxh hat die Diskussion gestartet


Hallo

Ich leide seit ein paar Monaten unter Sodbrennen und das mehrmals pro Woche. Ist das mit meinen 18 Jahren nicht ungewöhnlich und muss ich dafür einen Arzt aufsuchen oder gibt es einfache Hausmittel die mir helfen könnten?

Schönen Abend noch

Antworten
-`MillenLcolxin-


Bullrich

ich bin auch 18 und habe die selben beschwerden. jedoch weil ich einen reflux habe und den helicobacter.

wenn du so oft sodbrennen hast, such lieber ein arzt auf. es könnte mehr dahinter stecken. der wird dir dann wahrscheinlich eine überweisung für eine magenspiegelung geben lassen. danach weißt du wenigstens was mit dir los ist!

hausmittelchen gibt es, ja. ein paar sind z.b. kräutertees wie fenchel, lakritze, jogurt, quark oder buttermilch, haferschleim und am tag kleine mengen essen. das sollte dein magen schonen.

verzichten solltest du eher auf fettige, scharfe und gewürzte speisen sowieso auf alkohol, nikotin, kaffee, süßes ( schokolade, kuchen usw. ), säurehaltige lebensmittel usw.

würd an deiner stelle lieber mal einen arzt aufsuchen, wenn die beschwerden schon so oft auftreten.

gute besserung und eine kühle nacht @:)

G<-e-r-h[-a-r-xd


Empfehlung bei starkem Reflux OPERATION !

Liebe Betroffene !

Ich hatte auch sehr lange mit dem Reflux zu kämpfen. Nahm lange Nexium um die Säure in Schach zu halten.....

Gut und schön, aber dauernd Tabletten einnehmen ? DAS war und ist nicht mein Ding !

Ich habe mich für die OP (Fundoplikatio) entschieden und kann sie nur empfehlen !! Allerdings sollte diese OP von einem Artz durchgeführt werden, der solche Eingriffe schon vielfach gemacht hat !

Wie gesagt: ich bin beschwerdefrei !

Alles Gute !

Tonkuhle !

W)innixe1


Hallo Gerhard,

mach mal bitte nicht die Pferde scheu. Es muß nicht alles sogleich operiert werden. Bullrich hat schon den Namen.

Wenn nicht "Bullrich" dann "Kaiser-Natron".

NNexianxa


Gerhard

Mich interessiert, welche OP-Methode du hast machen lassen und wann? Und wie deine Beschwerden waren. Hattest du nach der OP Beschwerden?

Ich werde mich wohl auch operieren lassen müssen.

Übrigens ist Bullrich = Kaiser Natron

*:)

jxn


@Bullrich

Du solltest dir vor allem bewußt sein, daß das Sodbrennen eine erworbene Krankheit ist und demnach Ursachen hat. Die Krankheit kann dabei unterschiedlich sein, üblicherweise sind es funktionelle Störungen des Mageneingangs oder der Belegzellen. Solange es noch funktionelle Störungen sind, kannst du durch Abstellen der Ursachen das Problem dauerhaft beseitigen. Erst, wenn aus den funktionellen Störungen Formveränderungen werden, ist damit nichts mehr zu machen, dann hilft wirklich nur eine Operation. Aber auch die Operation beseitigt nur eine Krankheitsfolge und ist daher keinesfalls eine dauerhafte Lösung für das Problem, denn die OP beseitigt ja nicht die ursprüngliche Ursache des Sodbrennens.

Da das Sodbrennen fast ausschließlich auf Ernährungsfehler zurückgeht, wäre hier der wichtigste Ansatzpunkt. Ich würde an deiner Stelle vor allem den Fabrikzucker und die Auszugsmehle aus der Ernährung streichen und den Frischkostanteil deutlich erhöhen.

Wichtig wäre auch Fabrikfette durch naturbelassene Fette zu ersetzen.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, daß mit der richtigen Ernährung Sodbrennen praktisch nicht mehr auftritt. Mit ging es vor gut acht Jahren genau wie dir, allerdings hatte ich das schon über ein Jahr. Ich habe damals meine Ernährung auf eine Vollwertkost umgestellt und seitdem - seit über acht Jahren! - habe ich nicht ein einziges Mal mehr Sodbrennen gehabt.

N\exiaxna


jn

Aber auch die Operation beseitigt nur eine Krankheitsfolge und ist daher keinesfalls eine dauerhafte Lösung für das Problem, denn die OP beseitigt ja nicht die ursprüngliche Ursache des Sodbrennens.

Aber: Sodbrennen ist Magensäure, die durch den defekten Mageneingang (Hiatushernie) nach oben in die Speiseröhre fließen kann. Die Magensäure ist also notwendig. Recht gebe ich dir, dass man die Ernährung dementsprechend anpassen kann, dass nicht zu viel Magensäure produziert wird. Bei einer defekten Hiatushernie ist eine OP allerdings angebracht, wenn man nicht sein Leben lang PPIs einnehmen möchte. Man kann nicht immer alles mit einer Ernährungsumstellung heilen.

Mein Sodbrennen ist NICHT von der Ernährungsumstellung auf Vollwertkost verschwunden.

G"-e-r-hR-a-xr-d


Reflux Operation....

Hallo Nexiana !

Hier kurz die Antworten auf Deine Fragen:

1. Welche Operation ?

Fundoplikatio ! Dabei wird im oberen Teil des Magens eine Falte gelegt (und vernäht), die den Magen wieder nach oben abdichtet. Bzw abdichten soll.

2. Wann war die OP ?

Vor gut 2 Jahren

3. Welche Beschwerden ?

Ohne Tabletteneinnahme: Magendruck und Sodbrennen !!

4. Beschwerden nach der OP?

Nur leichte Schluckbeschwerden, die aber nicht lange andauerten. Das ist aber auch normal.

WICHTIG ist, dass die Op ein erfahrener Arzt durchführt.

Von Natron und Bullrich halte ich nicht soooooooo viel. Aber das ist ein anderes Thema !

Alles Gute !!

Gruß

W;olle'1v974


@jn

was waren denn deine Symptome bzw. Diagnose?

EkxYpoXsia


Hi,

muss mich auch einfach mal zu Wort melden. Ich leide nun schon seit mehr als einem halben Jahr unter ständigem Sodbrennen. Medikamente und Ernährungsumstellung brachten überhaupt nichts. Nehme derzeit Pantoprazol 40mg 1x täglich und zusätzlich Motilium 2x täglich (soll den Abtransport der Nahrung aus Magen unterstützen). Habe nun einen Marathon an Untersuchungen hinter mir (Magenspiegelungen, ph-Metrie, Röntgenuntersuchung). Das Ergebis lautet: eine OP ist für mich nicht geeignet, da der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre nur leicht klaffen würde. Dennoch habe ich extreme Beschwerden...psyschische Probleme und extremer Gewichtsverlust sind die Folge. Zusätzlich zu dem Reflux wurde bei mir festgestellt, dass Gallensaft in den Magen zurückfließt. Hat jemand von euch Erfahrungen Damit und weiß, ob das eventuell meine Beschwerden so unerträglich macht? Weiß nicht mehr wie ich mich veralten soll, da ja alles scheinbar nichts bringt.

jDn


@Nexiana

> Recht gebe ich dir, dass man die Ernährung dementsprechend

> anpassen kann, dass nicht zu viel Magensäure produziert wird.

Das wäre aber auch nur eine symptomatische (nicht ursächliche) Maßnahme. Wenn eine Rückfluß in die Speiserröhre stattfindet, kann man den natürlich nicht beseitigen, indem man dafür sorgt, daß weniger Magensäure produziert wird. Das lindert ja nur die Beschwerden, ändert aber nichts an dem Rückfluß.

> Bei einer defekten Hiatushernie ist eine OP allerdings angebracht,

> wenn man nicht sein Leben lang PPIs einnehmen möchte.

> Man kann nicht immer alles mit einer Ernährungsumstellung

> heilen.

Ich schrieb ja oben, daß zunächst funktionelle Störungen auftreten, die - wenn die Ursachen nicht abgestellt werden - in Formveränderungen übergehen. Die sind dann durch Abstellen der Ursachen nicht mehr behebbar. Wir sehen das also durchaus gleich. In der Regel ist eine Formveränderung des Mageneingangs ja nicht angeboren, sondern entwickelt sich erst mit der Zeit. Bei angeborenen Formveränderungen ist die OP vermutlich unumgänglich.

> Mein Sodbrennen ist NICHT von der Ernährungsumstellung auf

> Vollwertkost verschwunden.

Wenn bereits Formveränderungen vorlagen, ist das auch nicht mehr möglich. Das ist bei allen ernährungsbedingten Krankheiten so.

jwn


@Wolle

> was waren denn deine Symptome bzw. Diagnose?

Die Symptome waren die üblichen: Brennende Schmerzen hinter dem Brustbein, die sich nur durch Einnahme von Maaloxan und ähnlichen Säureblockern lindern ließen. Die Diagnose Sodbrennen liegt da ziemlich nahe.. ;-) Wie auch immer, mit der Ernährungsumstellung verschwand das schlagartig und kam nie wieder. :-)

jrn


@Exposia

> Medikamente und Ernährungsumstellung brachten überhaupt nichts.

Wie genau sah deine Ernährungsumstellung denn aus?

NOexiVan{a


jn

In der Regel ist eine Formveränderung des Mageneingangs ja nicht angeboren, sondern entwickelt sich erst mit der Zeit. Bei angeborenen Formveränderungen ist die OP vermutlich unumgänglich.

Ob nun eine Formveränderung bei einem angeboren ist oder nicht, ist doch nicht wirklich nachzuvollziehen. Es sei denn, man leidet schon im Säuglingsalter an Magenpförtnerkrampf. Das war bei mir (glaube ich) nicht der Fall. Erst mit ca. 20 Jahren haben meine Magenbeschwerden begonnen. Was ich nun weiss ist, dass ich eine Formveränderung des Mageneingang habe. Die Speiseröhre endet schief in dem Mageneingang, zusätzl. habe ich eine kleine Hiatushernie. Also PPIs seit zig Jahren und ein nicht endender Leidensweg, es sei denn, ich lasse mich operieren. Wobei ich da eher vorsichtig bin seit dem ich hier im Forum lese. Die Erfolgsquote ist da nicht so positiv.

Danke für dein Statement.

Wenn bereits Formveränderungen vorlagen, ist das auch nicht mehr möglich. Das ist bei allen ernährungsbedingten Krankheiten so.

Wie soll ich diese Äußerung verstehen? Ist eine Hiatushernie oder Formveränderung ernährungsbedingt ??? ?

N|enxIiaxna


Gerhard

Alles klar. Ich weiß, was eine Fundoplikatio ist. Lag auch schon fast auf dem OP-Tisch. Habe mich aber doch kurzfristig dagegen entschieden. Nicht alle OPs verlaufen so positiv.

Es gibt ja zwei OP-Methoden, nämlich die Manschetten-OP wie bei dir und die sanftere Methode eines Arztes hier aus Berlin.

Wo bist du operiert worden? Ich suche noch nach Alternativen.

Danke *:)

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