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Sodbrennen

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Nexiana !!

Hallo noch mal !

Zunächst eine Frage an Dich: was heißt, bzw was meinst Du mit einer sanfteren Methode ? Ich weiß, dass es drei Methoden gibt, die per "Schlauch durch den Mund" durchgeführt werden. Also ohne Op. Die allerdings hätten bei mir nichts gebracht, da die Öffnung zwischen Magen und Speiseröhre schon viel zu groß war. So jedenfalls die Ärzte der medizinischen Hochschule in Hannover, bzw in Düsseldorf. Sie rieten mir deswegen gleich zur Op. Das nur mal zu dem warum und wieso bezüglich meiner Op.

Diese Op habe ich dann auch auf Grund von Berichten in diversen Medien und auf anraten eines Arztes aus Düsseldorf in Frankfurt duchführen lassen......

Ich selber stamme aus dem "hohen Norden" und bin für diesen Eingriff wie gesagt nach FRANKFURT gefahren.

In diesem Sinne alles Gute weiterhin !*:) :)^

jxn


@Nexiana

> Ob nun eine Formveränderung bei einem angeboren ist oder nicht,

> ist doch nicht wirklich nachzuvollziehen. Es sei denn, man leidet

> schon im Säuglingsalter an Magenpförtnerkrampf.

Eine angeborene Formveränderung des Magenpförtners dürfte sehr selten sein. Sie würde sich ja sofort nach der Geburt, spätestens im Kindesalter bemerkbar machen. In der Regel sind diese Probleme aber erworben und treten daher erst später auf.

> Erst mit ca. 20 Jahren haben meine Magenbeschwerden

> begonnen.

Kennst du die Regel der 20 Jahre? Sie wurde von den Forschern Cleave&Cambell entdeckt und besagt, daß ernährungsbedingte Krankheiten eine Vorlaufzeit von rund 20 Jahren haben, bevor sie sich mit ersten Symptomen zeigen. Meine Beschwerden begannen damals noch etwas später...

> Was ich nun weiss ist, dass ich eine Formveränderung des

> Mageneingang habe. Die Speiseröhre endet schief in dem

> Mageneingang, zusätzl. habe ich eine kleine Hiatushernie.

Ich kann natürlich nicht sagen, ob das Folgen einer Fehlernährung sind, aber es handelt sich in jedem Fall um eine erworbene Krankheit, sonst hättest du die Beschwerden ja bereits als Kind gehabt. Es muß also - wie bei allen erworbenen Krankheiten - eine Ursache dafür geben, die in deinen Lebensumständen liegt und zu denen auch die Ernährung gehört.

Du sagtest, daß die Vollwerternährung bei dir nichts brachte. Mich würde mal interessieren, wie die Vollwerternährung bei dir aussah (oder noch aussieht?)

> Wie soll ich diese Äußerung verstehen? Ist eine Hiatushernie

> oder Formveränderung ernährungsbedingt ?

Eine Hiatushernie hat ihre Ursache ja in einer Schwächung des Muskelgewebes, das die Zwerchfellöffnung umgibt. Nun muß man sich natürlich fragen, wieso denn dieses Muskelgewebe geschwächt ist und seine Funktion nicht mehr wie früher richtig ausüben kann und da ist man sehr schnell bei der Möglichkeit einer Unterversorgung mit biologischen Wirkstoffen aufgrund fehlerhafter Ernährung.

Man sieht hier sehr schön die Kette: Unterversorgung -> funktionelle Störung (Muskelschwäche) -> Formveränderung (Hiatushernie). Es stellt sich dabei natürlich die Frage, ob die funktionelle Störung wieder behoben werden kann, wenn man die Versorgung des Muskels wieder verbessert, indem man die Ernährung korrigiert. Das hängt natürlich dann vom Schweregrad der Hernie ab.

NTex;ianxa


jn

Mich würde mal interessieren, wie die Vollwerternährung bei dir aussah (oder noch aussieht?)

Ich habe mich mehr oder weniger nach dem Buch von Dr. Bruker gerichtet. Habe jedoch schnell (eigentlich auch schon vorher) festgestellt, dass meine Beschwerden nahrungsunabhängig auftreten. Meine persönlichen Lebensumstände machen es jedoch sehr schwierig, mich präzise daran zu halten. Alte Verhaltensmuster haben sich wieder eingeschlichen.

Im Großen und Ganzen gebe ich dir in allem recht.

Grüße *:)

jxn


@Nexiana

> Ich habe mich mehr oder weniger nach dem Buch von Dr.

> Bruker gerichtet.

Hmm...

> Habe jedoch schnell (eigentlich auch schon vorher) festgestellt,

> dass meine Beschwerden nahrungsunabhängig auftreten.

Das Problem dabei ist, daß es ja nicht die Nahrungsmittel selbst sind, die das Problem direkt verursachen würden. Im Grunde läuft das über eine Stoffwechselstörung und die verschwindet nicht von jetzt auf gleich, sondern es dauert einige Zeit, bis die Depots wieder gefüllt sind und die Maschinerie sozusagen wieder zum Laufen kommt. Damit das klappt, ist dann auch eine gewisse Konsequenz nötig, umso mehr, wenn man mit er Ernährung eine Besserung erreichen will und das nicht nur zur Prävention macht. "mehr oder weniger danach richten" war da möglicherweise nicht konsequent genug.

> Meine persönlichen Lebensumstände machen es jedoch sehr

> schwierig, mich präzise daran zu halten.

Ohne jetzt darauf bestehen zu wollen, daß die Vollwerternährung noch etwas bewirken kann, würde ich einfach mal einen Versuch machen: Ich würde die Ernährung für zwei Wochen auf einen reine Frischkost umstellen. Das vermeidet zuverlässig alle Ernährungsfehler und Ausnahmen und danach sieht man ja, ob sich eine Veränderung zum positiven abzeichnet oder nicht.

Reine Frischkost würde bedeuten:

- Einmal am Tag ein Frischkorngericht

- Frische Salate aus Gemüsen und Blattsalaten (2/3)

- Obst (1/3)

- Als Getränke nur Wasser und Tee (kein Schwarz- oder Grüntee!)

Auch Getreidesprossen sind eine wertvolle Ergänzung. Zu den Salaten gehört natürlich leckeres Dressing (guter Essig oder Zitronensaft, kaltgepreßte native Öle, Sauerrahm, Sahne, frische Kräuter)

Das ist natürlich nur ein Vorschlag, ich will dir da keinesfalls etwas aufdrängen. Falls du es in Betracht ziehst und Tipps brauchst, melde dich ruhig.

N\exiCana


jn

Ganz lieben Dank.

Ich werde deinen Rat befolgen und es probieren. Ich will und kann so auch nicht weiterleben. 24 Stunden Brennen, das ist der Horror.

Jedoch wird es mir erst ab Mitte August gelingen, da ich ab Ende dieser Woche ins Ausland muß.

Liebe Grüße und ich werde mich sicherlich noch an dich wenden. *:)

WuollSeF1x974


@jn

und was war genau deine Diagnose?

-Zwerchfellbruch

-Kardiainsuffizienz

?

DANKE

Wolle

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