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Chronische Speiseröhrenentzündung

svheryida hat die Diskussion gestartet


Hallo Forumsmitglieder,

ich bin neu hier im Forum und möchte mich einfach mal für eine Weile einklinken.

Nachdem mir der Befund meiner Magenspiegelung letzte Woche mitgeteilt wurde, bin ich ziemlich geknickt.

Festgestellt wurde eine "minimale chronische Antrumgastritis" ohne entzündliche Aktivität. ...Und - das ist glaube ich noch viel schlimmer - eine chronische Speiseröhrenentzündung. Im Bericht steht: "Biopsate eines mehrschichtigen Plattenepithels, entsprechend Ösophagusschleimhaut mit nur diskreter chronischer Entzündung. Weiterhin steht da noch: "Unauffällige Astrablau- und PAS-Reaktion. Kein Anhalt für Barett-Mukosa. Kein Nachweis einer Pilzbesiedelung. Keine Malignität."

Meine Fragen: Kann man daraus eine Klassifizierung ableiten?

Muss ich mit einer Lebenslangen Therapie rechnen? Kann es dennoch jahrzehntelang gutgehen - d.h. ohne Barett oder ein Karzinom? Und - ganz wichtig - muss ich meine Ernährung wirklich rigoros umstellen? Esse sehr gerne süsses oder gebratenes. Trinke 1-2 Kaffee am Tag.

Kann sich solch eine chronische Entzündung eigentlich wieder normalisieren bzw. Rückbilden?

Hier gibt es doch sicher einige mit ähnlichen Symtomen/Befunden.

Über einen Gedankenaustausch wäre ich Euch dankbar und würde ich mich sehr freuen!

mfg

Michael H.

Antworten
S0chil{dkröte


Hallo,

ich habe seit Jahren auch ene chronische Speiseröhrenentzündung.

"Nur diskrete Entzündung" bedeutet, dass es nur eine ganz leichte Entzündung ist. Keine bösartige Entartung und auch keine veräderten zellen (Barett). Insgesamt musst Du Dir keine großen Sorgen machen. Und chronisch bedeutet nur "lange andauernd".

Und wg. Leben ändern...schau, was Du gut vertägst und was nicht...ansonsten Kopfteil vom Bett hochstellen, nicht zuviel essen und möglichst keinen hochprozentigen Alkohol...ansonsten annst Du ganz normal leben...

M.on7sti


Hallo Michael,

auch mein Mann hat das, dazu Reflux und eine leichte Gastritis. Wie Schildkröte empfiehlt, ist im Bett eine Erhöhung des Kopfteils hilfreich, ebenso das Weglassen gewisser Speisen und Getränke. Medikamentös wird er mit Agopton behandelt. Von dieser Kleinigkeit abgesehen ist er beneidenswert gesund. Er fährt täglich ca. 10 km mit dem Rad und geht alle 2 Tage joggen - vollkommen problemlos.

Liebe Grüße von

Angie

GX-e-vr-h-xa-r-d


Sherida !

Auch auf dieser Seite für Dich der wohl gemeinte Rat zur Op !!!

Für mich war der "minimale" Eingriff (in Frankfurt) d i e Erlösung !

Ich nehme keine Tabletten mehr, kann a l l e s wieder essen und brauche auch nicht mehr das Bett höher stellen !

Ich hatte ehrlich gesagt auch Angst, sprich die Hosen voll, vor dieser ganzen "Sache". Heute bin ich wieder ganz entspannt !

Wie sagte mir ein Arzt: "Lieber 1 Woche ein paar ein paar Wehewechen, als ständig den Körper mit Tabletten zu belasten". Heute sage ich: er hat recht gehabt !

Allerdings: die Op sollte ein erfahrener Arzt durchführen !!!!!!!

Euch im Forum alles erdenklich Gute !!

SjchildFkröte


Auch auf dieser Seite für Dich der wohl gemeinte Rat zur Op !!!

Für mich war der "minimale" Eingriff (in Frankfurt) d i e Erlösung !

Man muss doch nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen! Bei einem so minimalen Befund wird wohl kaum ein Arzt operieren...und von dauerhaft Tabletten nehmen kann hier ja auch nicht die Rede sein!

s<herxida


G-e-r-h-a-r-d

Danke an Euch alle für Eure Beiträge!

@ G-e-r-h-a-r-d

Das mit der OP interessiert mich. Allerdings, nachdem was ich alles gelesen habe, ist die Wahrscheinlichkeit daß mich einer operiert wohl nicht besonders groß.

Aus meiner Sicht scheint es aber schon eine dauerhaft wirksame Methode zu sein. Schliesslich wird die Ursache des ganzen abgestellt!

Hier im Forum gibt es doch sicherlich einige die eine OP hinter sich haben.

S:chilZdkrjöte


Bei mir wurde die chronische Speiseröhrenentzündung bereits vor 7 Jahre festgestellt und ich nehme seitdem Tabletten (täglich Nexium). Mein Arzt rät mir von einer OP ab, weil die Ergebnisse oft nicht so gut sind. Er meint, dass ich solange die Tabletten wirken und ich sie vertrage ichlieber Tabletten nehmen soll.

Und warum sich unbedingt einer Operation aussetzen? Gerade auch, wenn das Problem so minimal ist?

Ausserdem muss die Ursache ein defekter Schließmuskel sein. Ist das bei Dir denn gegeben? Manchmal reicht auch ein Druck aus dem Bauchraum aus, dass sich der Schließmuskel öffnet, es muss nicht unbedingt ein Defekt vorliegen...auch falsche Ernährung führt zu Sodbrennen...da hilft keine OP.

Eine OP sollte nur für schlimme Fälle sein. Ich würde mir an Deiner Stelle das gut überlegen. Du kriegst das mit Sicherheit auch so hin.

jxn


@sherida

> Aus meiner Sicht scheint es aber schon eine dauerhaft wirksame

> Methode zu sein. Schliesslich wird die Ursache des ganzen

> abgestellt!

Eine Operation kann nie die Ursache einer erworbenen Krankheit abstellen. Natürlich treten danach zunächst keine Beschwerden mehr auf, daber die eigentliche Ursache besteht weiterhin und wird sich zwangsläufig über kurz oder lang wieder in anderen Symptomen äußern. Die OP ist also letztendlich nur eine symptomatische Behandlung.

Eine Gastritis fällt ja nicht einfach vom Himmel, sondern hat Ursachen, die in der Regel im lebensbedingten Bereich liegen, auch wenn die Ernährung eine gewisse Rolle dabei spielt. Letztendlich muß man in beiden Bereichen aktiv werden, wenn man die Ursachen dauerhaft abstellen will.

M"onWsti


Hallo jn,

sorry, aber diesen Satz bin ich nicht gewillt kommentarlos stehen zu lassen:

Eine Operation kann nie die Ursache einer erworbenen Krankheit abstellen.

Weißt Du, falls Dich eines Tages eine akute Appendizitis samt Durchbruch (= erworbene Erkrankung) ereilt, würde mich schwer interessieren, ob Du dann immer noch lang und breit darüber philosophierst, wo die Ursache des Problems liegen könnte. Bis Du dann im Fieberwahn und in den Kotzpausen mit dem Sinnieren fertig bist, hat Dich aufgrund der zwangsläufig folgenden Peritonitis und schließlich Sepsis mit Multiorganversagen nämlich schon der Tod ereilt.

Ich gebe Dir aber Recht, wenn Du eine OP bei einer zwar unangenehmen, aber harmlosen Ösophagitis für zweifelhaft hältst. Ist sie meistens nämlich auch. Speiseröhrenentzündungen entstehen mit Vorliebe aufgrund falscher Lebensweise.

Ich möchte Dich aber herzlich bitten, nicht ständig vermeintlich allgemeingültigen Thesen zu verbreiten. Für viele Erkrankungen gilt Deine Theorie nämlich nicht. Nix für ungut.

Liebe Grüße von

Angie

suaQndyx98


Hallo Michael!

Also, ich würde an deiner Stelle auch erst einmal abwarten, wie sich alles entwickelt. So eine Speiseröhrenentzündung kann schon mal eine Weile dauern. Du wirst sicher erst einmal Medis dagegen bekommen. Aber du kannst den Heilverlauf auch unterstützen, in dem du nicht so viel Scharfes oder stark gewürztes isst, wenig Kaffee u. keinen Alkohol trinkst.

Ich bekomme schon seit Jahren immer wieder mal eine Speiseröhrenentzündung, hatte auch bei meiner letzten Magenspiegelung wieder eine u. auch eine Antrum-Gastritis. Bei mir ist das allerdings organisch bedingt, denn ich habe Cardia-Insuffizienz Grad II - III, Refluxösophagitis u. Hiatusinsuffizienz. :-/ Mein Arzt rät mir mittlerweile zur OP, da die Protonenpumpenhemmer bei mir nicht mehr so richtig helfen u. bei der PH-Metrie im Krkh. - u. das war schon vor 2 Jahren so - mein schlechtester PH-Wert bei 1,2 lag. :-o Habe mich aber noch nicht für eine OP entscheiden können, da meine Beschwerden mit Medis relativ erträglich bis weg waren. Nur in letzter Zeit bekomme ich es mit Medis nicht mehr so gut hin. Wenn es gar nicht mehr geht, werde ich mich wohl doch für die OP entscheiden müssen. :-(

Also, ich denke, dass es bei dir nur ein vorübergehendes Problem ist u. wenn du ein bisschen auf die Ernährung achtest, geht es dir bestimmt bald besser! Auch das Kopfteil v. Bett höher stellen, ist sehr hilfreich! (Hilft mir nur leider nicht mehr!)

Liebe Grüße u. alles Gute!

Britta @:)

Gg-e-r-:h-a-rx-d


sherida....

Hallo nochmals !

Ich habe die Reflux-Operation durchführen lassen, weil ich die

d a u e r n d e Einnahme von Tabletten nicht weiter wollte.

Logischerweise ist die OP nicht zwingend erforderlich. Wohl aber die Einnahme von Tabletten um die Säure "in Schach" zu halten. Für war wie gesagt, nach reiflicher Überlegung der Gang auf den Operationstisch angezeigt. Nun bin ich beschwerdefrei was das Sodbrennen angeht.

Alles weitere über die Op (Fundoplikatio) kann man sicherlich im Internet nachlesen....

Gruß

Gerhard !

WBollbe11974


op

Hi Gerhard,

wie sieht es nach der OP mit Aufstoßen aus. Hast Du das noch häufig. Kannst Du noch z.B. Cola trinken?

DANKE

Wolle

h0exaxl1


zwerchfellbruch mundgeruch

hallo Leute

habe ein grosses Problem

habe aufgrund ständigem mundgeruch ??? und magenschmerzen eine magenspiegelung machen lassen beim befund kam folgendes heraus kleine axiale Hiatushernie heist auf deutsch zwerchfellbruch

der doktor gab mir lansobene

und tropfen das der mageninhalt schneller verdaut und meinte ich sollte wegen dem mundgeruch nicht so selbstkritisch sein!!!!!!!!!!

absoluter Oberblödsinn

ich würde so gerne die op machen würde alles in kauf nehmen schmerzen spitalaufenthalt usw. wenn nur dieser MG verschwinden würde

aber leider behauptet mein Artzt das so etwas kleines nicht operiert wird

vielleicht geht es jemanden genau wie mir oder weiss jemand wie ich zur op komme ??? ?

danke liebe grüsse

Aqu5ssixe74


Gerhard

OP mag einigen Leuten helfen anderen Leuten aber auch nicht.

Die Gefahren überwiegen meines Erachtens.

Lest einfach mal im Refluxfaden da sprechen genug Operierte mit

Mag ja sein das allen ganz toll bei dir ist aber die Frage ist ob das auch von Dauer ist.

Die Medikamente sind übrigens nicht so schlimm wie das hier angeprangert wird. Man könnte (Achtung Bitte nicht versuchen) ohne Probleme ne ganze Packung PPI´s schlucken ohne das es Folgen hätte. Bei ner Packung Aspirin macht man sich die Nieren kaputt. Bei Schilddrüsenmedis kannste was am Kopp kriegen. Also immer schön den Ball flach halten.

Sicher ist es nicht toll Medis zu schlucken aber immer noch besser

als sich von irgendwelchen Pfuschern den Mageneingang zu ruinieren lassen.

Ich war bis vor einigen Monaten selber noch drauf und dran mich operieren zu lassen. Diesen Gedanken habe ich für die nächsten 10 Jahre erstmal verworfen, denn die OP Techniken die es zur Zeit gibt sind meines Erachtens nur rumgedoktere. Ich denke das hinter der Refluxkrankheit ein bisschen mehr steckt als nur ein nicht richtig schliessender Mageneingang und/oder ne Hiatushernie.

Das ist aber selbstverständlich meine persönliche Einstellung zu den Thema.

NYexxiana


hexal1

Deine Probleme kenne ich genau. Ich habe diese Diagnose auch. Eine OP kommt eigentlich nicht in Frage. Und wie Aussie schon geschrieben hat, das steckt alles noch in den Kinderschuhen. Versuche es doch erstmal mit PPis. Es liegt einfach an der Dosierung und Verträglichkeit. Ehe du dich auf den Op-Tisch legst, versuch doch alles , was gegen Reflux angeboten wird. Einschl. einer Ernährungsumstellung etc. Wenn es nichts bringt, kannst du immer noch Entscheidungen treffen. Und schau mal im Refluxfaden nach. Da gibt es schon einige, die sich haben operieren lassen.

Gute Besserung.

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