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Chronische Speiseröhrenentzündung

swhertida


Gallereflux

Hi, da bin ich noch mal.

Danke an Sandy98 + G-e-r-h-a-r-d.

Das Sodbrennen habe ich bei mir mit Pantozol vollkommen in Griff. Selbst wenn ich nur jeden zweiten Tag eine nehme.

Offensichtlich macht der bei mir diagnostizierte Gallereflux grosse Probleme. Habe die Vermutung, daß meine Ösophagitis hauptsächlich daher kommt. Und wenn ich es richtig verstehe sind die PPI´s nicht das geeignete Mittel um die Gallensäure zu "binden". Auch eine Entfernung der Galle scheint nicht zu helfen, da ja weiterhin Gallensaft von der Leber produziert wird.

Einziger Ausweg bzw. Lösung scheint mir da wirklich die Fundoplikatio zu sein. Natürlich gibt es Risiken. Aber wenn PPI´s nicht helfen schreitet die Ösophagitis praktisch unbehandelt fort.

Wer hat denn Erfahrungen mit dieser Kombination - Gallereflux + Sodbrennen + Ösophagitis?

lg Michael

jxn


@Monsti

> Weißt Du, falls Dich eines Tages eine akute Appendizitis samt

> Durchbruch (= erworbene Erkrankung) ereilt, würde mich schwer

> interessieren, ob Du dann immer noch lang und breit darüber

> philosophierst, wo die Ursache des Problems liegen könnte.

Nein, dann würde ich mich selbstverständlich operieren lassen.

Eine solche Notfall-OP hat dennoch nichts, aber auch gar nichts, mit der Ursache einer Appendizitis zu tun. Sie beseitigt lediglich die Folgeschäden der Erkrankung.

> Speiseröhrenentzündungen entstehen mit Vorliebe aufgrund

> falscher Lebensweise.

Dann sind wir uns ja einig: Es wäre demnach die Lebensweise zu korrigieren. Zu der auch die Ernährung gehört.

> Ich möchte Dich aber herzlich bitten, nicht ständig vermeintlich

> allgemeingültigen Thesen zu verbreiten.

Solange das meinem Kenntnisstand entspricht, werde ich das natürlich so schreiben. Wir können gerne darüber diskutieren und du kannst gerne versuchen, mich vom Gegenteil zu überzeugen, aber erzähle mir nicht, was ich zu schreiben habe und was nicht. Ich respektiere deine Beiträge ja auch, ohne dich ständig dafür zu kritisieren.

> Für viele Erkrankungen gilt Deine Theorie nämlich nicht.

Welche Erkrankungen wären das denn?

jxn


@sherida

> Offensichtlich macht der bei mir diagnostizierte Gallereflux grosse

> Probleme. Habe die Vermutung, daß meine Ösophagitis

> hauptsächlich daher kommt.

Unwahrscheinlich. Gallenflüssigkeit wird ja nur reflektorisch bei Nahrungsaufnahme abgegeben. Sie müßte sich entgegen der Flußrichtung des Nahrungsbreis nach oben arbeiten.

> Und wenn ich es richtig verstehe sind die PPI´s nicht das

> geeignete Mittel um die Gallensäure zu "binden".

Nein. PPIs blockieren die Produktion der Magensäure durch die Belegzellen. Der Gallensaft wird in der Leber gebildet und in der Gallenblase gespeichert, bis entsprechende Signale eine Freisetzung in den Darm auslösen.

> Auch eine Entfernung der Galle scheint nicht zu helfen, da

> ja weiterhin Gallensaft von der Leber produziert wird.

Richtig. Die Galle läßt sich nicht entfernen (das ist die Flüssigkeit), was du meinst, ist die Gallenblase. Das würde das Problem aber noch verschlimmern, denn dann fehlt das Speicherorgan und die Galle würde permanent (oder zumindest häufiger) in den Darm abgegeben.

> Einziger Ausweg bzw. Lösung scheint mir da wirklich die

> Fundoplikatio zu sein.

Die einzig sinnvolle Lösung ist die Beseitigung der Ursachen und das geht nicht mit einer Operation. Die Operation bildet ja nur mechanisch die fehlerhafte Funktion des Mageneingangs nach, es ist ein Ersatz für eine verlorene natürliche Fähigkeit. Das Ziel einer Therapie muß es aber sein, diese verlorene Fähigkeit wieder zurückzugewinnen.

Ich würde in dieser Situation einen Test machen: Zwei Wochen reine Frischkost. Und dann weiter sehen.

M=onsxti


Hallo jn,

Welche Erkrankungen wären das denn?

Z.B. die von mir die genannte akute Appendizitis. Diese hat rein gar nichts mit falscher Lebensweise zu tun bzw. andersrum: Du wirst sie mit einer bestimmten Lebensweise nicht verhindern können. Verfängt sich etwas im engen Wurmfortsatz und kann nicht mehr raus, ist eine Entzündung die logische Folge. Erkläre mir bitte, wo hier die Lebensweise ursächlich beteiligt sein soll (außer, dass Mensch ja Nahrung aufnehmen muss, um nicht zu verhungern)? Und natürlich ist nach der OP die Ursache der Entzündung beseitigt.

Ich will Dich keineswegs in Deiner freien Meinungsäußerung beschneiden, aber deklariere Deine Thesen doch bitte als persönliche Ansicht bzw. Erfahrungsschatz.

Ich hatte mich nur an Deiner pauschalen Feststellung gestoßen, dass eine OP nie die Ursachen einer erworbenen Erkrankung abstellen kann. Das ist nämlich nicht korrekt.

LG Angie

WXolle149x74


@ jn

was war denn DEINE Diagnose?

Glaubst Du das man einen nicth mehr 100% funktionierenden Magenschliessmuskel reaktivieren kann?

schönen Abend

Wolle

sDchmIid%dxl


Sorry, dass ich mich einklinke, aber bei jn's abhandlungen hier, kriege ich echt graue haare....was ist denn wenn ich ne meningitis kriege, weil ich einen Zeckenbiss hatte... ist da dann auch meine Lebensweise oder meine ernährung dran schuld ??? kriege ich das dann auch mit zwei wochen frischkost weg ??? deine naturheilkundlichen ansätze in allen ehren aber was du manchmal hier von dir gibst ist echt nur bullshit...

Du kommst mir vor wie dieser naturheilguru der damals immer in den medien ein thema war, weil er behauptete er könne krebs mit bestimmten vitaminpräparaten heilen. Als Musterbeispiel für seine Erfolge gab er einen kleinen jungen an, den er angeblich geheilt hätte und dessen eltern nur diesem naturheilkundler vertrauten und keinem schulmediziner. Was war die Folge? Der kleine junge verstarb nach ein paar jahren qualvoll....obwohl er ja eigentlich so toll geheilt war.....

Mconsxti


Hihi schmiddl,

möglicherweise ist bei der Meningitis aufgrund eines Zeckenbefalls ja Deine zeckenanlockende Ernährung schuld. ;-D

Grinsegrüßle von

Angie

mmarco}chetxto


jn

du widersprichst dir. einerseits behauptest du dass die schädigungen durch falsch ernährung irreversibel sind, andererseits redest du von der behebung der ursachen. wenn also schonmal der wurm drinnen ist, dürfte wohl echt die fundoplikatio der einzige sichere weg sein. ein fortbestehen der speiseröhrenentzündung halte ich für äußerst riskant.

vorraussetzung sollte jedoch immer sein, dass medis keine ausreichende wirkung haben. punkto gallenreflux. das ist ein heißes thema. man spekuliert, das barrett hauptsächlich von gallenreflux verursacht wird und der schaden den galle anrichten kann dem der magensäure in nichts nachsteht. wie sieht es aus mit gallereflux in der nacht? da gibt es bei refluxern nicht mehr viel speisebrei, da die normalerweise um 18 uhr mit essen fertig sein sollten.

marco

c5idaRlWia


marcochetto

laut chinesischer uhr

also in der akupunkturlehre/chinesische literatur ist die hauptuhrzeit der leber und der galle von 1.00 bis 3.00 uhr nachts

die meridianuhr

c$idalxia


die des magens soweit ich es richtig in erinnerung haben, vorallem um 8.00 uhr ,also vorallem um 8.00 uhr morgens ist der magen aktiv

bzw. besonders stark aktiv

MXamrcus 1Wi/eyn


Hallo Sherida,

Nun sind schon zehn Jahre vergangen und ich wollte fragen wies dir mit der minimalen Antrum Gastritis geht?

Ich habe nach einer Magenspiegelung den gleichen Befund erhalten (Auch "Keine Malignität").

Habe leichte Beschwerden seit 1,5 Jahren. Letztes Jahr habe ich 4 WochenEsomeprazol genommen, diese Jahr Pantoprazol, die ich aber nicht mehr morgens sondern 1h vor dem Abendessen einnehme, da ich sie so viel besser vertrage. Nach 4 Wochen wieder abgesetzt, da nur noch ein ganz leichtes Brennen da ist und dies nur 1-2mal am Tag, manchmal auch ein leichtes Stechen. Trinke kaum Kaffee und auch wenig Fleisch, Reis u. Vollkornbrot hauptsächlich Gemüse und Obst. Auch ab und zu ein Bier. Aber natürlich macht man sich Sorgen um die Zukunft und deswegen würds mich interessieren wies dir 10 Jahre später geht?

Marcus aus Wien

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