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Darmspiegelung oder Darmröntgen?

YzelloUwAngel hat die Diskussion gestartet


Blöde Frage..

aber was ist eigentlich "schlimmer" , ein Darmröntgen oder eine Darmspiegelung?

Ich sollte demnächst mal zum Darmröntgen weil Verdacht auf Darmpolypen besteht..

ich bin zwar heilfroh dass ich nicht zur Darmspiegelung muss (denn davor hätt ich echt Schiss) aber ich hab natürlich auch ein bissl Angst vorm Röntgen...

Da muss man ja auch ein paar Tage davor Abführmittel nehmen, oder?? *urgs*

mir grauts jetzt schon davor..

Antworten
D8ominiDk 19x85


hallo!

also schlimm ist keine von beiden untersuchungen! weniger aufwändig ist durchaus auch die darmspiegelung, da das darmröntgen mit kontrastmitteln von der vorbereitung her um einiges komplizierter ist. bei der darmspiegelung brauchst du gar nichts zu machen, außer am vorabend das abführmittel zu nehmen.

dazu muss ich noch sagen, dass eine darmspiegelung meistens sowieso folglich gemacht wird, wenn man beim darmröntgen etwas außergewöhnliches feststellt. eine spiegelung ist viel genauer und man kann dabei proben vom gewebe im darm entnehmen, was beim röntgen nicht möglich ist. somit würde ich da eigentlich gleich zur spiegelung tendieren, aber mach es so, wie es der arzt meint....

mfg aus paderborn,

dominik

YxelglowAnigel


ich hab mich vor der spiegelung bisher gedrückt, um ehrlich zu sein...

DZominik_ 1985


hallo!

ja, ich kann dich ja auch gut verstehen. wenn man das noch niemals gemacht hat, dann ist man da auch sehr distanziert, weil die vorstellung "einen schlauch in den darm geschoben zu bekommen" sicherlich nicht die schönste ist. aber es ist wirklich nicht schlimm und man hält es auf jeden fall aus.

auf der anderen seite ist es natürlich auch die einzige möglichkeit herauszufinden, was im darm nicht in ordnung ist, da man nur so direkt an den darm herankommt. außerdem kann man auf diese art und weise gewebe im darm entnehmen und dieses dann untersuchen. anders würde man da nicht dran kommen. außerdem wenn du möchtest bekommst du auch eine beruhigungsspritze und du bekommst von der untersuchung dann nicht viel mit.

das einzig unangenehme an der ganzen sache ist das abführen und das musst du ja auch machen, wenn du den darm röntgen lässt. diese prozedur ist aber auch das einzig nicht so tolle daran. der rest, also die eigentliche untersuchung ist ein klacks!

mfg aus paderborn,

dominik

lyadyi-VMuittoxn


also

bei uns wird unterm spiegeln meist durchleuchtet.. merkst nix.

MVons7ti


Hallo YellowAngel,

wenn bei Dir Darmpolypen vermutet werden, geht an einer Darmspiegelung kein Weg vorbei. Während dieser Untersuchung werden vorhandene Polypen nämlich gleich schmerzfrei entfernt, was beim bloßen Röntgen (vermutlich Irrigoskopie) nicht möglich ist. Ebenso sind bei einer Irrigoskopie etwaig vorhandene Polypen nicht wirklich sicher auszumachen, bei einer Darmspiegelung hingegen sehr wohl.

Warum hast Du Angst vor einer Darmspiegelung ??? Dafür gibt eigentlich keinen Grund, zumal das Unangenehmste an beiden Untersuchungen (Röntgen und Koloskopie) das Abführen am Vortag ist. Fast alle verschlafen die Koloskopie komplett, wo ist also das Problem?

Liebe Grüße von

Angie

Vveexb


YellowAngel

Deine Angst ist begreiflich, da du es noch nie mitgemacht hast. Sie ist aber VÖLLIG unnötig. Die Anderen haben hier schon alles Wesentliche gesagt, die Abführerei ist das Lästigste.

Eine kleine Korrektur: Man wird nicht so stark sediert, dass man "weg" ist, da man mehrfach seine Lage verändern und deshalb ansprechbar sein muss. Es ist aber auch nicht notwendig. Das Einzige was du spürst, ist ein kleines bisschen Bauchweh (VIEL WENIGER als z. B. bei Blähungen), da der Darm zur besseren Begutachtung vorsichtig mit etwas Luft gefüllt wird, die dich danach auf dem natürlichen Wege wieder verlässt.

Ich hatte im April meine erste Darmspiegelung, dabei wurden mehrere Polypen entfernt. Davon spürst du GAR NICHTS! Die Kontrolle in 12 Monaten, die mir angeraten wurde, schreckt mich nun überhaupt nicht mehr - und ich hatte sooo Schiss!!

Das Einzige was nervt, ist die Sch.....ei am Tag und am Morgen vorher. Diagnostisch ist diese Untersuchung aber das einzig Sichere und Wahre. Unangenehm war die Untersuchung vielleicht vor 20 Jahren, heute sind die Methoden so verfeinert... Also keine Angst, brauchst du nicht. Ganz ehrlich. Wünsch dir vor allem ein gutes Ergebnis.

cWordux2


Hallo,

also, auch ich verstehe deine Angst sehr gut, ahtte ich vor "dem ersten Mal" ;-D auch. Völlig unnötig, da beide Untersuchungen kein Problem sind.

Eine kleine Ergänzung: eine Röntgenuntersuchung macht bei bestimmten Krankheitsbildern oder "Verdachtsmomenten" mehr Sinn als eine Spiegelung. Zum Beispiel konnte bei mir im Rahmen einer Darmspiegelung nur erahnt werden, dass mein Darm irgendwie komisch aussieht. Da man aber IM Darm war, und den auch noch mit Gas "aufgepustet" hatte, konnte man natürlich nix über die tatsächliche Form aussagen. Also, Röntgenuntersuchung. Vorbereitung dieselbe wie bei Spiegelung (nervt, ist aber nicht soooo schlimm), man wird nicht sediert, weil es tatsächlich ÜBERHAUPT kein bisschen weh tut. Man bekommt einen Schlauch in den Po (ist natürlich eine doofe Situation, aber bei mir war eine sehr lustige Schwester dabei, die mit ihrem Humor die Situation für mich gerettet hat, so dass ich mir nicht allzu blöd vorkam), dadurch lassen sie das Kontrastmittel in dich reinlaufen (im Liegen natürlich), dann musst du dich nach Anweisung immer ein bisschen weiter drehen, dabei werden dann Bilder gemacht. Danach darfst du direkt aufs Klo (das bei mir direkt am Raum dran war), wo dann das Kontrastmittel wieder aus dir rausläuft. Das ist alles. Hab im letzten Jahr beide Untersuchungen dreimal mitgemacht. Lass dich nicht verrückt machen, es ist beides kein Problem.

Alles Gute,

Vleeb


Im Krankenhaus bzw. der Arztpraxis

ist nichts "peinlich". Da sind alle Körperteile gleich, für Schwestern und Ärzte. Sie werden medizinisch untersucht und damit basta.

Mir haben schon junge Schwestern den Hintern geputzt, was mir normaler Weise sehr unangenehm gewesen wäre. Aber ich war ziemlich krank und nicht in der Lage, das selber zu besorgen. Für die Pflegekräfte ist das der Alltag, keine/r denkt sich was dabei.

c^ordvu2


@Veeb

du hast vollkommen recht, ich kenne das sogar aus beiden Perspektiven, da ich auch eine Krankenpflegeausbildung gemacht habe (nicht zuende) und lange in der Altenpflege gejobbt habe. Aber von mir als Patientin weiß ich auch, dass ich das Schamgefühl nicht wegreden konnte, trotz aller Vernunft, es ist einfach da. Besser geht es einem, wenn man dieses Gefühl halt auch als normal annimmt, jeder hat es und jeder Arzt und jede Schwester weiß das und die allermeisten berücksichtigen das auch und drücken Verständnis dafür aus. Das ist beruhigend und macht es erträglicher. :)^

Allerdings gibt es tatsächlich persönliche Grenzen des Erträglichen. Ich habe mich nach einer Vielzahl von Untersuchungen bei einer einzigen bis heute verweigert, weil ich das zu schlimm fand in Bezug auf Scham. Allerdings konnte mir auch bis heute der Nutzen dieser Untersuchung nicht wirklich vermittelt werden. Wäre ich von der Wichtigkeit der Untersuchung überzeugt gewesen, hätte ich sie vielleicht doch überstehen können.

Viele Grüße

deirty3 kZarxo


Hallo

Ich habe heute um 15:00Uhr eine Darmspiegelung. Da habe ich keine Angst vor sondern nur vor dem Ergebniss.

c,ordxu2


@dirty karo

was wird denn vermutet, bzw. welche Beschwerden hast du denn? Ich wünsch dir auf jeden Fall für die Untersuchung alles Gute und dass das Ergebnis nicht schlimm sein wird!

Toi, toi, toi :)*

dgirty +karo


cordu

Ich habe Schmerzen im rechten unterbauch mir ist ständig schlecht und ich habe in 3 Wochen 9 kg abgenommen!

Was meinst du?

lPamax80


mir is da auch nix mehr peinlich...musste letztens vor dem arzt auf der kloschüssel pressen, weil er sehen wollte, ob ein stück enddarm rauskommt... hab dabei voll pupsen müssen, weil er vorher den enddarm unterucht hat und luft reingelassen wurde...

soviel dazu...das fand ich damals echt hart an der grenze...

mittlerweile find ichs lustig...er hat nur gemeint: macht nix!

;-D

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