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Amylasewerte immer leicht erhöht!

Ddolphxin777 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Da ich die letzten Wochen immer wieder Bltabnahmen hatte, habe ich bemerkt, dass meine Alpha-Amylasewerte immer leicht erhöht sind. Referenzbereich liegt zwischen 28 - 100 U/l, meiner lag immer zwischen 113 und 160 U/l.

Ich habe das erst jetzt bemerkt, da ich starke Bauchschmerzen habe und der Verdacht auf Pankreatitis natürlich im Raum stand. Allerdings machen diese Werte der Alpha-Amylase den Ärzten anscheinend keine Sorgen, mir schon.

Die Schmerzen wurden nun auf eine Gastritis geschoben, ob das stimmt?

Was kann es mit diesen dauernd leicht erhöhten Werten aufsich haben? Muss ich mir Sorgen machen?

Ach ja, noch zu erwähnen wäre, dass ich Ende Juli stationär im Spital war, wo aufgrund leichter Gewichtsabnahme eine Abdomensonographie vorgenommen wurde. Darin steht: "Das Pankreas soweit beurteilbar, sonomorphologisch unaufällig..."

Würde mich über Expertenrat sehr freuen!

Antworten
D$olpehin77x7


?

Keiner, der mir da irgendwie weiterhelfen kann? Lipase ist immer im Normalbereich.

S=onaja7l621x1


hallo dolphin!

wir in deutschland haben das glück, dass in heidelberg das europäische pankreaszentrum ist.

das sind mit die weltbesten chirurgen und profis in sachen pankreas!!!

lasse dich wenn es mal sein sollte nirgendwo anders operieren als in heidelberg.

guck mal, die haben eine hotline zu allen problemen.

weiteres vorgehen können die dir nennen. die bauchspeicheldrüse kann man übrigens gar nicht sicher per ultraschall untersuchen, sie liegt nämlich hinter dem darm. du musst darum ein ct oder besser noch mrt machen lassen. bestehe darauf. sag, dass du schmerzen im rechten oberbauch hast unterm rippenbogen. dann bekommst du die überweisung dafür. die bilder kannst du dann zur beurteilung nach heidelberg schicken. an der bauchspeicheldrüse gibt es unschöne erkrankungen, die sich im frühstadium aber sehr gut behandeln lassen. zöger darum nicht!


Europäisches Pankreaszentrum an der Chirurgischen Universitätsklinik bietet umfassende Betreuung an / Neue Homepage und Hotline für Patienten

Manche Organe und ihre Erkrankungen fristen zu Unrecht ein Schattendasein in der Öffentlichkeit. Dazu gehört auch die Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Dabei hat die Zahl der schweren Erkrankungen - Entzündung und bösartige Tumoren - in den vergangen Jahren zugenommen.

An der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg ist in den vergangenen zwei Jahren ein Schwerpunkt etabliert worden, der Patienten mit Pankreaserkrankungen eine umfassende Betreuung anbietet und neue Therapieformen entwickelt. Das Europäische Pankreaszentrum hat jetzt eine Homepage unter [[http://www.pankreasinfo.com]] mit Informationen über Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse und ihre Behandlung eingerichtet. Dort können auch Broschüren zu den wichtigsten Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse angefordert werden. Zusätzlich hat das Zentrum eine Hotline unter 0700 / 726 27 327 oder 0700 / PANCREAS geschaltet, die Anlaufstelle für alle Ratsuchenden ist. Ansprechpartner ist der erfahrene Internist und Spezialist für Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, Dr. Reinhard Singer.

"Im Pankreaszentrum arbeiten verschiedene ärztliche Fachrichtungen eng zusammen", erklärt Professor Markus W. Büchler, Leiter des Zentrums und Ärztlicher Direktor der Abteilung für Allgemeinchirurgie der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg. "Recht seltene Erkrankungen sehen wir häufiger, deshalb haben wir umfangreiche Erfahrungen damit." Ein weiterer Vorteil des Zentrums, das mit anderen Pankreaszentren in Europa kooperiert: Durch die große Zahl an Patienten können hier Ursachen der Pankreaserkrankungen und neue Behandlungsstrategien erforscht werden. Im vergangenen Jahr konnte das Team von Prof. Büchler mehr als 300 Eingriffe zur Behandlung von Entzündungen und Tumoren des Pankreas vornehmen.

Diagnostik und Behandlung im Team / Patienten fit für den Alltag machen

Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse sind komplex, denn ihre Verdauungssekrete und Hormone, etwa das Blutzuckerhormon Insulin, spielen eine wichtige Rolle im Stoffwechsel. Bei Diagnostik und Therapie ist eine enge Kooperation von verschiedenen Internisten (Spezialisten für Magen-Darmkrankheiten, Diabetes und Krebs), Radiologen und Chirurgen gefragt.

Liegt ein Tumorleiden vor, kommen oft die Strahlentherapeuten hinzu. "Wir möchten sicherstellen, dass unsere Patienten nach ihrer Operation nicht nur entlassen werden, sondern auch den Alltag bestehen können", erklärt Prof. Büchler.

Doch das Leben ohne Bauchspeicheldrüse oder mit einer eingeschränkten Funktion des Organs muss gelernt sein. Wie oft soll ich essen? Wann nehme ich Medikamente ein, die den Verdauungssaft der Drüse ersetzen? Wie bekomme ich meinen Blutzucker in den Griff? "Es ist sehr wichtig, dass wir die Patienten zu ihrer Ernährung und Lebensführung beraten", sagt. Dr. Singer. Betreut werden sollen die Patienten von ihren Allgemeinmedizinern vor Ort, mit denen die Heidelberger Klinik zusammenarbeitet. Ein- bis zweimal im Jahr kommen sie zu einem Nachsorgetermin nach Heidelberg.

"Wichtig ist auch unsere Zusammenarbeit mit den Selbsthilfegruppen, von denen wir viel über die Probleme der Patienten lernen können", sagt Dr. Singer. Der "Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.V." wurde 1976 in Heidelberg gegründet und hat seine Geschäftsstelle in Dormagen. Er hat bundesweit Kontaktstellen, an die sich Betroffene wenden können.

Sbon[jaH7621x1


wenn du rat brauchst dann schicke mir eine pn.

lass nicht locker, bevor du nicht auf herz und nieren durchgecheckt wurdest.

es muss ein tumor ausgeschlossen werden. eine internet-bekannte von mir hatte auch erhöhte amylasewerte, eine op rettete ihr leben. es tut mir leid wenn ich dir angst mache, aber lieber ein wenig angst und dann entwarnung als mundhalten meinerseits und großer schrecken.

melde dich gern.

wo wohnst du? vielleicht kann ich dir profis empfehlen.

S'onjaD76x211


hier noch infos zur beruhigung.

wie lange würdest du nach hamburg fahren? hier ist ein arzt, zu dem leute sogar aus dem ausland kommen wegen der bauchspeicheldrüse.

[[http://www.medicoconsult.de/Gastrobook/Pankchr.php]]

LABOR

Laborwerte im Serum: Amylase, Lipase, Elastase (Erhöhung bedeutet Entzündung im Pankreas; Amylase- ohne Lipaseerhöhung kann auch auf eine Speicheldrüsenentzündung oder eine Makroamylasämie zurückzuführen sein). Der Tumormarker Ca 19-9 kann auf ein Pankreaskarzinom hinweisen, ist aber wenig spezifisch und eignet sich eher zur Verlaufsbeobachtung.

Elastase im Stuhl (Erniedrigung bedeutet Hinweis auf exokrine Insuffizienz).

Die fäkale Pankreaselastase-1 dient zur Erkennung der schweren exokrinen Pankreasinsuffizienz; sie ist ähnlich gut in der Aussage wie Chymotrypsin im Stuhl oder der Pankreolauryltest (nicht besser).

Bei der leichten Insuffizienz versagen die Methoden; der Anteil falsch positiver Befunde ist zu hoch. Dafür ist wohl der Sekretin-Cerulein-Test (Test auf exokrine Insuffizienz) nicht ersetzbar.

DColphi&n77x7


Ok, ok

Hm, ich muss ehrlich sagen, dass ich jetzt doch ganz schön erschrocken bin. Ein Tumor an der Bauchspeicheldrüse?

Ich bin 22!!! Ich komme aus Wien und hab keine Ahnung, wie ich nach Hamburg kommen soll oder nach Heidelberg?

Muss mich jetzt erst mal beruhigen....

Dbolpmhin7x77


Ach ja...

Allerdings muss ich sagen, dass einmal auch die Pankreas-Amylase mitgetestet wurde und die war im Normalbereich, während die Alpha-Amylase zu hoch war. Wie kann das sein??

DFolpFhin7X77


Heute

Hatte heute gleich ein CT des Pankreas. Der Radiologe konnte auf den ersten Blick nichts auffälliges erkennen! Befunde bekomm ich am Mo.

Auch auf dem Sono (haben heute ein neues gemacht) sieht mein Pankreas super aus!

Also warum können die Werte der Alpha-Amylase noch erhöht sein? Alpha-Amylase wird ja nur von der BSPD gebildet. Kann es auch physiologisch sein?

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