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Beschwerden nach Darmspiegelung

k{athi-xchick hat die Diskussion gestartet


Ich habe seit Monaten nach jedem Essen Bauchschmerzen (in letzter Zeit auch immer häufiger ohne Essen), Blähungen manchmal auch Übelkeit. Außerdem habe ich momentan immer Verstopfung. War zunächst beim Hausarzt, der einiges ausprobiert hat; nach einer Stuhlprobe hat er schließlich Pilze im Darm (in sehr hoher Anzahl) diagnostiziert und nach einer Blutentnahme festgestellt, dass sowohl Lipase als auch Amylasewerte moderat erhöht un die Entzündungswerte sehr stark erhöht sind. Er hat mich an einen Internisten überwiesen, der zunächst Ultraschall und gestern dann eine Darmspiegelung gemacht hat; alles ohne Befund (Befund für c.u. steht noch aus). In etwa einer Woche habe ich einen Termin zur Magenspieglung. Jetzt habe ich einige Fragen:

1. Ist es normal, dass man am Tag nach der Darmspiegelung noch immer starken Durchfall hat?

2. Stimmt es, dass eine Pilzbehandlung nicht sinnvoll ist (wurde mir vom Hausarzt so gesagt, obwohl er vorher eden Stuhl WEGEN den Pilzen untersuchen hat lassen...) und die Kosten dafür auch nicht von der Kasse getragen werden (Bin 17 Jahre alt...)

3. Könnte das ganze von einer Nahrungsmittelunverträglichkeit kommen, auch wenn ich normalerweise keinen Durchfall habe? (Arzt will noch auf Sprue untersuchen)

Vielen Dank,

Kathi

Antworten
K.abz8imixa


zu 1. schwachsinn... ich hatte gar keinen stuhlgang.. erst den 2.tag danach... hatte nur krämpfe wegen der luft

w_ert3q2


Kathi

Pilze im Darm sind nicht behandlungswürdig, sonst müsste man nach jeder scheibe käse oder camembert eine therapie machen.

Anscheinend hast du eine erkrankung der bauchspeicheldrüse, deine beschwerden sowie die loborwerte legen den verdacht nahe-

gruss

wert

R'aplaxdy


ich hatte nach der darmspiegelung zwar keinen Durchfall (Durchfall übrigens is wenn man mind. 3x am Tag flüssigen Stuhl hatte).. aber normal war es auch nicht. aber nach einem TAg würde ich mir da noch keine sorgen machen

M"onsxti


Hallo Kathi,

es könnte durchaus sein, dass bei Dir die Darmlavage (das Abführmittel zur Darmreinigung) noch nachwirkt. Pilze sind für den Durchfall sicher nicht verantwortlich. Ich meine, Du solltest noch 2-3 Tage abwarten. Wahrscheinlich erledigt sich das Problem von selbst. Wenn nicht: ab zum Doc.

Liebe Grüße von

Angie

D<o3miniky 1985


nabend

@wert:

Pilze im Darm sind nicht behandlungswürdig, sonst müsste man nach jeder scheibe käse oder camembert eine therapie machen.

so ein blödsinn! man muss schon den unterschied zwischen gezüchteten edelpilzen auf käse und bösartigen darmpilzen, wie zum beispiel candida albicans kennen. und letztere sind in jedem fall behandlungswürdig, weil sie dir eine menge probleme bereiten.

Anscheinend hast du eine erkrankung der bauchspeicheldrüse, deine beschwerden sowie die loborwerte legen den verdacht nahe

also das ist ja wohl reine spekulation. diese symptome lassen gar keinen konkreten verdacht zu. deswegen ist ja bei magen- und darmgeschichten eine sorgfältige diagnosestellung so wichtig.

@kathi:

es ist eigentlich nicht normal, nach einer darmspiegelung solch lange stuhlveränderung zu haben. das ist ungewöhnlich! da hake beim nächsten mal bitte bei deinem internisten nach.

ich kann dir auch sagen, wieso dein hausarzt von einer pilzbehandlung nichts hält. weil sie ihm kein geld bringt und weil die schulmedizin allgemein nichts von darmpilzen wissen will. wenn du eine gescheite behandlung gegen pilze machen willst, suchst du dir am besten einen homöopathen, der sich damit auskennt. so einer kann dir wirklich helfen und weiß auch, was er tut. eine behandlung gegen pilze ist etwas sehr langwieriges und muss gut durchdacht vorgenommen werden. die wirst nämlich nicht so schnell los. die kosten für so eine behandlung zahlen die kassen leider nicht. das ist ja die scheiße an unserem gesundheitssystem.

auf nahrungsmittelunverträglichkeiten würde ich mich an deiner stelle auf jeden fall checken lassen. das ist oft des rätsels lösung bei magen- und darmleiden.

mfg aus paderborn,

dominik

wNert3Z2


dominik

Darmpilze sind natürliche Darmbewohner, eine Candida hat meist keinen Krankheitswert ! Diesbezüblich beruht auch die Entscheidung der Kassen, die Kosten nicht für eine Behandlung zu übernehmen. Ich bin weiss Gott keine kassenfreund, aber hier haben sie recht.

Zu deiner Aussage zur Bauchspeicheldrüse, hier werden doch moderate anstiege von lipase und amylase angesprochen. Die o.g. Beschwerden können durchaus zu einem maldigestionsproblem bei pankreasinsuffizienz, welcher genese auch immer, passen.

Dein kritischen Äusserungen zur Schulmedizin und dein Werbeslogan zur Homöoüpathie legen den Verdacht naht, dass du dieser Zunft angehörst.

Gruss Wert

AAlesxia


Hallo Wert,

da muss ich Dominik beipflichten. Wenn Pilze in übermäßig hoher Zahl im Körper festgestellt werden, sind sie meiner Meinung nach behandlungsbedürftig, sofern Beschwerden bestehen, die nicht ohne weiteres diagnostiziert werden können. Dieser Befund sollte aber durch eine Stuhluntersuchung gestützt werden.

Ich hatte vor einigen Jahren sehr starke Hautprobleme, die dann in

einer Hautklinik behandelt werden mussten. Dabei stellte man auch fest, dass ich Pilze im Darm, Scheide (Candida Albicans) und auch auf der Zunge hatte. Dies wurde alles von Medizinern diagnostiziert und auch behandelt. Sogar mein Partner war mit einbezogen. Dank dieser Therapie war ich nach kurzer Zeit meine Hauptprobleme los und auch die Pilze.

Dann kann ich noch von einer Antibiotika-Behandlung berichten, wo die Folge auch übermäßig starker Pilzbefall war. Da meine Hausärztin es ablehnte, mich wegen meiner sehr starken Magen-Darm-Infektion weiterzubehandeln, habe ich das meiner Heilpraktikerin überlassen, die meinen Darm wieder saniert hat und auch die Antipilzbehandlung durchführte.

Leztes Jahr wurde von einer anderen Hautärztin auch wieder eine Stuhluntersuchung u.a. auch auf Pilze durchgeführt, da ich im Gesicht ständig Ekzeme hatte. Der Befund war aber negativ.

Ich führe das auf meine Darmproblematik zurück.

Offensichtlich gehen die Meinungen, ob Pilze im Körper behandlungsbedürftig sind oder nicht, bei den Medizinern auch stark auseinander. Sonst wäre meine Ärztin wohl gar nicht auf die Idee gekommen, diese Untersuchung anzuordnen. Die Kosten musste ich nicht bezahlen.

Meine eigene Erfahrung ist, dass gerade Personen mit Darmproblemen im Laufe ihres Lebens sehr oft mit Pilzerkrankungen konfrontiert werden, die das allgemeine Wohlbefinden sehr stark beeinträchtigen. Oft hilft auch schon eine Nahrungsumstellung.

Gisela

DWomi=niLk 198x5


@wert

Dein kritischen Äusserungen zur Schulmedizin und dein Werbeslogan zur Homöoüpathie legen den Verdacht naht, dass du dieser Zunft angehörst.

dann ließ mal meine unzähligen beiträge in diesem forum. du wirst feststellen, dass ich weisgott kein freund der homöopathie bin. allerdings litt ich selbst lange zeit an candida albicans und ich weiß, wie die schulmediziner dies abgetan haben. erst als ich einen homöopathen mit dieser geschichte aufgesucht habe und dieser die geeignete behandlung durchgeführt hat, wurde ich davon befreit. und da bin ich hier in unserer community beiweiten kein einzelfall.

und werbeslogan war das auch keiner mit dem homöopathen. ich wollte lediglich auf die naturheilkunde aufmerksam machen, da ich die einstellung der schulmedizin kenne. da haben die weißkittel leider unrecht!

und zu candida allgemein:

klar, den pilz an sich hat so gut wie jeder in seinem darm. bis zu einer gewissen konzentration ist er auch nicht weiter tragisch und verursacht keine beschwerden. wenn allerdings die konzentration drastisch ansteigt, meist durch fehlernährung und stress, dann wird er behandlungswürdig, da er nicht unerhebliche beschwerden verursachen kann. das ist tatsache!

mfg aus paderborn,

dominik

DXomin3ik* 19\85


@alesia:

Offensichtlich gehen die Meinungen, ob Pilze im Körper behandlungsbedürftig sind oder nicht, bei den Medizinern auch stark auseinander. Sonst wäre meine Ärztin wohl gar nicht auf die Idee gekommen, diese Untersuchung anzuordnen. Die Kosten musste ich nicht bezahlen.

Meine eigene Erfahrung ist, dass gerade Personen mit Darmproblemen im Laufe ihres Lebens sehr oft mit Pilzerkrankungen konfrontiert werden, die das allgemeine Wohlbefinden sehr stark beeinträchtigen. Oft hilft auch schon eine Nahrungsumstellung.

du hast es begriffen. und da ist es leider tatsache, dass die schulmedizin nicht weiß, wie man pilzen umgehen muss, weil sie sich nicht damit beschäftigen will, warum auch immer. geldschneider gibt es in der tat auf beiden seiten, sowohl in der schulmedizin, also auch in der homöopathie.

du konntest es ja selber erfahren, wie die schulmedizin die behandlung deines candida abgelehnt hat.

es ist auch tatsache, dass viele darmkranke menschen mit pilzen konfrontiert werden. das musste ich ja auch feststellen. und da findet man dann auch einen draht zu den antibiotika. die hat so gut wie jeder schonmal bekommen, gegen was auch immer...

bei vielen menschen resultieren diese darmprobleme oft aus der antibiotikatherapie, weil diese die darmflora generell zunichte macht. deshalb finde ich es auch immer superwichtig, wenn eine antibiotikabehandlung wirklich notwendig ist, dass man anschließend den darm saniert. das mache ich generell immer. wobei ich auch sehr oft schon antibiotika abgelehnt habe. ich sehe es gar nicht ein, penicillin zu fressen, nur weil meine mandeln angeschwollen sind. da leg ich mich ein paar tage ins bett und trinke viel tee. früher, als man noch keine antibiotika hatte, haben die menschen es auch ohne geschafft. also die dinger sollte man wirklich nur bei schwerwiegenden erkrankungen nehmen, die es erforderlich machen.

und die von dir benannte nahrungsumstellung kann in der tat bäume ausreißen! wenn man bewusst isst, dann bleibt einem so einiges erspart, auch wenn viele leute da gerne abwinken. aber das ist tatsache!

mfg aus paderborn,

dominik

DQomini]k_ 1985


@wert

ich habe gerade in einem nachbar-thread gelesen, dass du chirurg bist und also auch der weißkittel-fraktion beiwohnst. das ist wirklich sehr gut. endlich mal jemand vom fach hier, mit dem man über die einen oder anderen dinge diskutieren kann.

ich freu mich schon auf lebhafte diskussionen! ;-)

willkommen an board her fleischer ;-D !

mfg aus paderborn,

dominik

kqatFhi-#chixck


Also die Pilze sind bei mir in sehr hoher Menge nachgewiesen worden, allerdings handelt es sich nicht um candida albicans sondern eine andere Art (das Untersuchungsergebnis hat jetzt leider der Iternist, deshalb weiß ich den Namen nicht mehr) Im Internet habe ich allerdings rausgefunden, dass es sich dabei um Schimmelpilze handelt.

Wisst ihr, ob es da zu candida albicans Unterschiede gibt, ob behandelt werden sollte oder nicht?

Können die Pilze eigentlich auch eine Art Folgeerscheinung z.B. von einer Erkrankung der Bauchspeicheldrüse sein?

Danke,

Kathi :-)

D[omidnikG 1985


nabend kathi!

also folgeerscheinungen von anderen krankheiten schließe ich jetzt mal bei dir aus. das ist zu vage und es gibt keine belege dafür. ob du eine organische schädigung der bauchspeicheldrüse hast, das muss dir ein internist bestätigen.

des weiteren kann ich dir nicht sagen, ob dein schimmelpilz behandelt werden muss oder nicht. das richtet sich dabei immer um den schweregrad der pilze und ob es etwas gefährliches ist oder nicht. generell gibt es viele methoden, wie man pilze im darm beseitigen kann. die meist gewählte methode ist allerdings die medikation mit nystatin. das ist zumeist die erste waffe der wahl gegen darmpilze, da es sich bei nystatin um ein hochwirksames antimykotikum (anti-pilz-mittel) handelt. begleitend zu dieser medikation gilt es zumeist, eine strenge diät einzuhalten, damit den pilzen die nährstoffe entzogen werden. dabei muss in aller regel auf zucker und weißmehl verzichtet werden, sowie alle lebens- und genussmittel, die im stoffwechsel zu zucker umgewandelt werden. dazu gehört zum beispiel alkohol, welchen du ganz vermeiden solltest. die medikation dauert in etwa 2 monate. dann wird der stuhl erneut untersucht und die besiedlungsdichte des pilzes in der darmflora berechnet. sollte dann eine so geringe konzentration vorliegen, dass der pilz nun unschädlich ist, so kann man mit der medikation aufhören und zum wichtigsten punkt, der darmsanierung, kommen. die darmsanierung ist unentbehrlich, weil nur so die darmflora wieder aufgebaut werden kann. das geschieht mit einem speziellen präparat, dass darmeigene enzyme enthält, wie beispielsweise mutaflor, symbioflor oder bio.comp von syxyl. letzteres habe ich bekommen und es hat sehr gut gewirkt. in der zeit der darmsanierung empfiehlt es sich, die diät weiterhin aufrecht zu erhalten, da der pilz ja immer noch da ist. nach abgeschlossener, erfolgreicher behandlung kannst du wieder normal essen, allerdings musst du weiter auf geringe zuckermengen und weißmehlportionen achten.

du siehst, das sind immer sehr langwierige geschichten, einen darmpilz wieder zu vernichten und man erreicht dies nur mit durchhaltevermögen, disziplin und der richtigen therapie. und letztere, das kann ich dir jetzt schon sagen, wirst du bei deinem hausarzt nicht bekommen, da er daraus keinen sinn erkennen wird und meint, man müsse da nichts tun. das ist meistens der fall bei schulmedizinern. damit habe ich selbst sehr eindrucksvolle erfahrungen machen können. deswegen bin ich an dieser stelle auch zur homöopathie gegangen, da ich den tipp von einer guten freundin bekommen habe. und sie hatte vollkommen recht. nach der erfolgreichen medikation und darmsanierung hatte ich ruhe von candida und das bis heute. wenn ich an dieser stelle der schulmedizin gefolgt wäre, so hätte ich wahrscheinlich immer noch probleme mit dem pilz.

mfg aus paderborn,

dominik

S~.Kixlli


Ich habe das jetzt alles verfolgt... nur eine Frage bleibt mir offen: Welche "Fehlernährung" ist denn der Auslöser für diese Pilze? Wenn man was nicht verträgt oder wenn man eifach zu viel von einem Produkt ißt und es dann nicht gut tut? :-D das steht hier nicht, ich denke ja eher an Stress... oder beides? was nun? :>

D6omiinick 198x5


@S.Killi:

die fehlernährung musst du für dich am allerbesten erkennen. wenn es sich um einen befall mit candida albicans handelt, so wirst du zu zuckerreich und zu weißmehlhaltig essen. produkte mit zucker und weißmehl sind die hauptnahrungsquellen für candida. von daher sollst du dann auch keinen zucker und kein weißmehl essen. was im einzelnen für andere pilzarten relevant ist, kann ich dir nicht sagen, weil ich mich damit nicht auskenne, weil noch nie beschäftigt.

die psyche spielt mit eine rolle, aber das ist nicht zwingend nötig. die genaue ursache für einen befall mit candida albicans und die beschwerden, die der pilz auslösen kann, wurde noch nicht gefunden. aber das ist ja sowieso bei den meisten erkrankungen des magens und darms der fall. wir wissen einfach viiiiiiiiiiiiiiiiieeel zu wenig über unseren verdauungsapparat!

mfg aus paderborn,

dominik

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