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Rat eines Proktologen zu proktolog. Erkrankungen

tOrave;lle[r1000


schmerzen enddarm

ich habe seit einiger zeit immer wieder mal nachts schmerzen am enddarm. ich wache dann auf nehme meist ein schmerzmittel und dann geht es wieder. wie gesagt die schmerzen treten immer nur nachts auf

wZertC32


eliza

Dein fall ist sicher nicht typisch, das gas aus der laparoskopie müsste verschwunden sein, ich könnte mir allerdings vorstellen, dass du im rahmen einer möglichen darmentzündung ( z.Bsp .M Crohn etx.) eine sog. paralyse hast (Darmfunktionsstörung im rahmen einer entzündung), ist allerdings nur eine vermutung.

Man müsste mehr angaben zur vorgeschicht haben (was waren die ursprünglichen beschwerden, die zur op geführt haben, stuhlauffälligkeiten, vorerkrankungen ) usw.

aus deinen angaben kann ich so nicht mehr sagen.

gruss

wert

wperyt32


eliza

Ich habe noch etwas vergessen, im rahmen einer laparoskopie kann man durchaus die darmwand von aussen beurteilen, proben kann man allerdings nur mit grossem aufwand machen, besser wäre eine ileocoloskopie, hier kann man proben aus dünn und dickdarm nehmen.

Wert

w1ert232


heidi 5

Ich bin etwas besorgt !

Eine Analvenenthrombose ist kugelig, livide, schmerzhaft und nicht ringförmig und schmerzlos.

Es kann sich um eine Hauterkrankung handeln, ich muss jedoch dringend zur ärztlichen Untersuchung (nicht nur telefonisch !) und ggf. auch zur Probeentnahme raten, jede Hautveränderung, die einem Arzt suspekt erscheint, muss histologisch untersucht werden.

Es muss ein Basaliom, M. Bowen, Paget usw. und vor allem ein Analkarzinom ausgeschlossen werden.

Gruss

Wert

w}ertx32


traveller 1000

Es gibt tatsächlich unklare, vor allem nächtliche Schmerzzustände, diese treten allerdings meist im Bereich des Steissbeines auf, sog. Coccygodynie, die ursache ist noch unklar, es wird von vielen auch eine psychische ursache postuliert. Nichts desto trotz sollte allerdings vor dieser aussschlussdiagnose eine darmabklärung erfolgen, um anderer somatisch ursachen auszuschliessen.

Wende dich an einen Proktologen zur Rektoskopie und Proktoskopie und ggf. weiterführender Untersuchungen.

Aus deinen sehr spärlichen angaben kann ich leider keine weiteren schlüsse ziehen.

Gruss

Wert

TIaudxl


Hallo Doc,

bin im Besitz einer Rektozelle (im Enddarm), ist lästig, aber ich kann damit leben.

Was kann mir im schlimmen Fall passieren wenn ich nichts mache?

Angeblich haben das ja viele Menschen ohne es abklären zu lassen.

Der untersuchende Arzt hat mich nicht befriedigend aufgeklärt, nur gesprochen von komplizierten Untersuchungen......

Wurde bei mir bei einer Darmuntersuchung festgestellt die ich machte, nachdem ich immer wieder Schmerzen im Enddarm habe, vorallem im Winter. Hauptgrund ist aber ein leicht verbogenes (infolge eines Bruches?) Steißbein das sich anscheinend immer wieder entzündet, vorallem wenn ich kalt habe.

Noch eine Frage: Kann man bei einer Darmuntersuchung feststellen, ob der Darm einen Pilzbefall hat oder ist da wieder jemand anderer zuständig.

Danke für Ihre Antwort!

SJchdimmel,reEiterxin


Hallo Wert,

schön, dass Du Dich hier gemeldet hast!

Meine Beschwerden in Kurzform:

Stuhlentleerungsstörungen; chronische Analfissur mit Ulcus-Bildung und häufigen starken Blutungen, Hämorrhoiden.

Maßnahmen in den letzten Jahren: Hämo-OP nach H.A.L., Darmspiegelung o.B. (außer Mariskenbildung).

Ohne Analdehner findet keine vollständige Entleerung mehr statt. Ich hab das Gefühl, irgendetwas schwillt zu während des Stuhlganges, und dann geht nichts mehr. Häufig Bleistiftstuhl.

Meine Lebensqualität ist eingeschränkt, weil ich morgens 1 bis 2 Stunden brauche, bis ich arbeiten oder aus dem Haus gehen kann.

Der Proktologe (auch Chirurg) hat mir zu einre Dehnung des Enddarmes unter Narkose geraten. Ich bin da ziemlich misstrauisch; eine Stuhlinkontinenz brauche ich wirklich nicht noch zusätzlich :-(.

Frage an Traudl: hat man Deine Rektozele durch proktologische Untersuchung bzw. Darmspiegelung festgestellt? Ein Defäkografie habe ich bisher noch nicht machen lassen, da mir die Gynäkologin und der Osteopath gesagt haben, dass bei mir keine Bänderschwäche vorliegt.

LG

w.ertx32


Taudl

Eine Rektozele ist in der Tat relativ harmlos, kann aber zu stuhlentleerungsstörungen führen (häufige stuhlgänge, nachschmieren, gefühl der ständigen mastdarmfülle, aussackung richtung scheide mit schmerzen beim GV usw.), zusätzlich ist sie meist ausdruch einer zunehmenden beckenbodenschwäche.

Wenn man keinen operativen Eingriff möchte, so können regelmässige Klistiere helfen, das meist belästigende nachschmieren zu reduzieren.

Pize kann man mittels stuhlproben nachweisen, oftmals besteht aber kein krankheitswert.

gruss

wert

w[ert3x2


schimmelreiterin

ich gehe mal davon aus, dass die operaitonen korrekt durchgeführt wurden, so dass warscheilich keine analstenose vorliegt.

Dieses gefühl der Schwellung während der defäkation sowie die stuhlentleerungsstörungen solltest du weiter abklären, insbesondere zum ausschluss eines inneren rektumprolaps sowie einer obstruierenden rektozele.

Diagnostisch bietet sich eine defäkografie an.

Mehr kann ich aus deinen angaben nicht machen

gruss

wert

D9ominixk 198x5


so, jetzt will ich auch mal!

guten morgen wert!

vielleicht hast du meine geschichte schon am rande mitbekommen. also hier nochmal die kurzfassung:

habe seit 4 jahren probleme mit magen und darm. dazu zählen abdominelle schmerzen im ober- und unterbauch, die nicht miteinander zusammenhängen müssen, aber durchaus gemeinsam auftauchen können. dazu habe ich ein ständiges wechselspiel zwischen durchfall und verstopfung, sowie darmkrämpfe im unterbauch (mittig) in bauchnabelgegend. hinzu treten gelegentlich gleichzeitig kopfschmerzen auf und ich habe einen leicht erhöhten blutdruck.

als ich mich endlich dazu durchgerungen habe, einen gastroenterologen aufzusuchen, wurden folgende untersuchungen durchgeführt:

- großes blutbild ---> nichts auffälliges gefunden (leukozyten normal, hämoglobin normal, CRP nicht erhöht)

- EKG (wegen hypertonie) ---> alles völlig normal

- sonographie des abdomens mit betrachtung von galle, nieren, leber, milz und herz ---> alle organe machen einen normalen eindruck, keine vergrößerte leber

- koloskopie mit betrachtung des dünndarms und blick auf den wurmfortsatz sowie entnahme von biopsien ---> keine polypen, kein tumor, keine abszesse, keine fisteln, keine zysten, keine divertikel, keine sichtbaren entzündungen / beschaffenheit und aussehen der schleimhäute völlig normal

(ergebnis der biopsien: nichts auffälliges gefunden)

-gastroduodenoskopie: keine großen auffälligkeiten, kein reflux, leichte rötung der magenschleimhaut, keine geschwüre, duodenum völlig unauffällig, biopsien: unauffällig

ich denke, das sind alles sehr eindeutige ergebnisse und es gibt da nichts, worüber ich mir sorgen machen sollte. dennoch: die beschwerden habe ich immer noch. manchmal habe ich wochenlang kaum probleme damit, aber dann kommen sie eben wieder, immer in unterschiedlicher intensität. ab und zu habe ich auch etwas sodbrennen im magen, aber das verschwindet nach wenigen stunden von selbst komplett wieder. mein hausarzt entließ mich also nach durchsicht der untersuchungsergebnisse als reizdarmpatient. nun schlage ich mich so durch, wenn die krämpfe zu stark sind, nehme ich buscopan plus und wenn die blähungen überhand nehmen, nehme ich mal simeticon. auf dauer aber alles eine lösung, die ich mir nicht vorstellen, da ich keine lust habe, den rest meines lebens medikamente zu fressen.

übrigens: ich hatte niemals abdominelle operationen, sodass man auf hernien kommen könnte.

was kannst du mir empfehlen? was könnte ich noch versuchen?

übrigens: tests auf nahrungsmittelunverträglichkeiten haben ergeben, dass ich allergisch gegen milcheiweiß (also KEINE LI !!) bin. fructose war unauffällig, genauso wie getreideprodukte. ansonsten wurde nur entdeckt, dass ich übelst gegen mononatriumglutamat reagiere. bei dem kleinsten kontakt mit diesem geschmacksverstärker dreht mein darm durch und ich krieg durchfall....merkwürdig :-/

mfg aus paderborn,

dominik

wteRrxt32


dominik

Das ist eine sehr ausführliche anamnese mit einem typischen komplex aus klinischen beschwerde und anauffälligen MORPHOLOGISCHEN Befunden. Was sicherlich fehlt sind funktionsuntersuchungen des magen-darm traktes, alle bisherigen untersuchungen sind statisch und sagen nur indirekt etwas über die funktion aus.

Soweit ich die situation nach deinen angaben abschätzen kann würde ich dir noch einige untersuchungen empfehlen.

Darmpassage nach sellinck, Colontransitzeitbestimmung, Kolon-KE und Defäkografie.

Mit diesen Untersuchungen kann man die wesentlichen transport und funktionsstörungen herausbekommen. Man benötigt aber einen guten radiologen, der die bilder auch kompetent interpretieren kann, was nicht unbedingt einfache ist, je nach dem wo man wohnt.

gruss

wert

tQr6avell,erX1000


danke wert für deine info

die angaben sind deshalb spärlich weil es eigentlich wirklich alles ist was ich dazu sagen kann. dass der schmerz vom steissbein her kommt könnte passen. mir ist es immer schwer gefallen den schmerz genau zu lokalisieren. welche angaben könnten dir weiterhelfen?

e&liRza82


hallo wert, vielen dank für deine antwort. was du zu dominik meintest, dass man einen kompetenten radiologen braucht, da kann ich nur zustimmen. bei mir wurde ein MRT-sellink gemacht, was sich letztendlich als völlig unbrauchbar erwies, der radiologe hat keine guten aufnahmen gemacht.

bzgl. meines aufgeblähten bauches. ich kam mit starkem schmerzen im rechten unterbauch ins krankenhaus, sonst nichts. hatte keine entzündungsparameter im blut, kein loslasschmerz etc. trotzdem wurde mir der blinddarm innerhalb von 24h entfernt. danach stand im bericht, dass der wurmfortsatz nur leicht entzündet war (also nicht) und ich hätte einige entzündliche passagen im colon ascendens im sinne einer colitis. das war vor knapp vier monaten, die schmerzen im rechten unterbauch (leistengegend) habe ich schubweise, mal sind sie auch ganz weg.

der bauchumfang bemisst jetzt 95 cm (früher hatte ich 67), früh etwas weniger, vielleicht 90.

MRT wiegesagt ohne befund, darmspiegelung muss ich noch machen. könnte das nicht doch eine reizung des bauchfells durch das co2 sein, die sich nicht mehr zurückbildet, weil ich schon immer unter RDS litt und der bauch deswegen besonders empfindlich ist?

beste grüße und vielen dank

e\liza8x2


noch was vergessen. mein stuhlgang ist normal, ich muss ca. zwei-dreimal am tag, nicht flüssig, aber breiig. großes blutbild wurde auch schon öfters gemacht, alles ok-auch leber und bauchspeicheldrüsenwerte. stuhlprobe hat ergeben, dass nur e.coli vermindert ist und der bifi. ansonsten hätte sich ein atypisches e.coli angesiedelt. :-/

DwomiWnRikB 1985


@wert

da stimme ich dir auch voll und ganz zu mit dem kompetenten fachpersonal. aber ich traue mich nicht mehr, zu einem arzt zu gehen. mein hausarzt hatte mir ja schon hinter vorgehaltener hand gesagt, dass ich mal zu einem psychiater gehen sollte. das kann er aber knicken. ich habe einen sehr gesunden menschenverstand und mit meinem kopf habe ich kein problem! ich habe verdammt nochmal ein problem mit dem darm. aber da wird dann immer abgewunken. mein hausarzt war der auffassung, es seien keine weiteren untersuchungen notwendig und ich solle einfach nur ruhiger werden. toll und wie soll ich das bitteschön machen?

heute geht es mir wieder sehr lecker! morgens bin ich mit heftigem meteorismus aufgewacht, welcher sich nach dem aufstehen in heftigsten blähungen entlud. dann habe ich gespürt, wie mein darm kontraktierte und ich bekam einen drang, als müsste ich schleunigst auf die toilette. dort angekommen habe ich nur durch starkes pressen etwas herausbekommen und das war nicht gerade viel. es waren nur so einzelne fetzen von stuhl und ich hatte schmerzen im rektum beim pressen. anschließend beim abwischen entdeckte ich frisches blut am papier.

nach dem mittagessen vorhin ging ich wieder aufs klo, weil ich nach der nahrungsaufnahme wieder diese kontraktion spürte. diesmal musste ich noch stärker pressen und es kam noch weniger stuhl heraus, praktisch gar nichts. das papier war stark blutig, also als hätte ich rote farbe drauf gekippt. jetzt beim sitzen habe ich so ein gefühl am after gehabt, als würde sich das rektum wieder zurück hineinziehen. keine ahnung wie ich das beschreiben soll. da arbeitet einfach was hinter dem schließmuskel, dass sich nach innen zurückzieht. krämpfe hab ich jetzt keine mehr, aber ich fühle mich total unentleert. wie kann man dieses procedere beschreiben? verstopfung? aber woher kommt das blut? analfissuren? perianalthrombosen? hämorrhoiden?

organisch kann eigentlich nichts kaputt sein, da ich vor noch nicht mal 2 monaten bei der koloskopie war und da kam ja nichts raus. stenosen ausgeschlossen, da sie wunderbar durchgekommen sind. aber was ist das? dieses phänomen ist so zweimal pro monat present. diese krämpfe im darm fangen meist schon an, wenn ich die ersten bisse von essen geschluckt habe und ich kaue. dann spielt der darm sofort verrückt und erzeugt diese kontraktion. kannst du mir da vielleicht etwas genaueres sagen?

ist es empfehlenswert, vielleicht mal nichts festes zu essen? ich weiß wohl, wenn ich mir eine brühe kochen würde mit nichts drin, dann würde ich bald durchfall bekommen und mein darm würde sich entleeren. aber ist das empfehlenswert?

danke für deine bemühungen?

mfg aus paderborn,

dominik

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