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Rat eines Proktologen zu proktolog. Erkrankungen

c:or!du2


wenn die Herren dann fertig sind mit ihrem Friedenspfeifchen ;-) ;-D könnten wir uns ja mal wieder sachlichen Dingen zuwenden!

Ich sitze hier mit einer massiven Pansinusitis mit Durchbruch und rätsel über mein kaputtes Immunsystem!

Wert! Was sagst du zu meiner oben gestellten Frage?

Viele Grüße an alle!

kxakt)uxz


Hallo zusammen! Ich hab da auch mal eine Frage an dich/Sie wert32.

Ich habe ich Frühling eine gewisse Zeit Blut auf dem Toilettenpapier(hell rotes blut). Ist aber schnell wieder verschwunden.

Nun ist es aber wieder da, seit etwa 2 Monaten( kann auch zwischendurch geblutet haben, hab ich nich regelmäßig nachgeschaut).

Ich fühle mich irgendwie Aufgebläht, auch nach dem Stuhlgang.

Ich verspüre auch weniger Appettit in letzter Zeit, kommt wohl wegen dem Völlegefühl.

Ich habe Angst, dass ich an Darmkrebs erkrankt bin, obwohl es komish ist, da ich erst 19 bin.

Ich habe gelesen, dass Darmpolypen ungefähr 10 Jahre brauchen, damit sich aus ihnen Darmkrebs entwickeln kann. Kann es trotzdem sein?

Und zweite Frage ist, ob ich zu einem Proktologen gehen soll ( kostet mich 80 Euro, viel Geld für einen Schüler^^) oder ob ich doch "nur" zu meinem Hausarzt gehen soll?

mfg kaktuz(19)

Moonxsti


Hallo Cordu,

genau diese Frage hatte ich in der Vergangenheit zahllosen Ärzten gestellt, ohne jemals eine konkrete Antwort bekommen zu haben. Nachdem seit meiner Kolektomie die chronisch-eitrige Sinusitis verschwunden ist, sprach ich ebenfalls mit diversen Medizinern. Einige taten es als Zufall ab, andere zuckten nur mit den Schultern, wieder andere fanden es interessant, fanden aber keine Erklärung dazu. :-/

Wie dem auch sei: Ich bin sicher, dass es da Zusammenhänge gibt, und froh, dass bei mir dieser Daueralptraum zu Ende ist.

Wünsche Dir von Herzen gute Besserung!

*:) Angie

KJarin- B


Frage

Hallo,

meine leidensgeschichte ist eine lange, begonnen im März mit Herzrasen, Übelkeit etc. auf grund von grossem stress schätz ich.

Therapie:

- Blutbild -> erhöhte Entzündungswerte -> viele und starke antibiotika (2x10 tag 3x täglich 1000mg und dann noch 1x7tage 2xtägl. 500mg)

- Cardiountersuchung:

- > Herzsono

- > EKG, Langzeit EKG, BelastungsEKG o. B.

Aufgrund der ganzen antibiotika (so nehmen alle Ärzte an) Magen/Darmprobleme -> Übelkeit, Appetitlosigkeit (gewichtsverlust von 60kg bei 1,68m auf 54,5kg) starke Magen/Darmgeräusche, schmerzen im rechten Ober und unterbauch.

Es wird im Mai endlich ein wenig besser, kurz drauf Unterleibsschmerzen -> Diagnose: Blasenentzündung, wieder Antibiotika, wieder Übelkeit,

- Urologe:

-> abnahme von Harn aus der Blase - abklingende Blasenentzündung und enge Harnröhre -> Tipp vom Arzt einschneiden oder dehnen lassen, hab ich aber nicht gemacht da ich bisher wirklich sehr selten eine Blasenentzündung hatte.

Achja übrigens mein Herzrasen war im April schon wieder vorbei.

Im Juni hatte ich immer noch so komisch Magen/Darm beschwerden, wieder beim Hausarzt und beim Internisten:

- Stuhlproben 2x, 1x auf verstecktes Blut im Stuhl (negativ)

1x auf Würme, Parasiten, Pilze etc. alles negativ.

Abhören und Tasten beim Internisten -> er meint aufgrund meines alters und keine familiäre vorbelastung wäre ein Darmspiegelung nur bei wirklich erhöhten leidensdruck meinerseits notwendig (bin 29Jahre) meine Hausärztin verschreibt mir Pro.pummen hämmer.

Es wird besser, aber der neueste Punkt, seit August keine Periode mehr, auf zum Gyn:

-> Sono unterleib (vaginal) oB.

-> Sono Gebärmutter, Blase, Eierstöcke (aussen) oB.

-> sie verschreibt mir Primosistion - ich bekommen 1,5!!! Tage lang ein wenig Blutung (umstellen von Pille Tri Cilest auf Cileste)

Ja war natürlich nicht glücklich drüber und bin wieder zum hausarzt und dort wieder Blutbefunde inkl. Hormonspiegel

- Befund: Hormonspiegel durcheinande, erhöhte Leberwerte GP ALAT auf 70. Sono Leber, Galle, Gallenblase, Milz, Bauchspeicheldrüse alles oB.

Also Magen/Darmgeräusche hab ich kaum mehr, essen kann ich auch wieder, aber ich habe recht immer wieder so ein stechen ausgehend vom Beckenknochen, der zieht sich manchmal in den Hintern, manchmal nach vorne richtung bauch etc.

Meine Frage, kann das alles irgendwie zusammenhängen? Ich meine können meine Leberwerte mit dem Magen/Darm Problem zusammenhängen und mit meiner Zyklusstörung. Sorry ich weiss das ist alles ein bisserl komplex aber ich mach mir halt grossen sorgen.

DANKE für alle Antworten!

LG Karin

DZomin}ik 198!5


nabend!

@ cordu:

sorry, aber eine sache brennt mir noch auf der zunge, von daher noch eine letzte sache an wert, die ich mit ihm auch gerne per PN diskutieren würde, wenn er darauf lust hätte:

@wert:

vielleicht sollten wir beide mal versuchen, einen schritt in diese richtige richtung, also in richtung symbiose zwischen spezialist und betroffenen gehen. ich denke, dass wir beide das eigentlich schaffen sollte, da wir ja zwei vernünftige leute sind, die sowas unter sich ausmachen könnten, findest du nicht?

ich betrachte dich als wahre bereicherung für unser forum, da du der erste mensch vom fach bist, der sich dazu bereit erklärt, sein wissen hier in einem forum von laien unentgeltlich anzubieten. das ist durchaus keine selbstverständlichkeit, da du als chirurg sicherlich eine knapp bemessene zeit aufweist.

deine aufgabe ist es also, deine "schäfchen" auf relevante therapieansätze und untersuchungen hinzuweisen und du besitzt das nötige know-how für diese unteredungen. ich selber beschäftige mich in erster linie damit, die leute zu beruhigen und von ihren ängsten abzubringen, da ich aus eigener erfahrung sehr gut weiß, dass die eigene psyche so einiges anrichten kann, gerade auf dem gastrointestinalen gebiet. dazu bin ich eben einer von diesen laien, die sich selber mit den beschwerden auskennen, da selber betroffen. von daher ist das doch eigentlich eine gute basis, für eine zusammenarbeit in einer art "team".

desweiteren kenne ich einige personen hier im forum besser als du und weiß über viele hintergründe der einzelnen bescheid, die du gar nicht kennen kannst. ich finde es wichtig, diese persönlichen eigenschaften mit der suche nach der geeigneten therapie zu verknüpfen, da dies einen größeren behandlungserfolg ausmachen könnte. verstehst du, was ich meine? ich versuche, eine achse zwischen der psychischen und physischen schiene einzubauen, sodass aus dieser bindung eine geeignete lösung gefunden werden kann.

was hältst du als mediziner von dieser sache?

@ all:

nochmals sorry, dass ich diesen thread für meinen gedankengang zweckentfremde!

mfg aus paderborn,

dominik

Mgonysti


Hallo Dominik,

als Zweckentfremdung empfinde ich Deine Äußerungen keineswegs. Derartige Gedanken kommen nun mal, wenn "Profi" auf "betroffenen Laien" trifft und den Konflikt auch noch formuliert.

Du schreibst:

desweiteren kenne ich einige personen hier im forum besser als du und weiß über viele hintergründe der einzelnen bescheid, die du gar nicht kennen kannst.

Genauso ist es, und deshalb ist der Erfahrungsaustausch hier und in anderen virtuellen Selbsthilfegruppen auch so wichtig.

@Wert:

Einer bislang völlig unbekannten Person, die über diese oder jene Beschwerden klagt, die von harmlos bis hochgefährlich sein können, rate ich natürlich, zum Arzt zu gehen, was dann teilweise fast beleidigt zur Kenntnis genommen wird.

Viele hier sind aber auch aus anderen Foren von med1 bekannt. Ist z.B. bei einem blutjungen Mädel mit dem Namen XY die Darmkrebs-Angst endlich gebannt, kommt die Panik vor AIDS oder einem Hirntumor. Ganz nebenbei erfährt man dann von einer Angststörung, von abgebrochenen Therapien, von Essstörungen, von Problemen innerhalb des Elternhauses, mit dem Partner oder an der Arbeitsstelle. Vielleicht solltest Du auch mal ein bisschen querlesen. ;-)

Allein in diesem Thread haben zwei sehr junge Leute wegen Blut im Stuhl geschrieben und sofort die Befürchtung geäußert, an Krebs erkrankt zu sein. Der von Dir genannten Krebspatient war aber ganz sicher nicht 19 oder 20 Jahre alt.

Weder Du noch wir können via Internet irgendwelche Diagnosen liefern. Insofern sitzen wir alle im selben Boot. Ich erwarte hier auch keinen ärztlichen Rat i.S. eines ärztlichen Gesprächs, sondern einen öffentlichen Austausch mit Betroffenen und Interessierten. Zu letzteren zähle ich Dich.

Du bist Chirurg und Proktologe, d.h. Du kannst bezüglich dieses speziellen Fachgebiets sicher wertvolle Tipps liefern. (Konkretes Beispiel: Welche chirurgischen Therapiemöglichkeiten gibt es bei fortgeschrittenen Hämorrhoiden? Welche Möglichkeiten der rekto-vaginalen Fistelsanierung gibt es?) Nun beschränken sich Erkrankungen des Verdauungssystems aber bei weitem nicht nur auf Dein Fachgebiet. Ich weiß leider ein Lied davon zu singen, wie es ist, auf einer chirurgischen Station zu liegen, aber der Hilfe eines Gastroenterologen zu bedürfen (oder umgekehrt ...).

Sorry, wurde nun länger als eigentlich gewollt - habe mal wieder laut nachgedacht. ;-)

Liebe Grüße von

Angie

tUoWbileizn8x981


hallo zusammen!

Hallo werth!

Wollte mal fragen weil ich bin von meinem vater so gesagt ein hypochonder oder wie das geschrieben wird.

Kennst ja wahrscheinlich meinen post schon so wie alles hier.

Ich habe echt verdammte angst an darmkrebs erkrankt zu sein.

Ich bin 25 jahre alt rauche 1 schachtel am tag .

Habe ja schon länger probleme mit meinem stuhl und so wollte mal wissen ob man mit 25 wirklich schon darmkrebs haben kann denn wenn ich so im internet rum surfe ich weiss soll man nicht.

Treffen alle symptome auf mich zu.

Das habe ich meinem magen darm artz auch gesagt und er sagte wie kommst du darauf und ich sagte das ich das im internet nachgelesen hatte.

ER sagt darauf das ich mit 25 eher unwahrscheinlich darmkrebs habe da die chance auf darmkrebs im alter bei 25 um die 0,01prozent liegt.

meine frage nun stimmt diese aussage?

Ich will nicht sterben!

Es ist sehr wichtig für mich.

e7ljizaI82


hallo wert,

ich habe auch eine frage die mein hypochondertum betreffen, zwar aus dem bereich der radiologie, aber vielleicht kannst du mir weiterhelfen. ich bin so dermaßen beunruhigt, da ich schon relativ oft geröntgt wurde (insg. acht mal , jetzt bin ich 24, meistens jedoch nur HWS oder gliedmaßen). was mich jedoch stark verunsichert, ist, dass ich schon mir 16 ein CT des adomens hatte, was ja eine strahlenbelastung von 20-25 mSv hat und dann mit 18 ein CT vom Fuß. wie hoch ist da die strahlenbelastung?

ich habe jetzt extreme ängst, leukämie zu bekommen. kannst du mich bzgl. der strahlengefahr vielleicht beruhigen?

viele grüße, Eliza

MTonsxti


Hallo Eliza,

vielleicht beruhigt es Dich minimal, wenn ich Dir sage, dass ich in meinem knapp 51-jährigen Leben schon an über 40x geröntgt wurde und ca. 10x CTs hatte, aber nach wie vor keine Krebserkrankung habe. Dazu muss ich aber auch sagen, dass in meiner Familie Krebserkrankungen nicht vorkommen. Eine familiäre Häufigkeit von Krebs stellt sicher einen gewissen Risikofaktor dar - muss aber nicht.

Mach Dich nicht verrückt!

Liebe Grüße von

Angie

w0ertx32


Gruss an alle

Bin im Moment beruflich im Stress, bewerb mich gerade auf eine leitende Krankenhausstelle (schwitz !), sobald ich mehr luft habe werde ich alle fragen gerne beantworten, also nicht saurer sein wenn ich mich im moment nicht melde.

gruss wert

eXliza<8x2


hallo angie,

vielen dank, für deine tröstenden worte. glücklicherweise gibt es bei uns in der familie keinerlei vorbelastung, das beruhigt mich schon ziemlich. alles gute *:)

LG eliza

c)o_rdux2


@wert

toi toi toi @:) @:) @:)

Wünsche dir viel Erfolg und erwarte dich geduldig hier zurück!!

Viele Grüße

DVomdinisk 19585


@monsti

vielen dank für deinen langen beitrag! du hast den nagel direkt auf den kopf getroffen. besser hätte ich es nicht formulieren können :)^ @:)

mfg aus paderborn,

dominik

Mmonsnt&i


Hallo wert,

dann mal toitoitoi!

Liebe Grüße von

Angie

T<aud]l


Hi Doc,

auch ich will mich allen guten Wünschen anschliessen!!!!!

Gruß

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