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Darmprobleme nach Gebärmutter-OP-und 1 Jahr her

LAygixa12 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

vor knapp 1 Jahr hatte ich eine Gebärmutter-OP mit vorderer Scheidenplastik (nachzulesen im GB-Forum auf Seite 150 oder so :-/ ) . Nach halbwegs normalem Heilungsverlauf hatte ich danach langanhaltend Probleme mit meinem Darm, der sich lt. Arzt einen neuen Platz in dem Freiraum gesucht hat, wo sich vorher die Gebärmutter befunden hatte. Dies äußerte sich in einem stark geblähten Bauch und schlechtem (wenig) Stuhlgang.

Nunmehr nach fast einem Jahr habe ich seit 2 Wochen kolikartige Bauchschmerzen und ging daraufhin zum Internisten, der aufgrund von starken Narbenverwachsungen eine Darmverschlingung diagnostiziert. Ich sollte abführen und viel, viel trinken, Ruhe und Wärme. Ich beherzige diesen Rat und nehme zusätzlich 4x täglich Flohsamen, habe aber trotzdem immer noch diese Bauchkrämpfe. Ich weiß nicht, wie ich mich jetzt verhalten soll - esse ich ballaststoffreich, ist es schlimm, esse ich was anderes, ist es auch schlimm. Wer kann mir Tipps oder seine Erfahrungswerte geben, was ich machen kann? (Internist momentan im Urlaub, zur Vertretung und ins KH möchte ich nicht).

Liebe Grüße

Lygia12

Antworten
epli3za8x2


tips kann ich dir leider nicht geben. aber was mich interessieren würde, ist dein aufgeblähter bauch denn jetzt weg? ich selbst hatte vor vier moanten eine appendektomie und leider auch seitdem unter einem extrem aufgeblähtem bauch. wurde der eingriff bei dir auch laparoskopisch gemacht?

LvyVgia12


@Eliza82

nein - er ist nicht weg, es ist erst wieder seit gut 2 Wochen so extrem. Der Internist hat diagnostiziert: kurz vor Darmverschluß :-(

Nach der OP im vergangenen Dezember (es wurde vaginal gemacht), hatte ich anfangs arge Darmprobleme, was aber nach so einer OP wohl normal war. Habe viel Lactose und sowas genommen. Den dicken Bauch hatte ich noch bis gut 4 Monate danach - dann wurde es etwas besser.

Doch nun ist es ganz extrem, vor allem mit Krämpfen, was ich vorher nicht hatte.

Und die Krämpfe bekomme ich, wenn ich einen Tag nicht vernünftig auf dem Klo war....doch soviel Flohsamen kann ich gar nicht trinken, das ich täglich vernünftig könnte :(v

Es muss doch noch eine andere Lösung geben...ich würde mal tippen, das 90% der Menschen nicht täglich ausgiebig auf die Toilette gehen können. Irgendwas ist faul mit meinem Darm - hat schonmal jemand davon gehört, das man OP-Verwachsungen irgendwie wegmachen kann oder das man den Darm wieder dahinlegt, wo er hingehört?

LG

Lygia12

PS: mein Blinddarm ist vor ca. 4 Jahren rausgekommen - mittels Lapraskopie, und danach hatte ich überhaupt keine Beschwerden, weder mit dem Darm noch mit einem aufgeblähten Bauch. Ich kenne das so, wie es jetzt ist, eigentlich noch überhaupt nicht... :°(

A|les[ixa


Hallo Lygia,

ich leide seit über 10 Jahren an starken Bauchkrämpfen- und schmerzen sowie Verdauungsproblemen in Form von Verstopfungbedingt durch Verwachsungen durch 2 große Bauchoperationen und eine Aussackung im Darm

Erst seit meiner letzten Bauchspiegelung vor einem Jahr geht es etwas besser, weil der größte Teil der Verwachsungen entfernt werden konnte (aber leider noch nicht alle !). Mein Bauch war so verwachsen, dass selbst in der 4-stündigen OP nicht alle Verwachsungen lokalisiert werden konnten.

Übrigens, Verwachsungen können nur durch eine OP (Bauchspiegelung) entfernt werden, leider. Schon die Diagnose ist sehr schwierig, meist sind es nur Vermutungen und Erfahrungswerte der Ärzte. Und keiner kann Dir garantieren, dass nicht wieder neue Verwachsungen entstehen, bzw. alle entfernt werden können, so wie bei mir. Ich habe so ziemlich alle Untersuchungen hinter mich gebracht, die notwendig sind. Aber eine genaue Diagnose war trotzdem nicht möglich Also blieb mir nichts anderes übrig, als einer OP zuzustimmen.

Das war ein schwerer Entschluss für mich, weil kaum ein Arzt sich an meinen Bauch gewagt hat. So habe ich lieber die ganzen Jahre die Beschwerden toleriert und hingenommen vor lauter Angst, bis es einfach nicht mehr ging. Dank meiner OP mit der Endogyn gaslosen Methode habe ich keine neuen Verwachsungen, aber die alten bereiten mir wohl noch erhebliche Probleme. Kann auch die Aussackung sein, aber das konnte man leider auch nicht feststellen.

Da ich mich vor einer weiteren OP scheue, helfe ich mir mit homöpath. Mitteln.

Genau wie Du vertrage ich kein ballaststoffreiches Esssen, vor allen Dingen abends, da meine Beschwerden vorwiegend im Ruhezustand auftreten.

Ich habe vieles auspobiert und seit einiger Zeit nehme ich noch Schüssler-Salze Nr. 7 Magnesium Phosphoricum. Da meine Bauchkrämpfe immer schlimmer wurden und auch die Beine sehr stark betroffen waren, fing ich an Magnesium zu nehmen. Die Wirkung war schon ganz gut und so habe ich mich im Internet schlau gemacht und bin auch auf die Schüssler-Salze gestoßen. Ich trinke jetzt jeden Abend eine Tasse heißes Wasser mit 10 aufgelösten Tabletten. Man kann sie natürlich auch langsam im Munde zergehen lassen. Aber diese sog. "Heiße Sieben" ist außerordentlich wirkungsvoll.

Durch die Verwachsungen und Verdauungsprobleme entstehen zwangsläufig Verkrampfungen und Verklebungen im gesamten Körper, die sich durch Krämpfe bemerkbar machen. Durch die Tabl. wird die gesamte Muskulatur entkrampft und auch die Verdauung funktioniert dann besser.

Dank dieser Salze habe ich so gut wie keine Bauchkrämpfe mehr, bzw. sie lösen sich innerhalb kurzer Zeit regelrecht auf.

Das ist ein ganz tolles Gefühl für mich nach so vielen Jahren mit Bauchkrämpfen.

Ich bin jetzt zwar nicht schmerzfrei, aber wenigstens sind diese ewigen Krämpfe Vergangenheit.

Dies nur ein Tipp von mir, die Salze kosten nicht viel, haben keine Nebenwirkungen.

Falls Du sie auch probierst, schreibe mal, ob sie Dir helfen. Ist leider nicht bei jedem Patient der Fall ! Aber ein Versuch lohnt immer, finde ich.

Viele Grüße und alles Gute

Gisela

Lbygioa1x2


Hallo Gisela

das klingt ja alles nicht so toll, was du da alles mitgemacht hast :-(

Aber schön, das dir diese Salztabletten helfen - wo bekomme ich die? In der Apotheke oder im Drogeriemarkt? Oder im Reformhaus?

Ich würde sie gerne einmal ausprobieren.

So, wie du es schilderst, scheint mir ein weiterer Besuch bei meinem Internisten überflüssig zu sein.

Wenn, dann müßte ich ja wohl auch ins Krankenhaus, wenn ich den Versuch unternehmen wollte, die Verwachsungen loszuwerden.

Ich hoffe aber noch, dass das nicht unbedingt sein muss :-(

Liebe Grüße

Lygia12

A4lesixa


Hallo Lygia,

ja, das ist alles nicht so schön, aber leider geht es ja Vielen so im Forum und noch viel schlechter.

Ich würde auf jeden Fall noch einmal zum Internisten gehen und ggf. Ultraschall machen lassen. Und eine OP wirklich nur im "Notfall".

Flohsamen vertrage ich z.B. auch nicht, bekam dadurch wieder mehr Blähungen und Schmerzen, ich nehme eigentlich nur Laxoberal-Tropfen. Die vertrage ich am besten.

Die Tabl. bekommst Du in der Apotheke, von DHU oder noch besser von Pflüger, diese sind wesentlich billiger.

Am besten löst Du abends 8-10 Tabl. in einer großen Tasse heißen Wasser auf (nur mit Plastiklöffel, kein Metall !) öfters umrühren und dann in kleinen Schlucken trinken.

Habe gerade vor 1 Std. wieder die "Heiße Sieben" getrunken, weil man Darm abends nach dem Essen immer krampft und nach kurzer Zeit war alles wieder o.k. Keine Krämpfe und ein tolles bauchfrei-Gefühl. Wichtig ist noch: viel trinken über den Tag.

Ich bin gespannt, ob Dir mein Tipp auch hilft und würde mich sehr für Dich freuen.

Berichte bitte mal, wie es Dir mit den Salzen geht.

Viele liebe Grüße

Gisela

LkygiXa12


Hallo Gisela,

danke für deine Tipps - ich werde mir die Tabl. heute besorgen und dir dann berichten.

Ultraschall wurde gemacht, denn sonst wüßte ich gar nicht, das Verwachsungen da sind.

Viel trinken ist klar, und ich bemühe mich, nun wenigstens 2 bis 2,5 l zu schaffen. Die Flohsamen sind einfach nur schrecklich und ich kriege Horrorvorstellungen, wenn ich daran denke, das ich die jetzt dauerhaft täglich so oft nehmen muss :(v Da wäre es schön, wenn es eine Alternative gäbe. Ich habe wegen der Tabl. nachgelesen - du nimmst wahrscheinlich die D6 Tabletten, denke ich. Warum nicht die D12 und dann nur die Hälfte? Ist das nicht besser?

Die Laxoberal-Tropfen kenne ich auch nicht - werde mich in der Apotheke danach erkundigen.

Liebe Grüße

Lygia12

A#lexk100"94001


Entschuldigung

das ich mich einmische.

Aber (auch betroffen) fällt mir dazu nur ein Satz ein:

SCH..... Verwachsungen!!!!!!!!!!!!

Die machen einem das Leben zur Hölle

Mit betroffenem Gruß

Alexandra

Lxy&gia{1x2


@Gisela

Ich habe mir heute die Tabletten besorgt und gerade die 1. Tasse getrunken.

Zur Wirkung melde ich mich dann in den nächsten Tagen.

Allerdings denke ich, das ich die Flohsamen trotzdem nehmen muss - denn die Verdauung klappt nicht von alleine, deshalb die Krämpfe und dagegen dann die Tabletten :-/

Liebe Grüße

Lygia12

AKlesiIa


Hallo Lygia,

Verdauungsprobleme in Form von Verstopfung kenne ich auch. Bei mir klappt das alles nur portionsartig und der Stuhl ist meist sehr fest. Wie ich bei der Defäkographie selbst sehen konnte, wird immer eine kleine Portion Stuhl befördert und auch nur dann, wenn genügend Druck von oben vorhanden ist.

Also habe ich wieder recherchiert und ausprobiert ... und bin auf die Globulis von DHU Opium D6 gekommen, die den Stuhldruck erhöhen und damit die Verdauung beschleunigen.

Die nehme ich jetz zusamen mit den Salzen und die Verdauung klappt viel besser. Ab und zu so nehme ich noch zur Unterstützung die Laxoberal-Tropfen zusätzlich.

Falls bei Dir auch der Stuhldruck fehlt, probiere mal diese Globulis.

In der Homöopathie gibt es ja viele Mittel, die ohne Nebenwirkungen hilfreich sind. Das ist mir wesentlich lieber, als die vielen Abführmitteln, die gar nicht gut sind auf Dauer und meist noch mehr Blähungen verursachen.

Mit den Potenzen kenne ich mich nicht so gut aus, aber D6 oder D12 wird allgemein empfohlen. Hier noch ein Link zu den Salzen:

[[http://www.natur-forum.de/forum/viewtopic.php?t=234]]

Bin sehr gespannt, ob die Salze Dir helfen.

Viel Glück !

Alles Gute

Gisela

Lbygia1x2


@Gisela

Das DHU Opium D6 werde ich mir besorgen, wenn meine Flohsamen alle sind :-p

Dann probiere ich es damit aus.

Das Komische ist ja, ich habe eigentlich keine Verstopfung - ich habe allerdings nicht sooo häufig Stuhlgang, und dann eben auch sehr festen. Aber das es da trotzdem kurz vor Darmverschluß stehen kann, finde ich schon krass :(v

Auch damals, als ich die Blinddarm-OP hatte, war das genauso - ich hatte keine Ahnung, dass das zu wenig war, denn alles hatte sich eigentlich im Darm abgelagert und somit den Blinddarm entzündet. Und auch davon wußte ich vorher nichts.

Und so ist es jetzt wieder-allerdings hab ich keinen Blinddarm mehr, der sich entzünden kann - also bekomme ich halt Krämpfe :-(

@Alexandra

Du mischst dich ganz sicher nicht ein - hast du denn für dich noch gar keine Verbesserung gefunden? :°_

Liebe Grüße

Lygia12

Aqlesixa


Hallo Lygia,

mit Darmverschluss ist nicht zu spaßen, deshalb sei vorsichtig und wenn es nicht besser wird, besser gleich zum Arzt gehen.

Die Nr. 7 macht bei mir den Stuhl doch etwas weicher, aber im Grunde genommen ist die Konsistenz immer recht fest.

@Alex

mit den Sch... Verwachsungen ist wirklich ganz schlimm. Leider wird da von der Medizin viel zu wenig getan. Es gibt bis heute noch keine gesicherte Methode, um sie überhaupt durch irgendwelche Untersuchungsmethoden festzustellen.

Also bleibt gar nichts anderes übrig, als eine Bauchspiegelung.

Ich kenne einige Frauen, die schon mehr als 10 OPs hinter sich gebracht haben und ist immer noch kein Ende in Sicht.

Teilweise leiden sie unter so starken Schmerzen, dass sie ohne starke Psychopharmaka und Beruhigungsmittel den Tag nicht überstehen. Viele Chirurgen operieren erst, wenn der Darmverschluss kurz bevor steht, weil sie kein Risiko eingehen wollen und auch um neuen Verwachsungen vorzubeugen.

Oft werden die Schmerzen und Beschwerden nicht ernst genommen und man landet dann auf der Psycho-Schiene.

Es ist wirklich ein Elend !!!

Deshalb bin ich froh, dass ich mit meinen Hilfsmitteln so ganz gut über die Runden komme und so eine weitere OP hoffentlich ganz weit von mir schieben kann.

Dir auch alles Gute

Gisela

vKiKfzxack


Hallo,

endlich finde ich mal Leidensgenossinen.

2ooo Leistenbruch OP, Schmerzen blieben

2ooo Leiste wieder aufgemacht, Fadengranulom entfernt

Schmerzen bleiben

Gebärmutter entfernt mit Bauchschnitt. Erste Kloversuche waren, als ob man mir einen Dolchstoß versetzt.

Schmerzen weiterhin, vor allen Dingen in der rechten Leiste.

2003 Knubbel aus Leiste entfernt, wieder ein Fädchen, das sich nicht aufgelöst hatte.

Schmerzen blieben. Konnte immer schlechter Laufen, Schweregefühl im Unterleib. Von Arzt zu Arzt, Angeblich die Psyche.

2oo4 es wird ein faustgroßer Leistenbruch operiert. Schmerzen

an der Stelle weg, dafür etwas tiefer ein neuer SChmerz, der sich verschlimmert, so dass ich kaum laufen kann.

Ärzte: Psyche. Was wollen sie denn, sie sind doch operiert....

2oo5 nach Odyssee von Hamburg über Köln nach Würzburg, schließlich München: Diagnose Leistenbruch links, Verdacht auf

SChenkelhernie rechts. Man empfahl, mich in Aachen operieren zu lassen.

OP in AAchen August 2oo5. Wunderbare Schmerzentlastung rechts, links Beschädigung des Nervs, inzwischen durch Homöopathie behoben.

Noch in der Uniklinik Aachen das Gefühl, ich platze gleich. 12 x etwas zum Abführen bekommen, ohne Erfolg. Nachts Arzt rausgeklingelt, der mich nur anbrüllte, ob ich wisse, wie spät es sei.

Schließlich doch Stuhlgang.

Stuhl wie ein Bleistift oder dreieckig wie Toblerone. Was isch wolle, ich wäre doch operiert, Fragestellung Münchhausensyndrom!!! ???

Ich hatte zunehmend das Gefühl, ich schnüre mir den After von innen ab. Da man mir wegen des Leistenbruches ein Netz gesetzt hatte, dachte ich schon, dieses hätte sich gelöst und sich um den Enddarm geschlungen. Nach dem Stuhlgang das Gefühl, als hätte ich tausend Ameisen dort (ähnlich einem eingeschlafenen Fuß, der wieder 'aufwacht'.

Okt. 2005 . Meine Schmerzen sind unerträglich. Ich finde einen Arzt, der bereit ist, eine Bauchspiegelung zu machen, mit der Fragestellung einer Obduratorhernie, da schiebt sich der Darm bis in die Schamlippe. Inzwischen tat mir auch das Sitzen weh.

Ich wache auf und liege auf der Intensivstation. 40 cm Darm weniger. Bauchschnitt. Da hatte sich der Dickdarm mit dem Dünndarm verwachsen und einen Sack gebildet, der direkt auf dem Beckenboden lag, wo er gar nicht hingehört. Und dort den Enddarm abgeklemmt hat. Wenns auch nicht das Netz war, aber meine Empfindung war schon richtig.

Noch im Krankenhaus, nach den ersten Gehversuchen merkte ich, dass es genauso in die Schamlippe drückt wie vorher. Dort:

was wollen sie denn, sie sind doch operiert. Frage an den Arzt, ob ich denn eine Obduratorhernie gehabt hätte: danach habe ich gar nicht geguckt!!!!

Der Mann war so begeistert von meinem Cul de sack, da hat er nicht weiter geschaut. Ein befreundeter Chirurg sagte mir auch, dass er dass mit diesem Schnitt nocht hätte sehen können.

Das ist gestern 1 Jahr hergewesen. Ich klemme mir weiter etwas ab. Ich habe das Gefühl, ich sitzte auf meinem Darm.

Ich kann gar nicht mehr richtig laufen, eiere nur rum und bin schnell müde davon. Fahrradfahren geht auch nicht.

Dann das Problem Verdauung. Manchmal staut es ich hoch, weil es unten klemmt, sitzt alles unterm Zwerchfell, weil es nicht weiter geht.

Ich bin homöopatisch auch versiert. Nehme auch Opium,

Schüssler Nr. 7 und zum besseren Abführen Schüssler Nr. 10.

Wenns arg kneift, helfen die Zäpfchen Spascupreel von Heel.

Gibts auch als Tabletten.

Habe ja nun 9 Narben kreuz und quer, die sehr wulstig sind. Da mag auch kein Chirurg so gerne ran.

Der Stand der Dinge ist so, dass ich gerade gestern eine Überweisung zum MRT bekommen habe. Da soll noch einmal der Sitz der Dinge überprüft werden. Ich bin inzwischen auch Blaseninkontinent. Die Blase sitzt inzwischen auch schon unterhalb des Schambeins und müßte dringend angehoben werden. Aber das ist alles nicht so störend wied der Darm, der durchhängt.

Ich soll mich in Schwerin bei Prof. Petri vorstellen, der ist auf

Beckenbodenrekonstruktion spezialisiert und es gibt dort eine Abteilung für Uro/Gynäkologie. Bin mal gespannt, was sich ergibt.

Womit haben wir das verdient ???

Überhaupt nehme ich noch ein weiteres Mittel gegen Absenkungen.

Das bringt zumindest etwas Erleichterung und lindert das Schweregefühl im Bauch:

Aletris Oligiplex von Madaus. 50 ml für knapp 12 €.

Vifzack

L2ygita12


@ Vifzack

...... du liebe Güte - ist ja alles nicht wahr :(v :(v

Das ist eine Odyssee, die jeder Beschreibung spottet.

Laß dich mal ganz lieb :°_

Liebe Grüße

Lygia12

Arl^esi"a


Hallo Vifzack,

ich habe im Moment durch ein anderes Forum Kontakt mit Frauen, die ähnliche Probleme wie Du haben. Aber es ist immer wieder ein neuer Schock, wenn ich so etwas wie Deinen Bericht lesen muss. Deine Geschichte ist wirklich ganz schön heftig.

Das Schlimme ist nur, kein Arzt kann wirklich helfen und jede neue OP bedeutet wieder neues Risiko, dem die Ärzte gerne aus dem Wege gehen. Und wir, die Patienten haben natürlich genau solche Angst.

Hoffentlich kann Dir der Doktort in Schwerin helfen. Drücke Dir ganz feste die Daumen.

Ich hatte auch 1999 ein Cul-de Sac-Syndrom mit Enfernung von 30 cm Darm, Sigma und plastischer Hebung des Beckenbodens.

Finde ich sehr interessant, denn es gibt kaum Patienten, die diese Problematik haben. Noch nicht einmal die meisen Ärzte können mit diesem Begriff etwas anfangen. Genauso geht es mir mit der neueren Diagnose "Enterozele". Ich weiß bis heute noch nicht genau, was das eigentlich sein soll und vor allen Dingen, wo diese Aussackung im Darm ist.

Die Hebung wurde doch bei Dir auch gemacht, oder ? Aber woher kommen dann die Senkungsbeschwerden?

Ich kann mich erinnern, dass ich auch lange Zeit nach der OP starken Druck auf die Blase hatte. Aber das hat sich wieder gegeben.

Den Druck von Darm in Richtung Zwerchfell kenne ich auch; ist eine ganz unangenehme Sache und schränkt bei mir oftmals die Sauerstoffzufuhr ein, mit Schweißausbrüchen, Sternchen vor den Augen bis zum Kreislaufkollaps. Aber auch da gibt es keine Vorzeichen, das kommt immer aus heiterem Himmel Dann hilft nur viel trinken und Anti-Blähtabletten, wenn überhaupt.

Ansonsten geht es mir ähnlich wie Dir, ich komme am besten mit homöopath. Mitteln zurecht, die haben wenigstens keine Nebenwirkungen und helfen auch ganz gut.

Deshalb freue ich mich, dass Du auch hier im Forum vertreten bist,

denn es gibt nur wenige Leute hier im Forum, die homöopath. versiert sind.

Also ich muss schon sagen, die Nr. 7 ist für mich seit langem das Beste, was ich probiert habe.

Aber die Mittel wirken erst seit ich meine Bauchspiegelung vor 1 Jahr hatte. Vorher hatte ich zusammen mit meiner Heilpraktikerin so ziemlich alles an homöppath. Globulis ausprobiert, was es für meine Beschwerden gab. Aber nichts hat geholfen. Meist hatte ich nur noch mehr Bauchkrämpfe.

Bei der OP wurden die meisten meiner Verwachsungen entfernt und jetzt kann ich endlich mal eine Wirkung spüren.

Danke für die guten Tipps, alles Gute und einen schönen Sonntag

Gisela

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