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Chronische Pankreatitis - wie Sicher diagnostiziert?

aQlsdjie hat die Diskussion gestartet


Hallo,

angeblich soll ich an einer chronischen Pankreatitis (mit exokriner Insuffizienz) leiden.

Wie kann man mit großer Sicherheit die Diagnose fundieren?

Hab bisher u.a. eineige male den Stuhl auf Elastase untersuchen lassen. Immer Werte im Normbereich (über 200)! Alle bisher ermittelten Lipasewerte (über's Serum) auch i.O.!

ERCP unauffällig. Genauso eine MRT.

Außer den klinischen Symptomen (Verdauungsbeschwerden, Bauchschmerzen, Durchfälle, öfter Rückenschmerzen,..), einer Ultraschalluntersuchung die nicht so 100% astrein war und einem Pankrealauryltest (auch nicht i.o.) konnte die Diagnose nicht sicher fixiert werden.

Nochmal: wie kann man sicher sagen das eine chronische Pankreatitis vorliegt (oder nicht)?

VG

aldie

Antworten
D omi1nik d19x85


hallo aldie!

hier für dich ein leitfaden, an den du dich halten kannst. unter anderem sind die kriterien beschrieben, die für eine chronische pankreatitis gegeben sein müssen:

[[http://www.medicoconsult.de/Gastrobook/Pankchr.php]]

ich finde, dass die ärzte bei dir die sache ein bisschen schwammig abgetan haben, nachdem, was du so über untersuchungen berichtest. diese werte bei dir, könnten auch bei jemanden der fall sein, der nicht an einer chronischen pankreatitis leidet.

im zweifelfall würde ich mir noch eine zweitmeinung von einem anderen spezialisten einholen.

welche beschwerden hast du denn und welche kriterien erfüllst du, dass eine chronische pankreatits gerechtfertigt sein könnte? trinkst du viel alkohol ???

mfg aus paderborn,

dominik

a)ldWi/e


Hallo Dominik 1985

Nee, Alkohol trinke ich überhaupt keinen (und das schon seit einigen Jahren, hab davor auch nur ab und zu ein Bierchen getrunken).

Was in meinem Fall stark auf eine Chron .Pankreatitis hindeutet sind die klinischen- und verdauungstechnischen Symptome. Sprich, Schmerzen im Oberbauch sowie links und rechts in den Flanken (in Höhe der unteren Rippenbögen), schlechte Verdauung (dauernd Aufstoßen, oft leichte Übelkeit, brennende Zunge, oft bitterer Mundgeschmack), schlechter Appetit, Durchfall, usw.

Was dann wiederum gegen eine chron. Pankraetitis spricht sind die Blutwerte (Lipase, Amylase - keiner der beiden war jemals erhöht!!!), Elastase im Stuhl (von 7 Tests war bisher ein Wert unter 200). Die bisherigen Ultraschalluntersuchungen sprechen auch nicht gerade für eine chron. Pankreatitis. Eine MRT ist etwas aussageschwach ausgefallen...

So, und nun trotz all dem was bisher untersucht wurde und an Werten erfasst wurde kann mir immer noch keiner sagen ob ich eine chron. Pankreatitis habe oder nicht!?!?

Die wichtigste Frage auf dem Weg zur Diagnosestellung für mich ist, ob man trotz hervorragender Lipase- und Amylasewerte eine chron. Pankreatitis haben kann oder nicht ??? ?

S%aSa*7x6


Hallo,

ich habe vor 4 Wochen eine Post-ERCP Pankreatitis erlitten (Lipase 4000 U/l), anschließend Gabe von Flüssigkeit i.v. sowie Antibiose bei leich erhöhtem CRP. 4 Tage später aus dem KKH entlassen mit leichter Kost ( Kein Fett, kein Alkohol, Kein Nikotin). Lipase ging am 2.Post ERCP Tag auf 220 runter und blieb da stecken (bis heute 5 Wochen später). Mittlerweile cholezystektomiert, nach 4 Wochen habe ich wenig Fett und 3 Tage auch mal eine Tasse Kaffee getrunken, wohl bei Beschwerdefreiheit! Seit dem wieder pankratitische Beschwerden und Lipase weiterhin um die 200 U/l. Die restlichen Werte sind normal, aber Fettstuhl! Jetzt bin ich im Zweifel, ob es Richtung chronische Pankreatitis geht? hate Jemand ähnliche Erfahrng gemacht?

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