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Eine Lösung für meine starken, quälenden Blähungen gefunden

c>ordux2


Also,

wenn ihr alle so frustriert seid, weiß ich nicht, warum ihr es nicht mal mit was anderem probiert. Ich hab hier ja schon öfters von meiner homöopathischen Hausärztin erzählt, bei der passieren solche Dinge einfach nicht. Die hat nicht mal eine Sprechstundenhilfe. Ich telefoniere mit ihr, und wenn ich den Eindruck hab, ich würde lieber vorbeikommen, mach ich mit IHR einen Termin aus (nix mit stundenlang rumsitzen). Dann unterhält sie sich zwischen einer halben und zwei Stunden mit mir, je nach Komplexität der Beschwerden etc. und verschrieben bekomme ich homöopathische Kügelchen, die Kosten zwischen 6 und 13 Euro und halten für JAHRE. Inzwischen hab ich so viele verschiedene zuhause, dass ich meist gar nix mehr verschrieben bekomme, sondern sie nur Anweisung gibt, was ich nehmen soll. Und sie überweist mich für diagnostische Anliegen zu Fachärzten, um die Befunde dann zu einem Gesamtbild zusammenzufügen.

Übrigens hat sie für meinen letzten Besuch, bei dem sie sich 1 Stunde mit mir beschäftigt hat 60 Euro bekommen. Soviel bezahl ich jedem Handwerker mit mittlerer Reife und dreijähriger Ausbildung nur dafür, dass er kommt.

Ihr habt natürlich alle auch in manchen Punkten recht und es gibt sehr blöde Ärzte, aber Idioten sind in der Welt nunmal gelichmäßig verteilt ;-D. Auch in anderen wichtigen Bereichen gibt es Genies und Idioten, das wird immer so bleiben.

Mein gastroenterologe ist auch so einer: vor lauter Apparaten kann er den Patienten nicht mehr sehen und was seine Apparate nicht diagnostizieren ist auch nicht da. Ich bin dazu übergegangen, ihn nur noch als "Diagnostiker" zu "benutzen", er kann meine Magen- und Darm-Spiegelungen weiterhin machen (es gibt sonst keinen in der Nähe), aber die Interpretation der Ergebnisse überlasse ich meiner Hausärztin. :)^

Und andererseits gibt es so viele Patienten, die jede Woche ihrem Internisten oder sonstwem die Bude einrennen weil es ihnen soooo schlecht geht, aber weiterhin ihre 30 kg Übergewicht pflegen, 20 Kippen am Tag rauchen und keinen Sport treiben. Die wundern sich immer wieder, warum diese verfluchten Ärzte nicht helfen wollen oder warum ihre Op-Wunden nicht heilen oder ihr Blutdruck immer schwieriger einzustellen ist etc. Ein Gefühl für Eigenverantwortung ist ja wohl den allermeisten Menschen abhanden gekommen!:(v

Sorry für den langen Text, ich versteh euch ja auch ein Stück weit, ich will nur der Pauschalisierung und Verallgemeinerung entgegenwirken. @:) @:)

D-ominMik T198@5


@bernie

ist eine gute idee mit dem ärztecheck!

ähnliche ansätze gibt es ja immer wieder, vorallem bei den großen zeitungsverlagen, wie hierzulande stern, spiegel, focus, usw....

da müsste man wirklich mal ein komitee einrichten, das bundesweit eine prüfung durchführt und alle spezialisten erfasst. vielleicht kommt man dann auf diese art und weise an einen geeigneten arzt...

mfg aus paderborn,

dominik

bKernCie-a*74


@ cordu2

Wir (meine Familie und ich) gehen eh hauptsächlich zu Privatärzten.

Ich frage mich halt nur, wozu ich über 600 Euro pro Monat Sozialversicherungsbeiträge noch bezahle? Denn wenn ich was (qualitativ hochwertiges) brauche, darf ich nochmals in die Tasche greifen.

Dwomin[i1k 198x5


@cordu

bringen dir denn diese ganzen "kügelchen" von deiner ärztin etwas? ich hab auch einige dieser präparate daheim im medizinschränkchen. ich habe allerdings dabei immer wieder die feststellung gemacht, dass sie einige nebenwirkungen haben können, alleine schon deswegen, weil sie meist nicht nur gegen ein problem helfen sollen.

ich habe am donnerstag wieder einen termin bei einer alternativmedizinerin, die ich von einer guten bekannten empfohlen bekommen habe. da bin ich schon einmal gespannt. im gegensatz zu vielen "modernen" heilpraktikern, ist sie auf dem gebiet der klassischen homöopathie tätig. ihre anamnese am donnerstag soll 2 stunden dauern und ihre therapierungen bewegen sich in erster linie im gespräch und nur medikamentös, wenn sie sich ganz sicher ist, dass es etwas gibt, das medikamentös behandelt werden kann/soll.

ich werde danach mal einen ausführlichen bericht in unser forum schreiben. die frau soll wirklich ahung haben.

mfg aus paderborn,

dominik

c^or%dxu2


@bernie

ja da hast du recht, das ist ärgerlich. Aber wir sind uns wahrscheinlich eh alle darüber einig, dass unser Gesundheitswesen (oder etwa das ganze Sozialwesen ???) so irgendwie im A**** ist. Ich versuche mich einfach möglichst wenig zu ärgern und eine möglichst gute medizinische Versorgung für meine Familie und mich zu erreichen und da sind wir uns wohl auch einig MÖGLICH ist das. Wenn man sich mal im europäischen Ausland umschaut, sieht man, was bei uns alles möglich ist und bezahlt wird. Das ist bei weitem nicht überall so.

Oder noch schlimmer: USA. Die Leute da träumen von unserem Gesundheitswesen, die müssen alles selbst zahlen (hab Familie in L.A., da kriegt man so einiges mit).

Viele Grüße

cvordxu2


@Dominik

Ja, das bringt sogar sehr viel, obwohl mir lange der rechte Glaube daran fehlte ;-). Auch heute gehöre ich noch immer zu den Zweiflern. Aber ein Beispiel ist meine gerade überstandene Pansinusitis mit Superinfektion und einer Kieferknochenentzündung. Ich hatte zwischenzeitlich (samstags nachmittags) so schlimme Schmerzen, dass ich mich im Bett nichtmal mehr von einer Seite auf die andere drehen konnte. Mein Mann rief dann die Ärztin an (ja, die kann man sogar samstags nachmittags anrufen :)^). Sie nannte ihm eine Sorte Kügelchen die ich nehmen sollte und wenn es in einer halben Stunde nicht besser würde, sollte ich ein Schmerzmittel nehmen. Was soll ich sagen, nach 20 Minuten bin ich aufgestanden und hab mit meiner Familie Tee getrunken. :)^ :)^

Die ganze erkranung hab ich ohne Schmerzmittel, Antibiotika und Krtison überstanden, obwohl die HNO-Ärztin mich in die Klinik einweisen wollte und der Zahnarzt mich an den Antibiose-Tropf hängen wollte.

Soviel dazu.

cqordxu2


@Dominik

ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du da eine fähige frau gefunden hast, die dir helfen kann.

Ist sie denn auch Medizinerin? Den Heilpraktikern trau ich nämlich nicht übern Weg.

Viele Grüße

D<ominKik q198x5


@cordu

sie hat keinen doktortitel. aber sie klingt für mich sehr überzeugend. hier, lies das mal:

[[http://www.homöopathie-paderborn.de]]

ich wünschte, sie wäre eine, wie deine ärztin. dann wäre ich wahrscheinlich genau an der richtigen adresse.

mfg aus paderborn,

dominik

DJominixk 198x5


korrektur:

[[http://www.homoeopathie-paderborn.de]]

"ö" gibt es natürlich keins im WWW ;-)

mfg aus paderborn,

dominik

cqordux2


klingt doch erstmal ganz gut. Ich finde es schon vertrauenerweckend, wenn jemand sich so präsentiert. Allerdings ist sie keine Medizinerin. Da würde ich fragen, wie sie das mit der Diagnostik macht. Ansonsten ist die Verbindung von psychologischer Beratung und Homöopathie nicht schlecht, d.h. dass sie sich wahrscheinlich auch viel Zeit nimmt und gut zuhört.

Also, gib dem Ganzen eine Chance, schaden kann es nicht!;-) ;-)

D!ie_PWolpke


also ich finde Homöopathie großartig und habe damit nur beste Erfahrungen, beschäftige mich schon seit 30 Jahren damit.

Es kann schon auch an der Ausbildung der Ärzte liegen, dass es bei uns so läuft, wie es ist...

Denn vor längerer Zeit, als ich noch wo anders wohnte, hatte ich eine Hausärztin, die war Französin, in Paris ausgebildet und halt in Deutschland niedergelassen.

Zuerst fiel mir auf, dass die Praxis insgesamt sehr wohnlich war, mt viel Holz und so (wie man es sonst bei Alternativmedizinern oft antrifft). Sie lief auch nicht im weißen Kittel rum...

Sie hat richtig gut untersucht und sie hat auch zur Abklärung gleich noch eine gynäkologische Untersuchung gemacht. Dazu brauchte sie nicht so einen schrecklichen Stuhl, sie hatte eine schöne Liege dafür.

Seither weiss ich, dass es eben auch anders sein kann. Und das lag eindeutig an der anderen Ausbildung, die sie hatte.

(Sie hätte mich durchaus auch weiter überweisen können...)

Noch zur Frage mit dem Laktose-Intoleranz-Test:

Das, was ich beschrieben habe, dient nur als erster Anhaltspunkt, wenn man selbst einen Verdacht in diese Richtung hat.

Also nüchtern morgens ein Glas Milch trinken und dann sehen, was passiert. Liegt es an der Milch, dass man Beschwerden hat, merkt man das dann ziemlich schnell und eindeutig. Daraufhin kann man zum Arzt gehen und weitere Untersuchungen in dieser Richtung folgen lassen.

D>ominCik 19x85


@die-wolke

ja, du hast recht. an deinem beispiel kann man erkennen, dass es immer auf die ausbildung ankommt, die ein arzt absolviert hat. in der "deutschen medizin" ist es üblich, dass eine praxis eher schlicht eingerichtet ist, wenig detailreich und meist alles andere als heimisch. es riecht nach dem PVC-boden oder nach desinfektionsmitteln und alles ist steril. so sieht im prinzip jede praxis aus.

in amerika zum beispiel ist dies ganz anders:

das jahr 2002 verbrachte ich komplett in los angeles (gastjahr). die arztpraxen dort waren alle in den eigenen vier wänden der ärzte gelegen. also war es keine seltenheit, dass man im wohnzimmer der ärzte platz genommen hat. mal was anderes und durchaus nicht schlecht. gefällt mir besser, als die üblichen behandlungsräume.

zu deinem laktoseintoleranz vortrag:

das mit dem glas milch auf nüchternem magen ist eigentlich auch nichts anderes, als der übliche LI-test beim gastroenterologen. dort bekommst du auch auf nüchternem magen eine konzentrierte lactose-emulsion verpasst und musst 2 stunden sitzen, wobei du dann alle 30 minuten in ein röhrchen pustest (H2-atemtest).

mfg aus paderborn,

dominik

cvorddu2


@ Dominik

Die EInrichtung der Praxis kommt sehr auf die Fachrichtung an. Für operativ arbeitende Ärzte gelten so strikte Regeln für die Einrichtung, dass da kein Spielraum für Gemütlichkeit ist. (deutsche Bürokratie :(v) Wenn die Herren Inspekteure grad schlecht drauf sind, können die sogar die Farbe der Türrahmen bemängeln (meine Eltern hatten in ihrer Chirurgischen Praxis rote Türrahmen, das sah nett aus, war aber nicht genehm, es könnten ja Blutspritzer von Patienten (wie beim Schlachter ;-D) beim Saubermachen übersehen werden!).

Und wenn die Inspekteure nix zu bemängeln haben, gibt es sicher einen unzufriedenen Pateinten, der dich für zuviel Gemütlichkeit verklagt! ;-D ;-D ;-D

Viele Grüße,

D;omi?nik 19x85


ja, dämliche bürokratie!

"wie beim schlachter", das ist das richtige wort. genau so kam ich mir bei meiner letzten op auch vor. da steht man in einer schleuse, links und rechts geflieste wände. vor dir ein patient und hinter dir gleich der nächste. dann wird der reihe nach anästhesiert und abgefertigt. wirklich: WIE IM SCHLACHTHAUS!!!

genauso wie dieses "op-grün". angeblich soll die farbe ja beruhigend wirken, aber auf mich wirkt sie eher ganz im gegenteil...

naja, was solls: am besten erst gar nicht dort hin gehen und sich selber helfen! ist meist sowieso die beste variante!

mein vater sagte am vergangenen wochenende noch zu mir: "helfen kann dir kein arzt, helfen kannst nur du dir selber!". und er hat verdammt recht damit.

mfg aus paderborn,

dominik

DAie_W_olkxe


ich weiss, wie der Arzt die Lactose Intoleranz nachprüft. Wenn man das erstmal daheim macht spart man sich schon mal die 10 Euros.

Aber ich bin kein Arzt, noch nicht mal Heilpraktiker (kein Geld für so eine Ausbildung, leider), deshalb halten sich meine Ratschläge in Grenzen.

Zu den Vorschriften: Da kenne ich mich nicht aus. Aber das Wartezimmer könnte schon einladender sein, als wie man es oft vorfindet. Beim Zahnarzt will ich als Patient auch keine Blutspritzer oder sonstige Flecken auf den Instrumenten oder drumrum sehen.

(Dennoch hole ich mir gerade beim Zahnarzt oft Infektionen wie Herpes oder andere Entzündungen im Mund - der Augenschein trügt also)

Aber ich habe mal einige Jahre in einem "Zentrum für natürliche Geburt" gelebt und gearbeitet, da kam nie irgendwer zum kontrollieren. Und obwohl es bei uns aussah "wie daheim" hieß das nicht, dass deswegen die Hygiene nicht einwandfrei war.

Des weiteren habe ich auch mal im Krankenhaus auf einer Wachstation gearbeitet, da kamen die Hygieniker jede Woche zur Kontrolle. Es wurde ständig desinfiziert usw. und trotzdem haben sich viele Patienten dort üble multiresistente Keime eingefangen.

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