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Gallensteine mit 26?

R"aplaxdy


ja schon klar, aber woher soll ich jahre voher wissen, "oh jetz muss ich meine ernährung umstellen, denn ich ein paar jahren könnt ich evlt. Gallensteine bekommen" ... das is doch sorry schwachsinn. Was dürfte man denn da alles nicht mehr essen. Da macht das Essen ja gar keinen Spaß mehr. %-|

bGernuie-^ax74


Pro Jahr werden in Deutschland 33.000 Beine amputiert, weil 5 Millionen Menschen an Diabetes Typ II leiden. Viele davon verlieren auch ihre Nieren oder ihr Augenlicht.

2025 wird sich die Zahl verdoppeln.

Und JA, JA, JA, ich habe Angst davor, da dabei zu sein.

Und mir ist auch lieber ich behalte mir meine Gallenblase.

b}ern)ie-_a7s4


Impfen lassen wir uns doch auch, weil wir "Angst" vor Krankheiten haben.

jHn


@schwarze Rose

> hattest du schonmal eine Galenkolik?

Ja. Und eine Cholesozystektomie. Ich weiß also durchaus wovon ich rede.

> Da du ja meinst, dass Gallensteine nur auf falsche Ernährung

> zurück zu führen sind, habe ich wohl einen unfähigen Arzt,

Das würde ich nicht sagen, aber wenn sich dein Arzt in diesem Bereich auskennen würde, hättest du keine Gallensteine entwickelt, denn dann hätte er dir rechtzeitig erklärt, was du tun mußt, um die Entstehung zu verhindern. Ärzte sind heute hervorragende Diagnostiker, aber Prävention gehört leider nicht unbedingt zu ihrer Ausbildung.

> der hat mir das nämlich so erklärt.

Dein Arzt sprach von Risikofaktoren. Risikofaktoren sind keine Ursachen, sondern nur grobe Zusammenhänge, die man anhand statistischer Daten beobachtet hat. Scheinursachen, wenn du so willst. Niemand bekommt Gallensteine, weil er blond ist oder mehrere Kinder hat. Auch bekommt niemand Gallensteine, weil er übergewichtig ist. Hier besteht zwar ein Zusammenhang, aber kein ursächlicher: Übergewicht und Gallensteine treten einfach nur häufig gemeinsam auf, weil beide Krankheiten die gleiche Ursache haben.

Auch die OP ist keine echte Lösung. Sie beseitigt zwar zunächst die Symptome, aber die Gallenflüssigkeit ist immer noch falsch zusammengesetzt, was sich zu weiteren Steinbildungen führen kann - diesmal dann im Gallenblasengang.

R'aNplxady


ich lass mich nicht impfen, also zumindest seit ein paar jahren schon nicht mehr, seit ich ohne Mama zum artz gehe!.

Klar ist das die Meinung von jedem persönlich, aber wenn ich Angst vor solchen Sachen hätte, würd ich glaub ich durchknall.

Vor allem, mich zwickts auch mal in der NIergengegend, noch dazu kommt, dass ich wenig trinke, hab auch festgestellt, dass ich schlechter sehe usw usw. davon darf man sich doch nich verrückt machen lassen. Statistiken hin oder her

R~ap}lady


jn

ok du hattest schon mal kolik. und willst du nochmal eine haben? wenn du damit klar kommst, ist das doch gut für dich, aber es gibt leute die wollen das nie mehr erleben.!

Ja, was soll dann bei mir der grund sein üfr die steine? ich bin weder übergewichtig, noch über 40 (wie es immer so schön heißt) im gegenteil, war 20 und fett gegessen hab ich noch nie?

jGn


@cordu2

> regt euch nicht auf über JN. Bei dem hat ALLES NUR mit

> Ernährung zu tun, wahrscheinlich auch Knochenbrüche

Knochenbrüche in der Tat auch, aber das ist ein anderes Thema. ;-)

Nein, bei mir hat keineswegs alles etwas mit Ernährung zu tun, nur eben die 80% ernährungsbedingte Krankheiten, von denen Gallensteine eine ist. Ich weiß sehr genau wo die Grenzen der Ernährungseinflüsse liegen.

bcernie&-a7x4


war 20 und fett gegessen hab ich noch nie?

unsere Nahrung sollte aber zu 30% (Kcal-Anteil) aus Fett bestehen.

Zuviele Kohlenhydrate belasten die Leber (Galle??) weil sie daraus Fette macht.

@ Raplady,

ich denke auch nicht, dass man durch Ernährung 100%ig Gallensteine verhindern kann. Aber von der 100%-Wahrschinlichkeit kommt man so auf 10-20% runter.

Über die erbliche Veranlagung zu sprechen macht für uns hier keien Sinn, denn dagegen kann man sowiso nix tun.

j{n


@Raplady

> ok du hattest schon mal kolik. und willst du nochmal eine

> haben?

Natürlich nicht. Deshalb ist es mir ja wichtig, die Ursachen abzustellen, denn Steinbildungen gibt es auch ohne Gallenblase.

Die Ablagerungen, die sich in der Gallenblase zeigen, sind nur das Symptom einer Stoffwechselstörung die sich auch in anderen Bereichen des Organismus auswirkt, vor allem im arteriellen System. Gallensteinträger sind daher generell potentielle Kandidaten für eine Arteriosklerose bzw. einen Herzinfarkt.

Man kann die Gallensteine also durchaus als Warnsignal auffassen.

> wenn du damit klar kommst, ist das doch gut für dich, aber

> es gibt leute die wollen das nie mehr erleben.!

Ich auch nicht, darauf kannst du wetten.

> Ja, was soll dann bei mir der grund sein üfr die steine?

Eine langjährige Fehlernährung mit stark verarbeiteten Fabriknahrungsmitteln, speziell mit raffinierten Kohlenhydraten.

> ich bin weder übergewichtig, noch über 40 (wie es immer

> so schön heißt) im gegenteil, war 20 und fett gegessen

> hab ich noch nie?

Die Betroffenen werden immer jünger. Der Arzt, der mich damals operierte, meinte, das wäre mittlerweile normal und er hätte am Tag zuvor gerade einen 17-jährigen auf dem OP-Tisch gehabt. Diese Verschiebung von Krankheiten in immer frühere Jahre ist ein typisches Kennzeichen aller ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten. Arteriosklerose gibt es heute auch schon bei Kleinkindern und von Diabetes brauche ich sicher nicht zu reden.

Übergewicht ist nicht die Ursache von Gallensteinen. Aber beide Krankheiten sind Folge der gleichen Fehlernährung und deshalb treten sie oft gemeinsam auf.

Daß du kein Fett gegessen hast, fördert die Steinbildung. Die Steine entstehen aufgrund einer Störung des Kohlenhydratstoffwechsels. Fette in mäßiger Form verhüten sogar die Steinbildung, das hat der dänische Nobelpreisträger DAM schon vor Jahrzehnten belegt.

jxn


@Raplady

> ja schon klar, aber woher soll ich jahre voher wissen, "oh jetz

> muss ich meine ernährung umstellen, denn ich ein paar jahren

> könnt ich evlt. Gallensteine bekommen"

Weil dir irgendein Spinner das in einem Internet-Forum sagte und du das kritisch hinterfragt hast... ;-)

Spaß beiseite. Die Aufklärung über diese Zusammenhänge ist in der Tat mehr als mangelhaft. Weder ist das Bestandteil der medizinischen Ausbildung, noch wird es von der Politik oder den Medien verbreitet. Das hat vor allem wirtschaftliche Gründe.

> ... das is doch sorry schwachsinn. Was dürfte man denn

> da alles nicht mehr essen. Da macht das Essen ja gar

> keinen Spaß mehr.

Wenn du deinen Spaß beim Essen aus Fertiggerichten beziehst, hast du sicher Recht. Ich kann dir aber sagen, daß das Essen nach einer entsprechenden Ernährungsumstellung bei den meisten sogar noch mehr Spaß und Genuß bedeutet. Einfach schon, weil man statt vorgefertigter, immer gleicher Gerichte mit uniformem Geschmacksdesign plötzlich frische Lebensmittel auf dem Tisch hat. Da gibt es Geschmacksnuancen, die eine von Glutamat und Zucker betäubte Zunge gar nicht mehr erfassen kann.

Früher habe ich eine Fertigpizza in den Ofen geschoben - wie viel Spaß macht das? Heute mahle ich mit einen Kindern zusammen das Mehl, knete den Teig und belege die Pizza selbst. Das macht nicht nur mehr Spaß, das schmeckt auch um Längen besser... :-)

cxordux2


Das ist ja alles richtig

trotzdem kann man nicht immer alle über einen Kamm scheren. Wenn die Zusammenhänge so eindeutig und unumstößlich und linear wären, müssten aus meinem Freundeskreis 90 % der Leute Gallensteine und andere ernährungsbedingte Erkrankungen haben und ich NICHT. Ich bin verschrien als Öko-Tante (zum Glück nur was Essen angeht ;-)), alle wissen, dass ich immer sehr auf meine Ernährung geachtet habe, jahrelang vegetarisch etc., während alle anderen nachst um vier beim Mcdoof halten und sich erstmal ordentlich satt essen. Am nächsten Tag gibts dann Pizza oder Döner von der Ecke, natürlich mit Pommes usw. Kochen? Kann ich nicht, hab gar keinen Herd, werden euch einige meiner Freunde (die ohne Kinder ;-)) antworten. Die haben aber alle KEINE Krankheiten, während ich mich durch permanente Krankenhausaufenthalte auszeichne. Wo bleibt eure Logik?

Ich hab auch eigentlich keine Lust mehr auf dieses Thema, meine ganze gesunde Ernährung hat mir NIX gebracht, ich sollte besser rauchen und saufen und mir keinen Stress mit dem Essen machen,vielleicht wäre ich dann jja so gesund wie meine Freunde. >:(

jxn


@cordu2

> Die haben aber alle KEINE Krankheiten, während ich mich

> durch permanente Krankenhausaufenthalte auszeichne.

> Wo bleibt eure Logik?

Der Mensch ist von Natur aus unlogisch.. ;-)

Der Knackpunkt liegt im Verständnis, wie solche Krankheiten entstehen. Ursache ist eine Unterversorgung des gesamten Organismus mit biologischen Wirkstoffen. Dein Stoffwechsel kann nur richtig arbeiten, wenn er zu den Nährstoffen der Nahrung auch die nötigen Hilfsstoffe ("Vitalstoffe") zu Verfügung hat.

Nun hat aber jeder Mensch durch seine Vergangenheit einen individuell ausgeprägten Stoffwechsel. Beim einen ist der eine Bereich empfindlicher, beim anderen ein anderer. Die Unterversorgung führt daher in den 'schwächsten' Bereichen zuerst zu Symptomen. Deshalb entwickelt der eine ein Übergewicht, der nächste eine Allergie, der Dritte einen Herzinfarkt und der vierte eben Gallensteine oder einen Diabetes.

Je älter wir werden, umso mehr Bereiche sind betroffen und umso mehr dieser Krankheiten treten in Erscheinung. Daher der Irrtum, daß bspw. Übergewicht die Ursache für Diabetes, Herzinfarkt oder Gallensteine sei.

Wie bei allem, gibt es in der Natur eine Streuung. Wenn du die Fälle statistisch erfaßt, wirst du feststellen, daß sie einer Normalverteilung entsprechen - die berühmte Glockenkurve. Dabei gibt es immer Randbereiche, die zwar weniger häufig auftreten, aber dennoch existieren. So wird es immer auch Leute geben, die trotz gesunder Ernährung krank werden, weil sie eine anfällige Konstitution geerbt haben und es wird immer Leute geben, die trotz übelster Fehlernährung keine Krankheiten bekommen. Beides ist aber selten und daraus sollte man keine Verhaltensweise ableiten.

Wenn deine Freund trotz falscher Ernährung keine Krankheiten haben, dann gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder sie haben eine hervorragende Konstitution geerbt und damit Glück (dann trifft es leider ihre Kinder), oder die entsprechenden Symptome haben sich nur noch nicht gezeigt. Krankheiten wie Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfälle kündigen sich leider vorher nicht lange durch Beschwerden an, sondern kommen spät, aber plötzlich.

> Ich hab auch eigentlich keine Lust mehr auf dieses Thema,

> meine ganze gesunde Ernährung hat mir NIX gebracht, ich

> sollte besser rauchen und saufen und mir keinen Stress mit

> dem Essen machen, vielleicht wäre ich dann jja so gesund

> wie meine Freunde.

Wenn du darin einen Weg siehst, probier es aus, es ist ja deine Erfahrung. Ich verstehe auch deine Verärgerung, auch ich sehe ständig Menschen, die trotz übelster Ernährung kein Gramm zunehmen und pumperlgesund erscheinen. Aber ich würde daraus nicht ableiten, daß sie wegen ihrer üblen Ernährung so gesund sind, das wäre fatal. Das Ergebnis kann ich mir nämlich jeden Tag auf der Station unserer örtlichen Krankenhauses anschauen...

R=apilady


ja irgendwie trifft das was cordu schreibt bei mir auch zu. ich rauch und trinke nicht. JN fertigprodukte ess ich schon lange nicht mehr, is mir 1. zu fett und 2. schmeckt es mir nicht. ich versuche mit halbwegs gesund zu ernähren und trotzdem bin ich immer wieder krank, vor allem Magen und Darm...

jMn


@Raplady

> ich versuche mit halbwegs gesund zu ernähren und trotzdem

> bin ich immer wieder krank, vor allem Magen und Darm...

Die meisten Magen und Darm Erkrankungen haben ihre Ursache nicht in der Ernährung, sondern im lebensbedingten Bereich. Das gesamte Verdauungssystem reagiert sehr sensibel auf Belastungen, Streß, familiäre oder berufliche Probleme.

Das unschöne daran ist, daß man die Belastung selbst oft gar nicht sieht, man ist da sozusagen betriebsblind. Das wäre vielleicht ein Bereich, den du für dich mal näher beleuchten könntest.

RZawpladxy


ich bin schon in therapie wegen übelkeit. aber beruflicher, familiärer stress können ausgeschlossen werden. bei mir is die angst vor übekleit/erbrechen und ne kleine essstörung im vordergrund...

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