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Magenspiegelung Risiken

h oteHli.nblacxk hat die Diskussion gestartet


Ich habe bald unter anderem eine Magenspiegelung vor mir und muss wissen, ob es risiken gibt

man weiß heutzutage nicht ob man den ärzten vertrauen kann

mir wurde erzählt es gibt KEINERLEI Risiken; das erzählte mir der arzt bei dem ich bald operiert werde.

Kann das hier jemand bestätigen?

Antworten
D[omi nikz 19x85


hallo

wie jeder andere medizinische "eingriff" ist auch eine magenspiegelung mit einem gewissen risiko verbunden.

es ist also nicht richtig, zu sagen, dass es KEINERLEI risiken bei einer magenspiegelung gibt! allerdings sollte man bei einer so harmlosen geschichte wie einer magenspiegelung auch die kirche im dorf lassen und nichts überdramatisieren.

bevor du die untersuchung machen lässt, MUSS der arzt eine einverständniserklärung von dir unterschrieben bekommen, auf der alle möglichen risiken einer magenspiegelung erläutert werden. solltest du dieses blatt NICHT erhalten, so verweigere unbedingt die untersuchung! dann stimmt was nicht mit deinem arzt.

insgesamt kann ich dir aber aus eigener erfahrung sagen, dass eine magenspiegelung kein bisschen schlimm und durchaus erträglich ist.

weswegen sollst du eigentlich operiert werden?

mfg aus paderborn,

dominik

Myonszti


Ein echtes Risiko sehe ich ehrlich gesagt auch nicht. Ich habe schon mehrere Magenspiegelungen hinter mir und fand sie harmlos. Eine Darmspiegelung ist auf jeden Fall um einiges risikoreicher, und selbst dabei passiert nur selten etwas.

h!otelinb*laAck


Ich geh hin, weil ich Unverträglichkeiten mit allen möglichen Lebensmitteln habe. Das heißt ich vertrage nur gesunde Sachen. Ich dachte, das deswegen etwas mit mir nicht stimmt.

Was können das denn für Risiken sein, die auf dem Papier aufgelistet werden? Ich habe keine Angst vor dem Eingriff an sich, denn man sagte mir, ich bekäme nichts mit.

Weiß jemand etwas über diese Risiken? Ich habe ANgst, gesund hinzugehen undr mit Infektionen raus .. :-( ((

Aiu3ssiex74


Kann mich den beiden oben nur anschließen.

Habe auch schon einige Magenspiegelungen hinter mir und war alles ok.

Alles was man macht oder tut birgt ein Risiko

Gruß

Aussie

D5omin7ik 19x85


re:

hier eine liste mit risiken der magenspiegelung kopiert aus onmeda:

//Risiken und Komplikationen

Eine Magenspiegelung ist nicht schmerzhaft. Das Einführen des Gastroskops in den Magen kann allerdings als unangenehm empfunden werden, weil dies den Würgereflex auslöst. Mit einem Beruhigungsmittel merkt man von der Untersuchung jedoch nichts. Nach der Untersuchung kann es zu vorübergehendem Völlegefühl, Blähungen und Aufstoßen kommen.

Die Magenspiegelung ist im Allgemeinen ein recht risikoarmes Verfahren. Trotzdem treten in seltenen Fällen Komplikationen auf. So können die Schleimhäute von Speiseröhre, Magen und Dünndarm verletzt werden und bluten. Durch die Reizung des Kehlkopfs durch den Schlauch kann es zu Heiserkeit und Schluckbeschwerden kommen. Als sehr seltene Komplikation kann die gesamte Wand des Verdauungstrakts mit dem Endoskop durchstoßen werden (Perforation).

Bei der Entnahme von Gewebeproben aus der Magenwand können Blutungen auftreten, die aber in der Regel von selbst aufhören.//

noch dazu kann ich mich erinnern, dass auf meinem vorblatt zur untersuchung etwas von gebissschäden stand.

mfg aus paderborn,

dominik

hJoMlzmichhel8x1


ähm

ich habe vor kurzer zeit auch eine magenspiegelung gehabt. völlig problemlos!! ohne die spritze wärs aber sehrwarscheinlich nicht so toll gewesen.ein blatt mit risiken und so habe ich allerdings nicht gegeben. mir wurde das alles in einer kurzen sitzung vor der spiegelung gesagt.

lg

DWomin!ik 1J985


@holzmichel

bei euch in der schweiz gibt es vielleicht eine andere verordnung dabei.

in deutschland ist es PFLICHT, dass der patient diesen zettel unterschreibt! vorher darf keine spiegelung erfolgen!

mfg aus paderborn,

dominik

hwoteylinb3lack


Als sehr seltene Komplikation kann die gesamte Wand des Verdauungstrakts mit dem Endoskop durchstoßen werden (Perforation).

Oh Gott, das hört sich ja schrecklich an.

Ich habe echt Angst. nicht vor der spiegelung, weil ich davon nichts mitbekommen werde, aber vor den Risiken.

die anderen Risiken erscheinen mir vorübergehend, das wäre ja noch ok.

D^omin7ikX 19x85


die betonung bei der perforation wird auch als SEHR SELTEN gewertet und kommt so gut wie nie vor. also mach dir darum keine sorgen! diese 5-10 minuten packst du mit links!

mfg aus paderborn,

dominik

hSolTzmi8chel81


ich hatte danach einen tag lang wenig magenschmerzen nach dem essen. was wahrscheinlich von den gewebeproben kommt. das wort "magenschmerzen" ist vielleicht schon etwas übertrieben! nennen wir es ein leicht störendes gefühl. mach dir also keinen kopf! wird schon schiefgehen. gehst ja nicht zum metzger, sondern zu einem arzt, der das nicht zum ersten mal macht! :)*

RoeflüJxchexn


In Punkto Aufklärung und Unterschrift bei Magen- und Darmspiegelungen konnte ich bisher feststellen, dass die Ärzte das wohl nicht so genau nehmen (ich habe bisher 12 Magen- und 3 Darmspiegelungen hinter mir, die 13. Magenspiegelung erfolgt am 23.01.07 während meines erneuten Krankenhausaufenthaltes in der Uniklinik Bochum).

Bei meiner ersten Magenspiegelung überhaupt (wurde von meinem eigenenGastroenterologen durchgeführt) erhielt ich weder eine mündliche Aufklärung noch einen Aufklärungsbogen und somit wurde auch keine Unterschrift verlangt. Das einzige: auf meine Bedenken, dass ich vor der Untersuchung Angst habe, sagte der Gastro nur: müssen Sie nicht haben, sie bekommen eine Spritze und merken so nicht viel. Dass man hier eine schriftliche Einwilligung geben mußte, wurde mir erst später bewußt.

Bei der zweiten Spiegelung im Krankenhaus: Sie kennen das ja schon, haben Sie noch Fragen, sonst unterschreiben Sie bitte.

Dann wieder Untersuchungen bei meinem Gastro: hier bekam ich dann erst meinen Aufklärungsbogen, nachdem ich bei der Arzthelferin darum bat. Man mußte unterschreben, dass man vom Arzt ausführlich aufgeklärt worden sei und keine Fragen mehr habe.

Jedesmal streiche ich diesen Passus durch und gebe an, Aufklärung durch den Arzt erfolgte zwar nicht, bin aber einverstanden.

Desweiteren muss man ja auch ausfüllen, welche Medikamente man nimmt, welche OP's man hatte, usw. ich habe den Eindruck, dass dies aber gar nicht angesehen wird.(Ich muss aber dazu sagen, dass mein Gastro dies natürlich auch so wissen müßte, da ich ja schon seit über 4 Jahren in Behandlung bin).

Bei meiner letzten Darmspiegelung (wieder bei meinem gastro) habe ich zwar den Aufklärungsbogen (der mir bereits einige Tage vorher bei Aushändigung des Abführpulvers)übergeben wurde, ausgefüllt und unterschrieben, diesen aber in der Aufregung vor der Untersuchung vergessen abzugeben und dieses erst zuhause bemerkt. Es wurde gar nicht danach gefragt. So toll gehen sie da mit den Bestimmungen um.

Auch jetzt im Krankenhaus in Bochum: Ich war kaum im Zimmer, legte man mir sämtliche Aufklärungsbögen für die nächsten Tage hin. Es vergingen kaum 10 Minuten, da erschien eine Studentin und fragte, ob ich mir diese durchgelesen und unterschrieben hätte.

Ich vermeinte, und meinte, das dies ja wohl nicht so eilig sei, zumal die erste Untersuchung ja erst morgen stattfindet, ich wolle mir alles in Ruhe durchlesen . Ihre größte Sorge war aber, dass sie selber unteschreiben wollte, das sie mich aufgeklärt hätte, das tat sie dann sofort, obwohl ich ja noch gar nicht reingeschaut hatte.

Danach fragte sie mich, ob ich noch Fragen hätte. Wie konnte ich die haben, wenn ich ja noch gar nicht wußte, was auf mich zukam?(Ich wußte dies durch die vielen Untersuchungen größtenteils zwar schon, ich glaube aber nicht, dass dies bei Erstpatienten anders gehandhabt wird)

Ich bat, dass ich die Bögen später bei der Schwester abgeben könne. Dab ei stellte ich nachher fest, dass der Bogen für den Röntgen-Breischluck fehlte. Man wußte gar nicht, ob es dafür einen gibt.

Am Tag vor dem Breischluck erhielt ich dann einen , der nicht so ganz auf diese Untersuchung zutraf. Die Schwester sagte mir, gleich kommt, die Ärztin um mit Ihnen über die Untersuchung zu sprechen, wer kam, war wieder die Studentin, für die es wieder dasWichtigste war, dass sie selbst ihre Unterschrift leistete. Außedem sagte sie noch,"ich muss mal kurz drüberschauen, diese Untersuchung kenne ich auch noch nicht. Wie konnte ich da richtig aufgeklärt werden?

Das sind schon Zustände!! Na, ich bin mal gespannt, ich muss ja am 22.01. wieder dort hin, auf die selbe Station.

Auch bei meiner Gallenoperation (dies in einem anderen Krankenhaus in Iserlohn) legte man mir einen Bogen vor mit den Worten "Unterschreben Sie mal bitte, Risiken gibt es ja bei jeder OP"). Da ich da unter stärksten Schmerzen stand (1 Stunde vorher war ich von den Schmerzen bewußtlos geworden, unterschrieb ich - weil ich meinte, mir bleibt ja sowieso keine andere Wahl).

Das sind meine Erfahrungen in Bezug auf Aufklärung von Untersuchungen.

Viele liebe Grüße *:) Moni (Reflüxchen)

Mjo(n\stxi


@Hotelinblack

Eingangs hattest Du geschrieben, dass Du demnächst auch operiert werden sollst. Wenn Du schon vor den lächerlich geringen Risiken einer Gastroskopie Panik hast, würde ich mich besser nicht operieren lassen. Bei einer OP sind die Risiken nämlich um ein Vielfaches höher.

LG Angie

A!ussize74


@ Monsti

Besser hätte man es nicht ausdrücken können :)^

Gruß

Aussie

KkaziZmixa


Mach dir wegen der Spiegelung mal keine Sorgen ;-)

Da wird schon nichts passieren..höchstenfalls kannst du die Spritze nicht vertragen oder so ;-)

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