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Reflux trotz Fundoplikatio und Nexiumeinnahme

Bperg=teufel hat die Diskussion gestartet


guten Morgen,

ich habe mir am 21.12.2006 den Magen operieren lassen, da ich Asthmaanfälle hatte, die Stimmbänder (Narben und immer heiser) und die Lunge (3Rundherde)geschädigt. Nach der Op hat man mir gesagt, dass die Speiseröhre leider das Essen nach oben befördert. Ichmußte weiter Nexium 2 x 20 mg einnehmen. Jetzt war ich zur Untersuchung der Stimmbänder anscheinend kommt immer noch Säure nach oben. Hab jetzt Nexium wieder auf 2 x 40 mg dosiert. Kann damit wenigstens 5 Stunden wieder schlafen. Mittlerweile trinke ich Heilerde beim Abendessen, um die Säure zu binden. Ich bin ratlos! Was kann ich noch tun? Gibt es noch ein besseres Medikament als Nexium? Gruß *:)

Antworten
Aknqnitxa


Hallo Bergteufel

Herzlich Willkommen im Forum.

Auf jeden Fall gibt es außer Nexium noch eine ganze Reihe von PPIs. Omeprazol, Pantozol, Omep etc. etc. Mir wurde von Ärzten gesagt, dass Nexium das Mittel wäre. Da aber jeder Körper anders reagiert kann es durchaus sein, dass für dich ein anderes Mittel besser wäre.

Was für eine Fundoplikatio wurde bei dir gemacht? Hattest du einen Zwerchfellbruch? Mich wundert etwas, dass nach einer Fundoplikatio immer noch Speisebrei nach oben kommt soll. Oder ist hier jetzt "nur" die Magensäure gemeint?

Grüße @:)

R>eflüKxchen


Bergteufel

Mir hat ein Arzt zuletzt im Krankenhaus gesagt : Wenn alle Stricke reißen, dann hilft Pariet". Doch das habe ich auch schon vor längerer Zeit versucht, hilft bei mir genauso wenig wie Nexium und alle anderen PPI's.

Ich bin übrigens auch schon operiert (Fundoplicatio 2003) -trotz OP fließt weiter ständig Säure hoch, allerdings Speisebrei seitdem nicht mehr.

Liebe Grüße Moni (Reflüxchen)

B)ergnt.euzfel


Ich hatte einen Zwerchfellbruch. Ich habe vor der Op schon 2 Jahre Omeprazol genommen und war 2 Monate vor der Op auf Nexium umgestellt worden. Seit der Op sind wenigstens die ständigen Schmerzen weg.

Shemteqx77


na...es kann sein dass du für länger sodbrennen haben wirst, wenn du einen zwerchfellbruch hast....dafür gibt es auch einige gute ops...die den verschluss zwischen magen und speiseröhre wiederherstellen

lg christian

A>nnixta


Bergteufel

Wenn dein Zwerchfellbruch bei der OP verschlossen wurde, dann dürftest dir doch eigentlich kein Speisebrei mehr nach oben steigen. Reflux als solches kann man schon eine gewisse Zeit nach OP noch haben.

Vielleicht solltest du noch einen weiteren Arzt konsultieren. Finde es nämlich bei dir etwas verwunderlich :-/

Grüße @:)

A|nnkitxa


Semtex77

Ich glaube du hast dich verlesen. Bergteufel ist operiert und er hatte nicht hat einen Zwerchfellbruch ;-)

Grüße @:)

d9reaxA


"re: ...."

Im Juli 2001 wurde bei mir eine Fundoplikatio OP durchgeführt. Der Zwerchfellbruch aber leider nicht verschlossen. Ich habe seitdem weiterhin starken Reflux, die mit allen möglich Protonenblockern zu lindern versucht wurde, mit wenig bis gar keinem Erfolg. Die meisten Ärzte glaubten mir nicht, erfolgte und diagnostizierte Magenspieglungen blieben fast nicht behandelt.

Zur Vorgeschichte noch etwas. Bei dieser ogn. OP kam es zu schweren innerlichen Blutungen, mit folge einer Lungenembolie. Blutverdünnungsmittel (Falitrom ) und Citalopram gegen Panik und Angstattaken waren 5 Jahre lang "mein Leben".

2 Ärzte sagten mir, diese OP müsste nochmals wiederholt werden. Bisher wollte es aber keiner tun.

Seit 1 Jahr nehme ich weder Blutverdünner noch Depri Medis mehr, und trotzdem werde ich als Simulantin bezeichnet.

Die Schmerzen im Oberbauch / Magen nehmen zu und sind ziemlich heftig. Bei einer der (ca. 5cm langen ) Narben, kann ich ein Loch erfühlen, sprich in den Bauchraum drücken. Der Reflux ist auch im stehen und sitzen sehr stark. Momentane Einnahme von Pantezol bringt keine linderung.

Am Dienstag den 23.01.07 habe ich eine erneute Magenspiegelung und bin gespannt, wie schlimm die Werte diesmal ausfallen.

Hoffentlich findet sich dann endlich mal ein Arzt, der es diesmal operiert, und dann auch richtig, damit ich mit meinen 38 Jahren mal Ruhe bekomme.

Ich weis momentan echt nicht weiter. Eine OP , dann noch mit diesen Folgen........

BNer1gteuxfel


Der Zwerchfellbruch ist eigentlich bei der Magenop behoben worden.Als nächstes soll ich mir laut HNOarzt wieder die 24 Stundenph-Metrie (Mehrkanal) durchführen lassen, weil die Stimmbänder immer noch entzündet sind und total vernarbt, sowie einen Röntgen-Ösophagus-Breischluck. Anfang März werden die Rundherde in der Lunge wieder untersucht, ob sie erneut gewachsen sind. Nächste Woche wird die Lunge geröngt, ob der subpleurale Erguß links sowie part. Dystelektase re. Unterlappen, DD: zusätzlich Infiltration, was 1 Tag nach der Operation war, sich wenigstens erledigt hat. Ich habe das Gefühl ich komme aus dem Kreislauf nicht raus. Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende. @:)

A$nnXita


Bergteufel

Hmm das hört sich eigentlich so an als ob momentan wirklich alles für dich getan wird. Dieser von dir genannte Kreislauf ist mir übrigens auch zur genüge bekannt. Hilft dir natürlich nicht weiter ;-)

Im Moment kann ich dir einfach auch nur gute Besserung wünschen. @:)

Asnnixta


dreaA

Ui, das hört sich bei dir nicht gut an. Was ich bisher gar nicht wusste ist, dass man eine Fundoplikatio macht ohne vorher den Zwerchfellbruch zu beheben. Bist du dir da ganz sicher? Was für eine Fundo hast du bekommen?

Mit einer weiteren Operation, das ist so eine Sache. Die Fundoplikatio ist keine leichte Operation und sie wird durch eine bereits gemachte Fundo eigentlich noch erschwert. Dann hattest du massive Probleme nach der ersten OP. Vielleicht befürchtet man, ohne es dir direkt zu sagen, dass diese Komplikationen wieder auftreten könnten. Außerdem wird man sicherlich nur operieren, wenn dir damit auch wirklich geholfen werden kann und das ist vielleicht gar nicht so sicher.

Eins ist leider klar, eine Operation bringt nicht zwangsläufig eine wirkliche Verbesserung :(v Solltest du dich noch einmal operieren lassen, so würde ich mich an deiner Stelle genau über die verschiedenen OP-Verfahren informieren. In den letzten 5 Jahren hat sich viel geändert und es gibt viele neue Möglichkeiten ;-)

Viel Erfolg @:)

d[reaFA


Annita

Danke für die lieben Zeilen,

das der Zwerchfellbruch nicht geschlossen wurde, wurde mir schon von 2 Ärzten "bestätigt", da auch die Hernie noch, bzw. schon wieder vorhanden ist. Auch steht im damaligem OP-Bericht nichts davon. Das weis ich seit ca. 2 Jahren.

Meine Angst, vor einer erneuten OP ist ja aus mehreren Gründen verständlich. Unter anderem, wie Du auch schreibst, ist mir die Sicherheit nicht gegeben, das es mir danach besser geht, ect. Es sind zuviele Faktoren. Doch mit dem ständigen Reflux, der entzündeten Speiseröhre ( einige Ärzte machen mir Angst, wegen Krebsentstehung usw. ) und den Schmerzen will ich auch nicht für alle Ewigkeit leben müssen.

Bei der Fundo haben die den Magen um die Speiseröhre "verschlungen" um so nen künstlichen Mageneingang zu schaffen. Die wurde endoskopisch gemacht, wobei eben beim Einführen der Instrumente, die Atterie zerschnitten wurde. Deshalb auch die Blutungen, denn diese konnten ( laut Aussage des Arztes ) erst nach fast einer Stunde gestoppt werden.

Durch diese Erfahrung denke ich, sind endos nicht immer die besten. Vieleicht hätte es doch "unter Sicht", also mit Bachschnitt erfolgen sollen. Aber jede OP hat seine Vor und Nachteile.

A(nnxita


Hallo dreaA

Selbst wenn man deinen Zwerchfellbruch vor 5 oder 6 Jahren behandelt hätte, so wäre es nicht verwunderlich, wenn du jetzt wieder mit einer Hernie zutun hast. Leider. Wenn du hier mal im Faden Refluxer liest wirst du feststellen, dass das Thema häufiger besprochen wurde. Alle bisherigen Verfahren konnten dir keine dauerhafte Heilung versichern. Im Moment gibt es einen Arzt in Berlin, der ein neues Verfahren beim Verschluß des Zwerchfellbruches ausübt. Leider gibt es hiervon noch keine Langzeitstudie. Wobei sich die bisher Operierten sehr positiv über diese Methode äußern. Vielleicht solltest du dich in dem Faden etwas einlesen ;-) Sind zwar sehr viele Seiten aber dafür steht auch viel Informatives dort ;-D

Tja welches Schnittverfahren nun besser ist, mag ich nicht zu beurteilen. Auf jeden Fall habe ich nach meiner letzten Operation die gleiche Äußerung wie du getätigt. Bei mir wurde der Vagusnerv getroffen.

Deine Angst vor Krebs kann ich ebenfalls gut nachvollziehen. Auf der anderen Seite bedeutet eine entzündete Speiseröhre aber nicht zwangsläufig die Entstehung von Krebs.

dIreaxA


heutiger Befund

Heute früh hatte ich nun meine nächste MS, ich glaub es war nun die 8 oder 9 in den letzten 6 Jahren.

Nach Gabe von 5 mg Dormicum ( welche diesmal leider gar nicht wirkten, denn ich bekamm ALLES mit, Schmerzen, Würgereiz, ect. ) gings los.

Nun die Ergebnisse :

- Ösophgus im unterem Drittel mehrere gerötete Schleimhautstreifen

- Hiatushernie

- Refluxösophagitis II Grades

- erosive Gastritis an zwei Stellen

Histologie wurde gemacht, weis nicht wie lange das Ergebnis dauert.

Pariet 20 mg 1x1 verschrieben bekommen, und Vorstellung beim Chirurgen wegen nächster Fundo geplant.

Nun bin ich zwar bissi schlauer, aber "beruhigen" tut mich das Ergebnis auch nicht, obwohl ich es ahnte. Was denkt Ihr, wie ich nun am besten weiter gehen soll ? Mit guten Chirurgen im Raum Chemnitz siehts gar nicht so gut aus. Und zu dem der das erste Mal die OP machte geh ich nicht wieder.

Lg, und danke *:) @:)

M-onVsatxi


Mh, mein Mann hatte nach der Magenspiegelung dieselbe Diagnose. Das war vor 2 oder 3 Jahren. Er wird demnächst 50, nimmt täglich Agopton, achtet auf die Ernährung, hat das Kopfteil im Bett etwas erhöht, betriebt viel Sport und macht ansonsten gar nix. Er fühlt sich weitgehend gesund und ist auch leistungsfähig.

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