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Reizmagen!

M}ellexPE hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Ich bin hier neu und möchte mich erstmal vorstellen.

Ich bin Melanie komme aus Peine, bin 24 Jahre alt und verheiratet. Zur Zeit bin ich arbeitslos was mich doch sehr belastet.

Aber nun zum Grund warum ich hier reinschreibe.

Letztes Jahr im Oktober bin ich zu meinem Hausarzt gegangen wegen Übelkeit nach dem Essen. Er verschrieb mir erst OMEP damit sich mein Magen ein bischen erholt. Aber es wurde nicht besser. Dann musste ich zur Magenspiegelung und der Arzt konnte nichts gefährliches feststellen.

Diagnose Reizmagen!

Vor ein Paar Tagen war ich wieder beim Arzt weil es wieder schlimmer wurde. Jetzt nehme ich von Ratiopharm MCP Tropfen. Es ist schon besser geworden.

Was kann ich den tun damit es auch ohne Medikamente schaffen kann. Hat das von euch auch jemand? Was macht ihr für Behandlungen durch?

Über Antworten von euch würde ich mich sehr freuen. Man fühlt sich doch ziemlich alleine damit, weil man niemanden kennt der das auch hat.

Liebe Grüße

Melli

Antworten
jcn


Hallo Melli,

> Ich bin Melanie komme aus Peine, bin 24 Jahre alt und

> verheiratet. Zur Zeit bin ich arbeitslos was mich doch sehr

> belastet.

Ich liebe es, wenn sich die Teilnehmer die Antworten auf ihre Fragen bereits selbst geben. :-)

> Letztes Jahr im Oktober bin ich zu meinem Hausarzt gegangen

> wegen Übelkeit nach dem Essen. Er verschrieb mir erst OMEP

> damit sich mein Magen ein bischen erholt.

Ja, es ist ja auch äußerst sinnvoll, einen Magen zur Erholung zu bringen, indem man ihn in seiner Funktion behindert... ;-)

Magenbeschwerden haben Ursachen und die liegen ganz sicher nicht darin, daß der Magen das tut, was er soll, nämlich Magensäure produzieren. Wenn er zuviel davon produziert, muß der Arzt die Ursachen finden, *warum* er das macht und nicht die Magenfunktion behindern und hoffen, daß er sich erholt. Entgegen ärztlicher Meinung erholt sich ein Organ keineswegs, wenn man es behindert. Es kann sich nicht "ausruhen".

> Aber es wurde nicht besser. Dann musste ich zur

> Magenspiegelung und der Arzt konnte nichts gefährliches

> feststellen.

Das ist ja nun nicht verwunderlich. Die Ursache - die du im ersten Satz bereits genannt hast - besteht ja nach wie vor. Der Arzt müßte wissen, daß Magenbeschwerden in fast allen Fällen lebensbedingt sind, ihre Ursache also im Lebensumfeld des Betroffenen haben. Hier muß er aktiv werden - einen Schlauch in den Magen zu stecken hilft da überhaupt nichts.

> Diagnose Reizmagen!

Das ist *die* Modediagnose, wenn man nicht mehr weiter weiß. "Reizmagen" ist keine Krankheit, sondern heißt eigentlich so viel wie "Der Patient hat unspezifische wechselnde Magenbeschwerden und ich keine Ahnung woher sie kommen..." ;-)

> Vor ein Paar Tagen war ich wieder beim Arzt weil es wieder

> schlimmer wurde. Jetzt nehme ich von Ratiopharm MCP Tropfen.

> Es ist schon besser geworden.

Die Tropfen lindern die Beschwerden, beseitigen aber nicht die Ursache. Wenn du sie absetzt, kommen die Beschwerden wieder zurück.

> Was kann ich den tun damit es auch ohne Medikamente

> schaffen kann.

Wie gesagt: Die Ursachen liegen mit ziemlicher Sicherheit in deinen Lebensbedingungen. Da du die Arbeitslosigkeit schon selbst genannt hast, ist das wohl der zentrale Punkt. Aber auch Streß und Probleme mit Familie, Nachbarn, Existenzängste usw. sind mögliche Ansatzpunkte. Da man das oft selbst nicht objektiv beurteilen kann, wäre eine gute Lebensberatung hier die sinnvollste Therapie.

Dsomianik7 19(8x5


guten morgen!

@ jn:

verwendest du eigentlich das wort "modediagnose" für alle nicht organischen erkrankungen? ich finde es gegenüber dem reizmagen- und reizdarmsyndrom wirklich unangebracht. in einem gebe ich dir recht: es sind diffuse beschwerden in magen und darm, die meist nicht einmal genau lokalisiert werden können und für die sich keine organischen ursachen finden lassen. soviel steht fest! das heißt aber lange noch nicht, dass es eine ausgedachte krankheitsbezeichnung ist, die der arzt erfunden hat, nur weil man dem patienten irgendwas sagen will! das krankheitsbild existiert und es leiden circa 10% der deutschen bevölkerung an reizmagen oder reizdarm.

und noch etwas: die psyche ist niemals der auslöser für reizdarm oder reizmagen! die psyche spielt erst eine wichtige rolle, wenn das syndrom schon da ist, denn die psychischen probleme bishin zu echten depressionen tauchen erst dadurch auf, dass ein kontinuierlicher schmerzzustand auftritt, den kein mediziner erklären kann und durch die verzweiflung der betroffenen. ich selber habe seit 4 jahren reizdarm und hatte bis zum "ausbruch" ein leben, wie andere menschen auch. sicher gab es mal streit und auch seelische probleme, aber diese lassen sich in unserer heutigen hektischen welt und zeit nicht vermeiden und jeder hat sie mal. deswegen hat aber doch noch längst nicht jeder einen reizmagen oder reizdarm!

die wirkliche ursache von funktionellen magen-darm-störungen ist eine chronische falschernährung und somit eine systematische vergiftung der verdauungsorgane, die über jahre hinweg geführt worden sein kann. zudem kommt häufig noch dazu, dass die leute sich einfach nicht ausreichende bewegen und der körper einfach übelst unterfordert ist. wieso sollte ein darm richtig arbeiten, wenn der mensch sich nicht bewegt?

wenn dann zum allen überfluss noch psychische probleme hinzu kommen, wie in diesem fall hier die arbeitslosigkeit und der damit verbundene frust, so haut das sicherlich nochmal oben drauf, da man ohnehin schon genug probleme hätte. was ich damit sagen will ist,

1. dass reizdarm oder reizmagen niemals durch psychische probleme ausgelöst werden. die psyche kommt später ins spiel.

2. dass es keine "modediagnosen" sind, sondern ein kapitel, mit dem die ärzte einfach überfordert sind, weil sie mittels ihrer konventionellen apparatemedizin nichts finden können und somit auch nichts haben, dass man mit der chemikeule bombardieren könnte.

3. dass einfach die forschung schlichtweg nicht gefördert wird. ohne die finanziellen unterstützungen können die forscher auch nichts machen. ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass wenn diese forschung unterstützt worden wäre, schon längst die ursache für reizmagen und reizdarm gefunden worden wäre. wenn sich die leute darum wirklich mal gekümmert hätten, würde man heute wahrscheinlich sogar schon krebs heilen können :-/.

so, genug an dich!

@ melle:

wie du oben schon lesen konntest, bin ich selber seit 4 jahren mit reizdarmsymptomen am kämpfen, die auch niemals durch magen- und darmspiegelung belegt werden konnten. an manchen tagen geht es mir wirklich sehr schlecht und manchmal bin ich nahezu unfähig zu arbeiten. und ich bin noch jünger als du. bin gerade mal 22.

jn hat dir schon eine menge wichtiger aspekte genannt und meine ansichtsweise hast du oben auch schon lesen können. ich selber habe meine beschwerden in den griff bekommen, seitdem ich meine ernährung komplett auf vollwertkost und frischware gestellt habe, keine süßigkeiten mehr esse, keinen kaffee mehr trinke und sport regelmäßig mache. das war der schlüssel zu meinem erfolg und ich habe auch jahrelang gebraucht, bis ich das endlich eingesehen habe.

wie ist es bei dir? ich kann mir vorstellen, dass gerade ernährungstechnisch bei dir so einiges nicht stimmt. isst du viele fertiggerichte? trinkst du kaffee? rauchst du? bewegst du dich viel?

sicherlich wirst du momentan seelisch ein tief haben, da du keine arbeit hast und somit deprimiert bist. aber diese tatsache stelle mal ans ende der kette. das ist ein MIT-faktor, aber es ist nicht der HAUPT-faktor!

mfg aus paderborn,

dominik

S~ar"a HxH


1. dass reizdarm oder reizmagen niemals durch psychische probleme ausgelöst werden. die psyche kommt später ins spiel.

2. dass es keine "modediagnosen" sind, sondern ein kapitel, mit dem die ärzte einfach überfordert sind, weil sie mittels ihrer konventionellen apparatemedizin nichts finden können und somit auch nichts haben, dass man mit der chemikeule bombardieren könnte.

Hm, woher weißt du das? Ich wär mir da nicht so hundertprozentig sicher und muss jn da beistimmen, dass das naja, nicht direkt Modediagnosen der Ärzte, aber Verlegenheitsdiagnosen sind.. Demnach geht man zum Arzt mit Beschwerden, der macht alle nötigen Untersuchungen, findet nichts und sagt Reizmagen bzw Reizdarm... ich würde aber nicht unterschreiben, dass ein Reizmagen bzw -darm nicht durch psychische Probleme ausgelöst wird, denn da kommt glaub ich der Faktor ins Spiel, dass die Ärzte darüber nicht Bescheid wissen und auch kein großes Interesse haben, aufzuklären was wirklich dahinter liegt.. deshalb scheren sie das gerne über einen Kamm und sagen Diagnose Reizmagen, Stress etc... Die Ursache kann, wie bei dir an der Ernährung und der Bewegung liegen, über das Rauchen bzw Kaffeetrinken hatten wir es ja auch schon mal ;-) Bei mir ist das nicht die Ursache, ich rauche nicht mehr und trinke auch Kaffee schon seit einem halben Jahr nicht mehr.. und auch wenn ich mal wieder rauche und trinke, dann muss das nichts an meinem Zustand ändern. ICh kann 2-3 Wochen komplett beschwerdefrei sein, dann hab ich eine stressige Woche, jeden Tag etwas anderes, dazu noch Streit und Ärger mit dem Freund und ich kann darauf wetten, dass ich den ersten freien Tag, den ersten an dem ich Luftholen kann, auf der Couch liege und es mir nicht gut geht.. das liegt bei mir nicht ausschließlich an der Ernährung, sondern vor allem an der Psyche.. ich hab neulich zum Thema "somatoforme Störungen" was interessantes gelesen, zum allgemeinen: [[http://de.wikipedia.org/wiki/Somatoforme_St%C3%B6rung]]

@ Melli:

Ich schlage mich auch schon seit längerer Zeit mit dem Thema Reizmagen und damit verbunden Übelkeit, Bauchschmerzen etc herum.. Geholfen hat mir bis jetzt die Einsicht, dass ich dagegen angehen muss, da mir kein Schulmediziner die Patentlösung geben wird.. für mich heißt das bis jetzt Psychotherapie, Osteopathie und progressive Muskelentspannung nach Jacobsen ;-D ob du das alles wirklich benötigst, oder ob wie bei Dominik eine Umstellung der Lebensgewohnheiten dir hilft oder einfach auch ein neuer Job und eine neue Perspektive musst du leider selbst herausfinden.. falls ich dir aber irgendwie weiterhelfen kann, kannst du mir gerne schreiben :)* ach und nebenbei, ich liege vom alter genau zwischen euch, ich bin 23 jahre alt... vielleicht ist das die zivilisationskrankheit unserer generation, höherer druck und schlechtere lebensumstände :-/

M:ellexPE


Erstmal danke für eure Antworten. Ich habe schon herausgefunden warum das so ist. Wie ihr schon sagtet kommt das bei mir in Stresssituationen. Wenn ich mich aufrege oder Angst habe. Wo ich es richtig extrem hatte das war als ein Mensch gestorben ist der mir sehr nahe stand. Da musste ich mich sogar das erste Mal übergeben. Das war dann zu viel für mich.

Die letzte Nacht konnte ich auch ziemlich schlecht einschlafen.

Mein Hausarzt hat mir schon eine Liste mit Psychologen in meiner Nähe gegeben. Da melde ich mich mal. Vielleicht bringt es ja was.

Ihr dürft gerne weiterschreibe. Freue mich über mehr Antworten.

Eure Melli

G&rasB-HZalxm


ich habe auch nen Reizmagen. %-| wurde intensivst untersucht, alles negativ - zuerst dachte man, es liegt an der Motilitätsstörung des Magens (Magenentleerungsstörung) - Medikamente bringen jedoch keine Linderung.

Bei mir verschlimmern sich die Beschwerden in Stresssituationen, oder oft auch,w enni ch irgendwo eingesperrt bin (Zug, Einkaufen, etc.) - weil dann der Gedankenkreislauf kommt "oh Gott, mir wird schlecht - hier hats kein Klo, ich komm hier nicht raus!".

Dazu habe ich leider noch eine Emetophobie (Angst vorm Erbrechen) - das verbessert die Beschwerden nicht gerade. ;-)

RGaplxady


mich würde mal interessiern ob ich woh reizmagen habe oder nicht :-/ ... hmmmm

Mbell3exPE


@ Raplady

Hast du das gleiche Problem?

R~apladxy


Ne nicht so ganz aber doch recht ähnlich. hatte im letzten jahr 3x gastritis und ich glaube es bahnt sich schon wieder eine an. :-(

hab Magenschmerzen wie sau

D3ominik( 198x5


@saraHH

naja, somatoforme störungen hin oder her...

was mich insbesondere einfach total nervt ist, dass die schulmediziner ihre scheuklappen nach links und rechts nicht absetzen können! sie untersuchen einen patienten immer nach schema "f". wenn sie nichts organisches finden können und der patient weiterhin beschwerden hat, dann heißt es immer gleich "gehen sie zum psychiater". die machen es sich einfach viel zu bequem mit der ganzen angelegenheit. und auch viele psychiater haben ihre scheuklappen sehr eng aufgesetzt! sie kennen alle möglichen psychopharmaka und probieren sie bei ihren patienten aus. wenn sie ein mittel gefunden haben, dass den patienten total still legt, sodass dieser keine schmerzen mehr empfindet, denken sie, sie haben den großen erfolg erzielt und pumpen den patienten jahrelang weiter mit dem medikament voll. dann ist das thema für sie erledigt und der patient "genesen". sehr klasse. das ist totaler müll! damit hilft man keinem menschen! damit macht man den menschen kaputt! indem man den patienten auf "dauerdroge" setzt, heilt man bei ihm gar nichts!

und das ist dieser kreislauf, der sovielen patienten mit somatoformen oder psychosomatischen erkrankungen und beschwerden bevorsteht, weil ihnen einfach keiner etwas gescheites sagen oder empfehlen kann, sodass er seine beschwerden auf natürliche art und weise ausmärzen kann. die schulmedizin hat es einfach nicht drauf! die kann nur immer das gleiche standardprogramm fahren: einen beinbruch kann man eingipsen, eine angina mit antibiotika beschießen, einen tumor herausschneiden, eine gebrochene hand kann man zusammenflicken, aber einen reizdarm? was kann man damit machen? mh, keine ahnung, schicken wir die nervensäge weiter zum psychoklempner.... das ist keine lösung und die schulmedizin ist für unsere beschwerden keine adresse!

ich gebe dir recht: reizdarm ist immer sehr individuell. jeder hat andere beschwerden und "trigger" (reizfaktoren als auslöser für die beschwerden). ein universelles mittel wird es nie geben, gerade weil die beschwerden so unterschiedlich stark und konstant sind.

klar, wenn ich eine stressige woche habe, dann geht es mir miserabel. aber das ist dann doch nicht der auslöser für meinen reizdarm, sondern eben ein solcher "trigger", der dann die beschwerden auslöst. ich bleibe dabei: die psyche ist ein nebenfaktor, aber nicht die ursache! ich habe es selbst bei mir nicht anders beobachten können und kenne inzwischen soviele andere menschen mit dem gleichen problem, die mir es genauso von sich erzählen. wahrscheinlich gibt es von reizdarm noch verschiedene untergruppierungen, die es noch schwieriger machen, die ursache zu finden. ich selber konnte auf jeden fall zweifelsfrei beobachten, wie meine beschwerden ausgelöst werden und wie ich sie wieder abstellen kann. das funktioniert mittlerweile sehr gut und läuft bei mir eben stets über das essen und die bewegung. streit, stress und ärger sind alles "trigger", aber nicht die eigentliche ursache.

und ich gebe dir in dem punkt mit der "zivilisationskrankheit" in unserer altersgruppe recht! es ist bemerkenswert, dass fast alle patienten mit funktionellen magen-darm-beschwerden zwischen 18 und 30 jahre alt sind. selten hört man mal von personen, die älter sind. der kern liegt in dieser altersgruppe.

das lässt widerrum die vermutung für mich aufkommen, dass wir in der kindheit schon anders ernährt worden sein müssen, als die generationen vor uns. vielleicht war es die babynahrung, die zu unserer zeit sowieso verseucht war (tschernobyl 1986). vielleicht war es generell die nahrung, die im wachstum irgendwo einen gendeffekt ausgelöst hat.... :-/

außerdem ist nennenswert, dass sehr viele RDS-patienten davon berichten, dass sie in ihrer kindheit ständig krank waren und dauernd antibiotika bekommen haben. das betrifft mich zum beispiel auch. vielleicht gab es eine sensibilisierung von nervenzellen....

ich denke, dass man da noch viel weiter in die tiefe gehen werden muss, wenn man den auslöser finden will. vielleicht ist die falsche ernährung und die mangelnde bewegung ja auch nur ein "trigger". bewiesen ist, dass es eine funktionelle störung im magen-darm-trakt gibt. fest steht auch, dass die begriffe reizdarm und reizmagen eigentlich falsch sind. dieses syndrom befällt nämlich nicht nur den darm und auch nicht nur den magen, sondern beides zusammen, sowie das vegetative nervensystem und bei einigen sogar die speiseröhre und den kopf (kopfschmerzen als begleiterscheinung).

vergleichbar ist das alles so ein bisschen mit der fibromyalgie. für dieses schmerzsyndrom gibt es auch keinen nennbaren grund und ebenso wie bei reizdarm gibt es keine organischen ursachen. dennoch ist es ein kontinuierliches schmerzsyndrom, bei dem die patienten ganz ähnlich leiden, wie wir. ich kann mir gut vorstellen, dass beide sachen zusammenhängen und die ursache eine ähnliche ist. leider wird die forschung nicht finanziert und von daher kann es noch jahrzehnte dauern, bis man die ursache gefunden hat, falls sie überhaupt mal gefunden wird... :-/

mfg aus paderborn,

dominik

R&aplaKdxy


Hallo Dominik

ach wie REcht du doch (leider) hast. Ich hab ja am eigenen Leib erfahren, was ein Versuchskanninchen ist. 1. Termin beim Psychiater/Psychologen: 5 min. geredet, "ja nehmen sie diese tabletten mal". Ok zu hause genommen, 1 woche gewartet in der hoffnung die nebenwirkungen werden besser, nein, wieder hingefahren, 1 std. wartezimmer, 3 min. gespräch: "ja hm vielleicht waren diese tabletten zu stark, nehmen sie doch mal diese". Usw usw. tz echt. Als ich dann zu meinem jetzigen Psychotherapeuten kam, hat der große Augen gemacht, als ich ihm gesagt hab, ich hab Mirtazapin gegen Übelkeit bekommen. Frage: "und wie haben keine schlafstörungen, wegen dem sie das mirtaz. bekommen haben?". haha ich hatte noch nie schlafstörungen, aber von den mitrazapin, war ich den ganezn tag über so, als würde ich schlafen, null konzentraiton usw. und das bei einem fahrtweg von tägl. 100km und 8-9 stunden schule. Mein Psychologen hat gesagt, sofort schleichend absetzten, is das total falsche für sie. Ja schon klar, woher soll der ander "depp" denn wissen was mir fehlt, wenn er ein paar min. mit mir redet. Seit ich die Mirtazapin abgesetzt habe und die Therapie bei dem Therapeuten mache, geht es immer besser. schon komisch, dass es oft nur darum geht, so viele rezepte wie möglich rauszubekommen. Vor allem mit solchen harten dingern, die ich echt nicht nötig gehabt hätte, wie man ja heute sieht. D

Naja ganz unschuldig ist die psyche nicht, ich denke es steht 50:50 für Körper und Psyche! Man kann icht erwarten, dass sich was ändert, wenn man Tabletten nimmt und regelmäßig Therapie hat, man muss auch selbst (manchmal auch hart) arbeiten. Ernährung ändern, sich Gedanken um die gesamte Lebensweise machen, Sport treiben, die Denkweise überdenken usw usw. Vielleicht noch Laster wie Rauche, Kaffee, Alkohol ect. ablegen. Nur in Zusammenarbeit mit so viele Faktoren, wie Psyche, Ärzte, Denkweise, Lebensart, Essen usw usw kann sich wirklich dauerhaft was ändern. Aber das is ein harten weg :-|

D?o2minihk 19x85


nabend raplady!

ja, du hast die sache auf den punkt gebracht und bist selbst das beste beispiel dafür, dass dieses system alles andere als zuverlässig ist. das ist echt wie poker spielen. immer mal wieder irgendwas versuchen. scheißegal ob es dem patienten hilft und scheißegal, wenn es nebenwirkungen gibt. der arzt verdient seine kohle nicht damit, dass er patienten gesund macht, sondern dass er ihnen etwas verschreiben darf. gesunde menschen bringen kein geld >:(!

und dabei spielen sich die weißkittelchen auch noch auf, als wären sie götter!

naja, wie du schon sagtest und man kann es nicht oft genug sagen, bei solchen beschwerden, die wir haben, muss man selbst etwas dafür tun, dass es einem besser geht. wer täglich kaffee trinkt, alkohol zu sich nimmt und zigaretten raucht und sich dabei nicht bewegt, der darf nicht erwarten, dass er gesund ist und dass es ihm besser geht!

mfg aus paderborn,

dominik

RWapoladxy


Hm ja ich hab das bis jetzauch mit jedem arzt erfahren außer mit meinem jetzigen psychologen, meiner hausärztin und frauenarzt. Der rest, tz, alle nur scharf aufs geld. die andern zwar auch, aber man merkt doch den unterschied ob ein arzt arzt ist weil er helfen will oder arzt, weil man geld damit machen kann...

Eben, wer hier rumjammert, sorry will niemanden angreifen, aber es ist so, dass es ihm so schlecht geht, aber ich dann höre ich nehem diese tabletten und dies und das und trinke bier (weil anscheinden immer noch das gerücht rumgeht, bier sei gesund) usw. da wundert mich nix. Klar es gibt leute die machen das ihr leben lang und denen fehlt nix, aber wenn ich merke, mir macht das zu schaffen, dann muss ich halt was ändern. Tu ich das nicht brauche ich mich nicht beschweren. Ich hab mich vor ein paar Jahren nur von Limo, Spezi und Cola (vom trinken her) ernährt, ich könnt mir das jetz nicht mehr vorstellen. Klar ich trink auch mal meine cola, aber dann ein glas oder ne kl. flasche reicht mir dann wieder für ein paar tage.

Klar, heutzutage gilt, alle modedrinks müssen ausprobiert sein, party machen geht nur mit alk, fertiggerichte weils ja schneller geht. klar, geht, nur wie lange %-|

Dlomiinik0 198x5


guten morgen!

also dass bier gesund ist, stimmt schon. allerdings muss man es davon abhängig machen, welches leiden man hat. für magen und darm ist bier nichts. vorallendingen nicht für leute, die durchfall haben, denn bier regt die verdauung noch mehr an und dann läuft die suppe eben noch mehr. bier ist genauso gesund, wie ein glas rotwein. aber dabei sprechen wir jetzt von einem glas oder einer flasche bier, nicht von einem kasten bier in einer woche! wer täglich säuft, bekommt bald schon ganz andere probleme! und viele hier bei uns haben das problem schon. ich selber muss mich ja auch oft wirklich bremsen, dass ich nich zuviel trinke. ich habe mir das trinken ja leider schon länger angewöhnt, weil ich früher dachte, ich könnte so meine beschwerden loswerden. ein fataler irrtum!

Klar, heutzutage gilt, alle modedrinks müssen ausprobiert sein, party machen geht nur mit alk, fertiggerichte weils ja schneller geht. klar, geht, nur wie lange

sicher, kenne ich auch. so habe ich meine ganze jugend verbracht. der ablauf war immer so ähnlich:

abends "vorsaufen" für die party mit den "freunden". war immer bei mir zuhause, weil ich damals schon ne eigene wohnung über meinen eltern hatte und auch immer was zu saufen. danach erstmal zu mc donald's ein paar cheeseburger reinhauen. dann ab zur tanke und mal schauen, was es so neues gibt. dann irgendwelche "alko-pops" besorgt und weg damit! dann ab zur party und immer schön bier und apfelkorn im wechseltakt, wie es sich für einen "echten westfalen" gehört. dann sturzbesoffen raus aus der party und rein in den nächsten gyrosladen. dann noch schön gyros pitta mit viel tzatziki und ein paar ouzo hinterher. dann am frühen morgen ins bett und erstmal pennen bis 16 uhr. klasse. und das jedes wochenende.

wieso sollte es mir gut gehen? mein körper verzeiht mir das nie!

mfg aus paderborn,

dominik

Sdarax HH


Hallo!

Woher hast du denn die Annahme, dass das alles auf die Ernährung zurück zu führen ist? Ich glaube dass die Ernährung auch nur ein Trigger ist, wie du sagst.. Denn ernährt werden wir alle gleich schlecht, treffen tuts aber nur die, naja, sensibleren.. Was ich mit der Zivilisationskrankheit meinte, sind eher die Sorgen die sich jeder um die Zukunft machen muss, um einen Arbeitsplatz oder die eigene Rente, um 19 % MwSt oder dass in unserer Generation schon in der Grundschule gemobbt wird.. Was die Ärzte anbetrifft habe ich komplett andere Erfahrungen gemacht: mir wurde einmal Omeprazol verschrieben und danach nie wieder etwas.. danach hieß es immer, sie sind organisch gesund, alles top in Ordnung.. Aber gefallen hat mir das auch nicht, weil ich genauso der Meinung war, ich werd alleine gelassen.. Und auch bei den Therapeuten.. keiner hat mir jemals angeraten Psychopharmaka zu schlucken.. meine Hausärztin hatte mich vielmehr gefragt ob ich wüsste was Cannabis für ne Wirkung auf meine Magennerven hat ;-D auf jeden Fall ist das alles nix und mit nix sind wir zufrieden, weil es einfach keine Patentlösung gibt.. Vielleicht hat die schlechte Ernährung unsere Magennerven so sensibilisiert, dass wir psychisch leiden, vielleicht hat unsere Psyche aber auch unsere Magennerven so unter Alarm gesetzt, dass wir nichts mehr vertragen.. wo der Anfang liegt, kann nur jeder für sich herausfinden, und da liegt der springende Punkt.. dass wahrscheinlich jeder von uns, ich verallgemeiner das jetzt einfach mal ganz dreist, zum Arzt rennt und will dass er einem hilft.. die meisten Ärzte spulen dann aber ihr Standard-Programm ab und egal wie, kann es uns nicht helfen, weil nur wir selbst uns helfen können.. du darfst auch nicht vergessen, dass es bei bestimmten Menschen definitiv angebracht ist, Psychopharmaka zu verschreiben, da sie sich sonst vor den nächsten Zug werfen... ich persönlich, wie gesagt, ich kann ein Wochenende lang feiern gehen, abends um 12 noch pizza essen, durcheinander trinken und wenn es ein schöner abend war, dann gehts mir am nächsten Tag trotzdem gut (bis auf den Kater natürlich ;-)) .. und wie gesagt, dann kann ich mich einen Tag perfekt ernähren, nur wenn die Woche scheiße war, gehts mir trotzdem scheiße... und mal ganz abgesehen davon, braucht auch ein perfekt auf Vollwertkost eingestellter Mensch, komplett ohne Stress, sich nicht wundern, wenn er nach 5 Bier und ner Schachtel Kippen Dünnpfiff hat... Mein Osteopath meinte gestern auch, dass es manchmal bei der Geburt vorkommt, dass der Parasympathikus gereizt bzw verletzt wird und dadurch die Nervenversorgung im Bauch fehlgesteuert wird.. Wie gesagt es gibt viele Faktoren....

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