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Reizmagen!

D]om&inik G198x5


@saraHH

Woher hast du denn die Annahme, dass das alles auf die Ernährung zurück zu führen ist?

eben dadurch, dass die altersgruppe so ähnlich ist und dort so einige umstellungen in der nahrung geschehen sind, als wir noch in die windeln geschissen haben, die unsere vorgänger noch nicht hatten. sein kann es ja und ich merke ja bei MIR selber, dass es die nahrung am allermeisten ist.

es kann nicht die psyche alleine sein. mir geht es psychische immer nur dann schlecht, wenn ich meine beschwerden habe. wenn die beschwerden wieder weg sind, könnte ich bäume ausreißen und mache mir keine sorgen mehr.

Was ich mit der Zivilisationskrankheit meinte, sind eher die Sorgen die sich jeder um die Zukunft machen muss, um einen Arbeitsplatz oder die eigene Rente, um 19 % MwSt oder dass in unserer Generation schon in der Grundschule gemobbt wird..

naja, also arbeitstechnisch und existenziell hatte ich persönlich noch keine sorgen. kann mich in dieser hinsicht wirklich nicht beklagen. ganz im gegenteil. durch den gedanken an 19% mehrwertsteuer, bekomme ich vielleicht das kotzen, aber keine reizdarmbeschwerden. das würde sich dafür nicht lohnen, denn ändern kann DAS sowieso keiner und wir sitzen da alle im selben boot. in der schule wurde ich nicht gemobbt.

gut, ich hatte viel ärger mit meiner familie in meiner jugend, aber ich habe mich schon lange mit allen wieder versöhnt. das kann es auch nicht sein. und sonst, klar habe ich mal streit mit meiner verlobten, aber das legt sich ja immer wieder und meine beschwerden hatte ich schon, bevor ich sie überhaupt kannte. zwar nicht so intensiv wie heute, aber da waren sie schon. ich bleibe dabei, dass ich nicht glaube, dass die psyche schuld an allem ist. nicht alleine. nur ein trigger!

Was die Ärzte anbetrifft habe ich komplett andere Erfahrungen gemacht: mir wurde einmal Omeprazol verschrieben und danach nie wieder etwas.. danach hieß es immer, sie sind organisch gesund, alles top in Ordnung.. Aber gefallen hat mir das auch nicht, weil ich genauso der Meinung war, ich werd alleine gelassen.. Und auch bei den Therapeuten.. keiner hat mir jemals angeraten Psychopharmaka zu schlucken.. meine Hausärztin hatte mich vielmehr gefragt ob ich wüsste was Cannabis für ne Wirkung auf meine Magennerven hat

da bist du eine der wenigen glücklichen, die es so getroffen hat. ich habe durch die bank weg nur arschlöcher getroffen und psychopharmaka wollte mir auch schonmal einer andrehen. meine reaktion darauf war eine dementsprechende!

chemische keule war auch omeprazol bei mir die einzige. buscopan und den ganzen anderen kram habe ich mir selber reingehauen, natürlich ohne erfolg.

ich kenne die positive wirkung von cannabis auf den magen sehr gut. kann man machen. musst du auch nicht rauchen, sondern als homöopathische arznei einnehmen. vom rauchen wurde ich immer nur müde und durstig. ekelhaft. wäre sicherlich auch keine lösung auf dauer mit drogen zu hantieren!

du darfst auch nicht vergessen, dass es bei bestimmten Menschen definitiv angebracht ist, Psychopharmaka zu verschreiben, da sie sich sonst vor den nächsten Zug werfen...

ja natürlich. aber diese personen haben in der regel keinen "simplen" reizdarm, sondern eine echte, psychische krankheit.

ich persönlich, wie gesagt, ich kann ein Wochenende lang feiern gehen, abends um 12 noch pizza essen, durcheinander trinken und wenn es ein schöner abend war, dann gehts mir am nächsten Tag trotzdem gut (bis auf den Kater natürlich ) ..

dann hast du wohl das große glück, an einem weniger stark ausgeprägten reizdarm zu leiden. bei mir ist das was ganz anderes, denn wenn ich einen "akuten schub" habe, kann ich gar nichts essen und ernähre mich nur von wasser und tee. da macht mein darm dann keinen unterschied mehr zwischen fast-food und vollwertkost.

und mal ganz abgesehen davon, braucht auch ein perfekt auf Vollwertkost eingestellter Mensch, komplett ohne Stress, sich nicht wundern, wenn er nach 5 Bier und ner Schachtel Kippen Dünnpfiff hat...

auch klar. das ist ja auch kein "genusskonsum", sondern eher ein exzess! danach geht es vielen leuten scheiße, egal ob sie krank sind oder nicht.

Mein Osteopath meinte gestern auch, dass es manchmal bei der Geburt vorkommt, dass der Parasympathikus gereizt bzw verletzt wird und dadurch die Nervenversorgung im Bauch fehlgesteuert wird..

kann gut möglich sein. aber was hat das dann mit der psyche zu tun?

Wie gesagt es gibt viele Faktoren...

richtig! und nich immer ist ein psychisches problem das hauptproblem! das RDS ist ein "SYNDROM". ein syndrom ist eine erkrankung, die sich durch viele verschiedene beschwerden und symptome äußert und ebenso aus einer verkettung verschiedener begünstigender faktoren entsteht. für ein syndrom gibt es meist nicht nur EINE ursache, sondern mehrere, es sei denn, es ist ein angeborenes syndrom, das auf einen gendeffekt zurückgeht, was bei RDS offensichtlich nicht der fall zu sein scheint, wobei dies auch noch nicht ausgeschlossen wurde...

mfg aus paderborn,

dominik

S%arax HH


sein kann es ja und ich merke ja bei MIR selber, dass es die nahrung am allermeisten ist.

klar kann es das... nur...

es kann nicht die psyche alleine sein. mir geht es psychische immer nur dann schlecht, wenn ich meine beschwerden habe. wenn die beschwerden wieder weg sind, könnte ich bäume ausreißen und mache mir keine sorgen mehr.

genau das, finde ich aber kannst du nicht verallgemeinern.. und wenn dann melli schreibt, dass sie bauchschmerzen hat und es ihr momentan nicht so gut geht, weil sie auch arbeitslos ist, dann stimmt es nicht, wenn du schreibst ein reizmagen kommt niemals von psychischen problemen.. denn das ist einfach von mensch zu mensch unterschiedlich und bei mir auch anders als bei dir.. klar geht es mir psychisch schlecht, wenn ich nur auf der couch liege und nix machen kann und dann auch am nächsten tag angst habe, mich zu verabreden, aus angst mir wird wieder schlecht.. mir ist aber auch schon aufgefallen, dass ich zum kino verabredet war und mir war ganz übel und bauchschmerzen hatte, mir dann aber irgendwann gesagt hab, dass ich mir davon nicht den abend versauen lass und dann ins kino bin und einen tollen schmerzfreien abend hatte.. das ist bei mir psychisch...

da bist du eine der wenigen glücklichen, die es so getroffen hat. ich habe durch die bank weg nur arschlöcher getroffen und psychopharmaka wollte mir auch schonmal einer andrehen. meine reaktion darauf war eine dementsprechende!

chemische keule war auch omeprazol bei mir die einzige. buscopan und den ganzen anderen kram habe ich mir selber reingehauen, natürlich ohne erfolg.

naja, dass Ärzte einem dann aber immer nur mit medikamenten vollstopfen wollen, stimmt dann ja aber wohl bei dir auch nicht.. arschlöcher klar, ärzte die es nicht weiter interessiert hat, davon hatte ich auch einige.. herauszufinden, dass ich organisch gesund bin, also alles o.B. ist, ist der Job der Ärzte und damit reicht es den meisten auch..das haben sie gemacht und danach muss man wohl selbst ran...

dann hast du wohl das große glück, an einem weniger stark ausgeprägten reizdarm zu leiden. bei mir ist das was ganz anderes, denn wenn ich einen "akuten schub" habe, kann ich gar nichts essen und ernähre mich nur von wasser und tee. da macht mein darm dann keinen unterschied mehr zwischen fast-food und vollwertkost.

wie schon geschrieben habe ich gar keinen reizDARM sondern einen reizMAGEN und da liegt vielleicht auch der unterschiedliche Einfluss der Psyche und der Ernährung.. Denn dass schlechte Ernährung die Darmflora zerstören kann und sich dadurch Beschwerden ergeben, leuchtet mir Laien auch ein.. der Magen ist aber auch viel mit Nerven durchzogen und ja wie immer so schön geschwollen geschrieben wird das sog. "Bauchhirn"...

Mein Osteopath meinte gestern auch, dass es manchmal bei der Geburt vorkommt, dass der Parasympathikus gereizt bzw verletzt wird und dadurch die Nervenversorgung im Bauch fehlgesteuert wird..

kann gut möglich sein. aber was hat das dann mit der psyche zu tun?

gar nichts, ich hab auch von Anfang an gesagt, dass es sicher viele Faktoren gibt und dass jeder für sich rausfinden muss was es bei ihm auslöst.. bei mir ist es sicherlich nicht die ernährung, denn mein Magen war in der Hinsicht schon immer wunderbar stabil...

und nich immer ist ein psychisches problem das hauptproblem! das RDS ist ein "SYNDROM". ein syndrom ist eine erkrankung, die sich durch viele verschiedene beschwerden und symptome äußert und ebenso aus einer verkettung verschiedener begünstigender faktoren entsteht.

dagegen sag ich gar nix, nur hast du es total ausgeschlossen dass die psyche bei manchen das hauptproblem sein kann... und da bin ich der lebende gegenbeweis!

lg Sara

M|ellxePE


Das schlimme an der Sache ist ja immernoch, dass man null Motivation für den Tag hat.

So richtig Übel wird mir meistens immer abends vor dem schlafen gehen. Weiß auch nicht warum das so ist.

Ansonsten habe ich auch bemerkt das ich in letzter Zeit ziemlich reizbar bin. Ich motze Leute an obwohl ich das nicht möchte. Das ist so eine innere Agression die sich so aufstaut. Und wenn ich Pech habe dann bekommen es grade die Leute ab die in meiner Nähe sind. Tja und schlecht wird mir auch wenn ich aufgeregt bin. Leider weiß ich auch nicht was ich dagegen tun soll. Eine Überweisung für die Psychologin habe ich schon. Mal gucken was die nette Dame mir so erzählen kann.

Gegen das Rumsitzen zu Hause habe ich mit meinem Mann schon was getan. Wir haben uns in dem Fitnessstudio von seiner Firma angemeldet und werden nächsten Monat da anfangen.

Aber es wirkt schon gut depremierent wenn die Bewerbungen immer wieder zurückkommen oder garnicht wieder auftauchen.

Tut mir Leid wenn ich Euch hier einen vorjammer. Aber es muss mal raus! Einen großen Schritt habe ich ja schon geschafft damit ich nicht so große Probleme mit dem Magen habe. Ich kann stolz sagen, dass ich aufgehört habe zu rauchen! Und Alkohol habe ich auch lange nicht mehr getrunken. Umstellung auf hauptsächlich Wasser und Tee.

Liebe Grüße

Melli

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