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Magenprobleme nach Ernährungsumstellung!

Vaee8x0 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Jetzt habe ich hier nen riesen Roman geschrieben gehabt und jetzt ist alles weg... :-/

Also noch mal neu, aber jetzt in Kurzform.

Über die Feiertage hatte ich 2 Kilos "zugelegt". Auch ansonsten war meine Ernährung bis dato nicht sooo gesund, aber wohl auch auch nicht grottenschlecht. Ich habe also für das neue Jahr beschlossen "gesünder" zu leben.

Eine klassische Diät kam/kommt für mich aber nicht in Frage, da ich absolut normalgewichtig bin. Ich bin 1,62 m gross und wiege normalerweise 55 kg, also absolut ok. Über die Feiertage hatte ich 2 kg zugenommen, wo ich aber von vornherein wusste, dass die auch wieder weggehen, wenn ich wieder "normal" esse.

Nichtsdestotrotz bin ich in der ersten Januarwoche zu meinem Doc marschiert (ist auch Ernährungsberater), um mir Tips zu holen. Er hat dann zunächst ein grosses Blutbild gemacht (inkl. Schilddrüse etc.) und dabei festgestellt, dass mein Cholesterin und der Blutzucker etwas erhöht sind. Somit "passte" das ganze zu meinem Plan, mich gesünder zu ernähren. Er meinte zwar, dass dies eine vorübergehende Erscheinung sein könne, weil ich halt über die Feiertage ordentlich zugelangt hatte, aber beriet mich dann im Hinblick auf eine weitere Ernährung.

Das ich nur die 2 kg maximal wieder verlieren wollte war von vornherein klar. Somit begann ich ab dem 08.01.2007 einfach "gesünder" zu essen. Viel Obst, Gemüse, Hühnchen, weniger Zucker (so weit es sich vermeiden lässt, also z.B. Tee nicht süssen), kaum Süssigkeiten, kein Fast-Food, keine Pizza.

Die 2 kg verlor ich schon in der ersten Woche, seit dem ist das Gewicht auch bei 55 kg geblieben. Ich esse also nicht zu wenig, sondern einfach nur "anders". War Ende letzter Woche nochmal beim Doc und Montag kam das Ergebnis, dass meine Werte wieder im Normbereich sind, lag wohl tatsächlich nur am Essen an den Tagen vor der letzten Blutabnahme.

Tja, und Montag Abend ging es dann los mit den Magenbeschwerden. Mein Magen krampft sich seit Montag Abend für ca. 5 Sekunden einmal zusammen und dann ist wieder Ruhe. Diese Schübe kommen so im Abstand von ca. 5-10 Minuten. Ansonsten ist mir nicht schlecht, fühle mich fit und der Stuhlgang ist auch so, wie er sein sollte. Nur immer diese Krämpfe. Auch fühlt mein Magen sich während eines solchen Krampfes an, wie ein kleiner "Ball" zwischen meinen Rippenbögen... Dieses Krampfen ist auch auch nicht mahlzeitenabhängig, sondern tritt vor dem Essen, während des Essens und auch danach mit aller Regelmässigkeit auf. Es spielt auch keine Rolle, was ich gerade esse, die Krämpfe bleiben. Ich habe jetzt wohl schon "saures" Obst wie z.B. Apfelsinen weggelassen, eine Linderung ist aber nicht in Sicht.

Gestern Abend flachste ich mit einer Freundin rum, als ich ihr das erzählte. Sie meinte: "Ach Vee80, Dein Magen vermisst bestimmt die Pizzas, das McDonalds und den Döner, der kann mit dem gesunden Kram einfach nix anfangen." Klar war das als Joke gemeint, aber kann es nicht vielleicht doch sein, dass mein Magen mit dem "gesunden Kram" nicht klarkommt?

Liebe Grüsse, Vee80

Antworten
DComi|niPk 198x5


@vee80

gib deinem magen erstmal die gelegenheit, sich an das gesunde essen zu gewöhnen. das passiert nicht von heute auf morgen, sondern dauert eine weile. wenn du wieder mit fast-food & co. anfängst, geht es ihm sicherlich auch nicht besser als. eher im gegenteil. das ist durchaus normal, dass der verdauungstrakt so seine zicken machen kann, wenn man ihm etwas ungewohntes serviert. nichts, worüber du dir sorgen machen musst.

wenn die magenkrämpfe weiterhin bestehen, such mal einen gastroenterologen auf.

mfg aus paderborn,

dominik

b_ernIie-#ax74


Ist deine Ernährung ausgewogen? Wie sieht es mit Fetten aus?

Vyee8x0


@Bernie (und die anderen nat. auch)

Tja, das mit den Fetten... Genau diese Frage habe ich mir auch schon gestellt, ob es daran liegen kann.

Also ich habe meinem Magen bisher ja nicht grad "wenig" Fett zugemutet. Also bezogen auf manche einzelne Mahlzeiten. Ich denke, so eine Tüte Chips hat schon ordentlich Fett und der Magen gut zu tun...

Ich lasse jetzt aber auch nicht so arg bewusst das Fett weg. Klar, die Pizza gönne ich mir seltener (1 mal jetzt in den zweieinhalb Wochen) McDonalds oder Döner oder Pommesbude (also klassisches Fast-Food) gab es garnicht mehr. Allerdings, wenn ich mir jetzt ein Vollkorn-Brot (anstatt früher die ungesunden Aufbackbrötchen) mache, dann kommt da nach wie vor die "normale" Salami drauf. Auch bei Käse achte ich nicht riesig auf den Fettgehalt, da ich ihn jetzt und vorher auch schon nicht in Unmengen esse. Mein Fleisch habe ich immer schon in Pflanzencreme angebraten, also keine Änderung. Brot bestreiche ich schon immer mit Lätta (huch Schleichwerbung), habe Butter noch nie gemocht.

Aber ich habe irgendwann mal, als ich eine Erkältung hatte, ganz arm im Bett lag und nach Chips gejammert habe zu meinem damaligen Freund gesagt: "Ich brauch Fett um gesund zu werden". Dummer Sprucht, der mir jetzt wieder einfällt. Vielleicht garnicht so unwahr...

Liebe Grüsse, Vee80

b?erenie6-ad74


Hallo Vee,

häufig wird der Fehler gemacht, dass man zu wenig (zu viel ist natürlich auch ein Fehler) Fette isst. Ofizielle Empfehlungen sagen dass 30% der Nahrung (Kalorienmenge NICHT Gewichtsmenge) aus Fetten bestehen sollte. Ich denke die Empfelung ist ganz gut.

Noch wichtiger ist aber, WELCHE Fette man isst. Da sind natürlich Chips gar nicht gut. Alle frittierten Sachen auch, wenn man nicht weiß welches Öl zum frittieren verwendet worden ist.

Kaltgepresste Pflanzenöle ("Nativ" steht auf der Etikette) solltest du den Vorzug geben. (Nur rauf damit auf den Salat). Für das Brot Butter in Maßen.

Margarinen sind im Gegensatz zu früher sicherlich besser geworden. Ich kann aber nicht 100%ig bestätigen dass sie wirkich "gesund" sind.

bOernJie-a,7x4


*:)

[[http://www.med1.de/Forum/Ernaehrung/282232/]]

möglich, dass dir der Apetit auf Chips McDonalds und Co. vergehen wird.

*:)

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