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Darmspiegelung, Verdacht auf Morbus Crohn

Hva`gebuttxe87 hat die Diskussion gestartet


Ich habe seit Jahren Probleme mit dem Magen- Darmtrackt. War so oft beim Arzt deswegen...hab das Gefühl die nehmen mich da garnicht mehr ernst.Daher habe ich es letztens vor mir hergeschoben und sogar bei so extremen Bauchkrämpfen mit Schweissausbrüchen und so ausgeharrt... da ich dachte die nehmen mich eh nicht für voll. War letzes Jahr im August für ne Woche im KH, diese Erfahrung hätt ich mir auch schenken können, haben zwar bei akuten Bauchbeschwerden, starkem Erbrechen und Übelkeit ne Magenspiegelung gemacht, da auch ne Magen-Zwölffingerdarmschleimhautentzündung festgestellt, sind aber wohl nicht auf die glorreiche Idee ne auch noch eine Darmspiegelung zu machen gekommen und haben mich dann Fr. mit Tabletten nach Hause geschickt, ohne sichtliche Besserung mit den Worten "am Wochenende machen wir ja eh nix, wenn schlimmer wird kommen se Mo. noch mal wieder". Krass oder ??? ? Seit dem hat sich mein Bauch garnicht mehr beruhigt, habe oft Magenbrennen (könnte das Sodbrennen sein ???) und täglich schleimigen Durchfall, ganz selten mal kurz völlig harten Stuhl (nur n bisschen,meist direkt im Anschluss Durchfall) auch mal zwischendruch n bissel fester aber auch sehr oft am Tag besonders morgens...ab mittags fängts an dass sich mein gesammter Bauch aufbläht und rumort, was starke Schmerzen und Spannung verursacht... nun hat mein Arzt mich endlich zur Kolo geschickt..steht warhscheinlich Montag in einer Woche an..könnte es wirklich Morbus C. sein ??? ?? Bitte sagt dass es was anderes sein kann... :-o hab solche Panik!!!!! Bewege mich sehr viel, auch beruflich, habe aber auch öfter Stress, bzw. rege mich schnell mal auf und leide mit alles und jedem mit...bin Vegetarierin, esse sehr viel Obst und Gemüse, eigentlich doch nicht verkehrt...oder ??? ? :-/ bitte helft mir...Danke...

Antworten
j1n


> Bitte sagt dass es was anderes sein kann... hab solche Panik!!!!!

Nun bleib erst einmal ruhig und warte die Diagnose des Arztes ab. Wenn es MC ist, kann man etwas dagegen tun und wenn es keiner ist, wird sich auch da die Ursache finden.

> Bewege mich sehr viel, auch beruflich, habe aber auch öfter

> Stress, bzw. rege mich schnell mal auf und leide mit alles und

> jedem mit...

Magen-Darm Beschwerden haben ihre Ursache sehr häufig in belastenden Lebenssituationen. Das ist natürlich eine Stelle, an der du aktiv werden kannst, indem du versuchst, Streß und Belastungen zu reduzieren oder ganz zu vermeiden.

> bin Vegetarierin, esse sehr viel Obst und Gemüse, eigentlich

> doch nicht verkehrt... oder ?

Nein, das ist sicher nicht verkehrt, aber auch als Vegetarier kann man sich problemlos falsch ernähren.

H|aGgebu-ttex87


Wie testet man auf Lactoseintolleranz ?

Danke, versuche dem ja ruhig entgegen zu gehen..aber das ist leichter gesagt...

Klar kann man sich auch als Vegi falsch ernähren, aber ich habe jetzt schon sehr oft von Lactoseintolleranz gehört...da ich sehr viele Milchprodukte esse um alle Nährstoffe zu erhalten wegen der fehlenden Fleischprodukte...könnte es das auch sein, oder sind das andere Symptome und, wie kann man das herausfinden? Und, was soll ich dann noch essen ??? ?

SJnoXokexy


Hi!

Eine Lactoseintoleranz kann durch einen H2-Atemtest beim Gastroenterologen festgestellt werden.

Bevor du dich allerdings fragszt,was man dann noch essen kann,solltest du lieber erst einmal die Ursache deiner Beschwerden finden.

Mach dich nicht verrückt, jeder 7. Deutsche hat eine LI. @:)

K2azimiYa


ich lasse den test bei meiner hausärztin durchführen ;-)

frag dort einfach mal nach

H2a}gebuxttex87


@ Snookey + Kazimia

Danke schön, dann werde ich dass direkt nach der Kolo mal ansprechen, wenn da nichts (hoffentlich!!!!!:-o ) bei rum kommt!!!

jxn


> da ich sehr viele Milchprodukte esse um alle Nährstoffe zu

> erhalten wegen der fehlenden Fleischprodukte...

Das ist nicht nötig. Es gibt in Fleisch und Milch keine Nährstoffe oder Vitalstoffe, die nicht auch in pflanzlicher Nahrung enthalten wären. Weder Fleisch noch Milch gehören zu unserer arteigenen Ernährung.

> könnte es das auch sein, oder sind das andere Symptome und,

> wie kann man das herausfinden?

Für eine Laktoseintoleranz sind die Symptome zu heftig und ganz sicher bekommst du von einer LI keine Magenschleimhautenzündung. Die hat ihre Ursachen zum einen in belastenden Lebenssituationen und zum anderen in Ernährungsfehlern. Auch das Rauchen trägt dazu bei.

Schleimiger Stuhl ist oft ein Hinweis auf Zöliakie, aber das ist jetzt wirklich Spekulation. Laß das den Arzt untersuchen, dann weißt du, woran du bist.

> Und, was soll ich dann noch essen

Ich würde zumindest mal die Milchprodukte stark reduzieren bzw. ganz meiden. Sie sind weder nötig, noch gesund, aber bei Darmerkrankungen oft problematisch.

Wie sieht denn deine restliche Ernährung aus?

Hqage@b utt@e87


@ jn

also, ich rauche nicht und trinke wahnsinnig selten Alkohl, da ich oft danach wahnsinniges brennen im Magen habe, wie wenn man es in eine offene Wunde kippen würde, habe.... daher lass ichs eben...

ich arbeite den ganzen Tag über bin erst gegen sieben acht zuhause, geh dann duschen und so...daher esse ich unter der Woche eigentlich fast nie warme Mahlzeiten. Eher über den ganzen Tag verteilt immer zwischendurch sehr viel rohes Obst und Gemüse und überwiegend Käsebrot (Gouda mit Körner-/Schwarzbrot o.ä.), abends meist dann auch n Brot, oder Müsli, Johhurt... wenn ich dann mal koche (meist weil mein Freund immer was warmes will) ist es wie gesagt, vegetarisch und da ich bei fettigen Sachen ebenfalls Magenschmerzen/Übelkeit bekomme, koche ich auch sehr Fettarm, meist Nudeln/Reis, selten Kartoffeln mit gedünstetem Gemüse, ab und zu Auflauf (dann meist Nudeln mit Gemüse, Tomatensosse mit n bissel Käse überbacken), oft auch gebratenen Reis/Nudeln mit Ei... das wars... gehen sehr selten essen, Döner ohne Fleisch (Salattasche vom Türken) vertrage ich nicht aufgrund des Krautsalats vermute ich, abends essen ist eh immer schlecht...

So, das wars eigentlich, was ich zu meiner Ernährung sagen kann... kannst du daraus irgendwelche Schlüsse ziehen? Siehst du ein Problem darin, oder etwas was es sein könnte? Vielen vielen Dank, dass du mir versuchst zu helfen, weiss ich echt zu schätzen!!!!:)*

jSn


@Hagebutte

Daß du nicht rauchst und keinen Alkohol trinkst, ist prima! :-)

> ich arbeite den ganzen Tag über bin erst gegen sieben acht

> zuhause, geh dann duschen und so...

Da bleibt wohl nicht viel Zeit für Haushalt, Familie und Freunde? Bist du denn zufrieden mit deinem Beruf und dieser Situation?

> daher esse ich unter der Woche eigentlich fast nie warme

> Mahlzeiten. Eher über den ganzen Tag verteilt immer

> zwischendurch sehr viel rohes Obst und Gemüse und

> überwiegend Käsebrot (Gouda mit Körner-/Schwarzbrot o.ä.),

Es ist sicher nicht schlimm, wenn du nichts warmes ißt, aber das, was du ißt, sollte nach Möglichkeit so gestaltet sein, daß es eventuelle Magenprobleme nicht fördert. Ich schreibe einfach mal, auf was ich in dieser Situation achten würde:

Rohes Obst und Gemüse ist prima, aber das Obst sollte den kleineren Anteil dabei ausmachen (etwa 1/3 Obst, 2/3 Gemüse und Blattsalate).

Das Brot sollte idealerweise ein echtes Vollkornbrot sein (die Farbe ist da leider kein Hinweis, da wird viel mit Melasse und ähnlichem nachgefärbt. Wichtig ist allein, ob der Bäcker das Getreide frisch mahlt und vollständig verwendet)

> abends meist dann auch n Brot, oder Müsli, Johhurt...

Fertige Müslis und (Frucht)joghurt enthalten normalerweise nicht unerhebliche MengenFabrikzucker. Falls dein Brot bereits ein echtes Vollkornbrot sein sollte (oder das Müsli selbst gemacht), kann das zu Unverträglichkeitsreaktionen führen, die sich dann auch in Verdauungsstörungen äußern. Der Fabrikzucker fördert auch Magenschleimhautdefekte.

> wenn ich dann mal koche (meist weil mein Freund immer

> was warmes will) ist es wie gesagt, vegetarisch und da ich

> bei fettigen Sachen ebenfalls Magenschmerzen/Übelkeit

> bekomme, koche ich auch sehr Fettarm,

Das kann natürlich zum Problem werden, denn nur über naturbelassene Fette bekommt dein Organismus die ungesättigten Fettsäuren (die er nicht selbst herstellen kann) und die fettlöslichen Vitamine. Fehlen diese Vitalstoffe über längere Zeit, führt das zu Stoffwechselstörungen, die mit Ursache deiner Probleme sein können. Du mußt kein Öl über deinen Salat kippen, aber es ist wichtig, daß Vollgetreide, Nüsse, Kerne, Saaten, Butter und kaltgepreßte Öle (nativ extra) in der Ernährung vorkommen.

> meist Nudeln/Reis,

Die Nudeln sollten idealerweise Vollkornnudeln sein ("aus Vollkorn-xxxx-mehl") der Reis ein Naturreis.

> selten Kartoffeln mit gedünstetem Gemüse,

Kartoffeln sollte man immer als Pellkartoffeln machen. Schält man sie vorher, schüttet man alle wichtigen Stoffe mit dem Wasser weg.

> ab und zu Auflauf (dann meist Nudeln mit Gemüse,

> Tomatensosse mit n bissel Käse überbacken),

Fertige Tomatensoße enthält in der Regel Fabrikzucker.

> oft auch gebratenen Reis/Nudeln mit Ei... das wars...

> gehen sehr selten essen, Döner ohne Fleisch (Salattasche

> vom Türken) vertrage ich nicht aufgrund des Krautsalats

Der dort verwendete Krautsalat ist häufig ein Fertigprodukt vom Großhandel. Ich habe einmal eine Inhaltsangabe einer solchen Packung gesehen und das Zeug strotzt nur so von Fabrikzucker und Chemie. Es kann also gut sein, daß der Krautsalat hier eine Rolle spielt. Aber auch das billige Auszugsmehl, aus dem die Tasche hergestellt wird.

> So, das wars eigentlich, was ich zu meiner Ernährung sagen

> kann... kannst du daraus irgendwelche Schlüsse ziehen?

Ich kann natürlich nur einige Aspekte ansprechen, aber vielleicht gibt dir das neuen Impulse. Wäre ich in deiner Situation würde ich zwei Dinge angehen: Zum einen die Ernährung optimieren, zum anderen mein Lebensumfeld einer näheren Betrachtung unterziehen. Leider sind wir da meist betriebsblind und sehen die eigene Belastung oft nicht. Wenn du den Verdacht hast, daß hier Belastungen sein könnten, wäre daher vielleicht eine gute Lebensberatung eine sinnvolle Maßnahme.

Mfon5stxi


Hallo jn,

Weder Fleisch noch Milch gehören zu unserer arteigenen Ernährung.

Sorry, aber dem möchte ich widersprechen. Zumindest Fleisch und Fisch wird von den Menschen seit vielen Jahrtausenden überall auf unserem Planeten gegessen, und dies, ohne dass da irgendwelche Ernährungsfreaks mitmisch(t)en. Tierische Kost gehört demnach sehr wohl zur "artgerechten" Ernährung des Menschen.

LG Angie

AUlexsia


Hallo,

@ Hagebutte:

Meine Nichte hatte auch ziemliche Probleme mit Magen und Sodbrennen und mit der Zeit gemerkt, dass sie bestimmte Lebensmittel nicht verträgt bzw. nach deren Genuss Probleme auftraten. Es folgten unzählige Untersuchungen.

Eine Diagnose beim Hautarzt bestätigte dann ihren Verdacht auf Lebensmittelunverträglichkeit. Seitdem ernährt sie sich bewußter und verzichtet auf bestimmte Nahrungsmittel. Damit kann sie inzwischen sehr gut leben. Tabletten nimmt sie nur im schlimmsten Fall. Gerade viele Obstsorten verträgt sie nur sehr schlecht wegen der Säure.

Manchmal hilft schon eine kleine Ernährungsumstellung.

Also, nur nicht gleich in Panik verfallen, das macht alles nur noch schlimmer.

Meine Erfahrung ist: immer sich selbst und den Köper gut beobachten und dann (leider) immer wieder ausprobieren, was einem gut tut. Viele Ernährungstipps von Experten greifen nur bedingt, vor allen Dingen, wenn Darm und Magen schon geschädigt sind. Natürlich sollte auch eine gründliche Untersuchung und anschließende Diagnose von Arzt oder HP vorliegen.

Hast Du schon einmal im Libase-Forum gelesen. Kann ich nur jedem empfehlen, der solche Probleme hat. Wurde hier auch schon oft erwähnt.

[[http://www.libase.de/]]

@ Jn:

Deine Tipps finde ich immer ganz super.

Ich habe ja auch ziemliche Verdauungsstörungen. Im Moment mache ich bei meiner HP eine Darmsanierung, da meine Darmschleimhaut extrem geschädigt und auch entzündet ist. Das ist eine recht langwierige und auch teure Angelegenheit, aber ich hoffe, dass irgendwann auch der Erfolg nicht ausbleibt.

Gerne würde ich mehr Vollkornprodukte u.ä. essen. Aber z.Zt. macht mir das nur noch mehr Schmerzen, Krämpfe u. Blähungen, vermutlich auch aufgrund meiner Verwachsungen und Aussackung im Darm. Vor allen Dingen abends kann ich das alles gar nicht vertragen. Meine HP meint, das ich erst nach und nach ganz langsam die Ernährung umstellen kann.

Deshalb esse ich schon lange keine Müsli-Produkte mehr wegen der Körner, so gerne ich sie auch mag. Aber das kann sich irgendwann doch wieder ändern! Z.B. Dinkel wurde mir immer wieder empfohlen. Ich kann es nicht vertragen, es liegt mir wie Blei im Bauch und ich habe ein extremes Völlegefühl.

Das Problem ist eben immer, dass nicht alle Lebensmittel für jeden Patienten geeignet sind.

Allen ein schönes Wochenende

Gisela

S}noo/kexy


Für eine Laktoseintoleranz sind die Symptome zu heftig und ganz sicher bekommst du von einer LI keine Magenschleimhautenzündung.

@jn:

Aber es könnte doch sein,dass die Li durch die Magenschleimhautentzündung verursacht wurde...also genau andersrum.

Übelkeit,Durchfall,Bauchkrämpfe...warum sollte das Li-untypisch sein?

Ich kenne eine Menge Leute,die diese Beschwerden nach dem Verzehr von Miclprodukten haben (allein bei Libase gibts mehr als 100 davon...)

H2age[b~uttex87


@ jn

Danke für deine lange Antwort, bin ja noch nicht lang hier, aber wahnsinn, dass es wirklich Leute gibt die einen ernst nehmen und so viele die solche Probleme haben (man denkt ja immer man sei die einzige :-/ )

Also fertige Sossen und so etwas esse ich auch nicht, ,mache die Sosse schon selbst...

Achso, mit fettarm mein ich nicht ganz ohne.. :-) , nehm schon ein wenig Butter, Käse und so ist ja auch Fett drin, daher denk ich schon dass ich die fettllöslichen Vitamine bekomme...

Aber deine ganzen Tips (über den Krautsalat, das Weissbrot hab ich so noch garnicht dran gedacht, hast recht!!!!) werden mir hoffentlich helfen!!!! Ich werde versuchen sie so gut zu beachten, denke schaden kann eine noch bewusstere Ernährung auf keinen Fall!!!!

Zu meinem Lebensstil... das ist natürlich schwierig, da ich einfach bis sechs arbeite und dann noch nach Hause fahren muss, bzw. davor noch zu meinem Pferd und da (sehr gerne!!!!!) noch den Abend verbringe (dort kann ich auch gut mit Freunden beim Ausreiten reden, Stress abbauen, entspannen)

Und mit meinem Job bin ich mehr als zufrieden, glaub kann behaupten dass ich einer der wenigen Menschen bin, die ihre BERUFUNG gefunden haben und mit Herz und Seele dabei bin, klar gibts auch mal Stress, aber nicht so viel...

Wie gesagt, ich kann daran (und will auch nicht!!!) nichts ändern können...aber privat muss ich versuchen weiteren Stress zu vermeiden, dass wäre wahrscheinlich wichtiger!

Ok, also, wenn du neue Tips hast, dir noch etwas einfällt, bin immer dankbar drüber!!!!@:)

Werde dann mal bescheid geben was bei der Kolo rausgekommen ist (denke nicht das die was finden werden), die letze Suhlprobe war auch völlig in O.

Also, machs gut!

HBageb^utxte87


@ alesia

hey, danke für die Nachricht, habe dort mal geschaut auf dem Link, hm...dass wäre natürlich auch eine Möglichkeit..das wärs ja noch, dass da bisher niemand drauf gekommen ist, wenn man es so einfach testen könnte...ich werde es Donnerstag direkt ansprechen!

Vielen Dank @:) LG

jxn


@Monsti

> Tierische Kost gehört demnach sehr wohl zur "artgerechten"

> Ernährung des Menschen.

Das kann man von verschiedenen Seiten beleuchten. Rein physiologisch sind wir keineswegs auf Fleischverzehr ausgelegt. Weder das Gebiß, noch der Speichel, noch die Magensäure noch der Darm sind der eines Fleisch- oder Allesfressers. Der Physiologie nach sind wir ein Früchte- und Samenesser, worauf vor allem das Ptyalin im Speichel hinweist, das allen Fleischfressern fehlt.

Der Mensch kann zwar Fleisch verzehren, muß es aber vorher erhitzten. Gegen rohes Fleisch haben wir eine instinktive Ablehnung. Solange der Fleischanteil relativ gering bleibt, wirkt er sich nicht negativ aus, sobald er aber überhand nimmt, wie das in der heutigen Eiweißmast der Fall ist, führt das denaturierte tierische Eiweiß zu Krankheiten. Zum einen, weil es gesündere Nahrungsmittel verdrängt, zum anderen weil es zu Eiweißspeicherkrankheiten kommt. Auch die Ostoporose wird so massiv gefördert, wie bei bei den Inuit sehen konnte, deren Ernährung zu einem großen Teil (aber nicht nur) aus unerhitztem(!) Fleisch bestand.

Wir können Fleisch also durchaus verarbeiten, aber es ist für den Menschen kein gesundheitsförderndes Lebensmittel. Auch in der Vergangenheit war Fleisch immer ein knappes Gut und kam nur selten auf den Tisch. Das änderte sich erst nach dem letzten Weltkrieg.

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