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Wie laaaaaange dauert so eine lästige Gastritis?

jxn


@sandy

> Heute sagt mein Arzt, das wäre nervlich bedingt.

Man kann das sehr leicht mißverstehen nach dem Motto "Ich bilde mir die Krankheit nur ein". Der Arzt meint damit, daß die Ursachen in belastenden Lebensumständen zu suchen sind. Die wirken sich über das vegetative System auf deine Organe aus und können so auch zu einer Leistungsstörung des Magens oder Darms führen.

> Doch alles nur nervlich, das geht ja wohl nicht...

Doch, das geht. Die meisten Magen-Darm Erkrankungen haben ihre Ursachen in diesen belastenden Lebensumständen.

> Außerdem hatte ich wegen meiner Magenbeschwerden

> gleich das Rheumamittel Indomet 25 in Verdacht.

Das kann gut sein. Aber wenn du Rheuma hast, wäre es sinnvoll, die Ursachen abzustellen (die wieder mal in der Ernährung liegen). Ein wichtiger Tip: Meide das tierische Eiweiß. Allein das hilft in der Regel schon sehr viel.

> Mir reicht schon die Grunderkrankung...

Welche meinst du? Das Rheuma?

Llepits;y=mpto7m


@ jn

Da du ja offensichtlich ein absoluter Anhänger der industriell, unverarbeiteten Nahrung bist, (Vollwerternährung) und viele Erkrankungen auf eine nicht vollwertige Ernähung zurückführst, wobei du in einigen Aspekten durchaus recht hast, müssten logischerweise diejenigen Menschen, die sich nicht absolut und immer nur vollwertig ernähren, evtl. Kaffee trinken oder auch schon mal ein Glas Bier oder Wein ja alle an irgendeiner Stoffwechselerkrankung oder überhaupt an einer Erkrankung leiden. Doch das trifft nicht zu.

Wie erklärst du dir selber dieses Phänomen. Es gibt einige Menschen, die sich sogar oft sehr "ungesund"ernähren ( 2-3x Pizza, Mc-D, oder Döner ) und sich dennoch bester Gesundheit erfreuen auch einem schon fortgeschrittenen Lebensalter. Blutwerte alle bestens. Keine Beschwerden, also fit sind.

Wie ist sowas zu erklären ??? ?

Gruss

jxn


@Leitsymptom

> müssten logischerweise diejenigen Menschen, die sich nicht

> absolut und immer nur vollwertig ernähren, evtl. Kaffee trinken

> oder auch schon mal ein Glas Bier oder Wein ja alle an

> irgendeiner Stoffwechselerkrankung oder überhaupt an einer

> Erkrankung leiden. Doch das trifft nicht zu.

Folgende Krankheiten haben ihre Ursache in einer langjährigen Fehlernährung mit stark verarbeiteten Nahrungsmitteln, wie sie heute üblich ist:

1. Zahn- und Gebißerkrankungen (Karies, Parodontose)

2. Erkrankungen des Bewegungsapparates (rheumatische Erkrankungen wie Arthritis, Arthrosen, etc.)

3. Stoffwechselkrankheiten (Steinbildungen, Gicht, etc.)

4. Manche Erkrankungen des Verdauungssystems (Verstopfung, MC, CU, etc.)

5. Gefäßkrankheiten (Thrombosen, Arteriosklerose, etc.)

6. erhöhte Infektanfälligkeit

7. sog. Allergien

8. Manche Erkrankungen des Nervensystems (bspw. MS)

9. Teilweise Krebs.

Wenn du nun mal die Statistiken für diese Krankheiten anschaust, wirst du einen mehr oder weniger exponentiellen Anstieg seit rund 100 Jahren sehen. Mittlerweile leiden selbst Kleinkinder schon an diesen Krankheiten.

Alle diese Krankheiten haben eine sehr lange Vorlaufzeit von rund 20 Jahren (mit Ausnahme von (1)). Die Vorbelastung wird an die nachfolgenden Generationen weitergegeben, daher treten diese Krankheiten mit jeder Generation früher auf.

Ob und welche dieser Krankheiten sich letztendlich manifestieren, hängt daher von der Gesamternährung über mehrere Generationen ab, sowie von der Konstitution des Einzelnen.

> Es gibt einige Menschen, die sich sogar oft

> sehr "ungesund"ernähren (2-3x Pizza, Mc-D, oder Döner) und

> sich dennoch bester Gesundheit erfreuen auch einem schon

> fortgeschrittenen Lebensalter. Blutwerte alle bestens.

Das gibt es in der Tat. Entweder weil sie eine gute Konstitution geerbt haben, so daß die Krankheiten in ihrer Generation nicht mehr auftreten oder weil die Krankheiten einfach noch nicht in Erscheinung treten. Man kann aus solchen Beispielen aber nicht auf die Masse schließen. Eins kann man aber sicher sagen: Mit fortschreitendem Alter treten immer mehr dieser Krankheiten in Erscheinung.

Ich hoffe, ich konnte es halbwegs erklären.

L=eitesympxtom


@ jn

Ja, ist nachzuvollziehen.

Insbesondere die sogenannten Zivilisationskrankeiten sind auf dem Vormarsch.

Über die Auswirkungen von oft jahrelanger, falscher Ernährung bestehen auch aus medizinischer Sicht keine Zweifel.

Das worauf ich allerdings hinaus wollte, ist die Tatsache, dass es nicht immer nur an einer falschen Ernährung liegt, wenn jemand erkrankt, sondern es ist sehr oft eine Anhäufung von prädisponierenden Faktoren , die zu dem Ausbruch, der Begünstigung einer Erkrankung führen. Wobei man sicherlich sagen kann, dass eine schlechte Ernährung immer ein prädisponierender Faktor ist, der immer Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf hat. Soll heißen, wird dem Körper alles was er zu Regeneration benötigt in ausreichendem Maße angeboten fällt der Risikofaktor schlechte Ernährung schon mal weg und der Körper wird sich wahrscheinlich besser, schneller, vollständiger regenerieren.

Ausnahmen gibt es immer und natürlich auch hier.

Gruss

FPreddLy-Prpince.ofx.M.1


Folgende Krankheiten haben ihre Ursache in einer langjährigen Fehlernährung mit stark verarbeiteten Nahrungsmitteln, wie sie heute üblich ist:

1. Zahn- und Gebißerkrankungen (Karies, Parodontose)

2. Erkrankungen des Bewegungsapparates (rheumatische Erkrankungen wie Arthritis, Arthrosen, etc.)

3. Stoffwechselkrankheiten (Steinbildungen, Gicht, etc.)

4. Manche Erkrankungen des Verdauungssystems (Verstopfung, MC, CU, etc.)

5. Gefäßkrankheiten (Thrombosen, Arteriosklerose, etc.)

6. erhöhte Infektanfälligkeit

7. sog. Allergien

8. Manche Erkrankungen des Nervensystems (bspw. MS)

9. Teilweise Krebs.

stimmt nicht. falsche ernährung kann ein faktor sein, MUSS aber nicht. zb. [[http://de.wikipedia.org/wiki/Morbus_Crohn#Ern.C3.A4hrung]]

Ernährung [Bearbeiten]Früher vermutete Zusammenhänge mit einer spezifischen Ernährung, wie z. B. vermehrter Gebrauch von raffinierten Zuckersorten bei MC-Patienten, werden heute als sekundär erachtet, da viele Morbus-Crohn-Patienten aufgrund der Entzündungen im Dünndarm eine generell verminderte Resorption und damit eine schlechtere Nahrungsverwertung aufweisen.

das heißt, nur weil sich jemand falsch ernährt, muss er nicht an MC erkranken. ebenso muss eine MC-erkrankung nicht auf fehlernährung beruhen.

Die Vorbelastung wird an die nachfolgenden Generationen weitergegeben, daher treten diese Krankheiten mit jeder Generation früher auf.

und wie sieht die vorbelastung deiner meinung nach aus? die gene können sich so schnell nicht verändern...

G>abyx38


Hallo jn

Das klingt so, als seist du eine Verfechterin von O.M. Brucker und seinen Ernährungslehren, kann das sein? ;-) Nun, ich habe mich auch mal eine ganze Weile damit beschäftigt und auch seine Bücher gelesen. Ich stimme dir überein, wenn du sagst: "Mit fortschreitendem Alter treten immer mehr dieser Krankheiten in Erscheinung." Ob das aber sooooo sehr an der Ernährung liegt, bleibt mal dahingestellt. Der Körper verschleißt halt mit zunehmendem Alter, Gene werden mit der Zeit fehlerhaft abglesen usw. und auch jemand, der auf Vollwertkost umgesattelt hat, ist nicht davor gefeit, später krank zu werden. Ein gutes Beispiel ist der Freund meiner Mutter. Der hat sich morgens mit einer Getreidemühle seine Frischkornbreie zubereitet, war zudem absolut strenger Vegetarier und hatte immer den schönen Spruch auf den Lippen:"Ich hatte noch nie einen Mund voll Rauch". Er starb mit 54 für uns alle unfassbar an Lungenkrebs..."

Die PPI nimmt man übrigens nicht nur symptomatisch. Die Magensäure soll ja gerade deshalb geblockt werden, damit sich die Magenschleimhaut regenerieren kann und die verletzte Magenschleimhaut nicht ständig mit Magensäure in Berührung kommt. Ansonsten schreitet die Entzündung weiter fort und es kommt gar zu einem Geschwür.

Gaby

jsn


@Leitsymptom

> Soll heißen, wird dem Körper alles was er zu Regeneration

> benötigt in ausreichendem Maße angeboten fällt der Risikofaktor

> schlechte Ernährung schon mal weg und der Körper wird sich

> wahrscheinlich besser, schneller, vollständiger regenerieren.

Die Fehlernährung mit stark verarbeiteten Nahrungsmitteln ist kein Risikofaktor unter vielen - sie ist Ursache der genannten Krankheiten (bei denen ich übrigens Diabetes vergessen habe). Das zeigt sich vor allem darin, daß diese Krankheiten nur dann verhütbar sind, wenn die Ernährungsfehler vermieden werden.

Natürlich gibt es weitere Faktoren, die eine Entstehung dieser Krankheiten begünstigen oder hemmen, aber die letztendliche Ursache ist in der Tat eine langjährige Fehlernährung.

jxn


@Freddy

> Früher vermutete Zusammenhänge mit einer spezifischen

> Ernährung, wie z. B. vermehrter Gebrauch von raffinierten

> Zuckersorten bei MC-Patienten, werden heute als sekundär

> erachtet, da viele Morbus-Crohn-Patienten aufgrund der

> Entzündungen im Dünndarm eine generell verminderte

> Resorption und damit eine schlechtere Nahrungsverwertung

> aufweisen.

Wenn ich das richtig verstehe, meint Wikipedia hier, daß der Fabrikzucker keine Rolle spielt, weil ihn der MC Betroffene ja sowieso schlechter aufnehmen kann.

Die schlechte Nahrungsverwertung ist aber bereits eine Krankheitsfolge des MC. Der Betroffene hat sich vorher ja schon jahrzehntelang falsch ernährt und so den MC entwickelt.

> das heißt, nur weil sich jemand falsch ernährt, muss er

> nicht an MC erkranken.

Stimmt, das muß er nicht. Ob und an was er erkrankt, hängt von seiner Konstitution ab. Sagen kann man nur, daß jemand nicht an MC erkranken wird, wenn er sich richtig ernährt (immer unter Berücksichtigung der Vorbelastung).

> ebenso muss eine MC-erkrankung nicht auf

> fehlernährung beruhen.

Eine MC Erkrankung beruht meines Wissens immer auf einer langjährigen Fehlernährung.

> und wie sieht die vorbelastung deiner meinung nach aus?

> die gene können sich so schnell nicht verändern...

Da das leider noch niemand untersucht hat, bin ich hier auf Vermutungen angewiesen. In der Tat halte ich eine genetische Belastung auch für unwahrscheinlich, aus den genannten Gründen. Außerdem sind ein Teil dieser Krankheiten heilbar, was bei einer genetischen Definition unmöglich wäre. Die Vorbelastung muß also anders übertragen werden und da liegt es nahe, daß das Kind in der Schwangeschaft die Stoffwechselsituation der Mutter übernimmt. Wir sprechen hier von Krankheiten, die durch einen Mangel an biologischen Wirkstoffen verursacht werden. Leidet die Mutter bereits unter einem solchen Mangel, dann leidet zwangsläufig auch das ungeborene Kind darunter. Das Kind kann ja nur das bekommen, was die Mutter hat. In Folge entwicken sich alle Organe und Stoffwechselprozesse von vorneherein in einer Mangelsituation, was sich dann als Vorbelastung zeigt und dazu führt, daß die Kinder immer früher erkranken.

Das ist übrigens nicht neu - in Tierfütterungsversuchen hat das Bernasek ausgiebig untersucht.

jxn


@Gaby

> Das klingt so, als seist du eine Verfechterin von O.M.

> Brucker und seinen Ernährungslehren, kann das sein?

M.O.Bruker - ja.

> Ob das aber sooooo sehr an der Ernährung liegt, bleibt

> mal dahingestellt. Der Körper verschleißt halt mit zunehmendem

> Alter,

Der Körper verschleißt eigentlich nicht. Wenn du dir bspw. mal die Arthrose anschaust - eine typische 'Verschleißkrankheit': Die Arthrose basiert auf einem Schwund der Knorpelmasse. Diese Knorpelmasse wird aber Zeit unseres Lebens durch die Knorpelbildenden Zellen immer neu gebildet - sofern diese Zellen mit allem dazu nötigen versorgt werden. Es ist also nicht so, daß sich die Knorpelschicht 'abnutzt', vielmehr degenerieren die Zellen, die diese Schicht aufrecht erhalten, weil sie unterversorgt werden.

> Gene werden mit der Zeit fehlerhaft abglesen usw.

Richtig. Aber dazu hat der Organismus entsprechende Reparaturmechanismen (den DNA Reparaturmechanismus). Die Frage ist wieder: Warum funktioniert der plötzlich nicht mehr?

> und auch jemand, der auf Vollwertkost umgesattelt hat, ist

> nicht davor gefeit, später krank zu werden.

Nein, ist er nicht. Das liegt zum einen am unterschiedlichen Verständnis, was Vollwertkost ist, zum anderen an der langjährigen Vorbelastung. Teilweise ist aufgrund der erheblichen Vorbelastung zur Verhütung eine so hohe Konsequenz nötig, daß die Betroffenen das nicht erreichen. Sie sehen auch die Notwendigkeit nicht, weil sie ja noch gesund sind.

> Er starb mit 54 für uns alle unfassbar an Lungenkrebs..."

Nun ist Krebs keine ernährungsbedingte Krankheit. Man schätzt zwar, daß die Ernährung etwa 50% Einfluß darauf hat, aber die Ursachen liegen primär in der toxischen Gesamtsituation.

Prinzipiell hast du aber Recht - es gibt keine Garantie. Wir wissen nicht, ob die Konsequenz, mit der wir die Ernährung korrigieren, ausreicht, um zukünftige Krankheiten zu verhüten. Wir wissen aber, daß das Risiko umso geringer ist, je konsequenter wir sind.

> Die PPI nimmt man übrigens nicht nur symptomatisch. Die

> Magensäure soll ja gerade deshalb geblockt werden, damit

> sich die Magenschleimhaut regenerieren kann und die verletzte

> Magenschleimhaut nicht ständig mit Magensäure in Berührung

> kommt.

Die PPI hemmt die Produktion der Magensäure. Nun ist aber das Vorhandensein der Magensäure nicht Ursache der Entzündung, sonst hätte das ja jeder. Die eigentliche Entzündung entsteht, weil die Zellen die Magenschleimhaut nicht korrekt aufbauen können - und das wiederum hat seine Ursache in einer Unterversorgung dieser Zellen. Die PPI sind daher keine ursächliche Behandlung, denn sie beseitigen nicht die Ursache, die Unterversorgung. Sie beseitigen nur die Symptome der Enntzündung, die Schmerzen.

> Ansonsten schreitet die Entzündung weiter fort und es

> kommt gar zu einem Geschwür.

Das ist sicher richtig, aber dann muß der Betroffene das Medikament dauerhaft nehmen. Die eigentliche Ursache - die Unterversorgund der Zellen, besteht nach wie vor und da sich daran nichts ändert, werden immer mehr Defekte der Mageschleimhaut auftreten. Von denen der Betroffene erst einmal nichts merkt, denn die Symptome werden ja unterdrückt. Beim Absetzen der PPI kommt die Entzündung dann natürlich zurück - ein typisches Zeichen aller symptomatischen Behandlungen.

FZreddy-fPrince.@ofx.M.1


Eine MC Erkrankung beruht meines Wissens immer auf einer langjährigen Fehlernährung.

das stimmt aber so nicht. genauso wie mit allen anderen beispielen, die du gepostet hast. hauptfaktor ist in fast allen fällen die dna. steht auch im mc-link bei wikipedia. das gleiche gilt auch für sprue etc. eine fehlernährung kann ein faktor sein... muss er aber nicht. auch kinder können an mc oder zöliakie erkranken, obwohl sie normal ernährt wurden. daneben spielen faktoren wie immunsystem, infektionen und umweltfaktoren eine genauso große rolle wie die ernährung. alleine auf die ernährung reduzieren kann man die krankheiten nicht.

Die Vorbelastung muß also anders übertragen werden und da liegt es nahe, daß das Kind in der Schwangeschaft die Stoffwechselsituation der Mutter übernimmt. Wir sprechen hier von Krankheiten, die durch einen Mangel an biologischen Wirkstoffen verursacht werden. Leidet die Mutter bereits unter einem solchen Mangel, dann leidet zwangsläufig auch das ungeborene Kind darunter. Das Kind kann ja nur das bekommen, was die Mutter hat. In Folge entwicken sich alle Organe und Stoffwechselprozesse von vorneherein in einer Mangelsituation, was sich dann als Vorbelastung zeigt und dazu führt, daß die Kinder immer früher erkranken.

dann müsste die mutter aber an einem erheblichen nährstoffmangel leiden. das würde sich aber eher an einer verzögerten entwicklung zeigen als an krankheiten, die erst jahre später ausbrechen. wichtig ist vor allem ein gut funktionierendes immunsystem, was auch von umweltfaktoren abhängt.

j~n


@Freddy

> das stimmt aber so nicht. genauso wie mit allen anderen

> beispielen, die du gepostet hast. hauptfaktor ist in fast allen

> fällen die dna.

Diese Ansicht findet man in der Medizin häufig, weil man sich anders bestimmte Erkrankungen nicht erklären kann. Die Ernährung wird als Ursache in der Medizin praktisch nicht in Betracht gezogen, daher macht man die Gene verantwortlich.

> steht auch im mc-link bei wikipedia. das gleiche gilt auch

> für sprue etc. eine fehlernährung kann ein faktor sein...

Es bringt nicht viel, wenn wir hier Meinungspingpong spielen. Wenn du diese Meinung hast, respektiere ich das. Ich habe eine andere.

> dann müsste die mutter aber an einem erheblichen

> nährstoffmangel leiden.

Es geht nicht um Nährstoffe, sondern um Vitalstoffe: Vitamine, Mineralien, ungesättigte Fettsäuren, Spurenelemente, Faser- und Aromastoffe.

> das würde sich aber eher an einer verzögerten entwicklung

> zeigen als an krankheiten, die erst jahre später ausbrechen.

Warum sollte sich die Unterversorgung einer Magenbelegzelle, einer Leberzelle oder Knorpelzelle denn in einer verzögerten Entwicklung zeigen? Unser Organismus kann solche Mangelzustände eine ganze Weile ausgleichen. Deshalb treten diese Krankheiten ja auch mit einer so erheblichen Verzögerung auf.

Unabhängig davon - diese Effekte wurden weltweit beobachtet und dokumentiert. Wenn es dich interessiert, lies mal "Gefährdete Menschheit" von Albert v. Haller.

sSandyx98


Huhu!

@ Gaby:

Wurde bei dir die Ursache der C-Gastritis gefunden? Denn so viel ich gelesen habe, bedeutet C-Gastritis chemisch u. wird entweder durch Schmerzmedis, Gallenreflux oder übermäßigen Alkoholkonsum ausgelöst. Ich weiß bei mir die Ursache auch nicht so recht, vermute allerdings das Rheumamittel. Doch irgendwie kann ich mir das auch nicht so richtig vorstellen, denn ich habe nur 2 Tabletten davon genommen, weil mir sofort danach total übel war. Seitdem habe ich allerdings auch meine starken Magenbeschwerden. Ansonsten würde nur noch Gallenrückfluss bleiben. Ich lass' mir morgen erst einmal eine Kopie des Befundes geben, mal sehen, ob da was steht. Denn wenn man die Ursache kennen würde, müsste man es doch auch eher bekämpfen können, oder ??? ?

@Jn:

> Mir reicht schon die Grunderkrankung...

Welche meinst du? Das Rheuma?

Ob ich Rheuma habe, ist noch völlig unklar, im Blut war nichts zu sehen. War allerdings noch nicht bei einem Rheumatologen. Doch da ich oft Gelenkschmerzen habe, wurde mir dieses Mittel verschrieben. Mittlerweile gehe ich aber gar nicht mehr zu diesem Orthopäden. Er hat mir zwar auch schon Magnetfeldtherapie u. Bestrahlung mal aufgeschrieben, doch er speist mich oft einfach nur mit Medis ab, ohne die Ursache der Beschwerden mal rauszufinden... :(v Die letzten Medis, die er mir verschrieben hat, habe ich gar nicht erst abgeholt. Außerdem bin ich mit Medis auch schon vorher sehr sehr vorsichtig gewesen, ich nehme Schmerzmittel wirklich nur im äußersten Notfall, wenn gar nichts mehr geht. Da versuch' ich es vorher eher mit Bewegung.

Mit Grunderkrankung meine ich meine Cardia-Insuffizienz u. die Refluxkrankheit. Ich nehme ja schon seit Jahren das Ome Puren (20 mg) dagegen. Bisher hat das auch immer ganz gut geholfen. Doch jetzt bringt das auch nichts mehr, habe zusätzlich jetzt auch wieder öfter Sodbrennen. (trotzdem ich manchmal 40 mg Ome Puren nehme) Ungesund ernähren tu' ich mich eigentlich nicht. Ich esse fettarm u. viel Obst u. Gemüse. Letzteres geht im rohen Zustand jetzt leider überhaupt nicht mehr... %-| Allerdings trinke ich am Wochenende schon gerne mal ein Gläschen Sekt. Also ich bin jetzt keine Schnapsdrossel ;-), aber Wochenende geht man ja auch manchmal aus... Klar, Alkohol ist total schädlich für den Magen, ist mir schon klar. Aber soll man sich denn alles missgönnen? Andererseits ist mir meine Gesundheit auch lieber u. ich werde es jetzt lieber lassen...

Liebe Grüße!*:)

GYaby238


Hallo Sandy,

nein, am Alkohol und an Schmerzmedikamenten kann es definitiv nicht liegen. Ich nehme bei Kopfschmerzen immer nur Paracetamol, niemals Aspirin. Ich hatte vor genau einem Jahr schon mal eine akute Gastritis. Ausgelöst durch Antibiotika + Aspirin. Da hatte ich ca. 3 Wochen gut mit zu tun. Allerdings waren die Beschwerden da ganz anders und gingen auch von alleine wieder weg. Seitdem nehme ich nur noch Paracetamol.

Meine Vermutung ist: Ich hatte Mitte Nov. einen Magen-Darm Virus vom feinsten. Da hat sich mein Magen wahrscheinlich den ersten Schlag weggeholt. Und dann habe ich exessiv Kaffee konsumiert und zusätzlich viel geraucht. Meist habe ich erst gegen Mittag gegessen (aus purer Faulheit und Gewohnheit) und war zu viele Stunden nüchtern, bzw. NUR mit viel Kaffee im Bauch. Mir wird selbst gerade ganz ekelig zumute, wenn ich mir das so überlege. Damit muß Schluß sein! Manchmal verhilft einem so eine Krankheit, das Leben einfach bewußter zu leben und umzudenken. Viele kleine dumme Gewohnheiten ergeben, wie ich gerade am eigenen Leibe erfahre, eines Tages bittere Konsequenzen.

Hoffe, dass du deine Magenprobleme auch wieder schnell in den Griff bekommst.

*:) Gaby

j!n


@Sandy

> Doch da ich oft Gelenkschmerzen habe, wurde mir dieses

> Mittel verschrieben.

Ah so. Das geht dann meist in Richtung Arthrose / Arthritis. Aber Gelenkschmerzen sind generell eine rheumatische Erkrankung (alle Erkrankungen des Bewegungsapparates sind rheumatische Erkrankungen). Nach meinen Erfahrungen sind diese Erkrankungen ernährungsbedingt. Eine Bekannte hatte vor Jahren eine primär chronische Polyarthritis. Sie konnte sich nur noch unter Schmerzen bewegen und wurde von der Schulmedizin als "austherapiert" angesehen. Sie hat nach einer sehr konsequenten Ernährungsumstellung heute wieder ihre volle Beweglichkeit und nur selten noch geringfügige Schmerzen. Für jemanden, der kurz vor dem Rollstuhl stand, eine schöne Entwicklung...

> aufgeschrieben, doch er speist mich oft einfach nur mit Medis ab,

> ohne die Ursache der Beschwerden mal rauszufinden...

Das ist für einen Orthopäden auch praktisch nicht möglich, weil die Ursache in einem Bereich liegt, in dem er sich nicht auskennt. Er kennt ja in der Regel nur Knochen und Bewegungsapparat - Ernährung gehört leider nicht dazu.

Wenn ich im folgenden Tipps gebe, dann sieh das bitte als Ergebnis meiner persönlichen Erfahrungen an, nicht als Therapievorschlag. Die Behandlung von Krankheiten ist Sache eines Arztes - er sollte sich nur mit den Krankheitsursachen auskennen, was leider häufig nicht der Fall ist.

Wichtig bei allen rheumatischen Erkrankungen ist der Verzicht auf das tierische Eiweiß. Ideal ist nach meiner Erfahrung eine tiereiweißfreie Vollwerternährung mit einem möglichst hohen Frischkostanteil.

> Mit Grunderkrankung meine ich meine Cardia-Insuffizienz

> u. die Refluxkrankheit.

Die Cardia Insuffizienz ist ja eine funktionelle Störung des Magenschließmuskels. Die Preisfrage ist dabei natürlich: Wie kommt es, daß er seine Aufgabe nicht mehr erfüllen kann? Was hindert ihn daran, optimal zu funktionieren? Ich kenne die Krankheit nicht explizit als ernährungsbedingte Zivilisationskrankheit, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß die Ernährung hier eine wichtige Rolle spielt. Ich bin seit neun Jahren beschwerdefrei. :-)

> Ungesund ernähren tu' ich mich eigentlich nicht. Ich esse

> fettarm u. viel Obst u. Gemüse.

Fettarm ist nicht gut. Über naturbelassene Fette bekommt dein Organismus wichtig essentielle ungesättige Fettsäuren und fettlösliche Vitamine. Ohne diese Vitalstoffe kommt es zu Mangelerscheinungen und Stoffwechselstörungen. Butter, Sahne, Nüsse, Kerne, Saaten, kaltgepreßte native Bio-Öle, wären da sinnvoll.

> Letzteres geht im rohen Zustand jetzt leider überhaupt nicht

> mehr...

Das ist schade, wäre aber sehr wichtig. Möglicherweise geht das nach kurzer Zeit wieder, wenn du die Ernährung an anderen Stellen verbesserst. Bspw. die Fette. Ich würde auch den Fabrikzucker in jeder Form meiden, genau wie das Auszugsmehl. Beides sind die Hauptursachen der oben genannten Erkrankungen.

> Allerdings trinke ich am Wochenende schon gerne mal

> ein Gläschen Sekt.

Das ist zwar nicht Ursache der Beschwerden, kann sie aber natürlich verstärken. Wenn du die Ursachen abstellst, ist das Glas Sekt sicher unproblematisch. Wenn's nicht gerade ein Asti ist... ;-)

L)eits7ympttom


@ jn

ich mag die Hartnäckigkeit mit der du an den Thesen "deines" Ernährungspapstes festhälst. Es kommt mir fast schon sektenhaft vor.

Bleib so, aber gesteh anderen eine andere Meinung zu und versuche bitte nicht weiter sie von den selbstgenannten Theorien des Ernährungspapstes zu überzeugen, denn das macht wiederum unsympathisch, zumal vieles von dem Gesagten nicht eindeutig nachzuweisen ist und es keine absolute Wahrheit gibt. Theorien gelten solange als richtig, bis das Gegenteil BEWIESEN wurde und das ist bei manchen Krankheiten schon längst geschen. Man muss eben nicht nur die Ernährungslektüren lesen, sondern auch mal über den Tellerrand hinaus blicken.

In diesem Sinne.

Gruss

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