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Erfahrungen mit dem Medikament Domperidon?

c;ordXu2 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich hab heute das Medikament Domperidon verschrieben bekommen,und finde, der Waschzettel gibt nicht viel her. Kennt das irgendjemand und kann mir sagen, wie das wirkt, worauf man vielleicht achten sollte und obs hilft ???

Wäre sehr dankbar für Infos!

Viele Grüße

Antworten
RWap5ladxy


Hi,

hab da drüber auch schon was gesucht und kaum was gefunden. ABer bis jetz fand ich diese Seite am besten [[http://www.medsana.ch/artikel.php?id=1007]]

c#ord|ux2


Danke,

die ist nicht schlecht. Hast du das denn selber auch genommen oder nimmst es noch? Würde mich interessieren, ob es die gewünschte Wirkung gezeigt hat!

Vielen Dank nochmal

RUaOpladxy


ne ich habs mir noch nicht geholt. Da ich MCP-Tropfen noch hab, und soweit ich weiß, ist das im Prinzip das gleiche. Nur, dass es Domperidon eben als Tabletten gibt und ich das einfach praktischer finde. Also kann dir höchstens was zu MCP sagen...

dnanMaalbexrtine


Hallo Cordu,

falls Du Dich noch erinnern kannst, ich habe ja Motilitätsstörungen im gesamten Magen-Darm-Trakt. Es sind also fast keine Bewegungen vorhanden. Ich habe zig verschiedene Medikamente bekommen, darunter sehr viele, die die Motorik des Magens anregen sollen, wie z.B. auch Domperidon bzw.Motilium.

Mir hat es leider nicht geholfen, genauso wenig wie MCP-Tropfen.

Das ist bei gestörter Magenentleerung sehr häufig der Fall, dass kein Medikament hilft. Gegen Übelkeit scheint Domperidon jedoch ganz gut zu helfen. Desöfteren passiert es jedoch, dass das Medikament eine Zeit lang hilft, dann die Wirkung jedoch nachlässt..

Warum nimmst Du denn Domperidon? Was sind die Symptome?

Man muss es wirklich einfach ausprobieren. Lass DIch also nicht von meinen Erfahrungen beeinflussen, denn für Dich kann es ganz anders sein.

LG,

ANdrea

cAordxu2


Hi ANdrea,

lange nix von dir gehört! *:) *:) *:) *:)

hab leider grad gar keine zeit mehr, muss zum Elternabend, werde dir morgen erklären, worum es geht! Danke erstmal für deine Antwort!

Viele liebe Grüße

c6orNduM2


Also,

es geht darum, dass ich seit Wochen praktisch keine feste Nahrung mehr zu mir nehmen kann, ohne danach entsetzliche Magenschmerzen zu bekommen. Manchmal sind sie so schlimm, dass ich es nicht aushalten kann und mir den Finger in den Hals stecke um das Essen wieder los zu werden. Einmal hab ich damit aber 14 Stunden gewartet, und als dann alles wieder da war, war es vollkommen unverdaut. Ich hatte dann Ultraschall, Blutuntersuchung etc. Alles ohne Ergebnis, dann Magenspiegelung (leichte Gastritis), die das auch nicht wirklich erklären konnte. Ich nehme Pankreasenzyme wegen einer vermuteten exokrinen Insuffizienz (seit Dez. 06). Da es aber durch nix besser wird und ich immer mehr Gewicht verliere (vormittags trinke ich nur Astronautennahreung, damit ich überhaupt arbeiten kann), hat mein Internist jetzt die Vermutung geäußert, dass es ein mechanisches Problem sein könnte, dass die Magenentleerung halt nicht funktioniert. Deshalb hat er mir jetzt auf Verdacht das Medi mitgegeben, zum Ausprobieren. Es würde ja ganz gut in mein übriges Krankheitsbild passen, da ich ja auch bereits seit 3 Jahren an Slow Transit im Dickdarm leide, der bereits um 70 cm gekürzt wurde und noch so andere Baustellen wegen meines heruasragend schlechten Bindegewebes habe, weshalb also sollte mein Magen verschont bleiben? %-|

Ist denn so eine Motilitätsstörung im magen ursächlich zu behandeln und kann man da auch wieder nix dran machen?

Andrea, wie geht es dir denn inzwischen?

Viele Grüße an alle,

d3anamalDberWtinoe


Liebe Cordu,

Mann, das klingt ja nicht gut...Deine Beschwerden sind meinen aber sehr ähnlich. Auch bei mir hat man 7 jahre lang bei keiner Untersuchung was rausgefunden (Magenspiegelung, Ultraschall, Atemtests, etc), bis dann ein Magenentleerunstest gemacht wurde, bei dem rauskam, dass sich mein Magen viel zu langsam entleert. Das führt zu frühzeitiger Sättigung, Übelkeit, Erbrechen selbst Stunden nach dem Essen. Man kann auch noch durch weitere Tests eine Magenentleerunsstörung erkennen, aber leider ist kein einziger von diesen akkurat. Soll heissen: Egal ob das Ergebnis positiv oder negativ ist, kannst Du massive Beschwerden haben. Das hat auch mit einer gestörten Sensorik zutun, unsere Nervenzellen sind gestört und wir haben dadurch stärkere Schmerzen. Du kannst das vergleichen mit Slow Transit: Da liegt´s ja auch an den Nerven. Dasselbe gibt es also auch im Dünndarm und Magen.

leider habe ich immernoch keinen Arzt in Deutschland gefunden, der sich wirklich damit auskennt und einen ernst nimmt. Ich war in ca.25 Kliniken und alle schoben es auf die Psyche oder sagten, ich hätte Reizdarm bzw.-magen. Ich bin auch in einem amerikanischen Forum für Gastroparese( Magenentleerungsstörung) und Darmmotilitätsstörungen, und es scheint, als wären in den USA wirklich gute Ärzte. Den Patienten wird geglaubt und es wird symptomatisch behandelt. Leider kann man die Ursache bis jetzt noch nicht behandeln. Und wiegesagt, bei vielen helen weder Medikamente noch Magenschrittmacher noch Botoxinjektionen. DIe müssen häufig ( wie ich) über eine Jejunalsonde, die bis in den Dünndarm geht, ernährt werden. Oder intravenös, was ich ja auch hatte, aber bei mir leider zu einer Sepsis führte.

Ich könnte Dir einen ganzen Roman schreiben über Magen-und Darmmotilitätsstörungen, also ist´s am besten, wenn Du mir ganz konkrete Fragen stellst.

Hoffentlich hilft Dir das Domperidon!

LG,

Andrea

c3ordxu2


Hi Andrea,

danke erstmal für die Infos. Klingt alles nicht sehr vielversprechend :(v.

Bei mir liegt der Slow Transit übrigens nicht an den Nerven sondern an dem kaputten Bindegewebe der Darmwand, das gitb einfach immer mehr nach, anstatt durch Peristaltik zu transportieren. Außerdem sind aus dem gleichen Grund schon zwei meiner Herzklappen undicht ("hängen durch") und die Aortawurzel ist grenzwertig erweitert. Hältst du es für möglich, dass auch meine Magenwand jetzt schlapp macht ???

Ich bin einerseits sehr erleichtert, dass es mir heute wirklich wesentlich besser geht, was die Schmerzen angeht, gleichzeitig wird es mir Angst und Bange, wenn ich an dem Punkt weiterdenke......... :-o :-o :-o

Gibt es irgendwelche chirurgischen Behandlungsmöglichkeiten, oder vielleicht ist das ja sogar nur ein vorübergehender Zustand ??? Gibts das ???

Was du berichtest von dir tut mir schrecklich leid. Es ist sicher total schwer, das alles auszuhalten! :°_ :°_

Danke für deine Antwort!

cxoFrdxu2


Ach so,

welche diagnostischen Möglichkeiten hältst du für sinnvoll, welche nicht?

s+an dy9]8


Huhu Cordu!

Hatte dir schon in Gabys Thread geantwortet, doch will ich es hier auch noch einmal tun. Mir hat das Domperidon sehr gut geholfen, war sowohl für Magen u. auch für Darm hilfreich. Ich musste es nur leider absetzen, da ich starke Schmerzen in beiden Brüsten bekam... %-| Motilium u. MCP-Tropfen, was mir sonst eigentlich zusätzlich zum PPI geholfen hat, ist im Moment auch nicht wirklich so der Hit. Na ja, weißt ja, wie es mir z. Zt. geht... :°(

Liebe Grüße!

Britta

slandy9x8


Tja Cordu, das frage ich mich auch manchmal, ob meine Bindegewebsschwäche auch an meinem schlaffen Mageneingang schuld ist... %-| (wir hatten uns ja in dem anderen Faden schon unterhalten - bei mir schließt ja die eine Herzklappe auch nicht mehr dicht)

LG

Britta

ABnnixta


Hallo cordu,

ich nehme jetzt seit gut 6 Monaten Domperidon. Es hat ca. 2 Monate bei mir gedauert, bis das Medikament gewirkt hat. Heute kann ich sagen, dass ich nach dem Essen keine Magenkrämpfe mehr habe. Wichtig ist eine regelmäßige Einnahme zu jeder Hauptmahlzeit. Allerdings hat es bisher keinerlei Einfluss auf meine Magenentleerungszeit gezeigt.

Domperidon in Tablettenform habe ich mir für die Reise verschreiben lassen. Obwohl die wichtigsten Bestandteile gleich sind, hat es bei mir aber nicht so gut gewirkt.

Grüße

sbandyx98


Andrea!

Als ich deinen Beitrag gelesen habe, erinnere ich mich gerade: Für den Magen hat es mir auch geholfen, für den Darm nicht... %-| Na ja, ist auch schon eine Weile her, als ich das genommen habe...

LG

Britta

Ghras-\Halxm


Ich nehme Domperidon seit 3.5 Jahren immer mal wieder, ne Zeit lang täglich. Ist hierzulande rezeptfrei erhältlich.

Ich habe es gegen Übelkeit genommen. War jeweils so, dass es, wenn ich es zu lange hintereinander genommen habe, nicht mehr gewirkt hat.

Ich hatte keine Nebenwirkungen.

Domperidon gehört zur Gruppe der Prokinetika - also beschleunigt es, genau wie Metoclopramid, die Magen-Darm-Entleerung. Davon habe ich persönlich nie was gemerkt, bzw. ich musste nicht häufiger aufs Klo.

Genauere Infos auch hier, das ist die Fachinformation und deshalb auch so viele Fachbegriffe:

[[http://www.kompendium.ch/Monographie.aspx?Id=93756668-87af-4aa4-82c1-bf3e972e9178&lang=de&MonType=fi]] (PDF-Dokument, braucht ne Weile zum Laden)

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