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Anastomositis, Schleimhauterythem mit Ulzera bei z.n. Kolekt

I}strien9faxn hat die Diskussion gestartet


Hallo,

also ich war gestern in der UNI dort wurde eine Anastomositis, deutliches Schleimhauterythem mit kleineren Ulzera festgestellt. Hämorrhoiden konnten nicht festgestellt werden nur eine kleine Analpapille. Woher dann das Blut auf dem Toilettenpapier kommt und warum ich nur Stuhl absetzten kann, wenn ich den Enddarm manuell dehne, wußte der Arzt auch nicht.

Jetzt muß ich wegen og. Erkrankungen ein Antibiotika einnehmen und eine Analsalbe mit Namen Rectogesic wurde mir verordnet. Der schleimige Stuhl kommt von der Anastomositis. Kann mir jeman die o.g. Erkrankungen genauer erklären? Hatte das von euch auch schon jemand? Weiß jemand etwas dazu?

Gruß

Bettina

Antworten
P;et)erfr=ance


Hallo Istrienfan,

wenn ich das richtig verstehe ist bei dir eine Kolektomie vorgenommen worden. Ich nehme einmal an es handest sich um eine Hemikolektomie?

Eine Anastomosis ist eine Entzündung an der Nahtstelle an der die beiden Darmenden(nach Entfernung des restlichen Kolons) wieder zusammengenäht wurden. was deine anderen Beschwerden auslöst kann nur Spekulation sein und sollte durch eine Coloskopie abgeklärt werden.

Grüßee

I2striAeTnfaxn


Kolektomie

Hallo,

danke schonmal für deine Antwort. Ich habe im Januar 2006 eine lap. Kolektomie mit Ileo Rektostomie. Mir wurde der ganze Dickdarm entfernt. Also keine Hemikolektomie. Was für Auslöser könnten es u.a. sein? Ist eine Colektomie unbedingt notwendig? Was könnte passieren wenn es durch die Antibotika Einnahme nicht vergeht oder häufig wiederkommt?

Liebe Grüße

Bettina

PEetFerfraxnce


Hallo Bettina,

den Grund zu Indikation der Kolektomie kenne ich nicht da diese OP nur bei genauer Diagnosestellung durchgeführt wird.

Alles weitere wäre hier im Forum Spekulation und daher sehr unseriös.

Bei dir sollte aber eine besondere Diät eingehalten werden die du an besten mit deinem behandelnden Arzt besprichst auch weiter ist in deinem Falle der HA oder Chirurg der dich operierte der beste Ansprechpartner.

Grüße

I5strvienfan


Hallo Peterfrance

Hallo,

viele im Forum kennen meine Geschichte von Anfang an. Ich habe mir vor ca 1 1/2 Jahren ins Forum eingeklickt, also so kurz vor der OP. Die ganze lange Geschichte kann man im Archiv noch nachlesen. Mir wurde der Dickdarm aufgrund einer Slow-Transit Obstipation entfernt. Ich hatte schon seit meiner Jugend laufen Verstopfung. Dies wurde zunehmend schlechter. Zuletzt hatte ich nur noch alle 4 bis 5 Wochen sehr sehr harten Stuhlgang. Sämtliche herkömmlichen und außergewöhnlichen Versuche, egal ob Medikamentös, Nahrungsumstellung, Entspannung usw usw usw. haben nichts geholfen. Jahrelang wurde alles ausprobiert. Die Schmerzen die ich damals hatte sind kaum vorzustellen.

Auf meine Ernährung achte ich sehr. Ich habe im letzten Jahr sehr gut herausgefunden was ich essen darf und was ich möglichst bleiben lassen sollte. Da ich allerdings auch an starken Nahrungsmittelallergien leide, ist meine Ernährung eh schon stark eingeschränkt. Sämtliches Kernobst, Honig, Nüsse usw. scheiden komplett aus. Hatte schon 2x einen anaphylaktischen Schock.

Die Ärzte fragen mich zwar immer welche Nahrungsmittel ich schon herausgefunden habe, die ich vertrage und welche nicht. Aber Tips usw. geben die einem nicht. Die sagen nur: ausprobieren, ausprobieren usw, der Eine verträgt das noch, der Andere wieder nicht.

Aber zu der Entzündung kann mir keiner nähere Angaben machen? Ob es schlimm ist ? Ob da was nachkommen kann? Oder ob es ist wie mit einer Erkältung, wenn man sie behandelt und sie ausgestanden ist, ist alles wieder wie vorher und keine Gefahr mehr?

LG

Bettina

MhoJnstxi


Hallo Bettina,

schlimmstenfalls kann es zum einen zu einer Perforation der entzündeten Nahtstelle oder aber einer Stenose bis hin zum Ileus. Beides würde zu einer erneuten OP und der Anlage eines - zumindest vorübergehenden - Ileostomas führen. An Deiner Stelle hätte ich dem Doc Löcher in den Bauch gefragt!!!

Liebe Grüße

Angie

PNeter`fraWncxe


Liebe Bettina,

dir nun eine zufriedenstellende Antwort zu geben ist mehr wie schwer.

Als ich deine Text las dachte ich auch probieren,probieren....

Mit der Entzündung bei deiner Vorgeschichte ist das so eine Sache... je häufiger das auftritt desdo größer ist das Risiko einer bleibenden Schädigung. Gerade bei dir und der wirklich nicht häufig anzutreffenden Situation kann man von der Ferne nichts befriedigendes sagen.

Vielleicht könnte es helfen die Nahrungsmittelallergie zu behandeln mit einer sanften Desensibilisierung.

Sorry wenn ich dir nicht weiter helfen konnte.

Alles Gute

I sturienfaxn


Hallo ihr Lieben

Hallo ihr Lieben,

danke für eure Antworten. Eine Desensibilisierung wurde vor 4 Jahren nach 3 Jahren Behandlung beendet. Sie hat leider nichts gebracht.

Jetzt ärgere ich mich auch, dass ich nicht weiter nachgefragt habe. Werde das aber am Freitag mit meinem Hausarzt mal alles besprechen. Vielleicht kann der mir weiterhelfen. Bis dahin heißt es dann wohl abwarten und Antibiotika einnehmen. Ich bin aber schon wieder richtig froh wenn die Antibiotikaeinnahme vorbei ist, ist werde so richtig müde und habe Kopfschmerzen und eine leichte Übelkeit. Aber was sein muß, muß sein.

Was mir noch einfällt. Ich habe oft beim Abgang von starken Winden Unterbauchschmerzen. Könnte das mit dieser Entzündung zusammenhängen?

LG

Bettina

Mxonistxi


Hallo Bettina,

meiner Ansicht nach könnte das durchaus möglich sein. Ohje, wenn ich das lese, bin ich froh um mein pflegeleichtes Ileo-Spuckerle ...

Liebe Grüße

Angie

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