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Ernährung nach einer assistierten Sigmaresektion

SUonnen8sc&heinx27


Gibt es bestimmte Dinge, an denen man einen guten Arzt erkennt?

M#onsxti


Hallo Vifzack,

dann hast Du einfach Glück gehabt. Homöopathisches Opium (allerdings C30) wurde bei mir auch versucht - leider ohne jede Wirkung, was aber kein Wunder ist, da tote bzw. nicht vorhandene Darmnerven auch nicht aktiviert werden können. Auch Alumina, Magnesium mur. und Collinsonia can. hatten wir versucht. Absolut keine Chance!

Übrigens, die Hilfe, die ich hier zu geben versuche, musst Du nicht in Anführungszeichen schreiben und somit ins Lächerliche ziehen. So etwas empfinde ich als äußerst unfreundlich, um nicht zu sagen: arrogant. Wenn ich hier meinen eigenen Fall andeutungsweise schildere, so vor allem deshalb, um Betroffenen mitzuteilen, dass es durchaus auch handfeste organische Ursachen gibt. Glaub' mir, ich hatte in den ca. 47 Jahren so ziemlich alles durch, was sich an Therapien anbietet. Mein Wissen aus all den Jahren gebe ich hiermit weiter. Das wirst Du mir doch hoffentlich ohne zynische Bemerkungen gestatten.

Ich freue mich für jeden, der eine schwere chronische Obstipation ohne "Hämmer" in den Griff bekommt. Insofern freue ich mich natürlich auch für Dich, dass Dir Opium C200 zufriedenstellend geholfen hat, was zumindest ein Beweis ist, dass bei Dir kein intestinal neuronales Problem die Ursache ist.

Liebe Grüße

Angie

M$onstxi


Hallo Sonnenschein,

da kann ich Dir leider von unserem winzigen Dörfle in Tirol aus kaum helfen. Vieles ergibt sich über Mundpropaganda, intensive Internet-Recherche oder die spezielle Empfehlung eines Arztes Deines Vertrauens.

Natürlich kannst Du Dich auch in einer Apotheke mit homöopathischem Angebot beraten lassen und Dich auf eigene Faust versorgen. Die Sache ist nur die, dass es Dir bei höher potenzieren Mitteln kaum hilft, eine ganze Flasche mit Globuli zu kaufen, da Du sie niemals aufbrauchen wirst, da man sie oft nur einmalig nimmt. Höhere Potenzen (die bei chronischen Erkrankungen angesagt sind) sollten auch unbedingt unter Anleitung eines fähigen Homöopathen genommen werden.

Liebe Grüße

Angie

S!onnensechein27


Also ich bin froh um jeden Tipp, den ich hier bekommen kann.

Ich befinde mich ja in noch relativ jungen Jahren. Menschen, die gleiche OP's hinter sich haben wie ich (bzw. die mir eventuell noch bevorstehen). So sehe ich zumindest auch positive Teile, die einem Entschluss zu einer eventuellen fast kompletten Dickdarmentfernung leichter machen.

Ich bin nämlich auch der Meinung, dass ich eher mit "Durchfällen" leben kann (bzw. mit öfteren Stuhlgängen am Tag) als mit Verstopfung.

M8onsxti


Hallo Sonnenschein,

vielleicht hilft es Dir weiter die folgenden Threads durchzulesen:

[[http://www.med1.de/Forum/Magen.und.Darm/302669/]] und

[[http://www.med1.de/Forum/Magen.und.Darm/290897/1/]]

Liebe Grüße

Angie

A$lesixa


Hallo Sonnenschein,

ich hatte 1999 eine Sigma-OP und leide nach wie vor unter Bauchkrämpfen und -schmerzen so wie Du auch. Durch die Einnahme von Nux Vomica D6 haben sich diese Symptome bei mir etwas gebessert. Allerdings habe ich immer sehr viel Luft im Bauch und dadurch starke Blähungen, die auch sehr schmerzhaft sind.

Zu Opium möchte ich nur sagen, dass ich es schon lange in Forum von Globulis D6 einnehme, da bei mir der Stuhldrang fehlt. Hat mir auch bisher ganz gut geholfen. Allerdings in C200, da wäre ich schon etwas vorsichtig. Wenn, dann nur mit Anleitung durch einen guten Heilpraktiker oder Homöopathen.

Ich freue mich aber sehr für Vickzack, dass Dir diese Dosierung so gut geholfen hat.

An direkter Verstopfung leide ich nicht, bei mir wird der Stuhl immer nur portionsweise vorwärtsbefördert und ist dazu meist noch knochenhart.

Generell bin ich auch der Meinung, ohne einen guten Therapeuten sollte man mit Selbstmedikationen vorsichtig sein. Gerade bei der Homöopathie wirkt nicht jedes Mittel gleich bei verschiedenen Personen. Auf jeden Fall würde ich mich sehr gut informieren oder wie Monsti meint, in der Apotheke beraten lassen.

Ich habe in den letzten Jahren sehr viele Mittel ausprobiert und so nach und nach für mich eine Medikation gefunden, die meine Beschwerden erträglich macht.

Vorausgegangen sind aber auch noch eine spezielle kombinierte Schmerztherapie sowie eine Bauchspiegelung mit Lösung von Verwachsungen. Speziell durch die BS wurde dann auch die Grundlage für eine weitere Behandlung mit homöopathischen Mitteln geschaffen.

Bei all den Beschwerden sollte man auch nicht ganz die Darmflora außer Acht lassen. Denn sehr schnell siedeln sich hier nicht nur gute sondern auch schlechte Baktierien an, welche die unterschiedlichsten Beschwerden verursachen können.

Deshalb mache ich jetzt schon seit Anfang des Jahres einen gezielten Darmaufbau bei einer Heilpraktikerin und so langsam zeigen sich erste Erfolge.

Vielleicht kann ich so einer weiteren OP entkommen.

Viele liebe Grüße und hoffentlich findest Du für Dich auch die richtigen Mittel, damit es Dir wieder besser geht.

Ach ja, wieviel Darm wurde Dir denn entfernt ? Bei mir waren es ca. 30 cm.

LG

SOo7nneZnscheiin27


Hallo Alesia,

vor meiner jetzigen OP habe ich alle Möglichkeiten ausprobiert, den Darm wieder in den Gang zu bekommen. Aber ohne Abführmittel hat es gar nicht mehr funktioniert, auch mit waren die Erfolge gering.

Ursprünglich sollten 60-70 cm des Dickdarms entfernt werden. Jetzt wurde erstmal nur ein Teil abgetrennt mit der Hoffnung, dass das Problem damit gelöst ist. Ich muss eine Vielzahl an Mitteln nehmen, damit der Stuhl weich bleibt.

Allerdings habe ich es so im Gefühl, dass ich um eine weitere OP nicht drum herum komme :-(

Dann werde ich mal sehen, dass ich irgendwie einen guten Heilpraktiker finde. Bekommt man dort schnell Termine oder ist mit Wartezeiten zu rechnen?

Aclesxia


Hallo Sonnenschein,

vor einer weiteren OP würde ich auf jeden Fall erst einmal einen guten Heilpaktiker aufsuchen.

Die Wartezeiten sind wahrscheinlich unterschiedlich, bei mir hat es damals ca. 3 Wochen gedauert, allerdings war die HP auch für 1 Woche in Urlaub.

Ich hatte das Glück, meine HP bei einem Vortrag über Bauch-operationen kennenzulernen, wo sie sich als Spezialistin für Magen-Darm-Probleme vorstellte und sie hat ihre Praxis auch noch ganz in meiner Nähe.

Meine persönlichen Hilfsmittel sind noch:

- Magnesium (für weichen Stuhl und gegen Krämpfe)

- F.X. Passage-Salz zur Stuhlerleichterung (Empfehlung meiner HP)

- Klyso-Gummipumpe zur Stuhlentleerung (ohne chem. Zusätze)

- viel Flüssigkeit und auch Bewegung

Ich wünsche Dir viel Glück bei Deinen Bemühungen

Sbonnenfscheinx27


Hallo Alesia,

was ist denn "F.X. Passage-Salz "? Bekommt man das so in der Apotheke? Es hört sich so an, als ob es auch nicht gerade gut schmeckt.

Habe nämlich auch immer sehr große Schwierigkeiten wenn es um eine Darmreinigung vor einer Koloskopie geht. Ich schaffe nie die 3 Liter. Es kostet immer reichlich an Überwindung das zu trinken. Alleine der Gedanke daran erweckt Übelkeit in mir.

Aus diesem Grund wurde jetzt in der Klinik den Tag vor der OP eine Magensonde gelegt. Das waren höllische Schmerzen (beim Einführen und beim Rausziehen). Bei allem Übel musste ich mich übergeben, so dass noch mehr Flaschen an die Sonde gehängt wurden.

So wie es mit dem Zeug ist, knüpft es jetzt bei meiner jetzigen Medikation genauso. Die 3 Beutel Movicol und die 2 Beutel Bifiteral stehen mir schon wieder bis zum Hals. Und das soll einige Wochen noch so weiter gehen. Es soll langsam reduziert werden.

Aule=sia


Hallo Sonnenschein,

ich kann Dich sehr gut verstehen, mit Movicol kam ich gar nicht gut zurecht, den Geschmack fand ich mit der Zeit auch widerlich.

Es hat mir leider auch nicht viel gebracht und ist zudem noch ziemlich teuer. Bifiteral (flüssig!) hat mir nur anfangs geholfen, dann wurden die Blähungen aber immer schlimmer.

F.X. Passagesalz ist ein Bittersalz, das aber nicht gar so unangenehm bitte schmeckt wie das eigentliche Bittersalz, das gerne zum Abführen verwendet wird. Man kann es sehr gut dosieren. Bei mir hilft es nur in kleiner Dosis, ansonsten bekomme ich wieder meine berühmten Darmkrämpfe.

Nach meiner Info bekommt man es nur in der Apotheke.

Hier eine Kurzbeschreibung:

Das F.X. Passage - Sprudelsalz ist ein mildes Darmreinigungsmittel auf Bittersalzbasis (Magnesiumsulfat, Das enthaltene Magnesiumsulfat bewirkt einen erhöhten Flüssigkeitsgehalt des Stuhles und regt dadurch die natürliche Darmperistaltik (= Darmbeweglichkeit) an. Die Wirkung setzt in der Regel 1 - 8 Stunden nach Einnahme des F.X. Passagesalzes ein.

LG

Soon'nen7scheixn27


Kann man dieses Passagesalz auch in andere Getränke mischen?

Oder sollte man es nur in Wasser auflösen?

Sjon_nen3sc\hein2x7


Hat jemand Erfahrung, inwieweit nach einer Sigmaresektion auch Blähungen entstehen?

Ich habe plötzlich ziemlich viel Luft wenn ich denn mal Stuhlgang habe.

A4lesxia


Hallo Sonnenschein,

ich habe noch einmal in der Gebrauchsanweisung fürs Passagesalz nachgeschaut. Da steht man soll es in lauwarmem Wasser auflösen. Von anderen Getränken konnte ich nichts lesen.

Ich selbst nehme auch lauwarmes Wasser.

Was die Blähungen angeht, das Problem habe ich auch, allerdings auch schon vor meiner Sigma-OP, aber in den letzten Jahren hat sich das leider sehr gesteigert. Und gerade die Luftansammlung im Bauch macht mir vermutlich auch die Schmerzen. Das habe ich aber auch erst vor kurzer Zeit feststellen können, nämlich seit ich die Darmsanierung mache.

Beobachte mal genau, wie das bei Dir ist, denn für Blähungen gibt es viele Gründe, z.B. auch Verwachsungen oder Nahrungsmitte-lunverräglichkeiten können starke Blähungen auslösen.

Ist leider alles ziemlich kompliziert und oftmals dauert es sehr lange bis man feststellen kann, wohr die vielen Beschwerden überhaupt kommen.

Aber Dank Internet und den vielen Foren kann man sich heut doch sehr gut informieren und auch Hilfestellung bekommen.

Alles Gute und wenn Du noch weitere Fragen hast, dann bin ich Dir gerne behilflich

M'onIsti


Hallo Sonnenschein,

von Blähungen nach einer Sigmaresektion berichten sehr viele Patienten. Möglicherweise hat sich im Bereich der Anastomose (= Darmnaht) eine kleine Verengung gebildet, so das sich dann vermehrt Darmgase stauen können. Mit sehr langsamem Essen, sehr gutem Kauen und Vermeidung blähender Nahrungsmittel solltest Du dieses Problem eigentlich in den Griff bekommen.

Liebe Grüße

Angie

SNonnebns/chexin27


Mir wurde gesagt, dass es auch möglich sein kann, dass man den Darm, wenn er zu eng ist in einer Koloskopie erweitern kann.

Hat da schon jemand Erfahrung mit? Verursacht diese Behandlung irgendwelche Schmerzen? Auch wenn sie nur übergangsweise da sind?

Bin schon am Überlegen, ob ich mich ambulant noch mal in der Klinik vorstelle. Bekomme die Schmerzen nicht so richtig in den Griff. Es kann ja auch nicht Sinn der Sache sein, dass man sich nur mit Schmerzmitteln vollpumpt.

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