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Probleme mit der Speiseröhre, Mundbrennen Bitte Hilfe!

j_osChuarxia hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir Tips und eure Erfahrungen mitteilen könnt.

Momentan bin ich ziemlich verzweifelt.

Bei mir wurde vor ca. 2 Jahren eine leichte Speiseröhreentzündung(Grad 1) festgestellt und eine kleine Hernie.

Die Beschwerden wurden(je nach Ernährungsart) mal besser, auch mal schlechter.

Leider habe ich wohl zu viel Süssigkeiten gegessen und muss nun mit bittere Folgen leben.

Seit einigen Tagen brennen mir nämlich Hals,Rachen und Zunge, ja sogar die Lippen sehr. Das Brennen ist sehr störend, als ob ich etwas scharfes gegessen habe.

Ausserdem habe ich ein Kloßgefühl im Hals , Druckschmerzen hinterm Brustbein, Heiserkeit sowie trockene Schleimhäute, teilweise kommt das Essen kriechend nach oben oder ich kann es kaum runterschlucken-es kitzelt am Hals. Eines morgens konnte ich kaum sprechen, meine Stimme klang sehr komisch.

Ich fühle mich schlecht mit diesen Beschwerden. Ich hatte erst vor ca. 1,5 Monate eine erneute Magenspiegelung gemacht, weil ich Magenprobleme hatte. Das Ergebnis war Gastritis, aber die Schleimhäute in der Speiseröhre war in Ordnung, also unauffällig-der Befund kann ja jetzt wieder anders aussehen.

Ich war bereits beim HNO, es wurde ein Probe auf Pilzbefall gemacht, ansonsten kann der HNO-Arzt nicht so viel sehen.

Auch der Kehlkopf scheint in Ordnung zu sein.

Soll ich zur einen anderen HNO-Arzt gehen, der die Speiseröhre nochmal untersucht?

Kann der HNO-Arzt die Speiseröhre mit einer Spiegelung vollständig untersuchen?Hat es schon mal jemand bei einem HNO Arzt gemacht?

Wie sieht es aus mit einer Kehlkopfspiegelung?

Ich habe das Gefühl, dass ich innerlich verbrenne oder dass meine Speiseröhre sich auflösen wird! Total schrecklich.

Zur Zeit stille ich noch und nehme nach Rücksprachen mit mehreren Ärzten Pantozol. Aber irgendwie hilft es auch nicht so-das Brennen geht weiter.

Ansonsten trinke ich Kamillen-Tee und ernähre mich nur noch vom Brei.

Könntent ihr mir einen Rat geben, zur welchen Arzt ich gehen soll(nochmal Magenspiegelung?), HNO ect.

Was kann ich noch tun? Welche Untersuchungen sind noch sinnvoll wegen der Speiseröhre?

Ich habe das Gefühl, als ob meine Speiseröhre die Nahrung nicht mehr richtig runterkriegt.

Am meisten stören mich aber das Brennen der Mund-Rachen-Schleimhäute sowie der Druckschmerz hinterm Brustbein.

Was hat bei euch das Brennen gelindert?

Über Tips und Anregungen von euch würde ich mich sehr freuen.

Danke und Gruss

Irene Tambunan

Antworten
N1exiJanxa


joshuaria

Der HNO-Arzt kann dir zwar in den Rachen sehen, aber für eine Speiseröhrenuntersuchung ist ein Gastroenterologe zuständig.

Das Brennen kann auch auf die Medis zurückzuführen sein. Ich hatte genau diese Erscheinungen bei der Einnahme von Pantozol und Nexium. Das können Nebenwirkungen der PPIs sein. Auch mein HNO hat nichts gefunden.

Da du noch stillst, würde ich in Absprache mit dem Arzt evtl. auf ein anderes Medi umsteigen. Auch kannst du es mit Antazida, wie z.Bsp. Talcid, Maaloxan, Riopan und/oder auch Heilerde versuchen.

Sprich in jedem Fall nochmals mit deinem Arzt, ob so kurzfristig eine zweite Magenspiegelung möglich ist.

Es hört sich alles nach einer Refluxerkrankung an. Auch die Medikamente brauchen eine gewisse Zeit, ehe eine Besserung eintritt- vorausgesetzt, dass du sie verträgst-.

Deine Ernährung sollte jetzt darauf abgestimmt werden. Auch Milch und Tee können Beschwerden auslösen oder verstärken. Du mußt eben alles ausprobieren.

Ich wünsche dir gute Besserung.

*:)

bxiezncheGnx262


Das klingt so ziemlich nach Reflux. Der HNO ist bestimmt nicht der richtige Ansprechpartner, sondern ein Gastroenterologe oder ein Internist.

Wie lange nimmst du denn die Medikamente schon? Denn das dauert eine Weile ehe die anschlagen und selbst dann bist du zu Schonkost verdonnert für eine Weile. Eine Magenspuegelung zur Abklärung wäre sicherlich richtig.

Versuche es mal nur mit Kamillentee und Zwieback, das ist besser als Brei. Ich konnte so meine Beschwerden der Gastritis völlig ausschalten.

Ob Antizida so gut sind wenn man stillt; da gibt es unterschiedliche Meinungen. Was aber gut sein soll, ist ein großes Schnapsglas Kartoffelsaft über den Tag verteilt (nicht mehr!). Das können Schwangere auch nehmen, also auch Stillende.

Milch ist übrigens grundverkehrt, weil sie im Verdauungstrakt sauer wird. Das habe ich hier mal gelesen. Habe mich immer gewundert, warum es mir nach der Milch nur kurz besser geht und dann viel schlechter.

knatj)a xv


Hallo Irene,

bei mir fingen die Symptome auch so an, als ich noch gestillt habe.

Ich hatte das Gefühl, ich hätte total trockene Schleimhäute und habe nur getrunken.

Auch hatte ich immer so ein Kloßgefühl.

Auch ich habe eine Gastritis, die ansonsten ohne Befund war.

Druckgefühl hinter dem Brustbein - bei mir war es auch noch ein Bandscheibenvorfall im Brustwirbelbereich, was das Stillen nicht so prikelnd macht. Diesen haben die Ärzte erst nach 6 Monaten diagnostiziert. Ich hatte mein 3.Kind im Hocken bekommen.

Ich habe schon eine lange Odyssee hinter mir...geholfen hat eigentlich am besten eine spezielle Diät: kein Zucker, fast gar keinen Kaffee, kein normales Fett. Ich habe mir aus dem Reformhaus Omega-Fett geholt, das ist leicht verdaulich.

Auch keine Körner etc., das Brot also fein.

Feine Haferflocken mit Fruchtzucker, das gibt Dir auch Kraft zum Stillen.

Ich habe damals auch weiter gestillt...es kostet schon Kraft, ich kann Dich gut verstehen. Es geht einem total schlecht, man weiß nicht so recht, was man hat, und möchte die schöne Zeit des Stillens nicht aufhören...ich war am Ende...

Meine Heilpraktikerin sagte, es wäre die Bauchspeicheldrüse. Der Schulmediziner sagte nein.

So ganz weiß ich immer noch nicht, was es ist, aber mit der o.g. Diät lebe ich ganz gut.

Nur habe ich immer noch das Gefühl, ich müßte trinken, trinken, trinken, weil alles so trocken ist und brennt.

Vitamin-B-Tabletten sind dann auch noch ganz gut.

Wäre schön, wenn wir uns ausstauschen können, da wir die gleichen Probleme haben.

Katja

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