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Verstopfung!

c6orzdu2


sagt wohl auch keiner. Aber es ist nicht alles gleich "krankheitsbedingt". Bei Stuhlgang einmal pro Woche fühlt man sich natürlich nicht besonders toll, aber das lässt sich in den allermeisten Fällen mit Hausmitteln und einer veränderten Ernährung plus mehr Bewegung in den Griff kriegen.

cOorduE2


und im Übrigen, das mit der "Vergiftung" ist Quatsch. Ich hatte mehrere Jahre schwerste Verstopfung, oft erst nach 10 Tagen oder länger und dann mit Hilfe von Hammer-Abführmitteln (hab dann das Zeug zur Darmreinigung vor einer Darmspiegelung freiwillig alle 14 Tage getrunken) Stuhlgang. Ich hätte ja an Vergiftung sterben müssen! Habe aber weder Pickel bekommen noch sonstige "Vergiftungserscheinungen". Dass der Bauch sich dann aufbläht ist doch logisch, der ist dann einfach "bis zum Anschlag" gefüllt, und essen kann man dann auch nicht mehr so gut.

MWonsxti


Dem, was Cordu geschrieben hat, kann ich nur beipflichten. Ich kenne Zeiten, in denen ich (trotz Abführmittel!) drei Wochen lang keinen Stuhlgang und auch keinen Stuhldrang hatte. Okay, da war ich im Urlaub, zu Hause hätte ich mir spätestens nach einer Woche einen hohen Einlauf verabreicht. Ich hatte bis zu meiner OP Anfang 2004 dieses Problem von Geburt an, aber meine Haut war immer prächtig.

LG Angie

sOimcxa


@codu und monsti

Das kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen oder man muss halt hart gesotten sein, dass man nach 10 tagen verstopfung körperlich nix merkt. Ich sah schon nach 5 tagen aus wie ein streuselkuchen, bekam schüttelfrost, appetitlosigkeit, müdigkeit, blähungen, sodbrennen und und und. Aber so unterschiedlich sind menschen, man solls nicht glauben...

Übrigens kann können sich durch häufige verstopfungen auch stuhlreste in den darmzotten festsetzen. Der internist meiner mutter hat auch letztens gemeint, dass sowas auch darmkrebs verursachen kann.

Und nun ja, leider lässt sich psyschich und hormonell bedingte verstopfung durch hausmittel und bewegung nicht so einfach in den griff bekommen. Wenn man ständig unter strom steht, dann ist das auch kein wunder.

Lg

coor8dxu2


Sag mal,

machst du das extra? Niemand hat behauptet, dass man das körperlich nicht merkt! Meinst du, ich habe mir zum Spaß den Dickdarm entfernen lassen? Also entweder kannst oder willst du nicht richtig lesen. Ich war in den Zeiten wirklich krank, bin es heute noch, kämpfe mit den Folgen der Op und könnte dir eine lange Leidensgeschichte erzählen, kannste ja nachlesen in meinem Faden "Subileus im Dünndarm...". ABER es handelt sich um keine Vergitftung bei Verstopfung, und Darmwandzotten sind auch nur im Dünndarm vorhanden, nicht mehr im Dickdarm. Richtiger wäre, dass sich im Dickdarm Kotsteine bilden können, die dann die Passage noch zusätzlich verhindern, die können dann zu einem sog. Subileus, also einem teilweisen Darmverschluss führen, was sich durch heftige krampfartige Schmerzen, eventuell Fieber und Erbrechen führt.

Dein letzter Satz erscheint mir recht aufschlussreich. Vielleicht solltest du mal lieber an dem "ständig unter Strom stehen" arbeiten, denn Verstopfung genauso wie Durchfall können durch psychischen Stress ebenfalls bedingt sein, ebenso wie durch eine von Stress geprägte Lebensführung. Na ja, aber viele Leute finden sich ja auch schick mit ihrem "Stress". Muss also jeder für sich wissen.

c7or/dxu2


sorry

meinte: die die Passage zusätzlich BEhindern..."

sqimcxa


Mal nicht so stürmisch, ok?

Jawoll ich kann lesen, aber scheinbar kannst du nicht lesen oder verstehst es einfach nicht. Ich will über dieses thema keine sinnlosen diskusionen führen, denn das ist alles schlimm genug.

Ich habe lediglich meine erfahrungen und mein wissen (von einem internisten) interpretiert, wenn du jedoch anderer meinung bist hab ich damit kein problem.

Und dass ICH stress habe und unter strom stehe, kann ich wohl nichts dafür. Ich steh mitten im leben und da kann man sich die ein oder andere situation leider nicht immer aussuchen. Wenn du diese probleme nicht hast, dann sei froh und lach!!!!!

c<oIrdu2


Es ist doch nicht die Frage, ob man Stress vermeiden kann oder will oder nicht. Brauchst du mir keine Vorträge zu halten, ich bin voll berufstätig (außer in den letzten 3 Monaten wegen Krankheit) und Mutter von drei Kindern. Also erzähl mir mal was von unvermeidbarem Stress und ich lache tatsächlich, denn ich bin ein fröhlicher Mensch trotz allem und mag mein Leben. Die entscheidende Frage ist: WIE gehe ich mit unvermeidbarem Stress um? Und ich dachte mir halt, wenn man sich selber beschreibt als ständig unter Strom stehend, klingt das sehr nach: Vorsicht, irgendwann brennt die Sicherung durch. Und das mein ich nicht böse, ich kenne selbst solche Phasen und merke dann auch sehr deutlich, dass mir das auf die Gesundheit geht. Aber eben weil dieser Stress oft unvermeidbar ist, ist es um so wichtiger, einen entsprechenden Umgang mit Stress und mit sich selbst zu lernen.

Und genau, du hast die Informationen eines Internisten INTERPRETIERT und deshalb wohl nicht ganz richtig wiedergegeben.

sIimbca


Dann hast du

mich vielleicht falsch verstanden oder ich habe mich nicht ordungsgemäß ausgedrückt...

Und das mit dem "unter strom stehen" ist nicht so gemeint, dass bei ir vorsicht geoten ist, sondern dass dieser ganze verdauungsmist nur daher kommt oder sagen wir mal ein großer teil davon. Nur leider lässt sich dmait eben nicht so leicht umgehen, wenn man wirklich all mist aufeinmal hat, sich drehen und wenden kann wie man will und sich trotzdem nichts ändert...

Das mit deiner krankheit tut mir sehr leid, das wusste ich auch leider nicht!

c>orKdu2


Schon in Ordnung. Man muss eben gut mit sich umgehen, das Leben ist hart genug! ;-D

Viele Grüße,

sgiimca


Und

was hast du genau?

Kannst mir auch gerne eine pn schicken, wenn dir das lieber ist.

Lg simca

cjordfu2


Hallo simca,

ich litt aufgrund einer schweren Bindegewebsschwäche an einer generalisierten Transportstörung des Verdauungstraktes (Slow transit), hatte einen viel zu langen Dickdarm (Dolichocolon) und ein "grotesk ausgeprägtes" Megacolon, welches die anderen Verdauungsorgane verdrängte und einengte, so dass ich die letzten Wochen vor der Op nur noch Flüssignahrung zu mir nehmen konnte, mit einer Transportzeit von über 140 Stunden. Jetzt habe ich noch 15 cm Dickdarm übrig, hatte die letzten 2 Monate einen künstlichen Dünndarmausgang, der in einer Not-Op angelegt wurde wegen einer lebensgefährlichen Komplikation nach der Dickdarm-Op ( perforierter Darmverschluss mit Peritonitis), letzte Woche wurde der Darm wieder rückverlegt. Ansonsten leide ich noch unter einer Fettverdauungsstörung, einer exokrinen Pankreasinsuffizienz, und wegen der Bindegewebsschwäche rutscht jetzt dauernd mein Dünndarm im Bauch rum, verdreht sich oder knickt ab, so dass ich dauernd notfallmäßig ins KH muss wegen Sog. Subileus, wie ich sie dir oben bereits beschrieben hatte. Um das zu vermeiden, trage ich eine (sehr stramme

:-( ) Bandage um den Bauch, aber die tollste Lösung ist das auch noch nicht.

Ach so, und ich habe einen ordentlichen Verwachsungsbauch!

Jetzt hab ich glaub ich alles. ;-D

Nur zur Vollständigkeit sei noch meine Insuffizienz zweier Herzklappen (ebenfalls aufgrund der Bindegewebsschwäche) und die Schilddrüsenunterfunktion erwähnt, beides bedeutet aber (noch) keinerlei Beeinträchtigung für mich.

Liest sich toll, oder ???

mIephinstos dbraxut


Und dass ICH stress habe und unter strom stehe, kann ich wohl nichts dafür

klar kann man stress vermeiden....in dem man sich eine andere perspektive sucht.

mit stress kenn ich mich wirklich aus.

evtl würde dir(und deinem körper) ein kurs zum stressmanagement helfen.

s"imxca


@cordu

Jetzt bin ich ein wenig baff, das hört sich alles furchtbar schlimm an, oh gott! Tut mir wirklch sehr leid.

Und wie hast du diese krankheit gemerkt?

Also mir wird grad bissel anders, denn meine frauenärztin sagte mal zu mir, dass ich am bauch ein schwaches bindegewebe hätte. Hat das was zu sagen?

Also meine verstopfung ging los, als ich anfing zu arbeiten und nur noch wenig zeit hatte und gearde 2 wochen vor der periode ist es umso schlimmer (hormonell)!

Alles gute...

sgim?cxa


@mephistos braut

Hm, schön wärs, wenn man sowas beeinflussen könnte.

Ich meine, wenn man 8 stunden auf der arbeit hockt und noch kundenverkehr hat wie soll man sich da zeit nehmen zur toilette zu gehen?! Morgens steh ich unter druck, weil ich zur arbeit muss und abends bin gestresst vom ganzen tag, da kann ich mich nicht entspannen. Also muss ich den "klogang" regelrecht programmieren, indem ich abends was einnehem, dann brauch ich mich nicht stundenlang auf dem klo rumzuquälen und im endeffekt kommt doch wieder nix, sondern kann morgens direkt ach dem aufstehen. Weiß, für einige hört sich das bestimmt voll krank an, aber ich hab die probleme seit ich arbeite. Früher hatte ich auch schon probleme, aber nicht in diesem ausmaß. Und eine woch nicht gehen, das halte ich nicht aus, da fühlt man sich wie ne tonne. Oh es ist alles zu k...

Lg

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