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Seit knapp 1, 5 Jahren Beschwerdem (Helicobacter, Reizmagen)

M#arixo87 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

erst einmal möchte ich einfach "Hallo" sagen. Ich bin, immer mal wieder, in diesem Forum hier, habe mich bisher aber meist "eher nur umgesehen", bevor ich mich dann jetzt auch angemeldet habe. Ich will einfach die Chance nutzen, mich hier mit Menschen zu unterhalten, die vielleicht ähnliche Probleme haben, oder hatten und mir eventuell helfen oder Ratschläge geben können. Ich bin gerade 20 Jahre alt geworden und plage michs eit knapp 1,5 Jahren mit einem wirklich schwerwiegenenden Problem herum. Zu meiner Krankengeschichte:

Begonnen hat alles im Januar 2006, wo mir, immer mal wieder, einfach schlecht war. Das war keine große Sache, aber dennoch bin ich zum Arzt, aber bei einer Ultraschalluntersuchuung hat dieser nichts festegestellt und mich mit "Pflanzlichen Mitteln" nachhause geschickt. Die Beschwerden waren dann zwar, hin und wieder, da, aber nicht wirklich schlimm, bis ich dann im April 2006 einen sehr schweren Magen und Darmvirus hatte und deshalb sogar 3 Tage im Krankenhaus war. Nach 3 Tagen wurde ich dann entlassen, doch hatte so ein starkes Stechen im Oberbauch, dass ich es kaum ausgelassen hatte und wir deshalb auch nochmal zum Notarzt fahren mussten, weile s einfach nicht besser wurde. Nach knapp 1 Monat Arztbesuche wurde dann eine Magenspiegelung gemacht und der Helicobacter Pylori festgestellt. Mir wurden 7 Tage Tabletten (ZacPac) verschrieben und mir "Gute Besserung" gewünscht. Das Problem war nur, dass die stechenden Schmerzen im Oberbauch, nach einiger Zeit wiederkamen. So bin ich darauf wieder zu meiner Hausärztin, die mir dann aber gesagt hat, "dass mein Bauch dneken würde, dass er über meinem Gehirn stehen würde und ich keine Schmerzen mehr haben würde" und gleichzeitig mir gesagt wurde, als dann meine Mutter mal mit gekommen und die Lage auch geschildert hat, dass sie sonst mit mir über das Thema "Magersucht" gesprochen hätte, was ich alles als eine absolute Frechheit angesehen habe. So wurde ich dann 1-2 Mal auch einfach "nachhause" geschickt, weil meine Hausärztin meinte, dass sie keine Zeit hätte und hat mir dann einen Termin für 2 Wochen später gegeben. Dazu kam, dass dann selbst die Leute in meinem Umfeld an meinen Schmerzen gezeifelt haben und dann selbst meinten, dass ich mir das doch alles nur einbilden würde, was dann wirklich sehr verletztend ist und einen auch selbst am eigenen Verstand zweifeln lässt und bei mir, zweifeln gelassen hat. NUUURR weil ich slebst an mich geglaubt habe, habe ich mich dann im Internet etwas erkundigt und gelsen, dass eigentlich immer ein Atemtest gemacht wird, um zu kontrollieren ob der Helicobacter auch wirklich weg ist, da er nur bei 70 % der Menschen anschlägt, was mir, weder meine Hausärztin, noch der Gastroenterologe, der die Magenspiegelung durchgeführt hat, gesagt hat. Als ich das dann meiner Hausärztin gesagt habe, meinte diese nur in einem Nebensatz "Ja, öhmm...Das könnte auch sein". Der test wurde gemacht und....Der Helicobacter war noch da und das mit einem Wert von 42,9 %. Dieses ganze Prozedur hat von Mai bis Oktober gedauert. Ich musste Lactose- und Fructose tests über mich ergehen lassen, die beide negativ waren, dazu eine Darmspiegelung, MRT_Untersuchungen und alles war umsonst, da eben der Helicobacter noch gar nicht weg war. Dann wurde also die nächste Therapie gemacht, ich musste dann 10 Tage Tabletten schlucken, im NOvember wurde der nächste Test gemacht....Der Helicobacter war, immer noch da und der Wert lag dann schon bei knapp 48 %. Also, wurde im Januar die nächste Magenspiegelung gemacht (schon die 2.), dabei dann Proben entommen und diese an ein Labor geschickt, damit dort getestet werden sollte, welches Antibiotikum wirkt. Das Ergebnis kam dann auch, alles hat super funktioniert, ich musste dann 14 tage Antibiotika schlucken....Und der Helicobacter war imme rnochd a und dann schon bei 56 %. Etwas, was ich mir überhaupt nicht erklären konnte, weil mein Arzt eben meinte..."Das wird dann alles getestet und dann kann nichts mehr da sein". In solchen Momenten ist es dann sehr hilfreich, wenn der Gastroenterologe einem gegenüber sitzt und sagt "Mhhh, dass ist mir auch alles seeehr rätselhaft". Dann wurde also die nächste Magenspiegelung gemacht (Nummer 3), wieder Proben entnommen und ich musste, bis Anfang Juni, wieder Tabletten nehmen, doch die Beschwerden waren zu diesem Zeitpunkt, immer noch da.

Antworten
Mjawrio8"7


RE: Seit knapp 1,5.....

Der Schmerz ist, so gesehen, links über dem Bauchnabel und ich leide wirklich 24 Stunden an Tag unter diesem ständigen leichten brennen/stechen. Ich habe in der ganzen zeit schon alles probiert. Ich bin niemand, der extrem fett ist, ich rauche und trinke nicht, trinke nur "mal" Cola oder esse Chips und Süpßgkeiten. Ich habe dann auch mal 4 Wochen auf diese Sachen verzichtet, auch wenn es mir schwer gefallen ist und die Schmerzen waren, immer noch da. Ich habe alle Sorten von Protonenpumphemmer genommen, obwohl mein Arzt mir da, immer nur, Pantozol 40, verschrieben hat, obwohl ich ihm gesagt habe, dass sich bei mir, nach der Einnahme, überhaupt keine Besserung zeigt, ich dadurch nur eher immer Probleme mit Durchfall bekomme. Dazu ist unser ganzer Medikamentenschrank voll mit pflanzlichen Mittel gegen Reizmagen und Reizdarm usw. usw. aber nichts hilft gegen die Schmerzen. Es wird lediglich besser, wenn ich mich praktisch richtig vollgegessen habe und mir schon fast schlecht ist. Dazu kommt, dass die SChmerzen, wenn ich auf "Toilette" muss, danach eher noch stärker werden und erst nach 2-3 Stunden abklingen. Wenn ich in dieser Zeit aber wiederrum etwas esse, selbst wenn es nur ein Schokoriegel ist, werden die Schmerzen wieder schlimmer. So geht es auch meist schon Morgens los...Wenn ich wach werde ist alles in ordnung, aber dann nach 1-2 Minuten wenn der Magen wach wird, fängt das gluckern und grummeln und die Schmerzen an und diese werden dann immer stärker und schlimmer, bis ich auf Toilette muss. Ob ich was gegessen habe oder nicht ist ganz egal und mit dme Stuhlgang werden die Schmerzen dann wieder stärker und so geht alles wieder von vorne los. Dazu kommt auch, dass der Bauch ständig übertrieben gluckert, sodass dann auch andere Leute schons agen "Mensch, was ist denn da los ?"

Aber mal weiter im Text...Da die Probleme Anfang Juni dann, immer noch, da waren und ich es, bereits zu diesem Zeitpunkt kaum noch ausgehalten habe, habe ich meinem Arzt dann gesagt, das sich mich lieber im Krankenhaus behandeln lassen möchte, was er auch sofort und ohen Kommentar, eingeleitet hat. Behandelt wurde ich dann knapp 5 Tage Ende Juni und musste, nochmal, alles über mich ergehen lassen, sprich..Magenspiegelung, Darmspiegelung, MRT-Untersuchung, Ultraschalluntersuchung usw. usw...Alle Untersuchungen waren ergebnislos. Dann wurde dort auch eine Probe entommen, mit dem folgenden Ergebnis:

Das nach der Entlassung eintreffende histologische Gutachten beschireb allerdings eine mittelgradige, nicht mehr aktive Ex-Helicobacter-pylori-Gastritis der Antrum- und eine geringgradige, nicht aktive Ex-Helicobacter-pylori-Gastritis der Corpusschleimhaut mit negativer Silberfärbbung, so das verlässlich von einer definitiven Helicobacter pylori-Sanierung auszugehen ist. In Anbetracht der erst nach mehrfachen Therapien letztendlich erfolgreichen Helicobacter-Eradikation empfehlen wir das Fortzsetzen der begonnen Therapie, jedoch in verkürzter Form über 7 Tage...

Was ja eigentlich ein fast erlösendes Ergebnis ist, weil ich so lange darunter gelitten habe, wobei da jedoch auch noch die "Angst" besteht, dass eben, weil dieser test bereits 2-3 Wochen nach der letzten Therapie gemacht wurde und nicht, wie "sonst" verordnet 6-8 Wochen danach, die ERgebnisse trotzdem irgendwie verfälscht sein könnten. Es ist und bleibt aber so, dass ich trotzdem jeden Tag unter dem kontinuirlichen stechen und brennenden Schmerz zu leiden habe. Im Krankenhaus habe ich dann Paspertin bekommen, wobei ich dadurch überhaupt keine Besserung verspüre (zumal es ja eher die "Entleerung" des Magens anregen soll und ich dadurch, wie oben schon geschrieben, meist eher noch stärkere Schmerzen habe), Novalgin Tropfen, wobei ich, bzw. mein Körper mit diesen Tropfen überhaupt nicht umgehen konnte. So waren die Schmerzen durch die Einnahme auch nicht weg, ich dafür aber ab 21 Uhr völlig müde und dafür aber ab 4 Uhr früh hellwach und konnte nicht mehr schlafen. Das alles habe ich aber so gesehen, dass ich währendessen immer noch das Antibiotikum genommen habe und ich, während der Einnahme, immer unter noch stärkeren Schmerzen gelitten habe. Gleichzeitig wird mir dann im Krankenhaus von einem Pfleger gesagt, dass es natürlich klar ist, dass ein solches Antibiotikum, bzw. 2 in einer solch hohen Dosis natürlich auch Schmerzen machen, weil es ja Bakterien kaputtmacht, aber nicht weißt, welche die guten und welche die bösen sind und es daher ja auch einfach zeit braucht, bis sich alles erholt hat. Auf der anderen Seite sagt mir der Professor aber dann "Nein, die machen keine Schmerzen. Da ist ihnen vielleicht nur mal schlecht, aber mehr auch nicht".

Wer diese kleine Lektüre fertig gelesen hat ;-), dem würde ich gerne nochmal eine Frage stellen. Vielleicht hat jemand hier ja schon ähnliche ERfahrungen oder ähnliches gemacht und kann mir da einen Rat geben. Ich habe auch schon wochenlang auf Protonenpumphemmer usw. verzichtet, aber die Schmerzen waren trotzdem da und jetzt habe ich, ich glaube es war hier im Forum, von diesem Bismutum Tabletten gehört und nehme diese gerade, aber trotzdem..keine Änderung. Ich bin, wie gesagt, gerade 20 Jahre alt gewordne und plage mich schon die letzten 1,5 Jahre mit diesen ständigen Schmerzen und Beschwerden rum. Das, was viele da wohl nicht verstehen...Ich habe bisher leider noch keinen Studiunplatz bekommen, warte aber, nach bestandenem Abitur auf einen, dass ich liebend gerne studieren, arbeiten und leben möchte, es aber unter diesne ständigen Schmerzen einfach nicht geht und ich auch psychisch sehr darunter leide, obwohl man da auch einfach sehen muss, was meine Hausärztin ja damals meinte...Die Schmerzen sind nicht psychisch ausgelöst, sondern werden einfach, durch die ständige Belastung, auch eine psychische seehr sehr starke Belastung. Der Professor im Krankenhaus hat mir bei meinem Aufenthalt von etwas erzählt, dass man auch die Möglichkeit hätte, die "Nervenverbindungen" im Magen einfach zu "unterbrochen" , sodass die Schmerzsignale einfach nicht mehr an das Gehirn gesendet werden. Medikamentös ist so etwas ja nicht mölich, einfach wegen der Gefahr, dass die Tabletten auch nicht anschlagen oder der Körper dagegen imun werden könnte. Jetzt habe ich im Internet von einer "Vagotomie" gelesen. Kann mir vielleicht jemand etwas dazu sagen, bzw. allgemein zu dem Thema, dass man die Nervenverbindungen da unterbrechen, bzw. abschalten kann ?

CFhrPisxPL


Hallo,

zuerst möchte ich mal sagen das ich immer nur mit dem Kopf schütteln kann wenn ich von solchen Ärzten lese, die meinen ein Anliegen sei nicht so wichtig, man solle doch später oder an einem anderen Tag wieder kommen. Was ist das denn für eine Aussage. Solche Ärzte sind für mich fachlich nicht qualifiziert, weil soweit ich weiss steht Ersthilfe, egal ob im Notfall oder bei schleichenden Beschwerden ganz groß.

Ich verstehe deine Probleme (ausgenommen die mit den Ärzten) aus dem Grund weil ich das gleiche Problem hatte bzw. habe (habe morgen eine Magenspieglung), also diese ständige Übelkeit sofort nach dem aufstehen, viel Magensäure etc., dieses ungute Magengefühl.

Gerade jetzt wo ich wegern akuten Beschwerden seit einigen Tagen krank geschrieben bin. Allerdings ist das bei mir selbst in extremen Fällen eher so das der Magen auf Kontakt empfindlich reagiert und ich eher so das Gefühl habe als hätte mir jemand Säure in den Magen gekippt und mein Mageninhalt kommt jeden Moment raus. Ein PPI Präperat hat da mittlerweile schon etwas für Entspannung gesorgt.

Hast du vielleicht wegern deines Abitur vermehrt Stress gehabt oder wegern einer Suche eines Studienplatzes Sorgen gemacht. Ich sag mal das was ich denke und zwar wenn ich so ein ärztliches Umfeld wie du hätte würde ich glaube ich auch nicht zur Ruhe kommen wenn mir mein Arzt trotz weiterer Schmerzen praktisch den Vogel zeigen würde. Was ich dir sagen kann ist das jedesmal nochmal eine Untersuchung erforderlich ist nach so einem Problem im Magen und das weiss ich sogar jetzte schon ohne das ich die Magenspieglung morgen überhaupt hinter mir habe. Es muss immer mit einer zweiten Magenspieglung oder einen Atemtest überprüft werden ob alles in der Reihe ist.

Du wirst momentan aber schon wieder therapiert oder mit PPI und Antibotika, oder? Wie sieht es mit der Ernährung aus? Die Medikamente auf pflanzlicher Basis gegen Reizmagen helfen nur dann wenn sie wollen. Ich meine damit mal verschlimmern sie es und mal verbessern sie es bis zum abklingen der Beschwerden. Es ist eben nur pflanzlich, die Chemie kann da schon besser wirken, greift aber auch mehr ein.

M@ariox87


Hallo und danke für die Antwort.

Das Problem ist einfach, dass das Abitur, bzw. das Lernen, die ganzen Vorbereitungen dafür usw. für mich überhaupt keine Anstrengungen darsgestellt haben. Ich meine..Jeder Mensch hat mal Streß, aber die Beschwerden sind einfach in Situationen wie z.b. dem Abitur, wo ich "recht" viel Streß hatte, aber genauso im Urlaub, wo ich mich eigentlich erholen sollte. Also, dass ist eigentlich alles ganz unabhängig voneinander, genau wie auch das Essen.

Therapiert wurde ich, wieder einmal (zum 5. Mal), bis vor knapp 2 Wochen. Da die Schmerzen aber, danach, wieder nicht nachgelassen haben oder besser geworden sind, greife ich jetzt zu "Paspartin" und "Bismutum", aber das zeigt auch 0 Wirkung. Das Problem ist einfach, dass ich so gerne studieren, arbeiten und einfach leben will, aber es mit diesen täglichen Schmerzen einfach nicht möglich ist. So wurde ich im Krankenhaus usw. auch gefragt, ob es vielleicht an Streß, der familiären Situation liegen kann, aber da ist alles in Ordnung. Ich meine, jeder hat mal Streß, aber bei mir ist es halt so...Alles okay= Schmerzen, Streit= Schmerzen usw. usw. Ich habe jetzt selbst durch Nachforschungen im Forum hier auch gelesen, dass es doch vielleicht auch am "Reflux" liegen könnte, zumal die "Beschwerden" vielleicht ja doch eher darauf zutreffen würden. Mein Arzt sagt mir immer, dass ich eigentlich kein "Reizmagen" haben kann, weil die Beschwerden da nach dem Stuhlgang besser werden müssten, wobei es bei mir so ist, dass die Schmerzen durchgängig sind und nach dem Stuhlgang eher noch stärker und dieses "gluckern" auch nach dem Stuhlgang noch extram da ist, bis ich eben 2-3 mal auf Toilette musste und es dann weg ist, aber die Schmerzen bleiben, wobei dazu kommt, dass ich, nach dem Essen bzw. speziell Abends eben sehr häufig Aufstoßen muss, unter Blähungen leide usw. usw. Bei den Protonenpumphemmern hatte ich schon Omeprazol, Pantozol und Nexium, wobei keines den nötigen Erfolg gebracht hat. Es ist imnmer so, dass es mir, ganz unterschiedlich am Tag, mal 1 Stunde wirklich blendend geht und ich denke "Hach, alles weg ?" und dann esse ich eine Kleinigkeit wie eine Joghurette und schon geht alles wieder von vorne los. Im Krankenhaus wurde diesbezüglich nichts festgestellt, eben nur der Helicobacter wieder untersucht. Die Ergebnisse von gamzen Krankenhausaufenthalt, bzw des Magens kann ich gerne auch mal hier aufschrieben, obwohl ich hier auch gelesne habe, dass man den "Reflux" oftmals nicht "so" direkt sehen kann. Ganzd amals, wo ich im letzten Jahr beim Notarzt war, hat dieser eben auch links über dem Bauchnabel gefühlt und meinte dann eben auch, dass ich mich mti dem "reflux" mal behandeln lassen sollte, aber gut...Bei allen weiteren Arztbesuchen war dann der "Helicobacter" Thema, die Schmerzen gingen aber nie weg, bzw. waren kontinuirlich da.

C%hr9iesPL


Nimmst du immer den gleichen PPI? Manche wirken nicht bei jedem Typ.

Ich glaube wenn du Reflux hättest müsste ein PPI helfen, zumindest nach drei Tagen. Die PPI's wirken ja auch nicht auf jetzt und gleich. Was ich halt komisch finde ist das selbst während der Einnahme eines PPI's Probleme auftreten.

ChhjrisxPL


Wieviel PPI hast du denn genommen? Ich habe bei mir selber festgestellt das z.B. einmal 20 mg zu wenig ist. Ich habe dann morgens und abends 20 mg genommen. Der Arzt meinte auch das das eine Sache des probierens ist, wieviel man nimmt. Allerdings nicht mhe rals 40 oder 60 mg.

bEienc/hken26x2


@mario

Hallo!

HP ist ein ziemlich aggressives Bakterium, dass wie bereits bei dir geschehen, mit einer Triple-Therapie über 7 Tage ausgerottet wird. Den meisten Patienten hilft diese einmalige Therapie und sie fühlen sich danach wieder gesund und munter.

Anderen hilft es leider nicht, da viele schon von Kindheit an mit Antibiotika vollgepumpt worden und somit resistent sind. Dann muss eine zweite oder dritte Antibiotika-PPH-Kombi probiert werden, bis etwas anschlägt.

Dass du immer noch Beschwerden hast nachdem du solange HP hattest ist mir klar.

Das Bakterium ist ja nicht nur "da" sondern richtet starken Schaden an der Magenschleimhaut an. Diese wird durch das Bakterium abgebaut und äussert sich dann mit den bekannten Schmerzen. Die Schäden, die HP anrichtet sind reversibel, aber wenn man solange zu schaffen hatte, dann braucht das auch eine Zeit ehe der Magen die Schleimhaut wieder aufgebaut hat! Selbst wenn HP schon lange nicht mehr da ist.

Du solltest daher weiterhin die PPH nehmen, mindestens 6 Wochen durchgehend! Die Magenschleimhaut hat unter normaler Säureproduktion keine Chance sich zu erholen!!! Deshalb hast du auch immer wieder Beschwerden.

Die Ärzte werden dir in dieser Hinsicht nicht besonders helfen, das habe ich am eigenen Leib erfahren :-( Man bekommt nichts erklärt, wie man essen soll oder sonstwas. Immer nur vollpumpen mit den Tabletten und Tschüss. Und man soll sich nich so haben.

Ich glaube nicht, dass du an Reflux leidest, denn die Beschwerden die du hast sind normale Gastritisbeschwerden. Diese können sich im Laufe der Gastritis auch ändern.

Das Gluckern in den Därmen, das Aufstoßen und die Blähungen (vermutlich aufgetriebener Bauch, Blähungen gehen schlecht ab) sind normal. Das hatte ich zu schlimmen Zeiten meiner Gastritis auch und auch viele andere hier.

Ich würde dir wirklich empfehlen, nimm deine PPH (am besten Nexium, das sind die besten) und iss mal eine ganze Weile lang nur Zwieback, Weißbrot, Haferflocken und trinke Kamillen oder Fencheltee oder Wasser. Du wirst merken, dass es dir nach einer Woche bedeutend besser gehen wird und noch ein paar Wochen hin wird alles immer und immer besser und du kannst dich an Schonkost rantasten.

Wenn du jetzt Joghurette isst oder halbwegs normales Essen, dann ist das pures Gift für deinen Magen!

Die ganze psychische Sache kann ich auch nachvollziehen. Wurde mir auch angedichtet, obwohl ich nichts im Leben auszustehen habe, dass alles aus dem Kopf kommt ... obwohl ich weiß, dass der massenweise GrüneTee schuld war :-) Naja.

Würde mich freuen, wenn mein Beiträg nicht umsonst war und du dir die Hinweise annimmst.

b"iench1en2x62


Im übrigen mögen die Antibiotika gegen den HP helfen, aber sie machen gleichzeitig den Magen und den Darm total zur Sau. Und da du sie so oft nehmen musstest, kannst du dir ja vorstellen, wie dein Darm und dein Magen auf diese Bomben reagieren!

Dass Antibiotika so schlecht für den Magen/Darm sind, sagt einem aber auch kein Arzt ;-) Es sterben ja nicht nur böse Bakterien ab, sondern mit der häufigen AB-Gabe rottest du die kompletten guten Bakterienstämme im Darm aus.

Und die Magenschleimhaut entzündet sich wie verrückt, wenn sie sowieso schon angegriffen ist.

M0arixo87


Danke für die zahlreichen Antworten und auch die Ratschläge.

Von Oktober bis Jnuar/Februar diesen Jahres hatte ich immer "nur" Pantozol 40, obwohl mir diese, wie schon beschrieben, überhaupt kein bisschen geholfen haben, bzw. ich dadurch eher nur starke Nebenwirkungen wie Durchfall bekam. Als ich meinem Arzt dann, bei der 3. Therapie genau das sagte und ich halt meinte, dass ich die Befürchtung habe, dass....Starke Nebwirkungen= Keine Wirkung ? sein könnte, meinte er nur "Ja, die Tabletten können sie ja danach absetzen", obwohl ich ihm halt gesagt habe, dass ich immer unter diesen starken Schmerzen leide. Im Krankenhaus habe ich dann Nexium bekommen, doch als ich dann bei meinem Gastroenterologen war um die ERgebnisse abzugeben und die restlichen Antibiotika zu bekommen, meinte dieser dann "Ja, Nexium kann ich ihnen nicht verschrieben,d ass gibt dann Ärger mit der Krankenkasse, aber das ist ja eh alles das gleiche. Dann verschreibe ich Ihnen Omeprazol"...Naja, dass hatte ich bisher zwar noch nie, habe es aber auch nur in der 20 mg Dosis. Soll ich diese dann jetzt einfach 2 Mal täglich nehmen ? Oder eher 2 Mal täglich zwei Tabletten, sprich 40 mg ?

Mein Arzt hat mir in dieser Beziehung leider nie geholfen. Dann muss man sich Sachen anhören wie "Ja, aber der Helicobacter macht eigentlich gar keine SChmerzen" und so einen Mist, wo man dann wirklich irgendwann auch psychisch krank wird, weil dann immer noch solche Aussagen kommen. Hier mal das ERgebnis aus dem Krankenhaus:

Das nach der Entlassung eintreffende histologische Gutachten beschireb allerdings eine mittelgradige, nicht mehr aktive Ex-Helicobacter-pylori-Gastritis der Antrum- und eine geringgradige, nicht aktive Ex-Helicobacter-pylori-Gastritis der Corpusschleimhaut mit negativer Silberfärbbung, so das verlässlich von einer definitiven Helicobacter pylori-Sanierung auszugehen ist. In Anbetracht der erst nach mehrfachen Therapien letztendlich erfolgreichen Helicobacter-Eradikation empfehlen wir das Fortzsetzen der begonnen Therapie, jedoch in verkürzter Form über 7 Tage...

Vielleicht kann das ja jemand etwas mehr deuten als ich und gleichzeitig noch eine Frage: Ich habe im Internet von diesen operativen Möglichkeiten gelesen, wie man die Schmerzen eben "nehmen" kann, bzw., hat mir das ja auch der Professor im Krankenhaus gesagt. Gibt es so etwas, für den radikalsten Fall, denn wirklich, sprich, dass die Nervenstränge irgendwie unterbrochen werden ?

bXien'che`n262


Ich habe das Gefühl, dass mein Beitrag für die Katz war.

Nexium sind Esomeprazol, Omep sind aus Omeprazol. Das ist im Endeffekt das gleiche. Omeprazol, Pantozol und Nexium sind gute Tabletten!

Eine Gastrits, ob Typ A, B oder C macht IMMER Schmerzen. Bei manchen mehr, bei manchen weniger. Das ist vom persönlichen Schmerzempfinden abhängig.

Ich verstehe aber nicht, wieso du dir die Nervenleitungen durchtrennen lassen willst ???

DEINE BESCHWERDEN SIND NORMAL!!! Nimm die Tabletten 20 mg früh über 6 Wochen und iss extreme Schonkost. Wenn die nicht helfen, dann probierst du halt nochmal eine andere Sorte. Nicht jedes PPI wirkt bei jedem. Das dauert ehe die anschlagen!

Das Bakterium ist nicht mehr aktiv in dir, aber es hat Schäden hinterlassen!!! Das muss nun auch noch behoben werden und dafür die PPI!!!

M/ariho8x7


Nein, dein, bzw. ihr Thema "sabinchen262" war nicht für die Katz. Es ist nur einfach so, dass ich jetzt seit knapp 1,5 Jahren nicht an "noch, ich habe alle 3 Tage mal ein bisschen Sodbrennen", sondern seit diesen 1,5 Jahren täglich unter wirklich unterträglich starken Schmerzen zu leiden habe und mir diese, bisher, noch nicht genommen wurden. Deshalb und auch, weil mich meine Ärzte, egal was jemand anders sagt, einfach total schlecht und falsch beraten haben und die Schmerzen und die damit verbundenen psychischen und physischen Belastungen langsam so groß werden, dass es nicht mehr geht, einfach etwas "auszuprobieren", da ich das das ganze letzte Jahr gemacht habe und immer trotzdem Schmerzen hatte, sodass ich mich da einfach wirklich von allen Seiten absichern und alles wissen möchte.

Trotzdem muss ich mich aber sehr bei dir und bei allen bedanken, die auf dieses Thema geantwortet haben und mir Ratschläge gegeben haben. Die Protonenpumphemmer sollen jetzt also eher dazu dienen, dass der Magen sich in dieser Zeit "besser" regenieren und dann "schmerzfrei" werden kann und nicht direkt die Schmerzen nehmen, habe ich das richtig verstanden ? Das würde für mich auch wirklich Sinn machen, da mir halt sonst immer gesagt wurde..."Ja, bei Beschwerden können sie ja Pantozol nehmen", dass aber eben nie wirklich geholfen hat. Ich werde es auf alle Fälle ab Morgen testen, jeden Morgen, oder sost ggf. auch Abends wenn das zur Heilung beiträgt, die Omeprazol nehmen und dann auch, für 1-2 Wochen zunächst, nur auf Zweiback usw. umsteigen. Den nächsten Atemtest habe ich am 22.08. Sagen denn die Werte aus dem Krankenhaus oben noch etwas spezielles über den derzeitigen Zustand aus ? Das "mittelgradig" usw. schließt für mich ja schon darauf, dass der HP eben "Spuren" hinterlassen hat und die abheilen müssen, aber das wurde mir natürlich nie so richtig erklärt.

Zu der Nervensachen...Ich hatte einfach überlegt, wenn die Schmerzen, auch in den nächsten 1-2 Monaten einfach nicht besser werden und kontinuirlich so bleiben, dass dann eine mögliche Operation wirklich der letzte Schritt wäre, weil die Schmerzen einfach so stark sind, dass ich in meiner Lebensqualität zu 99 % eingeschränkt bin und es nicht "einfach so nebenher" laufen zu lassen. Deshalb wollte ich an dieser Stelle nachfragen ob so etwas wirklich möglich wäre. Nicht, weil ich einfach sage "Ach, das wäre das einfachste", sondern einfach, weil ich jetzt seit 1,5 Jahren täglich leide (was für den ein, oder anderen, sicherlich schwer nachzuvollziehen ist) und ich das jetzt einfach nicht mehr aushalte und nicht mehr die Kraft habe zu sagen..."Gut, teste ich nochmal 6 Monate". Dazu kommt halt auch, dass ich gerade erst 20 gewordne bin und schon so lange daran leide. Wo andere in meinem Alter alles machen können, ihnen alle Türen offen stehen, bin ich dadurch so extrem eingeschränkt, dass ich es einfach auch nicht mehr schaffe, da zu sagen "Mal gucken, was die nächsten Monate geben".

Danke auf alle Fälle für die Antworten..

b3ienc*hxeRn2x62


Nicht nur Du leidest an unerträglichen Schmerzen, sondern auch andere. Ich habe selbst eine chronische Gastritis und kann das nachvollziehen. Hier sind auch noch andere, die an einer chronischen Gastritis leiden du Scherzkeks. Manche Leute haben schon ewig einen Reflux und dieselben Schmerzen und Probleme. Was denkst du, wieso ich mich damit auskenne und versuche zu helfen ???

einfach etwas "auszuprobieren", da ich das das ganze letzte Jahr gemacht habe und immer trotzdem Schmerzen hatte

Die Medikamente MINDESTENS 6 Wochen einzunehmen und dabei auf alles reizende Essen/Trinken zu verzichten ist kein Probieren, sondern die STANDARD-THERAPIE!!! Ich kann doch nich Schokolade essen und mich aufregen, dass ich ewig Beschwerden habe!!!!!!!!!

Die Protonenpumphemmer sollen jetzt also eher dazu dienen, dass der Magen sich in dieser Zeit "besser" regenieren und dann "schmerzfrei" werden kann und nicht direkt die Schmerzen nehmen, habe ich das richtig verstanden?

Na klar, wozu sonst? Das sind keine Schmerzmittel!!! Sie hemmen die PP und diese schüttet weniger bis gar keinen Magensaft aus. Der kann dann die Magenschleimhaut nicht angreifen und die Entzündung heilt aus.

Den Rest habe ich schon geschrieben. Lies es doch mal gründlich durch. Und dann halte dich dran oder lass es. Dann lass dir halt irgendwelche Nerven durchtrennen. Lass dir doch gleich die Füße an den Kopf nähen, vielleicht hilft das auch gegen irgendwas. Jeder andere mit einer Gastritis wird dir einen Vogel zeigen.

M:ariuo8x7


@ bienchen262

Ich kann in keinster Weise verstehen, warum ich hier in einer solchen Weise angegriffen werde. Ich habe dich weder angegriffen, noch beleidigt, bzw. mich sogar für deine Hilfe, deine Ratschläge bedankt und gesagt, dass ich es versuchen werde. Ich habe lediglich meine derzeitige Situation geschildert und meine Ängste deutlich gemacht. Das habe ich nicht gemacht, um dich anzugreifen, aber ich finde es einfach unfair und völlig unpassend, dass ich dann auf's übelste angegriffen werde, wobei ich eigentlich nur Hilfe suche und hier niemanden angreife. Schade...

MIar io87


Desweiteren kontne ich auch nicht wissen, dass die Protonenpumphemmer nicht zur Schmerzhemmung dienen. Woher auch ? Von meinem Arzt, der mir immer gesagt hat: "Wenn sie Beschwerden haben, nehmen sie die Pantozol" Mhh, da kann man das doch annehmen, wenn man es nicht anders weiß, oder ? Es ist doch nicht so, dass ich diese Frage stelle umd dich zu ärgern oder Streit zu provozieren. Ich muss mir seit 1,5 Jahren immer nur anhören: "Der Helicobacter macht keine Schmerzen", "Helicobacter Folgen müssen nach einer Woche abgeheilt sein" und das von meinen behandelten Ärzten. Da ist es doch wohl völlig verständlich, dass ich dann jetzt, lieber 5 Mal nachfrage und alles genau wissen will, einfach, weil iche s nicht weiß, aber wissen möchte und muss. Ich dachte, dass man in diesme Forum eben auch solche Fragen stellen kann, bzw. keine Angst haben muss, dann direkt zusammengestaucht zu werden.

b>iIenFch en262


Ich habe dich nicht zusammen gestaucht, ich habe dir alle Fragen vernünftig und richtig beantwortet. Wenn du meine Antworten liest, wirst du das merken. Vielleicht gefällt dir meine legere Art zu schreiben nicht, das ist ok, dann lass ichs ;-)

Gute Besserung!

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