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Ich spüre jede kleinste Bewegung im Darm- wem gehts auch so?

lMil<ith& 7x3 hat die Diskussion gestartet


Also ich frag mich ob auch andere dieses Symptomatik kennen? Diagnose: REIZDARM - mittlerweile medikamentenabhängig (im verzweifelten Versuch nach Erlösung)

Nehme folgende Medis:

gegen Übersäuerung (Omeprazol)

Entkrampfung (Buscopan sup., Iberogast)

für mot. Anregung (Domperidon)

gegen Schmerzen (Novalgin oder Ibuprofen)

gegen Blähungen (Simeticon)

Übelkeit (Vomex)

Durchfall (nervl. bedingt) Diazepam (nur im Notfall)

Nichtmedikamentöse Maßnahmen:

Diät (wenige Milchprodukte, kein Zucker, kein Obst)

viel Entspannung

regelm. Bewegung

konsequente STRESSVERMEIDUNG

Mein Krankheitsbild ist total komplex, u.a. migräneartige Kopfschmerzanfälle und Panikattacken.

Ich finde es sehr schwer mit dieser Konstitution zu leben, vielleicht bin ich ja nur hysterisch oder hypersensibel oder was weiß ich. Würde mich jedenfalls freuen, wenn sich Leidensgenossen melden, die vielleicht auch Ideen haben, wie man aus dem selbstgebastelten Kerker von Abhängigkeiten und der unglaublichen Selbstfokussierung wieder herauskommt.

Gruß von lilith

Antworten
bMiencheJn2%62


Kann das vllt sein, dass du dich ein wenig zu sehr mit deiner Krankheit beschäftigst? Ein Reizdarm ist sicher keine Lapalie, aber man tut sich keinen Gefallen, wenn man sich den ganzen Tag damit beschäftigt.

Mit Ibuprofen machst du dir den Magen zur Sau, Schmerzmittel fördern Magenschleimhautentzündung, deshalb nimmst du vermutlich die Omeprazol.

Du solltest vielleicht einfach mal eine ganze Stange von deinen rezeptfreien Zaubermitteln wegwerfen und es gut sein lassen!

Dass du davon Kopfweh bekommst ist kein Wunder. Das Zeug hat alles Nebenwirkungen und viele Sachen reagieren auch miteinander in deinem Körper, du hast doch gar keine Kontrolle mehr darüber.

Die Panikattacken sprechen dafür, dass du dich zu sehr damit beschäftigst und zu sehr in dich hinein hörst und dann Angst bekommst.

Geh doch mal zum Psychologen. Du brauchst dringend in dieser Richtung Hilfe statt von uns.

fhlowe7rm*axus


Also für einen Reizdarm braucht man doch kein Diazepam. Das Zeug ist der absolute Hammer zum ruhigstellen. Kann es sein, daß du dich in deine Krankheit zu sehr reinsteigerst und dich damit selber verrückt machst? Versuch doch einfach mal dich abzulenken und nicht an deinen Bauch zu denken.

l(ilithx 73


ja, ihr habt schon irgendwie Recht mit den Ratschlägen.

Psychiater haben sich allerdings schon "die Zähne an mir ausgebissen". Ich scheine irgendwie "therapieresistent" zu sein: außerdem fehlt es an Vertrauen in Fachkräfte.

Vertrauen überhaupt in irgendjemanden außer mir selbst und eben die sch...medis.

Ablenken geht halt nur wenn die Krämpfe sich in Grenzen halten, Manchmal kann ich gar nichts anderes tun als mit Wärmflasche liegend vor mich hinzudämmern.

Deswegen: ich suche keine pädagogischen Zurechtweisungen, sondern will einfach wissen, ob es Menschen mit ähnlichen Problemen gibt.

D2ie vLyrxa


Hallo Lilith

mit der Formulierung "Pädagogische Zurechtweisung" qualifizierst du alle ab, die dir hier auf deinen Beitrag zurückgeschrieben haben. Hilft es dir wirklich weiter, wenn du noch einige Zeitgenossen findest, denen es genau so geht, und die dir auch keine Ratschläge geben können, wie du Besserung erlangen könntest?

Wenn du schreibst: Zitat: Vertrauen überhaupt in irgendjemanden außer mir selbst und eben die sch... medis. Zitatende

sagst du eigentlich, daß du nicht bereit bist, Ratschläge anzunehmen. Warum schreibst du dann in diesem Forum? Willst du jammern oder möchtest du hier Hilfe kriegen?

Sei mir bitte nicht böse für meine relativ harten Worte, ich kann nur deine Beweggründe für deinen Beitrag nicht verstehen...

LG

Lydia

lBilzith 7x3


okay. ich gestehe, dass ich auch nicht wirklich weiß was meine Motive waren hier abzujammern. Ich finde es eigentlich nett, dass sofort mehrere feedbacks kamen und muß echt mal überlegen, was ich mir eigentlich erhoffe. Bin heute irgendwie aggressiv gestimmt, tut mir leid wenn ich auf ehrliche Ratschläge so reagiere. Jeder trägt hier sein Päckchen mit sich herum und Mitleid ist bestimmt keine heilsame Kraft- ich schlaf erstmal drüber. Lieben Gruß von Lilith

DJie CLyYra


Hallo Lilith

Ich hab meinen Beitrag heut früh sozusagen "aus der Entfernung" noch mal durchgelesen. Geb zu, er ist schon teilweise etwas hart formuliert. Du wolltest einfach nur Erfahrungsaustausch mit anderen, die gleiche oder ähnliche Probleme haben. Sorry, das hab ich zunächst nicht so gesehen.

Ich wünsch dir trotzdem, daß dir hier jemand helfen kann, aus diesem kreis von problemen raus zu kommen.

Liebe Grüße und - wie gesagt - nicht böse sein

Lydia

M1onstxi


Hallo Lilith,

zu allererst: Wirklich therapieresistent ist kaum ein Mensch - der passende Therapeut und ein entsprechender Leidensdruck mal vorausgesetzt. Letzteren sollte man nicht unterschätzen. Gerät ein Mensch an seine Grenzen, weiß absolut nicht mehr weiter, will aber leben, ist er mit großer Sicherheit therapiefähig.

Jede Psychotherapie bedarf großer Geduld. Da kommt nix von heut' auf morgen. Ich habe selbst drei Jahre Therapie hinter mir (1987-1999) und bin besonders im Nachhinein sehr froh, sie absolviert zu haben.

Keinen Erfolg haben Therapien bei mangelndem Leidensdruck und mangelnder Einsicht, etwas verändern zu müssen.

Liebe Grüße

Angie

lVilizth 7x3


Angie, über deine Aussage muss ich nachdenken. Ich glaube, du bist ziemlich lebensweise.

Manchmal stell ich bei mir so etwas wie eine "Trotzreaktion" fest:

Meine genetische Disposition, meine ganze hypersensible Konstitution sind so unkompatibel mit dem Leben und seinen Anforderungen...wenn mein Körper mich immer wieder verhindert, so vital zu leben wie ich es mir wünsche und wie andere es können (Neid) dann leg ich mich halt nur noch hin und suhle mich in meinem Selbstmitleid, bringe mich mit dem ganzen psychoaktiven Medis erst richtig in den Sumpf, was einer langfristigen Selbstzerstörung gleicht.

Es fehlt im Moment einfach DER IMPULS MICH INS LEBEN ZU STELLEN.

Gute Nacht ihr Lieben- Lilith

bzienckhenE26P2


ich muss einfach ...

dazu noch was schreiben :-)

Ich finde es sehr interessant wie du deinen ersten Beitrag gegliedert hast. Übersichtlich, damit der Leser den vollen Durchblick hat und du dir sinnlose (aufgrund mangelnden Verständnisses) Beiträge von vornherein ersparst. Man merkt schon, dass du von deinen Mitmenschen nicht viel hälst. Wusstest du eigentlich, dass vielmals Personen mit Sozialer Phobie von Reizdarm betroffen sind? :-) Du bist ein sehr geordneter, teilweise ehrgeiziger (wenn es dich interessiert) und von deinen Fähigkeiten überzeugter Mensch. Sofern jemand nicht deine Ansicht vertritt (zu welchem Thema auch immer), hat er keine Ahnung von der Materie.

Deine allgemeine Einstellung zu deinen Mitmenschen ist arrogant, herabschauend und überheblich. Du hast kaum oder keine Freunde, wenn du wirklich mal in dich hineinhörst. Vermutlich sitzt du die meiste Zeit zuhaus...alleine oder mit deinem Freund.

Ein Reizdram hängt häufig auch mit einem gestörten Serotoninspiegel zusammen. Nimmst du eigentlich schon Serotoninwiederaufnahmehemmer?

Niemand ist therapieresistent, das glaubst du nur, weil du alle für dümmer als dich hälst oder schwer von Begriff (langsamer denkend als du, durchschauen nicht alles so wie du) und somit der Psychologe auch für dich ein Quacksalber ist, der keine Ahnung hat.

Der hat dich im Prinzip aber längst durchschaut, nur du merkst es nicht, denn du bist nicht so clever, wie du glaubst :-)

Du bist nicht mehr wert oder weniger wert als andere. Jeder Mensch hat einfach andere Vorzüge und Fähigkeiten. Ich vermute, du hattest eine Kindheit geprägt von hohen Anforderungen deiner Eltern an dich, die du nicht erfüllen konntest oder du standest immer deinen Geschwistern nach. Dein Vater oder deine Mutter war sehr streng.

Ob du schon viel im Leben erreicht hast, weiß ich nicht. Aber du hast vermutlich einen guten Bildungsstand, das merke ich daran, wie du schreibst.

Erzähl doch mal! @:)

lMilhith x73


Au weia, Bienchen, jetzt muß ich erstmal schlucken. Du gehtst ja ganz schön in die Offensive. Ehrlich gesagt fühl ich mich persönlich attackiert, wobei ich dir in manchen Punkte Recht geben muß (sehr erstaunlich). Ich finde es aber schon dreist mir Arroganz zu unterstellen, nach den wenigen Sätzen hier von mir. Das ist kaum soziale Kontakte habe liegt nicht an meiner Angst vor Menschen, sondern in erster Linie eben an meiner somatischen Problematik (schon gemeinsames Essen wäre nicht möglich) und daran leide ich auch.

Das mein Elternhaus mich überstapaziert hat mit Leistungsansprüchen, die ich nur dadurch erfüllen konnte, dass ich die "Fühlung zu mir" aufgegeben habe, ist richtig.

Dass ich mich irgendwie besser oder schlauer fühle als andere hier ist völliger Quatsch.

SSRIs habe ich hier rumliegen, vom letzten Besuch beim Neuro- konnte mich aber nicht überwinden, sie zu nehmen, wegen einem Horror-Beipackzettel, obwohl ich sicher bin, dass mit mein Serotoninspiegel nicht okay ist. Ich hab bestimmt 7-8 neurologische Einstellungen ernsthaft ausprobiert- fand die NW aber zu grausam.

Ich veneine nicht, dass ich ein sehr egoistisches Wesen geworden bin, das äußerst selbstbezogen lebt- wenn der Körper rummurkst, muß man sich zwangsläufig damit beschäftigen und das führt eben in diese Introspektive die den Blick vielleicht verengt. Ich leide selber daran, dass sich viele Menschen von mir distanzieren, du mußt jetzt nicht noch in der Wunde rumstochern. Bei allem Respekt für deine gute Menschenkenntnis....

Solche Beiträge tun mir schon ziemlich weh. Ich glaube ich verschwinde lieber wieder aus dem Forum.

Gruß von Lilith

b iench_en2x62


Aber du hast Courage zuzugeben, dass du dich getroffen fühlst, weil viele Sachen stimmen. Hut ab wenigstens dafür. Ansonsten denke ich, lasse dich einfach mal auf einen Psychologen ein.

DFie LyVra


Hallo Bienchen,

nachdem ich mich für meine etwas hart geratenen Formulierungen in diesem thread bei Lilith entschuldigt habe, war ich schon etwas erstaunt über deinen Beitrag. Du bewegst dich schon etwas am Rande der "netiquettes" mit deinen Aussagen...

Weißt du, es kommt manchmal auch ein bisschen auf die Wortwahl an. Wenn du statt "egoistisch" einfach "selbstzentriert" sagst, ist das der gleiche Sachverhalt, nur nicht so verletztend. Ich hätte mich, wenn du ihn an mich gerichtet hättest, von deinem Beitrag auch sehr getroffen gefühlt.

Nur ein kleiner Tipp von einer schon etwas erfahreneren Frau.

Kommentierend, beratend, helfend, aber niemals verletzend, das sollte eigentlich das Motto dieses Forums sein. Ich weiß nicht, ob du das schon "verinnerlicht" hast.

Liebe Grüße, nix für ungut

Lydia

b%ienc/hen2N62


Lyra

Es lag keinesfalls in meiner Absicht lilith zutiefst zu beleidigen. Sofern ich es richtig verstanden habe, sucht sie jemanden, der sie aufrüttelt. Das habe ich versucht zu tun. Nur leider lässt sich mit Schmeicheleien niemand wachrütteln und ins Leben zurückwerfen.

Ich habe Dinge geschrieben, die negativ sind, aber auch positive Eigenschaften. Ob ich nun egozentrisch, ich-bezogen, egoistisch oder "Mittelpunktsmensch" schreibe ist m.E. völlig gleich.

Wie auch immer, irgendwas hat es scheinbar bewirkt. Sie sagte doch selbst: hart aber treffend. Du darfst gern über meine Wortwahl und meine Art und Weise deine eigene Meinung haben, ich teile sie bis zu einem gewissen Grad.

cNasimtir001


hallo lilith

ich habe alle beiträge mir erstaunen gelesen. ich schließe mich dem letzten beitrag von lyra an. sie hat vollkommen recht, man sollte ein forum nicht mißbrauchen!

zu deiner person möchte ich aber auch kurz was sagen. ich kann mit deinem leiden nichts anfangen, habe keinen reizdarm, leider weiß man aber auch nicht so genau was ich überhaupt habe, aber das tut ja heir nichts zur sache.

ich kann deine worte gut verstehen. man fühlt sich leer und ausgelaugt, man hat keine lust mehr auf irgendwas und das einzige was einen den ganzen tag am leben hält, ist dieser quälende körper. es ist unmöglich sich mit anderen dingen zu beschäftigen, wie es hier viele empfehlen, wenn der schmerz so groß ist, dass man schreien könnte. die verzweifelung spielt nebenbei dann irgendwann auch eine große rolle und schon ist man in einem sog. teufelskreis.

nun gut, trotzdem sollte man sich nicht aufgeben. niemand hat dich auf die welt gebracht, damit du nur mit schmerzen lebst. das ziel muss und ist ein anderes. nehm die ganze sache als aufgabe, versuche sie zu besiegen oder ein leben neben ihr zu schaffen.

ich muss dir übrigens meinen respekt zollen, denn es gehört schon einiges dazu, schmerzen über einen solchen zeitraum auszuhalten und sich immer wieder neuen therapiemöglichkeiten zu stellen.

du mußt schon sehr stark sein, ansonsten hättest du dich wahrscheinlich schon lange in dein schicksal gefügt.

ich hoffe, dass du deine vorhandene kraft weiter für eine genesung oder zumindest für ein brauchbares leben einsetzt. ich drücke dir ganz fest die daumen und würde mich freuen, wenn das was ich hier geschrieben habe, nicht nur "blech" ist und dir ein wenig geholfen hat!

lg

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