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Absolut verzweifelt. . . (Reizdarm oder todkrank? )

Dfer-Ve^rfaMlql


hallo

War heute beim Internisten. Der hat sich allerdings nicht sonderlich für meine Beschwerden interessiert. Er verschrieb mir Mebemerck 135mg. Kennt sich einer von euch mit dem Zeug aus? Hab noch nie was davon gehört.

Lg,

Der-Verfall

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Ist auch ein Atemtest.

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@ Der-Verfall

du hast ja geschrieben, dass du shcon eine darmspiegelung gehabt hast. war da zu einer zeit wo es dir gut ging oder hast du da beschwerden gehabt? wurde da eine biopsie-entnahme durchgeführt?

zu deiner ernährung wenn es dir schlecht geht wäre zu sagen, dass äpfel besonders schlecht sind, da diese sehr blähend sind und du da natürlich bauchschmerzen von den gasen bekommst, besser wären da z.b. bananen wenn du schon nix andres runterbringst.

D+er-EVer/fall


hallo zusammen!

@ Bernie:

Mensch, das ist ja wirklich ein Service! Vielen Dank dafür. Ich werde mir mal ein bisschen was zu diesen Büchern durchlesen. Könnte ich wahrscheinlich wirklich gut gebrauchen, weil ich auch absolut keine Ahnung habe, was "gesunde Ernährung" eigentlich tatsächlich ist.

@ Hornet:

Also zu der Zeit, als meine Spiegelungen gemacht wurden, hatte ich Beschwerden, ja. Aber sie waren nicht so extrem ausgeprägt, wie sie es jetzt manchmal sind.

Eine Biopsie wurde aus dem Dünndarm,Dickdarm und anschließend auch aus dem Magen entnommen. Alles ohne pathologischen Befund des Labors untersucht. Hauptindikation für die Spiegelungen war der dringende Verdacht auf Morbus Crohn, weil der Internist meinte, dass ich in meinem Alter (jetzt 25) genau in der Risikogruppe wäre. Der Verdacht allerdings konnte (zum Glück!) durch die Spiegelungen ausgeräumt werden.

Heute sagte mir allerdings ein anderer Arzt, dass chronisch entzündliche Darmerkrankungen (wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa) manchmal schon vorhanden sein können, ohne dass man bei den Spiegelungen was sieht und ohne dass man in den Biopsien Anhaltspunkte erkennen könnte. Hat er damit recht?

Ich habe schon öfter gelesen, dass diese Diagnose oft erst nach Jahren gestellt werden kann und das sie allgemein schwer zu diagnostizieren sei, weil manchmal überhaupt keine Entzündungswerte in Blutuntersuchungen oder Biopsien zu ermitteln sind. Die Krankheit ist dann allerdings schon da und es dauert dann eine Weile, bis man sie endlich erfassen kann. Ich möchte jetzt natürlich keine Panik damit machen und nur auf die Krankheit "warten", aber sein könnte es ja. Aber ich muss auch sagen, dass ich schon ein wenig hypochondrisch veranlagt bin und öfter mal viel Lärm um nichts mache. Der Arzt heute gab mir auch den dringenden Rat, ich solle mich nicht immer selbst so krampfhaft beobachten und bei jedem "Zwicken" Alarm geben. Er hat sicherlich recht, aber andersherum hat er auch gut reden. Denn die Beschwerden habe ich ganz bestimmt, wenn es mir so schlecht geht und einbilden tu ich mir die auch nicht. Daran zweifelte der Internist auch nicht. Er sagte mir nur generell, dass man in meiner Situation zwar einiges versuchen könnte, dass man aber generell nicht viel machen könnte. Das beste sei nach wie vor, einen kühlen Kopf zu bekommen und das Leben mit seinen schönen Seiten zu genießen. Recht hat er! Und genau das ist, was ich möchte! Ich will mein Leben genießen! Ich will nicht verkrampft irgendwelche Krankheiten suchen, sondern gesund sein! Ich will auch kein "Zaubermittel", das gegen alles hilft, sondern einfach nur LEBEN! Und meiner Meinung nach kann man wirklich nur dann leben, wenn man auch glücklich und zufrieden mit sich ist. Und das bin ich Moment überhaupt nicht, weil ich eben diese verfluchten Beschwerden habe und merke, dass sie einen großen Teil meines Lebens bestimmen und gleichzeitig meine Lebensqualität unter Kontrolle haben. Habe ich keine Beschwerden, bin ich ein lustiger, aktiver und fröhlicher Mensch, der überall mittendran statt nur dabei sein will.

Wenn ich die Beschwerden habe, fühle ich mich, als wäre ich 80 Jahre alt und würde in meinen letzten Atemzügen liegen, weil die Schmerzen einfach so massiv sind und auch nicht so schnell wieder verschwinden.....

Es ist alles schwer nachzuvollziehen, wenn man keine Beschwerden hat. Deswegen habe ich es auch so schwer, mit jemandem aus meinem Umfeld über meine Probleme zu sprechen, weil mich keiner mehr für "voll" nimmt, da ich ja schon so lange die Beschwerden habe und kein Arzt was finden konnte. Ich kann es ihnen auch nicht übel nehmen, dass sie das denken. Wahrscheinlich wäre ich auch nicht anders, wenn ich es nicht selber kennen würde. Aber so einsichtig ich auch bin: Ich fühle mich teilweise wirklich todkrank! Und das muss aufhören! Das ist es, was mich hindert, ein unbeschwertes Leben zu führen. Alles andere ist in Ordnung.

Danke für den Tipp mit den Äpfeln! Ich habe anscheinend wirklich absolut keine Ahnung von Ernährung ^^.

Lg,

Der-Verfall

hwornext04


wie du schon selbst geschrieben hast, ist morbus crohn manchmal schwer nachzuweisen und die endgültige diagnose kann mehrere jahre dauern. beim MC ist es auch so, dass er in den zeiten wo es einem gut geht, im prinzip nicht nachweisbar ist, da einfach keine entzündung vorhanden ist. es aber immer wieder zu "schüben" - wie du es angesprochen hast - kommen kann und da die entzündung im darm ist.

ich selbst bin MC-patient und die beschwerden die du hast, und wie sie auftauchen ähneln halt schon ziehmlich dem krankheitsbild von MC - bzw Colitis Ulcerose.

ich will jetz nicht schon im voraus behaupten du hättest einer der beiden krankheiten, aber da du ja schon sehr lange darunter leidest und es noch immer keine diagnose gibt, kann es nicht schaden vielleicht mal zu einem spezialisten zu gehn die sich vorwiegend mit diesen crohnischen darmkrankheiten beschäftigen.

hab dir hier mal nen link, denke mal du kommst aus deutschland

unter ambulanzen und kliniken findest du links für jedes bundesland denk ich mal

[[http://www.dccv.de/beratung-information/links/]]

Dser-V|erfa>lxl


re:hornet

Danke für den Link. Da stehen ja wirklich eine ganze Menge interessanter Informationen drin. Das muss ich mir mal in Ruhe durchlesen. Was meinst du mit "Spezialist für MC und CU? Das ist doch immer ein Gastroenterologe, oder nicht? Mich macht das ganze immer sehr unsicher. Auf der einen Seite sagt man immer, dass MC unberechenbar und nicht leicht nachzuweisen ist, aber auf der anderen Seite war ich doch erst Ende vergangenen Jahres bei Magen- und Darmspiegelung und alle Befunde waren negativ. Mein Darm soll wohl von innen kerngesund aussehen und die Biopsien waren auch tadellos. Sicher, jetzt könnte ich vielleicht einen anderen Internisten aufsuchen und den so lange vollquatschen, bis er auch die Spiegelungen macht, aber ich kann mir nicht denken, dass der dann wirklich was findet. Kann man denn in so kurzer Zeit eine so schwere Erkrankung bekommen?

Manchmal denke ich auch an was anderes, sind natürlich alles Spekulationen. Aber ich denke manchmal, dass das Problem ja vielleicht auch nicht unbedingt im Darm selbst, sondern um den Darm herum zu finden ist, sprich in der Bauchhöhle. Ich habe schonmal nachgedacht, so eine Bauchspiegelung (Laparoskopie) machen zu lassen, obwohl ich ehrlich gesagt einen riesen Schiss davor habe. Ist ja immerhin eine OP unter Vollnarkose und vor Krankenhäusern habe ich generell große Angst. Aber dennoch denke ich manchmal, dass es auch eine Möglichkeit sein könnte, vielleicht was zu finden. Verstehe mich bitte nicht falsch, ich suche nicht zwangshaft nach einer Krankheit in mir, aber manchmal bin ich so fertig, dass ich es einfach nicht glauben kann, dass ich kerngesund bin.

Übrigens komme ich wirklich aus Deutschland. Ich wohne in Göttingen, steht auch in meinem Profil. Internisten, bzw. Gastroenterologen gibt es hier einige, aber ich habe keine Ahnung, ob sich einer vorwiegend mit CED's auskennt. Aber vielleicht forsche ich da mal etwas nach....

Lg,

Der-Verfall

h9ornjet0x4


mit spezialisten mein ich einfach ärzte die sich viel bzw hauptsächlich mit diesen krankheiten beschäftigen. müssten eh welche unter den links verzeichnet sein.

ich selbst war schon bei einem der seit ein paar jahren sich vorwiegend mit dem thema beschäftigt und mittlerweile über 1000 MC und CU patienten hat. er ist internist, also muss net unbedingt Gastroenterologe sein.

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