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Rekto-/Proktoskopie in Darmspiegelung inbegriffen?

MSallxory hat die Diskussion gestartet


Ich habe vor zwei Wochen eine Darmspiegelung machen lassen und bis auf Vernarbungen im Dünndarm (wohl Überbleibsel von irgendeiner Entzündung, die ich irgendwann mal hatte) und "proktoskopisch prominente nicht prolabierende Hämorrhoiden an typischer Stelle" (Zitat aus dem Bericht) ist nichts festgestellt worden. Gut für mich. Blutauflagerungen/-beimengungen beim Stuhlgang kann bzw. muss ich mir also wohl mit den Hämorrhoiden und/oder gelegentlichen kleineren Einrissen erklären - wie auch schon vor drei Jahren nach einer ersten Spiegelung. Ich habe aus Interesse einmal versucht, selbst zu tasten, aber ich weiß natürlich nicht, wie sich Hämorrhoiden anfühlen, ob ich sie selbst ertasten könnte, wie sich der Enddarm normalerweise anfühlen sollte, etc. Kurz: Ich frage mich, ob dort nun wirklich alles in Ordnung ist, ob denn vor zwei Wochen wirklich ALLES untersucht wurde und ich mir nun endgültig keine Sorgen mehr machen muss, denn ich habe schon öfter gehört, dass bei einer Darmspiegelung eine Rekto- oder Proktoskpopie nicht selbstverständlich mit durchgeführt wird, sondern nur das Dickdarminnere beurteilt wird. Was ist wohl bei mir gemacht worden?

Ich hatte vor Beginn der Untersuchung gesagt, dass man mir schon einmal eine "Neigung zu Hämorrhoiden" attestiert hatte und ob man auch in Richtung des Darmausgangs nachsehen könnte, aber wie deutlich ich diesen Wunsch gemacht habe und was dann letztlich passiert ist, weiß ich dank Aufregung vor der Untersuchung und Dämmerzustand währenddessen leider nicht mehr.

Der Bericht spricht von proktoskopisch erkennbaren Hämorrhoiden, außerdem hat sich bei mir das Rektum laut Bericht unauffällig dargestellt, es wurden auch Gewebeproben entnommen, die offenkundig in Ordnung waren. Bei Erwähnung von Rektum, Hämorrhoiden und proktoskopischer Betrachtung kann ich dann doch eigentlich davon ausgehen, dass mein Darm wirklich bis zum "bitteren Ende" untersucht wurde, oder?

Es ist mir zu allem Überfluss leider nicht mehr allzu problemlos möglich, den untersuchenden Arzt aufsuchen, um mit ihm noch einmal darüber zu sprechen, da ich in der Zwischenzeit umgezogen bin und nun 400 km von ihm entfernt wohne... außerdem verlasse ich in wenigen Tagen für ein Jahr Deutschland. Ich werde vorher allenfalls noch einmal in der Praxis anfragen und meine Zweifel telefonisch ausräumen oder bestätigen lassen können. Jetzt auf die Schnelle würde ich wohl auch sowieso keinen Termin für eine Rektoskopie mehr bekommen bzw. ich habe auch schlicht keine Zeit mehr dazu. Aber ich wüsste doch gerne, woran ich bin und ob ich mich dann im Ausland noch weiter mit der Thematik auseinandersetzen muss, oder eher nicht. Was meint ihr zu all dem?

Antworten
M>allorMy


Zusatz

Ach ja, und rectal-digital (also mit dem Finger) war auch ohne Befund, sagt der Bericht.

M4allloxry


Kennt sich denn keiner damit ein bisschen aus?

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