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Probleme nach laparoskopischer Fundoplicatio

F,orstehausWxire hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich hatte dieses Jahr bereits drei laparoskopischer Fundoplicatio Operationen, da es immer wieder erneut zum Zwerchfellbruch kommt. Und das trotz aller Sorgfalt. Die erste OP hatte ich im März nachdem ich bereits seit 20 Jahren Sodbrennen hatte (bin jetzt 39 Jahre alt) und die letzten 7 Jahre Nexium etc. bekam. Die Veränderungen in der Speiseröhre wurden immer schlechter (Verätzungen 3. Grades) und mein Hausarzt riet zu dieser OP.

Das Sodbrennen ist Vergangenheit und die OP's sind vorerst alle gut verlaufen und dann plötzlich reisst das Zwerchfell wieder auf und der Magen rutscht an Stellen wo er nicht hingehört, was zudem tierisch weh tut.

Mein größtes Problem nach allen 3 OP's (die letzte war am 20.08.2007) sind aber die Nebenwirkungen nach der OP. Ich habe erhebliche Atemprobleme (Kurzatmigkeit) und befinde mich bei einer Logopädin in Behandlung, bin kaum belastbar, darf nichts heben, tragen oder mich körperlich betätigen.

Habe das Forum durchsucht und auch das WWW und scheine niemanden zu finden der ähnliche Probleme nach dieser OP hat.

Ich suche konkret nach Möglichkeiten gezielt meine Probleme in den Griff zu bekommen und richtig zu therapieren. Selbst Fachärzte haben nicht genug Praxiserfahrung nach dieser OP um die richtige Behandlung vorzuschlagen.

Mache jetzt erst mal eine Kur, die zum Glück genehmigt wurde. Aber ob das jetzt unbedingt was bringt?

Falls es hier gleichgesinnte Menschen gibt, die nach dieser OP auch Zwerchfellprobleme (Atmung, Übelkeit bei körperlicher Anstrengung etc.) haben, so würde ich mich über Feedback freuen.

Gruss,

Jens

Antworten
Aolesixa


Hallo Jens,

ich weiss nicht, ob Dir das weiterhilft. Aber ich habe auch von Zeit zu Zeit ähnliche Probleme. Bei mir hängt das mit der Verdauung zusammen. Dann staut sich der Darminhalt irgendwo im Darm und verursacht Blähungen, die nach oben in Richtung Zwerchfell und Herz drücken. Schlimmstenfalls wird dann die Sauerstoffzufuhr abgeschnitten und ich bekommen Herzrasen, Atemnot, kann nicht mehr richtig schlucken und der ganze Körper tut nur noch weh. Manchmal kann ich kaum noch laufen. Eigentlich hilft mir dann nur Entspannen, ruhig auf dem Rücken liegen und Antibläh-Tabletten mit viel Flüssigkeit. Das dauert manchmal fast einen Tag lang. Oftmals wird es über Nacht wieder besser und am nächsten Morgen ist dann wieder alles o.k.

Nach meinen Recherchen handelt es sich wohl um das Roemheld-Syndrom, was hier auch schon angesprochen wurde.

Trotz allem habe ich auch so öfters Probleme mit der Luft, vor allen Dingen bei sportlichen Betätigungen oder auch bei längerem Stehen. Auch Übelkeit kann dann auftreten. Was mich immer ganz stark belastet ist die Tatsache, dass diese Zustände so völlig ohne Vorwarnung auftreten können, auch wenn ich nicht viel gegessen habe.

Ich hatte 3 Bauchoperationen, allerdings keinen Zwerchfellbruch.

Gewisse Parallelen zu Deinen angeführten Beschwerden sehe ich schon, aber bei mir ist das lange nicht so stark ausgeprägt wie bei bei Dir.

Wie gesagt, die Verdauung spielt da sicher auch eine große Rolle.

Leider konnte ich bisher auch noch keinen Arzt finden, der auch nur annähernd eine Idee hat, was man da tun könnte. Eigentlich war es so, dass ich selbst auf diese Diagnose gekommen bin.

Vielleicht kannst Du unter dem Stichwort Roemheld-Syndrom ja noch mehr Infos für Dich finden.

Alles Gute

F]orstZhaus]Wirxe


Hallo Alesia,

vielen Dank für deinen Tip. Ich denke mal das bringt mich ein ganz Stück weiter.

Erstaunlich finde ich das hier niemand im Forum ist der die selbe OP hatte wie ich bzw. scheinbar niemand mit Problemen danach.

Der Grund warum ich 3 OP's in den letzten 7 Monaten hatte ist übringens der, dass ich bei der ersten OP Übergewicht hatte und der Arzt sagte ich müsse unbedingt abnehmen. Ich bin dann von 120 auf 90 kg runter und das hat den erneuten Zwerchfellbruch verusacht, da das Gewebe geschrumpft ist. Warum ich dann einen erneuten Zwerchfellbruch hatte weiss niemand. Habe weder ab noch zugenommen und mich ruhig verhalten, normal gegessen etc..

Freue mich über jede Antwort und jeden Austausch mit Gleichgesinnten.

Die Reflux-OP kann ich, abgesehen von meinen Problemen, jedem empfehlen.

Gruss,

Jens

A8nni&ta


Na sehr gründlich kannst du aber nicht gelesen/gesucht haben ;-) ;-D

Geh in den Faden Refluxerkrankung. Dort findest du alles was du suchst ;-)

Hier der Link: [[http://www.med1.de/Forum/Magen.und.Darm/1153/]]

Alles Gute @:)

F>orstshausWxire


in dem von Annita genannten Beiträgen geht es mehr um die Refluxkrankheit, Präventionsmassnahmen etc..

ich suche nach Menschen, die die OP bereits hinter sich haben und jetzt mit ganz anderen Problemen zu kämpfen haben

AHnniRta


Da muss ich dir nun leider widersprechen ;-)

In dem Faden gibt es viele Personen, die bereits die Fundo hinter sich haben. Du kannst auch über Erfolge und Nichterfolge lesen. Also auch Personen, die nach einer Anfangs gutaussehenden OP schnell wieder neue Probleme hatten.

Wichtig zu Wissen wäre auch, welche OP du genau hattest. Nissen oder Toupet etc. und welcher Grad wurde gemacht? Es gibt die unterschiedlichsten Methoden und auch hierüber kannst du in dem Faden lesen.

Bei mir wurde Beispielsweise der Magen fixiert und an der Bauchdecke festgenäht. Hätte sich so schnell also nicht wieder auf "Wanderschaft" begeben können.

Hast du immer die gleiche OP Methode gehabt? Vielleicht würde eine andere für dich besser zugeschnitten sein.

Du siehst, ganz so einfach ist das alles nicht. ;-)

Schönen Sonntag @:)

N5ex#ian+a


Heute ist Mittwoch ;-D

A)nnitxa


Liebe Nexiana :)*

Ich danke für die gute Aufklärungsarbeit. ;-D

Bitte berücksichtige meinen momentanen absolut klassischen Rauschzustand |-o :-p ;-D

Ich könnte die ganze Welt knutschen x:) 8-) |-o

N1exi^ana


Annita

:-x

Gute Besserung.

n/icee{smqile


Probleme nach laparoskopischer Fundoplicatio

Endlich stoße ich hier auf Gleichgesinnte bzw. geht es um meine Mutter. Sie hatte vor einigen Jahren eine Fundoplicatio nach Nissen. Kurz vor Weihnachten dann eine nach Toupet. Und seitdem nur Problem. Kann kaum noch was essen, zwei Bissen dann Völlegefühl, Magendruck, Schmerzen ... sie wird immer dünner und schwächer. Ist blaß, keine Energie mehr, Körpertemperatur unter 36°C. Jetzt ist sie seit letzter Woche wieder im Krankenhaus - eine Untersuchung nach der anderen - von Vormagen, Magenentleerungsstörungen war die Rede. Dann wieder, sie können nichts finden. Es sei alles ok. Ernst scheint man sie nicht zu nehmen. Alles nur postoperativ. Heute hat sie sich den Befund von einer Schwester geben lassen. Da stand Paraösophageale Hernie ... und die muss laut Internet zwingend operiert werden. Hat da jemand Erfahrungen?

Danke und Grüße an alle

Mrannxe52


Re Probleme nach laparoskopischer Fundoplicatio

Hallo Jens

Habe mir die Fundoplokatio vor drei Jahren ebenfalls machen lassen, was ich sehr bereue.

Zuerst war mir sechs Wochen nur schlecht und ich konnte kaum was essen, habe 10kg abgenommen, als es mir dann endlich besser ging blieb mir beim Essen ein Fleischbrocken vor dem Mageneingang hängen ich hatte entsetzliche Schmerzen bis der Brocken dann endlich nach zwei Std. durchging. Von dieser Stunde an hatte ich wieder Sodbrennen und zwar schlimmer als vorher, habe schon bis zu 120mg Nexium am tag eingenommen. Mein Arzt der mich operierte sagt es sei alles in Ordnung und es wäre psychisch. Das hilft mir aber leider nicht,

inzwischen leide ich tatsächlich zeitlich unter Depressionen.

Weißt du ob man sich ein zweitesmal operieren lassen kann?

Gruß Manne

s~ofia34-393 jaAhrMe axlt


nicesmile

guck unter den faden:

Refluxerkrankungen

dort auf der letzten seite bzw. ca. am 4.2.08 hab ich kurz meine op zusammengefasst, die ganzen nebenwirkungungen die ich nach der op ca. 1,5 jahrelang danach hatte, hab ich weggelassen, wichtig für dich: vor meiner op hatte ich eine minihiatushernie 1,5 cm, nach nur 4 monaten rissen meine fäden am zwerchfell und beim röntgen stellte man bei mir fest: !paraösophageale große hernie1

angeblich soll die gefährlich sein usw., desweiteren ist bei mir die manschette vermutenderweise, wohl vor 2 jahren total aufgegangen.

meine op war anfang 2004

ich hab diese neue hernie nicht operieren lassen und lebe trotztem noch, die manschette hab ich auch nicht "reparieren" lassen, auch keine neue magenspiegelung seit der op, nichts, eher nicht zur nachahmung empfohlen denk ich.....

war und ist aber meine persönliche entscheidung, für weiteren ausstausch stehe ich dir jederzeit per mailbox zur verfügung oder halt im faden. lg sofi

s|ofia<34-B39 cjahre xalt


Manne52

welcher arzt riet dir von der op ab? der hausarzt oder der chirug?

und aus welchen gründen riet er dir ab?

depressionen kannte ich bis zu meiner ex op überhaupt nicht, lachte damals ca. 10 stunden am tag, leider lernte ich nach meiner op depressionen kennen, die ich aber mit viel kampf um meinen körper wieder loswurde. heute ist mein speiseröhrenproblem weiterhin ungelöst, im gegenteil wie bei dir: schlimmer als vor der op, aber zumindest mein restlicher körper (der nach der op 1,5 jahrelang total aus den fugen geraten war), funktioniert wieder einigermaßen und mit dem funktionieren meiner restlichen körperteile, sind auch meine depressionen verschwunden und lache wieder täglich bestimmt ca. 2 stunden am tag. :-)

bei interesse stehe ich dir hier wie auch per mailbox jederzeit zur verfügung.

und wie gesagt: es wäre wichtig zu wissen, welcher arzt und aus welchen gründen er von einer op abrät, er wird sich schon was dabei gedacht haben vielleicht.

desweiteren würde ich minimum 2 verschiedene chirugen und 3 verschiedene internisten/magenspezialisten um ihren rat fragen.

und: WAS meint dein chirug damit, es sei alles in ordnung? (medizinisch gesehen, wie ist der zustand zur Zeit/was sagen die befunde?)

lg sofi

m:ichax53


Hoffnungen nicht erfüllt

Nach mehrjähriger Einnahme von Säureblockern in immer höherer Dosis ging es dann nicht mehr...., Reflux hatte gesiegt.

Entgegen der Meinung meines Hausarztes drängte ich auf Fundoplikatio. Gesagt getan, Am 16.01.08 war OP-termin.

Sodbrennen gibt es nicht mehr, aber das Andere Neue nach der OP ??? ?

Atemnot, Engegefühl um die Brust, Stimme geht langsam weg ??? ??, dauerhaft das Gefühl (Entschuldigung) Kotzen zu müssen aber nicht zu können.

Also Leidensgenossen, wenn ihr Erfahrungen in dieser Richtung habt........bin dankbar für Alles was hilft.

Liebe Grüsse, Micha

L]arixus


Hallo Micha *:)

kenn das, sowas kann dauern. Hast du denn schon die Nachuntersuchung gehabt? Wenn ja, was sagt der Dok dazu?

Positiv ist erstmal zu bewerten, dass dein Reflux weg ist. Sieht so aus, dass die Manschette auch bei dir zu eng umgelegt wurde. Ist es denn in den sechs Wochen nach der OP nicht ein bisschen besser geworden?

Gruß

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