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Probleme nach laparoskopischer Fundoplicatio

d*e S%ächsin


Hallo!

Nachdem ich hier immer mehr Horrornachrichten von der Fundoplicatio lese, bin ich mir immer sicherer, dass ich es nicht machen lasse.

Ich habe Cardia-Insuffizienz Grad II - III und Refluxkrankheit. Zusätzlich momentan noch chron. Antrum- u. C-Gastritis. Bei mir haben in letzter Zeit die Omprazol-Tabletten (80 mg am Tag) nicht mehr geholfen. Ich hatte nur noch Sodbrennen u. Brennen im Magen... Erneute Magenspiegelung hat keine neuen Erkenntnisse gebracht. Mein Arzt ist der Meinung, ich hätte im Moment KEIN Sodbrennen, das käme von dem Magennerv. Nun habe ich zusätzlich noch ein Mittel bekommen, das direkt auf den Magennerv wirkt. Vagantin. 3x tägl. 1 soll ich nun nehmen. Und ich muss sagen, zusammen mit dem Omeprazol eingenommen, geht es mir wirklich sehr viel besser!:)^ Natürlich weiß ich, dass Medis auch keine Dauerlösung sind - aber Op - vorerst Nein, Danke! Trotz allem soll ich nun schon wieder zur PH-Metrie ins KH gehen... Ich hatte schon vor 4 Jahren die OP-Indikation - kann mir nicht vorstellen, dass sich jetzt was gebessert hat. Zudem ich jetzt auf der 4-fachen Dosis Omeprazol von damals gelandet bin... Eigentlich überlege ich, den Termin abzusagen. Denn ich bin mir sicher, dass die Ärzte dann wieder auf mich einreden, mich operieren zu lassen, weil so eine hohe Medi-Dosis unverantwortlich wäre... :-/ Ich will das aber nicht!

LG!

Britta

LVa6rixus


Hallo Britta

Klar ist die OP nicht ganz ohne, aber bedenke bitte, dass die, die sich hier im Forum noch aufhalten, Hilfe suchen und ihre Probleme mitteilen. Die meisten Operierten, bei denen es gut verlaufen ist, sind hier nicht mehr präsent.

Wenn du dich mit der "Horrormeldung" auf den letzten Fall beziehst, das ist noch viel zu Früh zu beurteilen.

Schau mal in den Reflux-Faden, da gibst noch viel schlimmere Sachen.

Gruß

sfofia34-3F9 jahgre axlt


micha

hi micha

guck dir doch bitte auch mal den faden an: Refluxerkrankungen

das ist DER faden, für reflux, operationen in diesem bereich usw.

du schreibst, daß dir die stimme wegbleibt, dies hatte ich so nicht, was ich hatte war reizhusten einige monate und ich konnte nicht sprechen fast einige monate, da der druck am kehlkopf bis 18.00 uhr ca., zu stark war, ging aber auch nach einigen monaten weg

vergesse bitte nicht, daß es an die 3 bis 6 !! monate gewöhnungszeit braucht und sich alles verbessern kann und vergesse bitte nicht, daß der leidensvolle reflux (starke schmerzen usw.) und vorallem auch gefährliche reflux bei dir anscheinend erfolgreich wegoperiert ist, und dies auch viel, viel wert ist, ich als weiterhin refluxerin, trotz op, beneide dich dafür, daß du kein reflux mehr hast.

ganz liebe grüße, sofi und bitte sich in geduld üben, bessert sich noch!

d'e SäKchsxin


@ Larius:

Klar ist die OP nicht ganz ohne, aber bedenke bitte, dass die, die sich hier im Forum noch aufhalten, Hilfe suchen und ihre Probleme mitteilen.

Na klar, das weiß ich schon. Ich habe meine Entscheidung gegen diese OP auch nicht wg. den Horromeldungen getroffen - das kam vll. falsch rüber. Es hat mich nur in meinem Entschluss bestärkt, es vorerst nicht machen zu lassen... Ich hatte bisher 2 OP's (1x Bänderriss u. 1x Darm-OP) u. bei beiden gab es Zwischenfälle. Also, das Risiko wäre gar nicht so gering, dass wieder irgendwas schiefgeht. Wobei ich sagen muss, dass es bei der 2. OP keine schädigenden Auswirkungen auf meinen Darm gab. Doch ich finde auch, die Ärzte sind mit dem "schnippeln" immer recht schnell bei der Hand. So lange ich mein Sodbrennen mit den Medis noch halbwegs in den Griff bekomme, werde ich es so lassen, wie es ist.

LG!*:)

Britta

kxatzi;nge\rx777


ich hatte letzte woche meine zweite fundoplikatio und auch nach dieser ist es wieder so, dass alles nochmal um ein vielfaches schlimmer ist als zuvor, aber kurz zur vorgeschichte:

bin 28 jahre alt, bei mir fing die reflux-kacke im märz 07 an, bin seitdem ständig heiser, hab ständig eine entzündete rachenschleimaut, bin absolut nichtmehr belastbar, hab nun auch noch meinen job verloren wegen den vielen krankenständen und weiss echt nichtmehr weiter...ich hatte zu anfang der krankheit omec bekommen, darauf hatte ich einen allergischen schock bei dem ich fast erstickt wäre, dann bin ich auf agopton umgestiegen, davon fielen mir aber die haare aus und ich hatte in der nacht immer panische angstzustände, ich traute mich in der zeit in der nacht nichtmal mehr aufs klo ohne dass mich meine freundin begleitet hat (klingt lustig ist aber echt krass gewesen), und dann bekam ich nexium und ausser einem breiigen stuhl und einem extrem schlechten hautbild hab ich diese aber gut vertragen...

nachdem die heiserkeit und die rachenschleimhautentzündung aber trotz der tabletten nicht wegging und die ärzte meinten ich habe eine sehr schwere reflux-erkrankung und da könne mir nur eine Op helfen ließ ich mich heuer im juli zum ersten mal operieren, 6 wochen gings mir dann auch relativ gut, allerdings danach gings so weit bergab wie nie zuvor, die ärzte meinten dann schon es sei psychisch jedenfalls kam dann bei einer erneuten 24h ph impedanz messung und breischluck raus, dass wirklich alles noch schlimmer ist, und drum rieten sie mir zu einem 2. eingriff, und jetzt ist aber alles nochmal schlimmer, das sodbrennen ist so schlimm wie nie zuvor, sobald ich was esse pumpt mein magen so extrem, die ersten male wenn er pumpt tuts nur höllisch weh, aber ab einer gewissen anzahl von "pumpen" scheint die schlinge dann nachzugeben und ich hab den speisebrei dann wieder im rachen bzw hals....mir kommts immer vor als wolle mein magen das was ich ihm gebe wieder loswerden und drum pumpt er es retour....naja jetzt bin ich seit nem monat in psychologischer behandlung, aber davon hab ich auch nix, meinen job bin ich nun auch los weil der arbeitgeber das nichtmehr mitmachen wollte und ich weiss nichtmehr wie es weitergehen soll, ich war seitdem reflux, also seit es damit anfing nichtmehr fort, unternehme so gut wie nichtsmehr und hab absolut keine kraft für irgendwas, mein leben ist durch den reflux schlicht und ergreifend zerstört worden und es kann mir keiner helfen....

G\latIzko0pf24x2


Tach auch !

Habe nun hier intensiv Eure Postings gelesen.

Im Prinzip kann ich mich was die Probleme angeht einreihen:

Refluxoesofaghitis (der Grad schwanke unter Opemprazol zwischen 2 und 4 war nie ganz weg, seit Nexium 40 mg 3 mal täglich ist die Entzünding ganz weg.)

Ich war in Wiesbaden bei dem angeblichen Gastro-Gott Prof. Ell, der mir auch einen sehr guten Eindruck gemacht hat. Er riet mir allerding zu einer OP, was er nur bei 5% seiner Patienten machen würde, aber bei einem Alter von 38 Jahren seien 120 mg Nexium pro Tag einfach zu viel.

Er hat mir auch einen Viszeralchirurgen empfohlen, nämlich den aus der gleichen Klinik, der HSK in Wiesbaden. Klar, denn die beiden machen zusammen eine Studie Fundoplicatio vs. medikamentöse Behandlung. Allerding war ein Bekannter von mir bei diesem Chirurgen und der hat nun das Problem, dass er sich nicht mehr übergeben kann, was für mich ein Indiz ist, dass die Manschette zu fest gemacht wurde. Dennoch ist mein Kumpel mit der OP völlig zufrieden. (muss er wissen. :-) )

Zusätzlich hab eich noch eine axiale Hiatushernie von 2,4 cm.

Mir ist in Frankfurt das Tandem Prof. Hottenrott / Prof. Sachs empfohlen worden und auch das Gespräch mit Hottenrott hat mir eigentlich sehr gut gefallen, da er sich sehr viel Zeit genommen hat und mir alles in Ruhe erklärt, dass sogar ich verstehen konnte was er da vor hat. Allerdings ist Prof. Hottenrott nicht mehr der Jüngste, was mich etwas stutzig gemacht hat. Habe auch seine Hände bei dem Gespräch intensiv beobachtet und gezittert hat er nicht. :-)

Allerdings bin ich zur Zeit am überlegen, ob ich mich nicht aus persönlichen Gründen in Berlin operieren lassen soll.

Ganz allgemein wollte ich einmal fragen, ob mir jemand einen Chirurgen, eine Klinik in Berlin empfehlen kann. Oder wenn jemand noch eine Empfehlung für das Rhein-Main-Gebiet hat, oder gerne auch sonstwo in Deutschland.

Habe hier bislang keine Empfehlungen von Ärzten oder Kliniken gefunden. Macht man das hier nicht ?

Liebe Grüße an alle

seofia34;-39W jahre axlt


hab diesen faden hier nochmal gefunden.

ich hab eine op hinter mir, leider nicht erfolgreich zusätzlich alles aufgerissen usw. bzw. gelockert.

da dieser faden sich wirklich NUR mit ops befasst, hab ich diesen faden hier nochmal rausgeholt.

da ich zur zeit wieder schlimme probleme habe mit der speiseröhre, interessiere ich mich wieder für das thema op, da ich sonst nicht mehr weiter weiß was ich tun soll.

fände es super, wenn sich hier leute melden würden, denen es nicht primär um das thema reflux geht, was man tun kann oder nicht tun sollte, sondern wenn sich leute melden würden, die eine operation hinter sich haben, erfolgreich oder nicht erfolgreich und davon berichten.

lg sofi

seofia3X4-39 Djahrxe alt


meine op war schon im jahre 2004

ich hielt mich mit nexium und cetirizin all die jahre über wasser, leider vertrage ich cetirizin nicht mehr und da mein zwerchfellbruch/naht im jahre 2004 gerissen ist und ende september 2005 meine magenmanschette sich höchstwarscheinlich gelockert hat, ging es mir sehr schlecht, bis ich frühjahr 2006 mit nexium und cetirizin anfing, leider vertrage ich cetirizin nicht mehr und interessiere mich nun wieder fürs thema op, vielleicht gibt es ja mittlerweile was neues auf dem op bereich oder sonstiges.

danke sofi

coalluax265


hallo,

auch ich hatte vor kurzem diese op wo mir die manschette eingesetzt worden ist. die ersten tage nach der op ging es mir sehr gut. ich hatte keine schmerzen mehr und lebte wieder richtig auf nach dem langen"leidensweg", doch plötzlich von einem tag auf den anderen konnte ich nichts mehr essen, es blieb mir regelrecht im hals stecken. bei den versuchen es runterzuschlucken krampfte der ganze oberkörper bis in den rücken zusammen. am liebsten hätte ich es wieder (entschuldigt bitte die ausdrucksweise) ausgekotzt was aber nicht ging. ich kann noch nicht mal mehr stille mineralwasser trinken oder generell getränke wo etwas kohlensäure drin ist weil ich dann wahnsinnig werde vor schmerzen. ich habe seit der op (sie ist jetzt vier wochen her) 17,5kg abgenommen weil ich kaum etwas runterbekomme und mich außerdem auch nicht mehr traue zu essen. mein arzt sagte lediglich es kann dauern bis es sich normalisiert und da die röntgenuntersuchung mit dem kontrastmittel ohneauffälligen befund ausfiel wollen die nichts machen.

hat vielleicht jemand eine idee was ich noch machen kann oder an wen ich mich wenden soll?

gruß calla

s-ofia>34-39c jah!re alxt


wo hast du die op machen lassen?

(kannst du hier oder auch diskret per pn/mailbox schreiben)

hattest du eine toupet oder nissen op? mit oder ohne netz?

wie alt so grob bist du?

liebe grüße, sofi

sOof[ia34-3s9 jaqhrex alt


17,5 kg in 4 wochen abgenommen? das ist aber eine menge :)D

cXalla2x65


hallo sofia,

habe versucht dir eine pn zu schreiben aber dein postfach ist voll. ich habe es in einer großen klinik machen lassen die diese op sehr oft durchführt. hatte mich extra bei der krankenkasse informiert. bei mir wurde die op nach nissen durchgefgührt. ohne netz. durch den starken gewichtsverlust fühle ich mich nur noch schlapp und bin sehr schnell aus der puste und liege daher viel.

3yzfwergSenm axma


Hallo

Ich hatte vor ca. 9 Jahren eine Funduplikatio. Bei mir wurde es von Prof.Hottenrott in Frankfurt bzw. seinem Kollegen Dr. Menzel gemacht. Anfangs war es zu eng, daher konnte ich auch nichts essen, aber nach Rücksprache mit dem Krankenhaus wurde die Naht ca. 2 Wochen später geweitet. War zwar nicht angenehm, aber danach ging es mit dem Essen. Habe seither auch keine wirklichen Probleme damit, außer wenn ich große Fleischstücke schlucken will.

Liebe Calla: Du mußt da unbedingt nochmal hin. Das muß bei Dir bestimmt auch geweitet werden und dann ist es gut. Du MUßT ja Essen können.

3zwergemama *:)

s,ofia394-39% ja^hrxe alt


3zwergenmama

hattest du eine 270 er toupet oder 360 nissen op?

und hattest du danach schmerzen op mäßig im brust oder bauchbereich einige monate oder garnichts und hattest du durchfall?

lg sofi

szofia3(4-39 j,ahre axlt


und an euch beide:

war das sodbrennen bzw. ist der reflux weg?

vorallem an zwergenmama ist der reflux weg seit 9 jahren?

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