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Magenentlehrungsstörung, Reflux + Globusgefühl

Z^odettxele hat die Diskussion gestartet


So richtig angefangen hat alles vor 6 Monaten. Zuerst nur ein Globusgefühl nach vor allem fettigen tierischen Speisen, wie Wurst. Aber das Gefühl hat dann immer nach einigen Stunden wieder nachgelassen. Irgendwann ging es dann aber gar nicht mehr weg.

Schon seit ca. 1 Jahr passt nicht mehr so viel in meinen Magen rein wie früher. Bis jetzt hat sichs ins Unerträgliche gesteigert. Selbst wenn ich wenig esse, habe ich noch 6 Stunden (!) danach Völlegefühl, Atemprobleme, Aufstossen, Reflux (aber nicht sauer!) und eben dieses ständige Gefühl etwas sitzt unter meinem Kehlkopf.

Meine Ärztin hat mir vor 3 Monaten erst Omeprazol verschrieben. Ein paar Wochen waren die Beschwerden besser, aber nie ganz weg. Dann hat die Wirkung nachgelassen und ich dachte ich kann's auch gleich ganz absetzen. Habe dann ziemlich schnell starke Magenkrämpfe bekommen, die bis in die linke Brust ausstrahlen.

Also wieder zur Ärztin. Diesmal Pantozol. Das gleiche Spiel. Es hat etwas geholfen, aber das Globusgefühl geht nicht mehr weg.

Mittlerweile habe ich eine Magenspiegelung machen lassen mit folgendem Ergebnis:

Kein Befund außer galliger Reflux und evtl. Magenentlehrungsstörung. Laborergebnis war auch i.O.

So jetzt stehe ich da mit dem Ergebnis und meine Ärztin hat schon gefragt, ob ich seelische Probleme habe!

Die habe ich tatsächlich seitdem ich diese Beschwerden habe! :-)

Da ich auch noch unter einer Laktose- und Histaminintoleranz leide (es wird vermutet, dass daraus mein Herzstolpern resultiert), weiß ich sowieso kaum noch was ich essen soll.

Ein Bericht einer Kollegin hat mich gestern auch nicht gerade aufgemuntert. Eine unserer Mitarbeiterinnen hatte ständig Magenschmerzen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Atemprobleme, bekam kaum noch was in den Magen, hat tierisch abgenommen... und was kam raus? Herzmuskelentzündung! Das Herz hatte sich so vergrössert, dass es auf den Magen drückte und diese Beschwerden auslöste!

Ich werde noch wahnsinnig vor Angst! Durch mein Herzstolpern komme ich auch nicht von dem Gedanken los es könnte doch was mit dem Herz sein und ich fall irgendwann wegen unerkannter Herzmuskelentzündung tot um!

Ich dachte zuerst ich hätte evtl. einen Zwerchfellbruch (meine Mutter hatte auch einen), da es sich auch noch bei bestimmten Bewegungen anfühlt als wäre in meinem Brustkorb etwas lose! Besonders wenn ich auf der linken Seite liege "fällt" und schwabbelt irgendetwas in mir nach links!

Irgendwie scheint meine Ärztin mich nicht mehr ernst zu nehmen und die Untersuchungen schleppen sich dahin ohne auf einen grünen Zweig zu kommen!

Pantozol habe ich heute wieder abgesetzt, da ich die Nebenwirkungen auch sehr zu spüren bekommen. Müdigkeit, Schwindel, Gelenkschmerzen, Augenflimmern...

Sorry, für die langen Erklärungen, aber hat vielleicht irgendjemand eine Idee was ich jetzt noch tun kann?

Antworten
TgoMguRsawa


Hilfe bei Refluxösophagitis

Guten Tag,

ich leide ebenfalls an einer Reflusösophagitis und möchte euch meine Erfahrungen kurz mitteilen :

Seit 30 Jahren Magenprobleme durch zu viel Magensäure, Sodbrennen, Aufstoßen, krampfartige Schmerzen im Oberbauch, so 3- 4 x jährlich immer so 2- 3 Wochen lang.

Vor 2 Jahren Magenspiegelung, negativer Befund bis auf leichter Zwerchfellbruch und leichte inaktive Gastrits, dann vor 4 Monaten nochmals Magenspiegelung, Befund geringgradige Reflusösohagitis (Klasse II ), geringgradiger axialer Zwerchfellbruch, inaktive Gastirtis,kein Ulcus venticuli und duodeni. Anhaltende Beschwerden, Reflux.

Daraufhin Omepazol 20, 4 Wochen ohne jeglichen Erfolg, danach auf Verordnung 2 Monate Nexium Mups 40, aber davon drastische Verschlechterung -hab es nicht vertragen und nach 2 Wochen abgebrochen ! ( Magenprobleme siehe Beipackzettel ) Ich hatte schlimmere Magenbeschwerden als zuvor !!

Ich bekam dann den Tip mit Heilerde. Ich war zunächst äußerst misstrauisch und ordnete das, da ich als Unternehmer ein sehr realitätsbezogener Mensch bin, eher in die heilpraktisch-esoterische Ecke ein. Ich lies mich aber dann doch überzeugen- was hatte ich schon zu verlieren ?

Ich lies das Nexium Mups weg, siehe da- die Magenschmerzen verschwanden schlagartig.

Ich versuchte das Ganze in Ruhe zu realisieren :

Refluxösohagitis entsteht durch zu viel Magensäure, wie die meisten Magenprobleme.

Es geht also darum, die Säure zu binden, mit welcher Methode auch immer. Sporadisch hilft hier sicher Maaloxan u.ä., ist relativ nebenwirkungsfrei, aber für Dauereinnahme längerfistig nicht geeignet- was aber notwendig wäre, um die Entzündung zum Abklingen zu bringen, da sonst der Aluminiumspiegel im Blut zu hoch wird, was neue Probleme verursachen kann ( Durchfall, Knochenerweichung )

Ein Teelöffel Heilerde hat den gleichen Säurebindungsgrad wie eine Tablette Maaloxan !!! ( Säurebindungskapazität 25 mVal. ) Kann 3 x am Tag eingenommen werden - 3 x 2 Teelöffel -

Die Heilerde kann ohne Nebenwirkungen ein Leben lang eingenommen werden. Dies scheint mir entscheidend, denn zuviel Säure ist ein Dauerproblem.

Ich sagte mir : Die Menschheit mußte Jahrtausende lang ohne Protonenpumpenhemmer auskommen und sind auch nicht reihenweise an Speiseröhrenkrebs gestorben.

Ich denke, die Ärzte schießen hier mit Kanonen auf Spatzen, wenn man bedenkt, dass im Jahr lediglich 500- 600 Menschen an Speiseröhrenkrebs sterben.

Also, lasst euch um Gottes Willen nicht verängstigen -egal auf welche Weise ihr auch weiter verfahren wollt.

Einfach saure Speisen meiden, kein Fruchtsaft, weniger Kaffe und Zigaretten.....

Alles Gute und euch allen gute Besserung !

Gruß

Togusawa

nLala7x7


Hallo Zoettele

Das was du beschreibst mit dem Magendrücken usw.das gleiche habe ich auch schon sehr lange.ich weis wie du dich fühlst und kann mich in dich hineinversetzten.Manchmal brauch ich auch nur eine Kleinigkeit essen und ich habe das gefühl ich platze gleich.Bücken oder schnell bewegen ist auch unmöglich,da ich sofort hohen Puls und ein Drücken verspüre.War deswegen auch schon im Krankenhaus.Alles untersucht worden.Herzecho Langzeitekg Magenspieglung Blutabnahme alles in ordung.Ich mus damit irgendwie klar kommen.Was mir aber aufgefallen ist ,das ich im Sommer fast garkeineProbleme habe.Liegt wahrscheinlich an der Bewegung die man im Sommer ja automatisch mehr hat(bei mir jedenfalls)als im Winter.Wenn du Angst hast um dein Herz warum gehst du nicht mal zu einem Kardiologen.Wünsche dir noch alles gute.

Z~oetStexle


Hallo nala

Beim Kardiologen war ich schon zweimal. Beim zweiten Mal hat man auch das Herzstolpern auf dem Langzeit-EKG aufgezeichnet. Habe jetzt den Arzt gewechselt. Dieser nimmt mich zum Glück ernst und hat mir als erster Arzt erklärt woraus genau Herzstolpern resultiert und dass wahrscheinlich meine Reizleitung gestört ist.

Da ich aber auch noch andere Probleme habe, HWS-Syndrom, Tinnitus etc. denke ich langsam an ein psychosomatisches Problem. Zumindest weiß ich nicht mehr was zuerst da war: Die gesundheitlichen Einschränkungen oder die depressive Verstimmung. Werde wohl mal zum Psychotherapeuten gehen.

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