» »

Verwachsungsbauch

Mconsqti hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

von einigen hier weiß ich, dass sie genau wie ich darunter leiden. Cordus Thread wurde leider zu Tode gewürgt, so dass ich die Hoffnung habe, mit diesem Thread eine Plattform für Betroffene anzubieten. Ich würde mich über eine Teilnahme sehr freuen.

Damit keine unpassenden Postings kommen, mal eine kurze Beschreibung des Verwachsungsbauchs:

Ein solcher Bauch ist grundsätzlich mehrfach voroperiert und keinesfalls mehr laparoskopisch zu operieren. Erneute chirurgische Eingriffe sind also nur noch (wenn überhaupt) per großem Bauchschnitt möglich - i.d.R. nur noch in einem akuten Notfall (z.B. Ileus).

Meine Probleme der letzten Zeit (neben den Dauerschmerzen): Ich hatte wiederholte Subileus-Zustände, deren Ursache mir ein Rätsel ist, weil ich sehr darauf achte, keine faserreiche Kost zu mir zu nehmen.

Einen Subileus merke ich sehr schnell, da ich bei komplett fehlendem Dickdarm ein endständiges Ileostoma habe. Liefert das Stoma über längere Zeit nichts mehr (normal: alle ca. 10-30 sec.), weiß ich, dass es wieder mal so weit ist. Zuerst kommen Darmkrämpfe, verbunden mit tierisch lauten Darmgeräuschen, dann die Übelkeit und schließlich das Erbrechen. Das spielt sich bei mir innerhalb von ca. 4 Stunden ab. In dieser Zeit liefert das Stoma NIX.

Bisher hatte ich immer das Glück, dass ich diesen ekelhaften Zustand z.B. mit einem heißen Bad plus Bauchmassage beenden konnte. Leider häufen sich diese Zustände aber, so dass ich schön langsam etwas unruhig werde, da ich wohl ständig mit dem akuten Notfall rechnen muss.

Das zu meiner Situation. Es wäre toll, würden sich andere Betroffene hier beteiligen.

Liebe Grüße

Angie

Antworten
c!olrdux2


Hey Angie

:)^ :)^ :)^

gute Idee, einen neuen Anlauf zu machen!

Diese Subileus-Zustände habe ich auch oft, allerdings meist ohne Erbrechen, aber eben mit so schrecklichen Schmerzen, dass mir davon sofort der Kreislauf weggeht und ich fast die Besinnung verliere. Und ich habe auch immer Angst, dass der akute Notfall mal eintritt. Allerdings, bei jeder Ultraschall-Kontrolle, die dann im KH gemacht wird, habe ich deutlich erweiterte Dünndarmschlingen mit Flüssigkeitspegel und Pendelperistaltik ABER keine erkennbare mechanische Passagebehinderung. Ich weiß dann immer nicht, kommt dfas von den Verwachsungen oder von meinem lahmen Darm? Die Docs sagen immer: Klar, typischer Verwachsungsbauch! Aber ich bin mir da nicht mehr so sicher. Wahrscheinlich kommt da einfach eins zum anderen! :-/

Übrigens mache ich ja diese Akupunktur-Schmerztherapie, und zumindest unmittelbar nach den Sitzungen ist mein Bauch völlig entspannt und schmerzfrei! Ob das aber einen Langzeiteffekt haben wird ??? Hab daran Zweifel!

Erstmal viele liebe Grüße an dich und die anderen Leidensgenossen (huhuuu Alex wo bist du? ;-D)

M\onsxti


Hi Cordu,

*:) willkommen zurück!!!

Die Akupunktur hatte mir gegen die Dauerschmerzen auch gut geholfen - anfangs nur einige Stunden lang, später bis zu zwei Wochen, so dass wir die Abstände zwischen den Behandlungen vergrößerten. Leider wirkt sie bei mir nicht gegen die Passagestörungen. :(v

Ich habe nun einen Termin bei meinem Chirurgen (5. Dezember), der mir vielleicht (hoffentlich) noch weitere Tipps geben kann. Auch soll er mir sagen, wann es im Akutfall angebracht ist, zum Spital zu fahren. Immerhin sind es dorthin rd. 50 km, die ich dann irgendwie überstehen muss ...

Supersonnige Grüße aus Tirol

Angie

c<ord/ux2


Jo, da hab ichs besser: wohne 5 Autominuten von meinem KH entfernt! Deshalb darf ich ja auch meist recht früh wieder nach Hause (wie auch nach diesen inneren Blutungen letzte Woche), weil mein Doc weiß, ich kann in null komma nix wieder da sein! ;-D

Ich bin mir auch immer unsicher, bei diesen Dubileus-Geschichten, ob ich nu hinfahren soll oder obs Quatsch ist, weil sie eh nix machen, aber meist überwiegt dann doch die Sorge, obs jetzt nicht eben doch ein kompletter Verschluss ist und dann fahr ich eben doch.

Viele Grüße,

M?onstxi


Hi Cordu,

ich glaube, Alexandra hat seit den unqualifizierten Statements in Deinem Verwachsungs-Thread keinen Nerv mehr (was ich auch verstehe). Aber vielleicht besinnt sie sich ja noch mal. Das würde mich sehr freuen. Leider gibt es ja kaum andere Möglichkeiten, sich erkrankungsübergreifend zu diesem Thema auszutauschen.

Heute war wieder so ein saublöder Tag: Ab dem Vormittag hörte mein Stoma auf zu liefern. Darmkrämpfe bekam ich aber erst gegen 15 Uhr, verbunden mit wildesten Geräuschen. Bis dahin war immer noch nix im Beutel. Eigentlich waren die Schmerzen moderat, schlimmer war die zunehmende Übelkeit. Dieses Mal bin ich gleich ins heiße Badewasser gestiegen, was dann auch prompte Wirkung zeigte *malwiedersehrerleichtertwar*.

Ich verstehe das echt nicht, denn gestern abend hatte ich nur eine große Portion selbst gemachter Cremesuppe (Kartoffelsuppe) verspeist, heute früh ein Baguette mit Butter und Käse. Nichts davon war irgendwie ballaststoffhaltig. Auch am Wetter kann es nicht liegen, denn bei uns herrscht gerade traumhaftes Spätherbstwetter. An mangelnder Bewegung sicher auch nicht, da ich über die Mittagszeit zwei Stunden lang im Garten gearbeitet hatte.

Ist es bei Dir auch so unberechenbar?

Liebe Grüße

Angie

dqanaKalber!tinxe


Hallo Ihr beiden *:)

Ich kann ja eigentlich nicht viel zu diesem Thread beitragen, aber mich interessiert doch wirklich eins: Ich habe wirklich von vielen Darm-Operierten gehört, dass sie Verwachsungen bekommen haben. Sehr viele meinten zu mir: "Einmal operiert, immer operiert."

Einige beräuten es sogar, eine Darm-OP gehabt zu haben, da sie nun alle Jahre wieder ins Krankenhaus müssten.

Ist das wirklich so? Ich meine, das wäre ja schrecklich; das lässt mich über eine eventuelle Kolektomie ja nochmal stark nachdenken. So eine OP soll ja die SItuation verbessern und nicht noch schlimmer machen... Ich habe auch mal gehört, dass der Darm es "gar nicht mag", wenn an ihm "rumgeschnitten" wird und er halt darauf reagiert. Das ist alles wirklich ein Teufelskreis...

:°_

LG,

Andrea

c*ordxu2


@Angie

vielleicht doch die Kartoffelsuppe? Ich kann gar keine Kartoffeln mehr essen, auch nicht als Suppe, das setzt sofort alles zu! Ich nehme an wegen der Stärke ???

Gott sei dank hast du ja mal wieder "die Kurve gekriegt"! Aber deine Sorge versteh ich sehr gut, es ist kaum davon auszugehen, dass das auf Dauer immer glimpflich abläuft! Pass auf dich auf.

Liebe Grüße,

c.o^rdux2


Hi Andrea,

schön, dich hier zu "treffen"! Also, mit den Verwachsungen ist das so, manche neigen dazu und bekommen sie von einer einzigen Op und haben Probleme, andere bekommen sie nicht so arg. Verwachsungen bekommt im Prinzip jeder, der operiert wurde, aber nur bei wenigen machen sie so einen Ärger. Auf jeden Fall ist es eine dumme Idee, sie einfach immer mal wieder operieren zu lassen, denn das Problem verschärft sich tatsächlich mit jeder neuen Op. Nur, wenn es zu tatsächlichen Passagestörungen führt oder andere Organe ernsthaft beeinträchtigt werden, rät ein verantwortlicher Chirurg zur Operation. Mein Bauch kann - genau so wie Angies - nicht mehr laparoskopisch operiert werden, also hieße eine erneute op auch einen erneuten großen Bauchschnitt. Das kommt bei mir nur noch in Frage, wenn es gefährlich wird, also wenn ein kompletter Verschluss vorliegt.

Du hast schon recht, genau deshalb muss man eine Bauch-Op besonders gut überlegen und nicht leichtfertig mal eben operieren lassen. Aber ich kenne deine Geschichte ja und ich fürchte, dass bei dir eine Kolektomie durchaus Sinn machen würde.

Viele liebe Grüße,

MmonsLti


Danke Cordu,

öhm, meinst Du wirklich wegen der Stärke? Als es wieder lief, war das Dünndarmsekret wie meistens wasserdünn ohne jede Einlage. Es sah aus wie dunkler Urin. Ich würde es ja verstehen, kämen da irgendwelche dickeren Brocken. Aber das war ja nicht der Fall. Auch bei den letzten Malen war es so. Das ist ja gerade das, was mich so beunruhigt. Käme nach so einem Block irgendwas "Dickes", könnte ich das Problem ja damit erklären. So aber kann ich es mir nicht erklären.

Danke für's Zulesen und liebe Grüße

Angie

cAordKux2


Das mit der Stärke ist nur eine Theorie von mir, da ich das selbe Problem auch mit Nudeln habe. Auch als ich mein Stoma noch hatte, war das so. Allerdings lief es bei mir ja nie wasserartig, sondern war immer so ein zäher klebriger Brei, eben besonders schlimm wenn ich irgendwas kartoffeliges gegessen hatte. Allerdings habe ich nach solchen Subileus-Zuständen auch erstmal eine "befreiende" Ladung fast wie Durchfall. Ich nehme an, dass eben die flüssigen Bestandteile des Nahrungsbreis als erste schaffen, sich durchzukämpfen, der Rest rutscht dann später nach!

Ich bin übrigens erstaunlicherweise heute den ganzen Tag schmerzfrei! Juhuuu! Habe aber auch nur zwei Toastbrote und 5 Garnelen gegessen. Es ist fast schon merkwürdig, so gar keine Schmerzen zu haben!

Hast du schon mal ausprobiert, wenn nix mehr geht ganz zügig einen Liter Apfelsaft zu trinken? Das hat mich schon öfters vorm KH gerettet!

MDons=txi


Hi Cordu,

Apfelsaft bringt bei mir gar nichts. Ausprobiert habe ich selbstgepressten Apfelsaft, naturtrüben Saft aus dem Supermarkt und Apfelsaftgetränke. Wirkung = Null. Meine Dünndarmsekrete sind eh zu 90% wasserdünn. Dünner als Wasser geht ja nix mehr ... ;-D

Ich freue mich, dass Du mal weitgehend schmerzfrei bist. Ich hatte diesen Zustand während meines einwöchigen Urlaubs auf Madeira (Ende Juli/Anfang August), was ich auf das extrem stabile Wetter dort zurückführe. Damals bin ich täglich gut 10 km bergauf und bergab gewandert - heute absolut undenkbar!

Liebe Grüße

Angie

P.S. Huhu Andrea, super, dass Du Dich zu uns gesellt hast! Ja, leider ist es genauso, wie es Cordu beschreibt.

t!it7atü


Hallo Monsti

Ich hatte recht schnell raus,das mir sitzen Probleme bereitet.

Im liegen kam dann immer hörbar Bewegung rein.Meine Vermutung ist,das im sitzen so sehr was abgeklemmt wurde,das eben nichts weitertransportiert wurde.

Meine OP ist jetzt knapp 1 jahr her und ich muß zugeben,das die Psyche doch eine große Rolle spielt(mir ging es die letzten Monate alles andere als gut).

Nehme seit 4 Monaten dysto-loges N zur natürlichen Behandlung vegetativer Störungen.Als ich sie mal vergessen hatte,bekam ich so einen Erinnerungsschmerz und bekam erstmal Panik,das alles von vorne los geht-toi,toi,toi ist wieder Ruhe.....

s&andy9x8


Hallo, alle zusammen!

Ich weiß nicht, wo meine Bauchschmerzen im Moment herkommen - für Verwachsungen ist es eigentlich noch viel zu früh, denke ich... :-/

Aber ich wollte mal was zur Kartoffelsuppe beitragen: Auch vor meiner OP bekam ich von der (auch selbstgemachten) Kartoffelsuppe immer wieder starke Bauchschmerzen... Woher die kommen, habe ich bis heute noch nicht herausgefunden. Also scheint schon irgendwas dran zu sein - evt. mit der Stärke... :-

@ Cordu:

Schön, dass du gestern mal keine Schmerzen hattest. Ich hoffe, es hält heute noch an!

Ich wünsch' euch einen schmerzfreien Sonntag!@:)

LG!

Britta

A!lexy1007940x01


Hallo

Bin noch da :-)

Schön, dass ihr an mich dachtet :-)

War in den letzten Tagen nicht so oft da weil meine Kleine so richtig krank ist :-(

Zum Verwachsungsbauch:

Angie, ich beneide Dich fast darum GLEICH bzw schnell zu wissen WAS die Bauchschmerzen nun gerade macht.

Ich bin mir da bei mir nicht immer ganz sicher obs reine Verwachsungsschmerzen sind, oder ab da nicht noch andere Sachen eine Rolle spielen. Um das jetzt genauer auszuführen würde zu weit führen.

Zum Thema Kartoffeln:

Ich weiß, dass man bei der Refluxgeschichte zu Kartoffeln rät, dh Kartoffeln sollen Magensäure binden. Vllt binden sie ja auch die anderen ??? Verdaungssäfte ???

Ansonsten kann ich Dir Angie LEIDER keinen Tip geben.

Im Gegenteil: Ich dachte immer ich könnte DICH um Rat bitten, da DU ja ein großes medizinisches Wissen hast.

Aber das mit den "nicht ernährungsbedingten" Beschwerden und Subillien kann ich nur bestätigen.

Alle meine Illien und Subillien "passierten" eigentlich immer NACH Nahrungsmitteln bei denen ich nicht damit rechnete.

Beispiel: Lasagne (selbstgemacht :-( )

Kann seit ich danach 18 Sdt am Stück erbrochen habe keine mehr essen :-(

Ansonsten bin ich natürlich über jeden "echten" Erfahrungsaustausch dankbar.

Ich wünsche Euch allen alles liebe, wenig Schmerzen und KOPF HOCH

Wir schaffen DAS. cordu, nicht aufgeben!!!

Alexandra

A1lex1I0094x001


Angie, noch was

Nach jedem Illeus und Sullies hatte ich ertsmal Durchfall wie Wasser.

Nach meiner Darmverschluß OP sagte man mir, man würde die Magensonde erst ziehen wenn ich den ertsne Stuhlgang hätte. Zwei Tage nach der OP hatte ich Durchfall. Ich weiß noch wie ich fragte: Zählt das auch?

Einen Tag später erneut Magensonde,Subilleus :-(

Denke auch, das sich durch die vermehrte Perestaltik der dünnflüssige Stuhl zuerst "durchwurschtelt"

Der Darm arbeitet ja wie wild. Bei mir wars jedenfalls so. Pendelperestaltik, usw

Noch Mal nen schönen Gruß

Alexandra

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Magen und Darm oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Ernährung · Übergewicht · Unter­gewicht · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH