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Verwachsungsbauch

MXo]nsxti


Hi Erdbeerle,

meine Osteopathin rechnet ihre Therapien als "Mobilisierende Physiotherapie bei Rheumatoider Arthritis, WS-Fehlstellung und HWS-Syndrom" ab. Sie behandelt mich aber ausschließlich wegen meines Verwachsungsbauchs.

Meinst nicht, dass Dein Hausarzt es evtl. ähnlich handhabt bzw. handhaben könnte?

Liebe Grüße

Angie

Edrdbeeere2x3


ich glaube, er beherrscht keine akupunkturtechniken gegen bauchbeschwerden - nur welche für den rücken, und darum macht er es so.....

nun ja, bin gerade etwas optimistischer, hab mit einer frau vom endometrioseverband telefoniert und sie hat mir mut gemacht, mir zu helfen, menschen zu finden, die sich auf dem gebiet besser auskennen. mal schauen.

war übrigens grad in der wanne...hat super geklappt :-)

MPonstxi


Guten Morgen Erdbeerle,

fein, dass Du Dein Vollbad genießen konntest! Was sollte auch passieren? Im Moment sollte das Bad halt noch nicht zu heiß sein und auch nicht ewig dauern.

Liebe Grüße

Angie (die jetzt auch in die Wanne geht - trotz offener Wunde am Allerwertesten *schwelg*)

E^rdb>eerex23


Na dann viel Planschvergnügen ;-)

Ne, ich weiß - was soll da passieren, hab ich eben von anfang an nicht kapiert, da meine wunden schon abgeheilt sind, keine krusten mehr, alles gut. aber wie gesagt, solche tipps geben nur leute, die keine bademenschen sind *g*.

L-isue7lottxe2


Hallo Monsti

Hallo Monsti,

ich hab grad gehört dass ich mich wegen der Dickdarmfrage mal an dich wenden soll...also....

Du hast wohl einen Rest oder gar keinen Dickdarm mehr ???

Mein Situation sieht folgendermassen aus:seit Kindheit habe ich chronische Obstipation und konnte das Problem nur mit täglichen Einläufen (in den letzten Jahren) lösen. Vor 3 Monaten hab ich mich dann überwunden und den Dickdarm operieren lassen. Hatte hald ziemlich Schiss vor der OP... Der Dickdarm war zu lang und stark Verdickt und Verengt, was die Beschwerden erklärt. Jetzt hab ich nur noch 75 cm Dickdarm, aber er ist immer noch träge und arbeitet nicht oder kaum. Ohne Medikamente hab ich 10-20x am Tag Kleckerhaften Stuhl, also trotz der Häufigkeit so wenig, dass ich mich nach ein paar Tagen wie zum platzen voll fühle. Daher nehm ich fast täglich Duspatal zum Entkrampfen des Darmes, Endofalk zum Abführen, Mucofalk zur Stuhlregulierung und Lefax wegen den Blähungen. Dadurch kann ich zumindest schon 1x ordentlich aufs Klo (nach dem Laxofalk) und hab dann den Rest des Tages 10-15x kleine Mengen Durchfall. Bin jetzt nach 3 Monaten Krankenhaus und Reha wieder zu Hause und mir fällt die Decke auf den Kopf wenn ich daran denke dass ich erst mal weitere 6 Wochen krank geschrieben bin und immer Geduld haben soll, obwohl ich keine Aussicht hab, wann oder ob sich da noch was bessert. Im Hinterstübchen kommt mir da natürlich der Gedanke an ne 2te OP. Vielleicht würde ein noch kürzerer Dickdarm, auch wenn er träge ist so funktionieren, dass ich ohne Medikamente aufs Klo könnte Aber wie sieht es dann mit dem Risiko von Dauerdurchfall oder Inkontinenz im ALter aus ??? Bist Du auch wegen versopfung am Dd. operiert worden ??? und wie klappt das mit der Verdauung bei Dir so ???

Viele Grüsse, Liselotte

M9onstxi


Hallo Liselotte,

der Grund meiner OP (zunächst subtotale Kolektomie) war ebenfalls therapieresistente Verstopfung (IND von Geburt an). Man sagte mir gleich, dass es mit einer Kürzung des Dickdarms sicher nicht getan sei, weil erfahrungsgemäß die Obstipation damit nicht behoben ist.

Leider kann ich Dir aus eigener Erfahrung zur radikalen Dickdarmkürzung nichts sagen, weil bei mir damals der verbliebene Restdickdarm (ca. 25 cm) abstarb und für eine Peritonitis/Sepsis sorgte, so dass fünf Tage später eine Not-OP mit Entfernung jenes Restdickdarms und Anlage eines endständigen Ileostomas folgte. Da für mich eine Rück-OP (bzw. die Anlage eines ileoanalen Pouchs) nicht in Frage kommt, erfolgte bei mir vor wenigen Wochen eine Rektumamputation. Ich habe also nur noch den über die Bauchdecke ausgeleiteten Dünndarm.

Vermutlich wird sich aber Cordu dazu äußern, bei der (ebenfalls wegen therapieresistenter Obstipation) eine subtotale Kolektomie gemacht wurde. Sie hat noch ca. 15 cm Dickdarm sowie das Rektum. Allerdings hat sie aufgrund extremer Bindegewebsschwäche allgemeine Passagestörungen, die auch Magen und Dünndarm betreffen.

Schade, dass Iris nicht mehr im Forum ist, denn auch bei ihr wurde nach langer Obstipationsquälerei eine subtotale Kolektomie gemacht. Keine Ahnung, wie es ihr inzwischen geht.

Liebe Grüße

Angie

cfoGrdeu2


Hallo Lieselotte,

bei mir wurde aufgrund einer therapieresistenten schlimmen Obstipation im Juni 05 der Dickdarm zunächst um 70 cm gekürzt. Da er viel zu lang und zu weit war, versprach man sich von der Kürzung einen schnellerern Transport. Leider half es nicht, ich brauchte nach einiger Zeit jeden Tag Unmengen von Laxoberal, Movicol etc., um alle paar tage mal auf die Toilette zu können. Schließlich verschlechterte sich meine Lage im letzten Januar zusehends, ich hatte dauernd schreckliche Schmerzen und musste immer wieder mein Essen erbrechen, so dass ich mich großteils von Flüssignahrung ernährt habe. Nach einer Vielzahl von Untersuchungen stand fest, dass mein restlicher Dickdarm sich so aufgeweitet hatte, dass er den Magen und die Milz einquetschte. Also wurde im April eine subtotale Kolektomie vorgenommen, da dieser Darm ganz offentsichtlich nicht mehr arbeitete. Leider bekam ich post-op einen mehrfachen Dünndarm-Ileus, musste notoperiert werden, zwei Monate Stoma, der Dünni wurde geschient, damit er nicht wieder verrutschte usw. Ich habe jetzt noch 15 cm Dickdarm plus Rektum, und WENN die Nahrung durch den Magen und den Dünni durchpasst, habe ich auch keinerlei Probleme mit dem Stuhlgang. Aber mein Magen ist sehr erschlafft und auch der Dünni tuts nicht so, höchstwahrscheinlich wegen der heftigen Verwachsungen. Jedenfalls, da mein Dickdarm derartig grotesk erweitert war, machte nichts anderes mehr Sinn, als ihn zu entfernen. Ich weiß ja nicht, wie es bei dir aussieht, welche Untersuchungen wurden schon gemacht? Wurde eine Ursache für die Verstopfung gefunden?

So eine Op ist kein Spaziergang und wie man bei Angie und mir sieht, geht nicht immer alles glatt. Also überlege dir sehr gründlich, ob du das machen möchtest. Auf jeden Fall warte noch ab, man sagt, der Darm braucht nach so einem Eingriff bis zu einem Jahr um sich auf die neue Situation einzustellen. Immerhin hast du ja Stuhlgang, wenn auch auf eine sicher sehr lästige Weise, aber das lässt doch hoffen, das das noch besser wird! Versuch auf jeden Fall, das Abführzeug wegzulassen bzw. mit natürlichen Mitteln (SAUERKRAUTSAFT!!) zu ersetzen, sonst landest du sicher irgendwann im Op!

Hoffe, ich konnte dir ein paar Infos geben, wenn es auch schwierig ist, meinen Fall auf andere zu übertragen. Alles Gute,

I ris~1968


Hallo @ all

Jetzt bin ich direkt beschämt....

Ich muss gestehen, ich bin nur noch "stille Mitleserin" hier im Forum..

Grund ist, dass es ja den meisten - die ich "kenne", und die mich kennen - immer noch nicht so gut geht, immer wieder Komplikationen auftreten, immer wieder KH-Aufenthalte nötig sind...

Das tut mir sehr leid....,

Mir im Gegenzug geht es seit meiner OP im Juli 06 und meinen abschließenden Berichten von damals insoweit immer noch recht gut (im Gegensatz zu vielen anderen, wie Angie, cordu etc.)

Ich hatte ja eine totale Kolektomie, es verblieb ja lediglich das Rektum.

Im großen und ganzen hab ich gelernt, damit umzugehen.

- Meine täglichen Stuhlgänge haben sich auf ca. 5 x einpendelt...

- allerdings geht bei jedem "Wasserlassen" etwas Stuhl mit weg (was ich aber nicht als Stuhlgang bezeichne), weiss nicht, bzw. hoffe nicht, dass das als beginnende Inkontinenz schon bezeichnet werden kann....

-geplagt bin ich von massivsten Blähungen, die nur mit täglicher Einnahme von Entschäumer gedämpft werden können....

-Je nachdem was ich esse, ist der Stuhl oft sehr aggressiv, was wiederum mit wundem Po verbunden ist...

-natürlich bin ich sehr oft in meinem "Wohlbefinden" eingeschränkt....

-langes Sitzen oder lange Autofahrten, Reisen ohne Toilette sind nicht möglich....

im Endeffekt kann ich sagen, die Lebensqualität ist eingeschränkt ja...

Aber trotzdem es ist kein VErgleich zu vorher; vorher wo ich eine Woche lang oder länger überhaupt keinen Stuhlgang hatte und dann NUR mit hardcore-Abführmitteln unter Qualen abführen konnte...

Ich habe die totale Kolektomie bis jetzt nicht bereut (wie gesagt, ich hatte bislang auch keine größeren Komplikationen)...von Bettina hab ich leider auch nichts mehr gehört, sie hatte denselben Eingriff.....

Man muss lernen, mit der neuen Situation zurecht zu kommen und umzugehen und MEINE Situation ist auf alle Fälle um Längen BESSER als vorher :-)

Deshalb würde ich dir Liselotte anraten, auch eine totale K durchführen zu lassen bzw. den restlichen Dickdarm noch entfernen zu lassen.

Ok...

nun bleibt mir nur noch allen, die mich noch kennen , vorallem Angie und cordu weiterhin alles alles Gute zu wünschen (das kommt von Herzen)

Iris

Ijri"s19x68


@ Angie

Angie, auch wenn ich mich nicht mehr schriftlich hier im Forum gemeldet hab, so sollst du doch wissen, dass ich dir in Gedanken auch viel Glück für deine OP gesendet habe und gehofft, dass alles gut über die Bühne geht.

Lg

Iris

I(ris^1968


nochmal ich...

erwähnen muss ich noch, dass ich schon sehr auf Nahrungsmittel achten muss.

D. h. wenn ich nicht täglich bestimmte Speisen zu mir nehme, z.B. verschiedenste Gemüsearten, dann würds scho wieder blockieren, d.h. ich müsste gar nicht aufs Klo.

Grund ist aber bei mir sicherlich, dass das Nervengeflecht in meinem verbleibendem Rektum auch "gestört" ist, so dass schlecht weitertransportiert wird.

Andererseits bezeichnete dies damals mein Prof. als "Puffer", denn sonst würde ich noch aggressivere und flüssigere Stuhlgänge haben (wenns vom Dünndarm durchrauscht).

Ok, nochmals alles Gute und Liebe allen

und weiterhin viel viel Kraft

Iris

MNonstxi


Hallo Iris,

schön, dass Du Dich mal wieder zu Wort gemeldet hat! :)^ Natürlich freue ich mich auch, dass es Dir inzwischen besser geht als vor der OP.

Gerade komme ich von einer Kontrolluntersuchung im KH - alles ist in bester Ordnung *freu*.

Liebe Grüße

Angie

c,ordux2


Hallo Iris,

ich freu mich sehr, von dir zu lesen!!! x:)

Wir haben hier ja auch schon gemeinsam einige harte Zeiten durchgestanden!!! Schön, dass es dir besser geht und du die Op nicht bereuen musstest! Pass gut auf dich auf und meld dich ruhig mal zwischendurch!!! *:)

Bei Lieselotte sehe ich den Fall aber etwas anders, denn: 1. ist ihre Teilresektion erst kurze zeit her und der Darm muss sich erstmal an die neue Situation gewöhnen und 2. HAT sie Stuhlgang, nur eben in kleinen Portionen, was natürlich nervt, aber es scheint doch ein Transport stattzufinden und die Frequenz wird sich vielleicht noch regulieren. Ich würde an ihrer Stelle nochmal ein paar Monate abwarten, versuchen, das Abführmittel durch Sauerkrautsaft etc. zu ersetzen und dann (wenn es nicht besser geworden ist) erstmal ausführlich beraten lassen und die ganzen Untersuchungen wie Kolontransitzeit, MRT KE-Röntgen abwarten bevor ich etwas entscheiden würde.

Viele Grüße,

LYise<lottex2


Hallo Cordu

Hallo Cordu,

haben sie dir eine ursache für die dickdarmerweitung genannt ??? bei mir wurde über 1 meter dickdarm entfernt, weil er teils zu weit teils zu eng war, aber die ursache dafür ist nicht bekannt. aber klar ist, dass das die ursache für die versopfung war. jetzt ist der übriggebliebene dickdarm hald noch träge, woran das liegt, keine ahnung. bei dir scheint sich ja dann der dickdarm nach der op nochmal geweitet zu haben? wieso das ? was du und angie durch habt ist echt kaum zu fassen!

LG von Liselotte

MTonvsti


Hallo Liselotte,

jene ballonartige Aufweitung des Dickdarms nennt man "Megacolon" (google mal danach). Die Ursache ist meist ähnlich: An einer bestimmten Stelle im Dickdarm staut sich der Nahrungsbrei, weil danach entweder eine Stenose, ein extremer Knick oder aber auch ein nerval stark gestörtes bzw. nicht funktionierendes Dickdarmsegment (z.B. bei Morbus Hirschsprung) folgt, was den Weitertransport des unverdauten Nahrungsbreis erschwert.

Liebe Grüße

Angie

M1onsxti


Hallo Iris,

es wundert mich sehr, dass man Dir damals keinen ileoanalen Pouch gemacht hat. Gab es bestimmte Gründe, warum Du keinen Pouch bekommen hast?

Andererseits bist Du mit ca. 5 Stuhlgängen täglich ja wirklich gut bedient. Pouchträger schaffen meist auch keine geringere Quote. Naja, und mit dem wunden Allerwertesten haben die meisten auch zu tun. Hast Du denn wenigstens nachts Deine Ruhe?

Liebe Grüße *:)

Angie

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