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Verwachsungsbauch

Alles4i(a


Hallo Andrea,

bei meiner letzte Defäkographie bekam ich 1 kl. Flasche Barium zum Trinken (ca. 100 ml). Das war für mich eine richtige Erleichterung. Ich hatte nämlich einmal eine Untersuchung, vor einigen Jahren, wo ich große Schmerzen und Probleme hatte, das Kontrastmittel wieder zu entleeren.

Ich musste dann nach ca. 14 Tagen, als nichts besser wurde, Sonntags ins KH. Es hatte sich inzwischen alles total in meinem Darm verklumpt und ich bekam nur noch große harte Brocken unter furchtbaren Schmerzen heraus.

Auch ein Einlauf half nicht sonderlich und so holte mir der Arzt damals das Zeug regelrecht mit dem Finger heraus. Solch eine Tortur wünsche ich wirklich niemanden !

Aber mit dem Barium ging alles völlig problemlos. Schmeckt zwar nicht sonderlich gut, aber 100 ml kann man noch verkraften.

Bei der Untersuchung kam ich auf einer Art Toilette und musste nach Anweisung des Radiologen das Kontrastmittel herausdrücken, Die Untersuchung wurde in verschiedenen Positionen durchgeführt. Der Tisch auf dem ich lag, wurde teilweise auch bis in eine senkrechte Position befördert.

Ich konnte dann auf einem großen Monitor genau sehen, dass bei mir der Stuhl nur schwer in kleinen Portionen weiterbefördert wurde und zeitweise total hängenblieb, wenn kein ausreichender Druck von oben nachkam. Die Klinik hatte inzwischen ein neues modernes Gerät, bei der vorigen Untersuchung war es nicht möglich, den Defäkokationsvorgang so zu beobachten.

Nach Auskunft meines Chirurgen war es damals (2004) eines der modernsten Geräte. Kann ja heute noch verbesserte Geräte geben.

Auf jeden Fall war deutlich auf dem Monitor zu sehen, wie der Verdauungsvorgang bei mir tatsächlich schon seit vielen Jahren abläuft.

Tolle und beeindruckende Untersuchung, aber leider war ich danach genau so weit wie vorher. Diagnostiziert wurde eine Enterozele, aber kein Arzt war sich sicher, ob dadurch auch meine Beschwerden kamen.

Trotz allem würde ich diese Untersuchung zur besseren Abklärung machen lassen, aber möglichst nur mit Barium. Der Link von Angie beschreibt wohl auch die Vorgehensweise mit dem Kleister. Der Radiologe sagte mir damals, dass man dies heute nicht mehr machen würde.

Was ich noch erwähnen möchte, bei der zuvor gemachten Untersuchung (ca. 2 Jahre vorher) war diese Enterozele nicht zu sehen, obwohl ich damals die gleichen Beschwerden auch schon hatte.

Auf meine Frage, meinte der Radiologe, es käme darauf an, wie der überweisende Arzt die Überweisung ausgestellt hätte, also welcher Darmabschnitt zu betrachten wäre. Damals war ich stationär in der Klinik zur Nachkontrolle wegen meiner Verdauungsprobleme und Schmerzen. Da war ich erst einmal wieder bedient. Wie soll man so etwas als Patient noch verstehen ?

Deshalb achte darauf, dass Dein Arzt genaue Angaben auf der Überweisung macht, was zu röntgen ist, denn sonst geht es Dir evtl. genau so wie mir damals.

Aber keine Angst, die Unterschung ist wirklich nicht schlimm und das lästige Abführen fällt ja auch flach.

Alles Gute und berichte bitte, was die Defäkographie bei Dir ergeben hat.

dmanaWalbe;rtine


Liebe Alesia,

erstmal danke für Deinen Bericht über die Defäkographie. Ich werde mich mal genauestens erkundigen, wie das hier so gemacht wird. In der Charite werden sie ja wohl hoffentlich die modernsten Methoden anwenden...

@ Cordu:

Also Deine Mailbox scheint irgendwie nicht zu funktionieren...ich wollte Dich eigentlich nur fragen, was Du denn "Schlechtes" über Dr.Müller-Lobeck gehört hast...er soll ja eigentlich sehr erfahren sein...

Außerdem würde ich noch gerne wissen, wie Du denn jetzt über Deine OPs denkst so im Nachhinein. Sind Dein Magen und Dünndarm eigentlich durch die OPs langsamer geworden oder waren die schon immer so langsam und die Operationen haben nur nicht den gewünschten Erfolg gehabt?

LG,

Andrea

dianalalbertTixne


@ Monsti:

An Dich habe ich auch noch mal ne Frage, lach mich nicht aus, aber ich habe einfach keine Ahnung |-o:

Können Verwachsungen nur durch "große" Darm-OPs entstehen, oder z.B. auch bei Blinddarm-OP´s? Und wie sieht´s aus mit Gallenblasenentfernungen? Können dort auch irgendwelche Probleme entstehen?

LG,

Andrea

MOonstxi


Hallo Andrea,

warum sollte ich Dich auslachen? Gewisse Verwachsungen entstehen bei jedem Eingriff in den Bauchraum. Bei minimalinvasiven OPs sind meist nur geringfügige Verwachsungen zu erwarten, aber schon ein einziger blöd gelegener Verwachsungsstrang kann ätzende Dauerbeschwerden verursachen. Auch vorausgegangene Entzündungen können Verwachsungen hervorrufen. Das war bei mir z.B. durch meine Endometriose der Fall. Sie machten mir aber keine Probleme.

Bei lokalen Verwachsungen handelt es sich aber nicht um den sog. "Verwachsungsbauch", der sich dadurch auszeichnet, dass wirklich alles verwachsen ist. Bei einem Verwachsungsbauch sind keine minimalinvasiven Eingriffe mehr möglich. Selbst OPs per großem Bauchschnitt führt man i.d.R. nur noch im akuten Notfall durch.

In diesem Thread geht es primär um den allumfassenden Verwachsungsbauch, um persönliche Erfahrungen und Tipps, wie man damit (natürlich möglichst ohne erneute OP!!!) klar kommt.

Liebe Grüße

Angie

A/ltesiTa


Hallo Andrea,

zu Dr. Müller-Lobeck kann ich eigentlich aus meiner eigenen Erfahrung nur sagen und auch die Aussage einer Bekannten bestätigt das: er operiert sehr gerne und da ist etwas Vorsicht geboten. Seinen Vorschlag, meinen Dickdarm ganz zu entfernen, habe ich 1996 nicht befolgt und es bis jetzt nie bereut, da mein Darm ja schon immer auf Hochtouren gearbeitet hat. Natürlich hatte ich noch die Meinungen anderer Ärzte eingeholt.

Mehr möchte ich in diesem Forum dazu nicht äußern.

Viele Grüße

cgordFu2


Hallo ANdrea,

schließe mich in puncto Müller-Lohbeck Gisela an. Ansonsten ebenfalls keine weiteren Äußerungen. Was ich über meine Ops denke? Sie waren einfach nötig, der Dickie hatte bereits den Magen, den Dünndarm und die Milz eingeklemmt, so riesig war er. Deshalb war zu dem Zeitpunkt auch der Transport von magen und Dünndarm nicht beurteilbar. Die Hoffnung war natürlich, dass nach der sub. Colektomie alles wieder gut läuft, was leider nicht der Fall war, zudem natürlich die Komplikationen nichts in meinem Bauch beser gemacht haben. :-/

Die Gesamtsituation ist natürlich jetzt weiterhin für mich sehr unbefriedigend und oft genug quälend, aber ich danke Gott dafür, dass ich nicht mehr diesen Verstopfungsterror habe! Insofern bereue ich nix!

Viele liebe Grüße,

P)ankteXrx1


Verwachsungen

Hallo Cordu und Ihr anderen Leidensgefährtinnen. Ich bin so froh endlich Menschen gefunden zu haben sowie auch ein Portal in dem man sich austauschen kann. Mir kommen einfach die Tränen was man so liest.Das schlimmste bei den ganzen Schmerzen und Leid ist das man sich so ausgeliefert fühlt.Kein Arzt und Therapeut kann so richtig helfen. Mein Bauch ist auch wetterfühlig und was man heute vertragen hat ist morgen schon wieder Auslöser für eine Darmlähmung.Nach all den vielen Stunden voller Qualen ist mir bewußt geworden das man auf sein Inneres hören muß. Ich habe festgestellt das ich alle E-Gruppen in der Nahrung nicht vertragen, mache mir Brotaufstriche selber. Wenn ich wieder diese Krämpfe habe und denke ojeeeee krankenhaus,,,, Schmerzen sind nicht mehr auszuhalten,dann bringe ich mich zum Erbrechen ,trinke ,mache PMR, Bewegung auch wenn es noch sooooo weh tut lege mich auf der linken Seite, Wärme und Buscopan Plus("2Stück).Nach 3 Stunden geht die Luft ab und es kommt eine Entspannung. Habe ich jetzt schon drei 3Mal so geschafft. :)^ Vielleicht hilft es euch auch ??Drück Euch die Daumen.Mein Internist traue ich nicht mehr. Er sagte mir das ich Bakterien im Magen habe die zu Krebs führen können. Daraufhin machte ich eine Antibiotikum Kur. Na tollllllll1! Jetzt war alles im Eimer..... 3 Monate brauchte ich wieder das der Verdauungstrakt wieder einigermaßen i.o. war.Laßt euch nicht entmutigen,zum glück sind wir nicht allein.

P$anYterA1


Verwachsungen

Hallo Monsti.! Die spastische Darmlähmung hat mein internist festgestellt. Er wollte eine darmspiegelung machen aber ist nnur 5 cm reingekommen. Daraufhin macht er eine spiegelung durch den mund mit einer Flüssigkeit. Stellte dann fest das der Darm durchgängig ist @:) da habe ich mich gefreut. ich glaube durch den ersten Kaiserschnitt wurde der Darm nicht wieder richtig hingelegt und abgeknickt. Ich hatte aber ganz viel Glück im Unglück. 2 Jahr später hatte ich einen Darmverschluß . daraufhin operierte man mich 50 cm Dünndarm weg. man stellte noch zusätzlich fest das der darm verfault war und kutz vor dem Durchbruch war. Schwein gehabt... Hatte aber vorher keine Sschmerzen.. unglaublich... Auch wenn das noch so eigenartig klingt. Wenn ich Schmerzen habe weiß ich das da noch was ist.

c[ordxu2


@Panter

jo, das klingt genau wie bei mir, nur dass es eben nicht spastisch ist sondern das Gegenteil. Ich muss mich halt auch im Ernstfall selber zum Erbrechen bringen und nehme dann auch 2-4 Buscopan plus, die ich aber nach Möglichkeit nicht nehmen soll, da sie ja den Darm noch schlaffer machen. Also echt nur als Notfallmaßnahme. Und wenn das alles nicht hilft - ab ins Kh. Und da ich so große Angst vor diesen Zuständen habe und auch meinen Kindern diese Panik nicht mehr zumuten möchte (ich war einfach dieses Jahr schon so lange zeit im KH dass sie das nicht mehr verkraften), probiere ich auch mit dem Essen gar nichts mehr aus. :-(

Zur Unterstützung der Magen- und Dünndarmtätigkeit nehme ich Domperidon, was aber eben auch nur leidlich hilft.

Viele Grüße,

MWo4nsEti


Servus Ihr Leidensgenossinnen,

heute war ich beim Törggelen, obwohl es mir schon vorher (Wetterwechsel) nicht allzu gut ging. Schon vom späten Vormittag bis ca. 16 Uhr gab mein Ileostoma mal wieder totale Funkstille. Das heiße Vollbad inkl. Massage war dann die Rettung. Danach sprudelte es nur so. Also wagte ich das Treffen.

Unser Treffen war supernett, nur musste ich mich schon gegen 21.30 Uhr aufgrund plötzlicher Übelkeit (und undichter Stomaplatte :(v ) kurzfristig verabschieden. Auf dem Heimweg (ca. 1 km) kämpfte ich mit grausigen Darmkrämpfen, unterwegs musste ich mich einmal übergeben. Danach war es etwas leichter.

Ich gehe schon soooo selten aus und war heute froh, dass unser geselliges Beisammensein in fußläufiger Entfernung von zu Hause stattgefunden hatte. Trotzdem ziehe ich mich genau wegen solcher Erlebnisse immer mehr zurück. Geht es Euch auch so?

Tut mir leid, dass ich Euch heute mal vollheule, aber ich bin total gefrustet.

Genervte Grüße von

Angie

AMl5ex1L009x4001


Hallo Angie :°_

Was Du beschreibst kenne ich auch.

Bin durch die ganze Sache ein sehr spontaner Mensch geworden.

Irgendwelche Einladungen nehme ich immer nur unter Vorbehalt an.

Letztes Jahr Weihnachten werde ich nie vergessen.

War so ne ähnliche Situation, die Du beschrieben hast.

Alles Sch......

Trauriger Gruß

Alexandra

MEonsxti


Hi Alexandra,

es tut gut zu wissen, dass man nicht der einzige Mensch ist, dem es so geht. Danke Dir! Mir geht's heute ja auch schon wieder besser, psychisch jedenfalls. Der Bauch mault ekelhaft, aber das ist das dumme Wetter. Es wird wieder Schnee geben, das merke ich halt ... Morgen bin ich nach langer Zeit wieder bei meiner Osteopathin.

Liebe Grüße

Angie

chordxu2


Hallo ihr Lieben,

Sorry, war offline, da ich das WE außer haus verbracht habe, da mein Mann am Wochenende ausgezogen ist. Kann auch jetzt nur ganz kurz, bin ziemlich neben der Spur und die Kinder natürlich auch.

Was ihr brschreibt, kenne ich auch, vor allem, wenn ich ausgehe und da nur sitzen muss. Oft werden dann die Schmerzen sehr schlimm, manchmal muss ich sehen, dass ich schnell wieder nach Hause komme, manchmal helfen dann die Buscopan plus, die ich immer dabei habe. Aber ich gehe trotzdem weiterhin aus und treffe mich mit anderen! Das ist lebensnotwendig! Auch wenn manchmal der Spaß nicht so dabei ist wie bei den anderen.

Angie, es tut mir sehr leid, dass es dir dauernd so mies geht! :°_ Dennoch, lass dich nicht von deinem sozialen Leben völlig abbringen! Und vielleicht fällt ja deinem DOc doch nochmal was ein, wenn du jetzt bald zu ihm gehst! Ich habe schon den Eindruck, dass er irgendwas bei dir tun sollte, denn dir geht es ja immer häufiger so schlecht!

Liebe aber ebenfalls sehr ratlose Grüße,

c\oOrxdu2


Was ich noch fragen wollte,

ich habe seit einiger zeit zunehmende Unterleibschmerzen, vor allem wenn die Blase gut gefüllt ist. Die Schmerzen kommen immer in Wellen, werden besser, wenn ich auf Toilette war. Außerdem habe ich sehr häufig Zwischenblutungen. Kann das auch mit den Verwachsungen zu tun haben? Diese Schmerzwellen an der Blase scheinen mir mit den Darmbewegungen zusammen zu hängen, kann mich aber auch irren. Habe ÜBERHAUPT keine Lust, zum Arzt zu gehen, kenne mich aber mit Blasengeschichten gar nicht aus, hatte da noch nie was *aufholzklopf* und wollte deshalb euch fragen, ob ihr mir etwas dazu sagen könnt ???

Liebe Grüße,

M*oGnstTi


Hallo Cordu,

das mit den wellenförmigen Unterleibsschmerzen (oft wie starke Regelschmerzen) kenne ich auch, und das, obwohl ich schon seit längerem jenseits der Wechseljahre bin. Bei mir kommt's eindeutig von den Verwachsungen, zumal bekannt ist, dass mein Dünndarm mit dem Rektumstumpf, dem noch vorhandenen linken Eierstock, dem Uterus und der Blase eine innige Verbindung eingegangen ist. Oft verkrampft sich mein Unterleib so stark, dass ich Mühe habe meine Blase zu entleeren.

Liebe Grüße

Angie

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