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Rückenschmerzen drücken auf Magen/Darmtrakt

Weernexr B. hat die Diskussion gestartet


Hallo,

zu meiner Person:

Alter: 43

Geschlecht: Männlich

Ich habe seit nunmehr 9 Monaten kontinuierliche Rückenschmerzen, die sich hauptsächlich beim Bücken, Rumpfbewegungen und in Bauchschlaflage extrem bemerkbar machen.

Gleichzeitig drückt da irgendwas auf den Magen/Darmtrakt. Ich kann leider nicht genau lokalisieren, ob es der Darm oder der Magen ist. Jedenfalls wird der Stuhlgang dadurch stark beeinflusst. Je nach Stärke der Schmerzen im Bauchbereich Magen/Darm habe ich mehrmals am Tag (manchmal bis zu 4/5-mal) Stuhlgang (kein Blut, nicht hart- meistens sehr weich bis gelegentlich wässrig). Anschließend empfinde ich Erleichterung und Schmerzrückgang, was jedoch nach kurzer Zeit wieder von Neuem eintritt.

Ich leide rund um die Uhr an ständigem Luftablassen (Anal wie Oral- extrem lautes Rülpsen), ständigen Rücken- und Bauchschmerzen. Die Bauchschmerzen sind sehr unangenehm in der Bauchschlafposition. Ich kann nur noch einigermaßen schmerzfrei in der "Löffelchenschlafposition" auf der Seite mit angezogenen Beinen. Weiter habe ich Magendarmblähungen und Knurren rund um die Uhr. Nach den Stuhlgängen lassen die Blähungen und das Knurren für kurze Zeit nach.

Ich habe bereits CT, MRT und Kerspinnuntersuchungen hinter mir- alles negativ. Auch eine Darmspiegelung war erfolglos bzw. ohne Befund.

Ernährungstechnisch habe ich keine probleme und kann alles problemlos essen. Vom Magen her stößt auch nicht nach oben- keine Säure, nichts. Jedoch hat bis jetzt auch noch kein Arzt richtiges Interesse gehabt, sich den Magen mal genauer vorzunehmen. Alle Ärzte orientierten sich auf den Darm.

Das letzte Medizinische Statement meines Hausarztes vor wenigen Tagen lautete "Psychosomatische Störungen/Erkrankung".

Also ich bin kein Arzt, will mir jedoch anmaßen, eine Psychosomatische Erkrankung fast ausschließen, da ich beruflich wie privat keinerlei Probleme mit mir rumschleppe.

Diese Schmerzen werden eigentlich nicht schlimmer. Sie sind kontinuierlich da und gehen nicht mehr weg. Es gibt halt Tage, da sind sie zu ertragen und manche Tage, wo es unangenehmer ist.

Mein Arzt fragte mich auf einer Psychosomatisch angelegten Basis, ob ich den Schmerz einfach nur loswerden will oder ob ich wissen will, woher er kommt. Vor Tagen antwortete ich, daß ich in erster Linie wissen, woher er kommt. Bei meinem nächsten Arzttermin werde ich die andere Antwort geben- und zwar möchte ich diesen Schmerz im Moment einfach nur noch loswerden. Anschließend kann man immer noch versuchen, zu ermitteln, woher er denn nun kam.

Ich ertrage diese nichtendenden Schmerzen wirklich nicht mehr. lange.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen. Was kann ich Medizinisch, Ärztetechnisch noch machen (Orthopäde, Neurologe ??? ?)

Gruß,

fanatic09 ( Werner)

Antworten
b;ow-wxau


hallo werner,

tut mir leid zu hören dass du nun schon seit so langer zeit leidest ohne zu wissen was genau die ursache ist

Das letzte Medizinische Statement meines Hausarztes vor wenigen Tagen lautete "Psychosomatische Störungen/Erkrankung".

heisst in der ärztesprache übersetzt: "ich hab keine ahnung was es ist, bin aber zu feige das zuzugeben und sie an einen entsprechenden spezialisten zu überweisen"

Mein Arzt fragte mich [...] ob ich den Schmerz einfach nur loswerden will oder ob ich wissen will, woher er kommt.

als kompetenter arzt sollte er dir solche fragen nicht stellen sondern sie dir beide beantworten können. irgendwie würde ich mich bei diesem arzt nicht ganz ernst genommen fühlen, denn wer möchte nicht schmerzfrei sein und natürlich auch wissen wodurch seine krankheit verursacht wird?

Was kann ich Medizinisch, Ärztetechnisch noch machen?

*magenspiegelung (zum abklären ob der magen beteiligt ist)

*orthopäde (falls du dort nicht schon in behandlung bist wegen deinen rückenproblemen)

*naturheilkundliche behandlung, darmsanierung, -wiederaufbau, -colon-hydro-herapie evtl. (heilpraktiker)

*lefax extra (gegen blähungen), mebeverin (rezeptpflichtig; gegen reizdarm-syndrom) nehmen

*versuchen in rückenlage zu schlafen

wurdest du schon mal auf reizdarm untersucht? kann es nämlich auch sein. gibt da viele therapiemöglichkeiten wie z. b. das mebeverin. sprich vielleicht deinen alten oder neuen arzt einmal darauf an.

viel glück wünsch ich dir :)*

bow-wau

b*ieunch`en2x62


Wurden denn bei der Spiegelung Proben entnommen? Klingt für mich wie Reizdarm.

WEer4nerQ Bx.


"Re:Probenentnahmen......"

Hallo bienchen262,

ja- es wurden mehrere Biopsien entnommen und untersucht, die alle ohne Befund dokumentiert wurden.

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