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Bauchfellentzündung nach Dickdarmresektion Hilfe

Aklex100@9400x1 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

bin im Moment ziemlich durch den Wind.

Ein sehr guter Bekannter von mir wurde letzte Woche Dienstag operiert.

Es mußte ihm ein großes Stück Dickdarm entfernt werden, da dieser sehr dünnwandig und kurz vorm platzen war.

Nach der OP ging es ihm nicht gut. Es hörte nicht auf innerlich zu bluten.

Ich muß dazu sagen, dass er auch noch herzkrank ist.

Donnerstags habe sie ihn wieder operieren müssen, da es immer noch blutete.

Bei der OP stelten sie dann fest, dass es die Milz war, die so stark blutet. Man hatte sie wohl bei der ersten OP verletzt.

Sie wurde entfernt.

Nach der OP fing er dann an sich viel zu übergeben und Durchfall kam auch hinzu. Also schien es ja kein Darmverschluß zu sein, der ihn quälte.

Man mußte dann wieder notoperieren und stellte fest, dass die Naht der ersten OP am Darm nicht verheilt war. Stuhl konnte die ganzen Tage in den Bauch gelangen.

Es wurde dann noch ein Stück Dickdarm entfernt und der Bauch wurde gespült.

4 quadranten Bauchfellentzündung.

Er liegt auf Intensiv im künstlichen Koma. Sollte heute noch mal in den OP zum spülen des Bauches und einen Luftröhrenschnitt wollten sie auch machen.

Gestern Abend dann mußte er reanimiert werden.

Ob nun heute die Spülung und der Schnitt stattfinden weiß ich nicht.

An alle, die so was schon mal erlebt haben??

Wie hoch sind seine Chancen?

Habe Angst

Lieber Gruß

Alexandra

Antworten
MHonstxi


Hallo Alexandra,

auch ich hatte schon eine 4-Quadranten-Peritonitis als Komplikation einer subtotalen Kolektomie. Wie bei Deinem Bekannten hatte die Anastomose nicht gehalten, was man erst fünf Tage später (da war ich schon ziemlich weggetreten) feststellte. Der Restdickdarm war bei der folgenden Not-OP bereits am Verfaulen. Aber wie Du siehst: Ich habe es überlebt, wenn auch äußerst knapp.

Wie groß die Überlebenschance ist, hängt sehr vom individuellen Allgemeinzustand ab. Mir sagte man später, ich sei ein ausgesprochen zähes Luder.

Deinem Bekannten wünsche ich das Allerbeste.

Liebe Grüße

Angie

Axlex"1009x4001


Angie

Danke Dir

Mußte bei der Sache auch gleich an Dich denken und war bis gestern Abend guter Dinge.

Angie hats auch geschafft. :-) :-)

Aber seit ich nun weiß, dass er gestern Abend schon "weg" war habe ich Angst. Sein schwaches, nicht gesundes Herz schafft es vllt nicht :-( :-(

Ich selbst hatte ja auch eine 4-Quadranten-Peritonitis.

Mit Sepsis und ner Hepatose dadurch.

Er ist aber 70 Jahre :-(

Ach ja, ein Stoma hat er nun auch.

Ich denke fest an ihn. vllt hilfts

Alexandra

cBorxdu2


Hey Alex,

das tut mir leid! Verständlich, dass du dir große Sorgen machst. Es ist natürlich eine sehr ernste Komplikation und ich denke, es kommt nun wirklich darauf an, wie zäh er ist und wie groß sein eigener Lebenswille ist! Ich denke an dich und drücke die Daumen, dass er es schafft!

:)*

A}lex11009400x1


cordu

Danke!

Sein Lebenswille ist stark!

Aber sein Herz ???

Alexandra :°(

M0ons ti


Hi Alexandra,

mit 70 UND Herzproblemen kann man in einem solchen Fall leider nicht mehr tun als Daumen drücken und beten. Das klingt hart, ist aber leider so.

Liebe Grüße

Angie

AUlwex}1U009x4001


Angie

Angie, das weiß ich und genau deshalb ist es ja so traurig.

Deshalb mache ich mir ja soo große Sorgen.

Für jede Stunde in der nicht das Telefon klingelt bin ich dankbar.

Wenn ich ganz tief in mich hineinhöre habe ich schon fast aufgegeben.

Wenn ich dann aber sehe, dass er den heutigen Tag ja auch wieder geschafft hat wächst meine Mut wieder.

Am 28.10 habe ich noch mit ihm zusammen einen Geburtstag gefeiert und er war putzmunter.

Hatte ihm noch alles Gute für die geplante OP gewünscht :-)

Ich danke Dir und auch Dir cordu für die lieben Worte.

Es wird wie es wird, und es kommt wie es kommt.

Alexandra

A;lex100|94001


Guten Morgen

Können Nieren, die seit gestern Abend "versagt" haben ihre Arbeit wieder aufnehmen?

Der Bauch wurde gestern gespült, selbst auf die Gefahr hin, dass sein Herz das nicht schaffen würde.

Er hat nun auch noch eine Blutvergiftung.

Also war das Spülen wichtiger

O Mann, alles Sch..

Alexandra :°(

M?el8li maxus


Wenn der Körper sich erholt können auch die Nieren wieder ihre Arbeit aufnehmen, aber eine Garantie gibt es gerade bei körperlich schlechter Verfassung nicht.

Wünsche dir viel Stärke das zu überstehen :°_

A*lex10)0940x01


Mellimaus

Danke, also kann man weiter hoffen.

Habe Bedenken, dass nun ein Organ nach dem anderen versagt

Alexandra

Mdellzimauxs


Wie gesagt, es kann zum Multiorganversagen kommen, muss es aber nicht unbedingt. Wenn das Herz stark genug ist um diese Situation zu überstehen und dein Angehöriger ein Kämpfer ist, kann er es durchaus schaffen.

Gibt die Hoffnung nicht auf, manchmal ist es echt bitter, aber miest gib es auch irgendwann wieder ein Licht am Ende eines noch so dunklen Tunnels und dann wird alles wieder besser werden.

cjor-du2


Hey,

wie siehts aus?

Ich denke an dich und wünsche dir, dass er es übersteht!!!!

Ganz liebe Grüße,

AFlekx1009P40x01


Hallo

Wollte mich mal wieder melden.

Zustand unverändert.

Fieber steigt und sinkt wie es will.

Die Entzündungswerte würden fallen.

Für heute war noch mal ein Spülen im OP vorgesehen. Wurde aber wegen schlechtem Allgemeinzustand nicht gemacht.

Wir beten weiter

Alexandra

A]lexV1009/4001


Hallo noch Mal

Wollte mich mal wieder (auch mit Fragen) melden.

Bauch wurde heute noch mal geöffnet.

Es wurde noch ein Stück Darm entfernt und eine Rückverlegung(wer träumt schon davon) wäre nur noch schlecht möglich. Der Darm stirbt weiterhin Teil für Teil ab. :-(

Kann das auch wieder aufhören ??? oder geht das jetzt so weiter ???

Versuch die Dialyse abzuschalten ist gescheitert. Neuer Versuch in zwei Tagen geplant.

Luftröhrenschnitt wurde durchgeführt. Beatmung läuft auf 65%

Heißt das, dass er 35% selbst atmet?

Allgemeinzustand weiterhin sehr kritisch. Lunge, Herz schlecht.

Und dann reden die Ärzte noch was von wegen, er hat es in der Hand :-(

Gruß

Alexandra :°( :°( :°(

M{o-nsti


Hallo Alexandra,

tja, das klingt wirklich nicht gut. Die Ärzte meinen jetzt, dass es von seiner Lebenskraft abhängt, ob er es packt oder nicht. Mehr können sie in diesem Fall auch nicht sagen. Vergiss bitte nicht, der Mann ist schon 70! Es bleibt nur: abwarten und hoffen. Leider.

Liebe Grüße

Angie

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